Anderer Diskurs - WENN PLÖTZLICH SUPERMARKTSMITARBEITER ERSETZT WERDEN ...

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Ollli

Gast
ich bin politisch nicht gebildet, das sollte auch nicht weiter schlimm sein, denn dafür habe ich mir eingebildet, einen "Volksvertreter gewählt zu haben, der meine Interessen vertritt! HAHA :icon_twisted:

Was in diesem Land, daß mittlerweile mehr und mehr verkommt, abgeht, ist ein Skandal erster Güte, der dazu führen muss, das Massen von Menschen auf die Straße gehen, um den Reichstag zusammenzubrüllen.

Ein Beispiel von vielen das ich heute beobachtet habe:
WENN PLÖTZLICH SUPERMARKTSMITARBEITER ERSETZT WERDEN GEGEN NIEDRIGLÖHNER EINER sog. "SERVICEAGENTUR" DANN IST DAS MASS VOLL.

Wir brauchen menschenwürdige Löhne!!!!!!!!!!!!!!! Und wenn ich schon höre, wie abgehalftert die Gewerkschaften mittlerweile sind, die sich allenfalls trauen 8 Euro zu fordern, da lach ich mich schlapp.

12 Euro ist das unterste Limit und das Gebot der Stunde! Oder wenn man schon die Unternehmer noch reicher machen möchte und für 6 Euro arbeiten muss:

Aufstockung auf dem Mindestlohn (!)
... ohne großes Gewese und "unendliche Nachweispflichten" die nur dazu führen, daß längst nicht alle aus dem Kreis der Berechtigten ihre Rechtsansprüche wahrnehmen!!!

PS: Ich bin einer der sog. neuen Selbständigen, die sich seit mittlerweile fast 10 Jahren SELBST AUSBEUTEN UND ZUM MINILOHN SELBSTÄNDIG ARBEITEN. OHNE URLAUB, OHNE LOHNFORTZAHLUNG IM KRANKHEITSFALL, OHNE ALTERSICHERUNG. Ich habe PANIK vorm Jobcenter und das ist so gewollt. Normalerweise wäre es deren Aufgabe, mich in einem vernünftigen Job zu vermitteln. Da kommt aber NIX MEHR von. Das ist ne reine Schikanebehörde geworden!
 

saida25

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

Ein Beispiel von vielen das ich heute beobachtet habe:
WENN PLÖTZLICH SUPERMARKTSMITARBEITER ERSETZT WERDEN GEGEN NIEDRIGLÖHNER EINER sog. "SERVICEAGENTUR" DANN IST DAS MASS VOLL.


Mich würde mal interessieren, um welche Firma es sich denn handelt?

Die Regale von einem großen Kaffee.......... werden in den Super-
märkten auch von so einer Serviceagentur durch Mini-Jobber oder
Gringverdiener bestückt.

Auch hier bei uns gilt der Trend in Supermärkten:

Weg mit den langjährigen Mitarbeitern (die bei den Kunden sehr
bekannt waren und geschätzt wurden, Filialleitung und ihr Stellvertreter) durch Versetzung in veraltete Filialen oder einer weiter entfernten Filiale (Anfahrtsweg jetzt 40 km mehr).

Ob die Dame noch in der viel weiter entfernten Filiale arbeitet? Keine
Ahnung?

Aber dem Mann ist das buchstäblich auf den Magen
geschlagen. Der sah so schlecht aus, als ich ihn das letzte Mal
sah. Mittlerweile hat er gekündigt und arbeitet in dem Unternehmen
seiner Familie mit. So kann man Leute rauskicken.

In der Chefetage dieser Supermarktkette sitzen neue Chefs (neues Management),

die nun sehr gerne Schüler und Studenten für 7,50 € auf Mini-Job Basis einstellen.
 

Sinuhe

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

Ein Beispiel von vielen das ich heute beobachtet habe:
WENN PLÖTZLICH SUPERMARKTSMITARBEITER ERSETZT WERDEN GEGEN NIEDRIGLÖHNER EINER sog. "SERVICEAGENTUR" DANN IST DAS MASS VOLL.


