An wen ist eine Dienstaufsichtsbeschwerde zu richten? (2 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Tine2008

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Hallo !

Da komme ich doch heute von Arbeit nach Hause und habe doch tatsächlich einen Vermittlungsvorschlag im Kasten.
Und was ist es - wieder die Tankstelle.

Ich hatte doch damals einen richtig frechen Brief denen geschrieben und dann war Ruhe.

Und nun habe ich extra erneut letzten Monat bei der Arge angegeben das ich eine Schwermetallvergiftung habe, die noch immer in Behandlung ist.
Nun wurde vor gut 2 Wochen festgestellt, dass ich nicht nur hohe Mengen an Quecksilber sondern auch Blei im Blut habe.

Ich schreibe nun eine Dienstaufsichtsbeschwerde. Das ist doch reine Schikane oder diese Person ist des Lesens nicht mächtig.
Dann sitzt derjenige aber an der falschen Stelle.

Meine Frage, an wen muss ich die richten ? Direkt nach Nürnberg oder an unsere Arge ?

Und wenn, bekomme ich dann auch die Stellungsnahme dieser Person schriftlich ? Oder wie läuft das ab ?


MfG
Tine
 
E

ExitUser

Gast
AW: Dienstaufsichtsbeschwerde

Hallo !

Da komme ich doch heute von Arbeit nach Hause und habe doch tatsächlich einen Vermittlungsvorschlag im Kasten.
Und was ist es - wieder die Tankstelle.

[...]

Und wenn, bekomme ich dann auch die Stellungsnahme dieser Person schriftlich ? Oder wie läuft das ab ?


MfG
Tine
Wenn schon dann eine Fachaufsichtsbeschwerde. Dab. ist sinnlos, die kehren die untern Teppich.
Empfänger ist der Minister oder Staatssekretär dem die Behörde untergeordnet ist in Deinem Bundesland. Findet man mit Suchfunktion im Web.
 

Curt The Cat

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AW: Dienstaufsichtsbeschwerde

Moinsen Tine2008,

ich möchte auch Dir die Forenregel #11 ...

11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit Überschriften wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Dienstaufsichtsbeschwerde, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
... in Erinnerung bringen.

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier.


:icon_wink:
 

Seepferdchen 2010

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AW: Dienstaufsichtsbeschwerde

Dienstaufsichtsbeschwerden gehen an den Vorgesetzten. Oberste Dienstaufsicht für Mitarbeiter des Jobcenters ist der Geschäftsführer (§ 44d Abs. 4 SGB II). Dieser wird die Beschwerde notfalls an den entsprechenden Vorgesetzten weiterleiten.

Fachaufsichtsbeschwerden gehen an die - Überraschung! - Fachaufsicht. Dies sind für "die Leistungen nach § 16a, das Arbeitslosengeld II und das Sozialgeld, soweit Arbeitslosengeld II und Sozialgeld für den Bedarf für Unterkunft und Heizung geleistet wird, die Leistungen nach § 24 Absatz 3 Satz 1 Nummer 1 und 2, § 27 Absatz 3 sowie für die Leistungen nach § 28" die Kommune (§ 44b Abs. 1 Satz 1 iVm. § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB II), im Übrigen die Bundesagentur für Arbeit (§ 44b Abs. 1 Satz 1 iVm. § 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB II).
https://www.elo-forum.org/allgemeine-fragen/82552-dienstaufsichtsbeschwerde-fachaufsichtsbeschwerde.html

Ansonsten hast noch die Möglichkeit nach Nürnberg zu schreiben.
 
E

ExitUser

Gast
... Meine Frage, an wen muss ich die richten ? Direkt nach Nürnberg oder an unsere Arge ?...
An den Dienststellenleiter.

@Krypteia

Die Fachaufsichtsbeschwerde ist als eine Form der Verwaltungspetition zu unterscheiden von:

  • der Dienstaufsichtsbeschwerde, die sich gegen das persönliche Fehlverhaltens eines Amtsträgers an den Disziplinarvorgesetzten richtet.
  • der Gegenvorstellung, mit der sich der Bürger an die Ausgangsbehörde wendet, um die Änderung oder Aufhebung einer (in der Regel bereits bestandskräftigen) Verwaltungsmaßnahme zu erreichen.
Fachaufsichtsbeschwerde
Sehe gerade, @Seepferdchen war schneller.
 

Tine2008

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Super, habe eins an den Dienststellenleiter gegeben und eins nach Nürnberg.