Mich würde mal interessieren, um welche Firma es sich denn handelt?

In den großen Märkten ist die Regalpflege inzwischen Sache der Lieferanten,die das wiederum an solche Dienstleister abgeben.
 

saida25

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

In den großen Märkten ist die Regalpflege inzwischen Sache der Lieferanten,die das wiederum an solche Dienstleister abgeben.

Ein Beispiel von vielen das ich heute beobachtet habe:
WENN PLÖTZLICH SUPERMARKTSMITARBEITER ERSETZT WERDEN GEGEN NIEDRIGLÖHNER EINER sog. "SERVICEAGENTUR" DANN IST DAS MASS VOLL. Das war von Ollli.

Und deswegen geht es immer weiter bergab mit den sozialversicherungspflichtigen Stellenangeboten!!!

Mir wird nicht schlecht, mir ist schlecht. Ein dunkler Kreislauf ohne Ende.
 

roterhusar

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

Meine Schwester war 20 Jahre bei Tchibo. Nach dubiosem Rauskomplementverfahren ist sie stinkesauer wegen der Lügen, denn jetzt macht es eine Billigere.
 

saida25

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

Meine Schwester war 20 Jahre bei Tchibo. Nach dubiosem Rauskomplementverfahren ist sie stinkesauer wegen der Lügen, denn jetzt macht es eine Billigere.

Nicht nur Schlimm-City. Schlimm Germany. Schlimm Arbeitgeber.
Schlimm.......die Liste lässt sich fortführen!!

Dubiosem Rauskomplementverfahren? Ich glaube, wir sollten alle
mal Mitarbeiterentsorgungsverfahren sammeln und ein Buch darüber veröffentlichen.
 

Kobold1966

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

Ein Beispiel von vielen das ich heute beobachtet habe:
WENN PLÖTZLICH SUPERMARKTSMITARBEITER ERSETZT WERDEN GEGEN NIEDRIGLÖHNER EINER sog. "SERVICEAGENTUR" DANN IST DAS MASS VOLL.


Mich würde mal interessieren, um welche Firma es sich denn handelt?

Die Regale von einem großen Kaffee.......... werden in den Super-
märkten auch von so einer Serviceagentur durch Mini-Jobber oder
Gringverdiener bestückt.

Auch hier bei uns gilt der Trend in Supermärkten:

Weg mit den langjährigen Mitarbeitern (die bei den Kunden sehr
bekannt waren und geschätzt wurden, Filialleitung und ihr Stellvertreter) durch Versetzung in veraltete Filialen oder einer weiter entfernten Filiale (Anfahrtsweg jetzt 40 km mehr).

Ob die Dame noch in der viel weiter entfernten Filiale arbeitet? Keine
Ahnung?

Aber dem Mann ist das buchstäblich auf den Magen
geschlagen. Der sah so schlecht aus, als ich ihn das letzte Mal
sah. Mittlerweile hat er gekündigt und arbeitet in dem Unternehmen
seiner Familie mit. So kann man Leute rauskicken.

In der Chefetage dieser Supermarktkette sitzen neue Chefs (neues Management),

die nun sehr gerne Schüler und Studenten für 7,50 € auf Mini-Job Basis einstellen.

Also muss nicht generell so gelaufen sein. Meine Ex-Firma (ich war da u.a. zuständig) hat Regalservice-Kräften in den 90 iger Jahren 13-15 DM bezahlt um 2000 rum 20 DM. Die Handelskonzerne haben das dann untersagt. Wir mussten das Geld dann an die Konzerne zahlen, die den Regalservice selber organisierten. Wer sich dieser Praxis nicht unterwarf, wurde einfach ausgelistet. Nur mal so zur Info, real würden wir sicher 12 oder 13 Teuro pro Stunde bezahlen...
 

hemmi

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Das ist doch nur der Ausdruck ein völlig durchgeknallten neuen Führungsriege, die erst dann merken das Gewinnmaximierung nicht das Allheilmittel ist wenn sie selbst dieser Gewinnmaximierung zum Opfer fallen.:icon_neutral:
 

Anna B.

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in der nächstgrößeren "Kleinstadt" waren wir heute mal bummeln...

was sehe ich da? einen riesengroßen Waschsalon, angeschlossenes Sozialkaufhaus und Cafe...Tasse Kaffee 1 Euro...

ein paar Häuser weiter gab es lange, lange Jahre ein Reinigung...futsch, zu...

zwei Kleinstadt-Cafe's..bislang privat geführt...dicht...zu...

als ich mich dann für diesen Waschsalon etwas näher interessierte...stellte sich heraus: Maßnahme für langzeitarbeitlose Frauen...

"unsere Mitarbeiterinnen lernen hier waschen und bügeln, überhaupt Wäschepflege insgesamt...alles 1Euro-Jobberinnen...6 Monate dauert eine Maßnahme...die Kunden freuen sich, die Ware wird gewaschen und gemangelt zu einem enorm günstigen Preis..""

ahja?

wieso haben die Reinigungen in der X -Straße denn zugemacht?

ja, das weiß ich ja nun auch nicht...


wie bescheuert ist das denn? da müsse jahrelang existierende Geschäfte und Cafe's zu machen...weil die Kundschaft den Billigjacob von nebenan nutzt...
und dieser Billigjacob von nebenan bekommt billiges Personal vom JC...:icon_neutral:
das darf doch alles nicht wahr sein..

und wieso muss man als langzeitarbeitlose Frau "Wäsche waschen lernen"...????
das macht bei mir immer noch die Waschmaschine...

ehrlich gesagt, ich bin fassungslos und finde es sowas von unverschämt...

der Laden wird übrigens betrieben durch den Achtung!! Sozialdienst kath. Frauen...

da stößt sich die Kirche doch auch noch wieder gesund dran und trägt dazu bei Menschen auszunutzen (Zwangsarbeit) und anderen Menschen die Existenz zu rauben...

pfui deibel
 

saida25

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in der nächstgrößeren "Kleinstadt" waren wir heute mal bummeln...

was sehe ich da? einen riesengroßen Waschsalon, angeschlossenes Sozialkaufhaus und Cafe...Tasse Kaffee 1 Euro...

ein paar Häuser weiter gab es lange, lange Jahre ein Reinigung...futsch, zu...

zwei Kleinstadt-Cafe's..bislang privat geführt...dicht...zu...

als ich mich dann für diesen Waschsalon etwas näher interessierte...stellte sich heraus: Maßnahme für langzeitarbeitlose Frauen...

"unsere Mitarbeiterinnen lernen hier waschen und bügeln, überhaupt Wäschepflege insgesamt...alles 1Euro-Jobberinnen...6 Monate dauert eine Maßnahme...die Kunden freuen sich, die Ware wird gewaschen und gemangelt zu einem enorm günstigen Preis..""

ahja?

wieso haben die Reinigungen in der X -Straße denn zugemacht?

ja, das weiß ich ja nun auch nicht...


wie bescheuert ist das denn? da müsse jahrelang existierende Geschäfte und Cafe's zu machen...weil die Kundschaft den Billigjacob von nebenan nutzt...
und dieser Billigjacob von nebenan bekommt billiges Personal vom JC...:icon_neutral:
das darf doch alles nicht wahr sein..

und wieso muss man als langzeitarbeitlose Frau "Wäsche waschen lernen"...????
das macht bei mir immer noch die Waschmaschine...

ehrlich gesagt, ich bin fassungslos und finde es sowas von unverschämt...

der Laden wird übrigens betrieben durch den Achtung!! Sozialdienst kath. Frauen...

da stößt sich die Kirche doch auch noch wieder gesund dran und trägt dazu bei Menschen auszunutzen (Zwangsarbeit) und anderen Menschen die Existenz zu rauben...

pfui deibel

Die haben alle nur noch die Dollarzeichen im Kopf!

Money, Money, Money.