Mal abwarten.

Immer wieder ein- und derselbe Sachbearbeiter, nur unterschiedliche Tankstellen.
 

Tine2008

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Ja, gerne. Bin gespannt was die dazu sagen.

Habe geschrieben das ich nicht nur eine Entschuldigung :icon_lol: sondern auch eine schriftliche Stellungsnahme dazu möchte.
Nicht das die nur anrufen.

Den Brief nach Nürnberg habe ich per Einschreiben weggeschickt, man weiß ja nie.
 

Tine2008

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Gerade kam ein Anruf vom JobCenter, man möchte sich mit mir unterhalten, da ich mich über den Kollegen beschwert hätte.

Ich meinte darauf, dass sie sich gerne schriftlich dazu äußern könne.
Nein, das würde sie nicht machen. Sie möchte einen Termin jetzt.

Dann war sie ange****t weil ich nicht an den 2 Tagen konnte, da ich ja einen Job habe und arbeite. :D

Dann sollte ich ihr einen Termin nennen und ich meinte, ich kann das jetzt nicht ich melde mich nochmal, da es bei mir einen Todesfall in der Familie gab, und ich jetzt nicht die Nerven dazu habe einen Termin im Kalender zu suchen.

Hat die nicht kapiert.

Ich hatte gerade das Beerdigungsinstitut bei mir, und den Mann meiner Cousine, da diese ja am Samstag an einer Hirnblutung (34) verstarb und wir gemeinsam für die Urne ein Foto aussuchten und bearbeiteten (arbeite in einem Fotoladen).

Was sollte ich da noch sagen, ihr das alles erklären während die Leute daneben sitzen ?

Die ist doch abartig. Jetzt bekomme ich einen Termin schriftlich, ihre letzten Worte.

Ich freue mich schon. Aber diesmal wirklich.


Gerade die Tankstelle wo ich mich bewerben soll liegt abseits an der Autobahnauffahrt.
Wenn da wieder ein Überfall wäre, würde ich nicht mit dem Besen denen hinterherrennen.

Im Gegenteil, ich würde sagen nehmt alles was nicht niet- und nagelfest ist.

Außer das Eis, das war schon immer hier abgelaufen und leicht angetaut.
 

Fritz Fleißig

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@Tine

1. Termine zur Besprechung einer Dienstaufsichts- oder Fachaufsichtsbeschwerde können nur auf freiwilliger Basis stattfinden. Du brauchst dich darauf nicht einzulassen, wenn du es nicht willst. Ob es in deinem Fall sinnvoll ist, wäre eine andere Frage.

2. Meldetermine nach § 309 SGB III, zu denen du erscheinen mußt, sind nur aus den dort angegebenen Gründen zulässig - unter anderem die Vermittlung in Arbeit. Es kann also bei so einem Termin nur um deine künftige Stellensuche gehen, nicht um das Verhalten des SB in der Vergangenheit und deine Beschwerde.

3. Hast du lediglich "angegeben", daß du nicht an einer Tankstelle tätig sein kannst, oder liegt hierüber dem JC ein Gutachten des ärztlichen Dienstes vor? Deine persönlichen Einschätzungen sind für das JC nicht maßgebend, solange kein Gutachten des ärztlichen Dienstes vorliegt. Ein solches muß allerdings unverzüglich veranlaßt werden, wenn du auf entsprechende gesundheitliche Probleme hinweist.
 

Tine2008

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Hallo Fritz,

Nein, ich habe mich lediglich über den Sachbearbeiter beschwert und gefragt was an den Worten Schwermetallvergiftung nicht verständlich ist. Das dies meiner Sachbearbeiterin bekannt sei und auch die Lungenschädigung.

Die möchten nun ein Dreiergespräch mit meiner Sachbearbeiterin und dem Typen, der die Stellen heraussucht.

Ärztlicher Dienst - gerne, frage mich wie die auf Vergiftung testen möchten.

Wäre eigentlich super, dann muss ich das nämlich nicht immer aus eigener Tasche bezahlen. :icon_party::icon_party::icon_party:
 
S

silka

Gast
Ärztlicher Dienst - gerne, frage mich wie die auf Vergiftung testen möchten.
Wäre eigentlich super, dann muss ich das nämlich nicht immer aus eigener Tasche bezahlen.
Warum sollte der ÄD das nicht auch testen (lassen)?
Wenn du bereits ein solches Attest vorliegen hast, können die es entweder akzeptieren oder eben eine aktuelle Untersuchung anleiern.
Die beauftragen dann einen, der das kann.
Vielleicht ists sogar der gleiche, der dich bereits getestet hat?