Ist hier nicht anders. Bei der Diakonie kann man für/ab 1,50 €
ein leckeres Essen bekommen. Sogar mit nach Hause nehmen.
Die Gastronomen der Umgebung leiden, da ja Angestellte der
Stadt, Ordnungshüter, Kleinunternehmen, Amtsgerichtsmitarbeiter
dort essen gehen. Ohne Aufschlag auf Kosten von 1 Euro-Jobbern.

Und die, die fest übernommen wurden, sind immer noch Aufstocker.

pfui, pfui und nochmals pfui.

Wie soll das noch weiter gehen?
 
R

Rounddancer

Gast
Nun, jeder Kaufmann ist gehalten, seine Kosten zu senken,- denn der Wettbewerb ist hart; und ein großer Posten sind in der Tat die Personalkosten.
Da muß endlich auch in D ein gesetzlicher Mindestlohn her,- der Anfang muß gemacht werden, egal wo, aber mit klarer Progressionsklausel.

Da müssen die, die nicht über 6,50 oder gar 4,50 gehen wollen, genauso ihre starre Position aufgeben, wie die, die bisher Nein sagen zu allem, was unter zehn, oder gar 12 Euro liegt.

Die Progressionsklausel,- am Besten wie in Holland mit zweimal jährlicher Steigerungsüberprüfung,- muß sein,- und es muß ein Werkzeug hinein, mit dem man Versuche, da zu tricksen, schnell abstellen kann. Und Versuche, zu tricksen, die Vorschrift zu umgehen, gibt es schon überall da, wo branchenmäßige Mindestlöhne Gesetz sind.

So werden Zimmermädchen teilweise nach fertigem Zimmer bezahlt, nicht auf Stundenbasis, Bauarbeitern, aus dem Ausland hergekarrt, wird gesagt, daß sie sagen müssen,sie kriegen den Branchen-Mindestlohn, wenn Kontrolle kommt. Aber nicht, daß sie dafür das Doppelte arbeiten müssen, ihr Geld erst kriegen, wenn sie wieder daheim sind, oder nicht selten auch gar nicht.

Und so weiter.

Was die "gemeinnützigen" Unternehmen angeht: Da ist immer die Frage: Machte das Unternehmen auf, als es den herkömmlichen Betrieb schon gab, also diesem Konkurrenz,- oder kam es erst, womöglich auf Bitten des Bezirksbeirats eines Stadtteils oder des Bürgermeisters eines Dorfes, weil da der letzte reguläre Betrieb zumachte, weil es sich nicht rentierte, und nun gerade Alte, Kranke und Behinderte, die auf einen Laden in fußläufiger Entfernung angewiesen sind, nicht mehr versorgt werden?

Sowas kommt immer wieder vor.

Die Vesperkirchen sind da ja auch im Zwiespalt: Einerseits wollen sie, daß normale Menschen auch zum Essen in die Vesperkirche kommen, damit


  • das übliche Vesperkirchenpublikum (Arme, Alte, Obdachlose, Arbeitslose, Kranke ohne Versicherungsschutz, Billighuren vom Straßenstrich, Alkoholiker, etc.) nicht nur unter sich ist,

  • die normalen Menschen, die normal mit dem Auto ins Geschäft fahren, die Pausen unter Kollegen mit oder ohne Kantine verbringen, irgendwo schaffen, um dann wieder mit dem Auto heimzufahren, auch mal Leute erleben, denen es nicht so gut geht,

  • die normalen Menschen vielleicht für ihr Essen dort nicht nur die 1,30 bis 2,00 Euro zahlen, sondern fünf oder gar das, was sie im Lokal ausgegeben hätten (oft also acht oder zehn), und so mehr Geld hereinkäme.
Doch oft kommen die normalen Leute in die Vesperkirche, setzen sich samt Kollegen an Tische, an denen noch keiner der üblichen Nutzergruppen sitzt,- rümpfen über diese und ihre Hunde die Nase,- und zahlen auch bloß den Mindestpreis von 1,30 bis zwei Euro ...


Und da sind dann die Wirte zurecht sauer.



Wo die Mischung von A-Gruppen und normalen Leuten nicht wirklich klappt, sollten die Abgabestellen lieber wieder nur Bedürftige zur Speisung zulassen.
 

saida25

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Bauarbeitern, aus dem Ausland hergekarrt


Es ist tatsächlich so:
Auf den Großbaustellen (z. B. Hochtief) sind überwiegend Arbeiter aus dem Ausland tätig.
Oft aus Osteuropa. Habe es dieses Jahr selbst gesehen.
Hatte ein nettes Gespräch mit einem Polier. Fast der einzige Deutsche,
den ich dort antraf.
 

saida25

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

Also muss nicht generell so gelaufen sein. Meine Ex-Firma (ich war da u.a. zuständig) hat Regalservice-Kräften in den 90 iger Jahren 13-15 DM bezahlt um 2000 rum 20 DM. Die Handelskonzerne haben das dann untersagt. Wir mussten das Geld dann an die Konzerne zahlen, die den Regalservice selber organisierten. Wer sich dieser Praxis nicht unterwarf, wurde einfach ausgelistet. Nur mal so zur Info, real würden wir sicher 12 oder 13 Teuro pro Stunde bezahlen...

Diese Zeiten sind wohl vorbei. Gab es da nicht einen Namen:
Outsourcing. In welchem Jahr war das mit den Handelskonzernen?
 

Anna B.

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Hallo,

genau so ist es doch mit den Spargelstechern und Apfelpflückern..

rein rechnerisch würden sie einen Stundenlohn von 7 Euro und mehr bekommen...wenn sie die vorgegebene Stückzahl für 1 Stunde denn schaffen...
da das aber so hoch angesetzt ist, dass niemand dies schafft, ist der reale Stundenlohn dann bei 3 oder 4 Euro...
 
E

ExitUser

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in der nächstgrößeren "Kleinstadt" waren wir heute mal bummeln...

was sehe ich da? einen riesengroßen Waschsalon, angeschlossenes Sozialkaufhaus und Cafe...Tasse Kaffee 1 Euro...

...

da stößt sich die Kirche doch auch noch wieder gesund dran und trägt dazu bei Menschen auszunutzen (Zwangsarbeit) und anderen Menschen die Existenz zu rauben...

pfui deibel


Hallo AnnaB.,

sowas ähnliches gibt es bei uns auch. da kann man sich für nen Euro die Wäsche bügeln lassen. wird von der Caritas (sozialpsychiatrischer Dienst) angeboten.
und alles unter den Motto, benachteiligte Frauen wieder eine berufliche Perspektive zu sichern und für den beruflichen Wiedereinstieg.
und das wird dann auch noch geglaubt. es ist wirklich widerlich.
 
E

ExitUser0090

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Na wenn es bei den katholischen Frauen ist, kann man so eine Maßnahme ja ganz schlicht und einfach "aus religiösen Gründen" ablehnen und fertig. :icon_smile:
 
E

ExitUser

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@ Saida, du brauchst die Diakonie nur bei der Industrie und Handelskammer vor Ort zu melden , kostet dich eine E-Mail. Es ist verboten das dieses Essen an nicht Bedürftige abgegeben wird, da die lokale Wirtschaft geschädigt wird. Das gab es in Berlin auch, da wurde dann schnell eingegriffen. Leute ohne ALG II Bescheinigung oder ähnliches dürfen da nicht Essen gehen. Dumm genug wenn die lokale Wirtschaft nicht selbst auf die Idee kommen. Zeig also Zivilcourage und erledige das.
 

Anna B.

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..das hat doch nichts mit den religiösen Richtungen zu tun...

hier ist halt die SKF...Sozialdienst kath. Frauen..ein Maßnahmeträger...d.h. der stößt sich an den geförderten Maßnahmen durch das JC gesund..
verdient richtig gutes Geld..

soll mir doch mal einer erklären, wie in so einer Kleinstadt.....die "ausgebildeten Wäschepflegerinnen" auf den 1. Arbeitsmarkt kommen können..
solche Jobs gibt es nicht..

da wird sinnlos Geld verpulvert, in "Weiterbildungen"..mit denen man garantiert keinen Arbeitsplatz erhält...