Warte doch erst mal ab, wie die Einladung *gestaltet* ist.
 

Tine2008

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Er kann das gerne testen lassen, jedoch sind solche Tests sehr teuer und dies muss meine Ärztin mit der Kassenärztlichen Vereinigung besprechen damit ich nichts zahlen muss.

Da kostet so ein Bluttest oder Urintest auf Schwermetalle gerne 200 Euro aufwärts.

Deshalb sage ich ja, das wäre super.

Hat man ja erst letzten Monat alles gemacht. Somit wäre ich auf den neuesten Stand wenn die das einfach mal so machen :D

Ich kann denen ja auch das Ergebnis von der Gerichtsverhandlung mitnehmen wo ich gewonnen habe und mir alles bezahlt wurde.
 

Fritz Fleißig

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@Tine

Ich wollte nur auf folgendes hinweisen: es reicht nicht, wenn du dem SB sagst, daß du an einer Schwermetallvergiftung leidest. Es reicht auch nicht, wenn sich lediglich diese Tatsache aus irgendwelchen Unterlagen ergibt. Vielmehr muß der SB wissen, welche Tätigkeiten dir aus ärztlicher Sicht noch zugemutet werden können. Dazu bedarf es ärztlichen Sachverstandes. Der SB kann das als medizinischer Laie gar nicht beurteilen. Genau dafür ist der ärztliche Dienst der Arbeitsagentur da. Dieser wird oftmals gar keine eigenen Untersuchungen durchführen (dafür ist er gar nicht ausgestattet), sondern vielmehr vorliegende Befunde anderer Ärzte aus arbeitsmedizinischer Sicht auswerten.

Du solltest also, falls das bislang nicht geschehen ist, den SB dazu auffordern, unverzüglich den ärztlichen Dienst einzuschalten. Es muß sich aus einem Gutachten ergeben, daß dir diese oder jene Tätigkeiten (Beispiel: Arbeit mit Chemikalienexposition) nicht zugemutet werden kann.

Der SB handelt erst dann pflichtwidrig, wenn er ein solches Gutachten nicht beachtet. Der Rückschluß "Schwermetallvergiftung -> keine Tätigkeit an einer Tankstelle" ist für einen Laien so offensichtlich nicht.

Selbstverständlich dürfen dir dafür keine Kosten entstehen.

Ich hoffe, daß es nun etwas klarer geworden ist.
 

Tine2008

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Der SB hätte 3 Jahre lang die Akten anfordern können, denen ist das seit 3 Jahren bekannt. Die Behandlung erfolgt seit Mai 2011.

Gutachten habe ich vom Nephrologen, Facharzt, Toxikologen, ...
deshalb habe ich ja vor Gericht gewonnen.

Schwermetalle - Tankstelle, dürfte für den Laien auch bekannt sein.

Jeder weiß das Benzole das Erbgut schädigen können und krebserregend sind.

Zudem kennt man ja den Begriff Benzin bleifrei.

So dumm als Beamteter dürfte er nicht sein.

Da gibt es auch einen netten Artikel zu:
...
Aber woher hatte er das Blei in dieser enormen Menge? Er hatte zwar bei seiner Vorgeschichte angegeben, dass er in einem Restaurant arbeitete, aber nicht, dass dazu auch eine Tankstelle dazugehörte, in der er über zwanzig Jahre lang täglich ausgeholfen hatte.
Tetraethylblei, das dem Superkraftstoff als Zusatz zwecks Klopffestigkeit diente, wurde über die Luft eingeatmet und verursachte so diese Probleme.
https://www.gesundheitsabc.info/schwermetallvergiftungen-und-umweltbelastungen/index.html

Oder:
Vergiftung: Benzindämpfe: Benzol: Folgen sind Schleimhautreizungen, Leber- und Nierenschäden, Blutbildveränderungen, Leukämie und Erbschäden (S.233). Benzol durchdringt Lebensmittelverpackungen. Folglich soll man nie Lebensmittel an einer Tankstelle verkaufen und dort schon gar nicht dort kaufen!
Merkblatt: Entgiftung von Schwermetallen und Umweltgiften - Vergiftungskrankheiten


Ich habe übrigens Post von Nürnberg bekommen und die war positiv. Da hat niemand gesagt, ach der SB wusste nicht das Schwermetalle bei der Tankstelle zu finden sind.