diese Weiterbildungen kosten einen Haufen Geld, die Frauen müssen dies mitmachen, und wer verdient daran? lediglich der Maßnahmeträger...

er ist gleichzeitig Konkurrenz für örtl. kleine Wäschereien...und wenn die Maßnahmen beendet sind, dann gibt es keine Wäschrei mehr, weil die pleite ist..und die frauen besuchen den nächsten Kurs...

alle 6 monate werden die Teilnehmer ausgetauscht...

bei 300 arbeitslosen Frauen, sind nachher 300 weitergebildete "Waschfrauen" gemeldet, die eh keinen Job bekommen..

hirnrissig, und geldverschwendend und man macht Arbeitsplätze auf dem freien Markt kaputt...

ich finde das nicht witzig...
 

saida25

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@ Saida, du brauchst die Diakonie nur bei der Industrie und Handelskammer vor Ort zu melden , kostet dich eine E-Mail. Es ist verboten das dieses Essen an nicht Bedürftige abgegeben wird, da die lokale Wirtschaft geschädigt wird. Das gab es in Berlin auch, da wurde dann schnell eingegriffen. Leute ohne ALG II Bescheinigung oder ähnliches dürfen da nicht Essen gehen. Dumm genug wenn die lokale Wirtschaft nicht selbst auf die Idee kommen. Zeig also Zivilcourage und erledige das.

Dabei hatte ich mal mit einer Dame von den Grünen darüber gesprochen. Ist schon 2 Jahre her. Also,da tut sich auch nichts.
Wahrscheinlich gehen die auch dort essen?
 

saida25

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Hallo AnnaB.

Hast Du herausfinden können, wieviele Frauen an dieser Maßnahme
teilnehmen und wieviel Stunden sie am Tag dort arbeiten müssen?

Je nachdem, wieviel Stunden sie dort tätig sind, gibt es ja bekanntlich auch mehr Kopfgeld.

Dann würde mich auch mal interressieren, wer so Kunde ist?

Evtl. Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Hotels, Pensionen,
Kurkliniken und und und......
 

Anna B.

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hallo,

ne, leider hab ich nicht herausgefunden, wer dort nun unbedingt kUnde ist...

aaabbeerrr....diese Wäscherei in unserem Städtchen...diesesmal vom SKM..Sozialdienst kath. Männer...in der Wäscherei und Bügelstation waren aber trotzdem wohl nur Frauen die eine Maßnahme zum "richtigen Umgang mit Wäsche" erhielten...hat zu gemacht....
die Unterstützung, durch wen auch immer, ist wohl ausgelaufen...Vater Staat?

ergo ist es plötzlich auch nicht mehr so wichtig, dass "langszeitarbeitslose Frauen und Männer weitergebildet werden..im Bereich richtige Wäschepflege..um dann auf dem 1. Arbeitsmarkt Fuß zu fassen"...

sobald dann die Förderungsgelder wegfallen, sind solche Maßnahmen auch für die Kirche nicht mehr interessant..da nicht mehr gewinnbringend...

falsche Bande
 

Kobold1966

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AW: ► Ralph Boes am 4.12.2012 bei Maischberger (ARD)!

Diese Zeiten sind wohl vorbei. Gab es da nicht einen Namen:
Outsourcing. In welchem Jahr war das mit den Handelskonzernen?

Das ging schleichend. Schlecker mit seinen Zentrallägern, die mit Bahnanschluss und eigener Autobahnzufahrt vom Steuerzahler bezahlt wurden, wollte die Frachtkosten, welche wir sparten, ersetzt haben. Zu der Zeit musste noch ausgepreist werden und ich hatte da 2 Vollzeitkräfte beschäftigt. Mit dem geschlossenen Warenwirtschaftssytem fielen die dann auch weg.

Mit dem Regalservice-Outsourcing hat die Metro begonnen, das muss so 1995 gewesen sein. Danach folgten Lid&Schwarz und Edeka. Aber auch nicht komplett denn jeder Konzern hatte verschiedene Vertriebswege. C&C-Märkte waren immer die Vorreiter bis alle komplett umstellt wurden.
 
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