Ich bekomme seit 3 Jahren ein Antidot. Vielleicht möchte ja die Arge ja dann die Kosten übernehmen. Muss meine Krankenkasse wenigstens nicht ran.

Es ist ja nicht nur so dass ich eine Vergiftung habe, ich bin auch allergisch auf Quecksilber und 9 weitere Stoffe. Dies wurde mittels Epikutantest getestet und deshalb habe ich einen Pass.

Ich bin zudem bei der Krankenkasse auf chronisch krank 1% gestuft seit 3 Jahren.

Ich gehe gerne zum Amtsarzt. Ich habe keine Angst.

Ich werde mir jedenfalls kein Krebs durch einen SB holen so wie sie es meiner Tante und meinem Onkel angetan haben (Kehlkopfkrebs, Brustkrebs, Knochenmetastasen)


PS: Ich arbeite halbtags. Ich sitze nicht daheim. Laut Eingliederungsvereinbarung soll ich nur die Stunden bei meinem jetzigen Arbeitsplatz aufstocken.

Nirgends steht das ich kündigen soll.
 

herta

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du bist doch krank was wolle die denn von dir.die sind unmöglich.hoffendlich mus du nichts machen was du nicht wilst.
 

Fritz Fleißig

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@Tine

Nochmal, da du hier vielleicht was mißverstehst:

Es ist nicht Aufgabe des SB, sich mit medizinischen Fachfragen zu befassen. Er ist nicht Mediziner und erst recht nicht Arbeitsmediziner. Er kann auch nicht detaillierte Atteste mit deinen Diagnosen fachlich auswerten und darf es im übrigen auch gar nicht. Es gibt genügend Fälle, wo "Laienmediziner" irgend etwas mißverstanden oder nicht richtig kapiert haben.

Das alles ist Aufgabe des ärztlichen Dienstes der Arbeitsagentur. Dieser wertet alles aus und erstellt ein Gutachten, in dem beispielsweise drinsteht, daß dir Tätigkeiten mit Exposition zu chemischen Schadstoffen nicht zumutbar sind. Dieses Gutachten - und erst ein solches - muß der SB in der Arbeitsvermittlung dann beachten. Erforderlichenfalls muß er ein solches Gutachten umgehend in Auftrag geben.

Liegt ein entsprechendes Gutachten des ärztlichen Dienstes der Arbeitsagentur in deinen Akten? Allein darauf kommt es an, und erforderlichenfalls solltest du auf dessen Einleitung drängen.
 

Tine2008

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Ich verstehe das schon. Nur dann muss der SB auch nicht nach meinem Erkrankungen für das Profil fragen. Die musste ich sogar schriftlich angeben.

Der ärztliche Dienst der Arge hat nie ein Gutachten erstellt. Weder über die Nierenerkrankung noch über die Vergiftung.

Bin seit 1995 Nierenerkrank, war lange Zeit in der Dialyseklinik in Behandlung.

Und das ist doch auch nicht meine Aufgabe zu sagen, brauchen Sie eventuell ein Gutachten von Ihrem Gutachter ?

Ich habe von meinen Ärzten Gutachten, die vor Gericht gezogen haben. Wenn deren Gutachter von meinen Gutachten neue Gutachten erstellen möchte, bidde.

Ich bin seit 1995 Nierenkrank, arbeite nachdem ich Abitur gemacht habe seit 2005 durchweg.

Da hat nie jemand irgendein Gutachten von mir erstellen wollen, auch nicht über die Nierenerkrankung.

2005 ! Wir haben jetzt 2014 !


Und bei diesem Gespräch werde ich mal den SB fragen, ob er seine Freundin, die eventuell schwanger sein könnte (ich bin 29), unter diesen Umständen dort arbeiten lassen würde.
Erbgutschädigend, krebserregend, ... giftige Gase...
 

Fritz Fleißig

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@Tine

Jetzt kommen wir der Sache schon näher.

Ich verstehe das schon. Nur dann muss der SB auch nicht nach meinem Erkrankungen für das Profil fragen. Die musste ich sogar schriftlich angeben.
Das war so nicht zulässig. Der Arbeitsvermittler hat kein Recht, medizinische Einzelheiten deiner Erkrankung zu erheben oder womöglich noch schriftliche Diagnosen einzusehen. Du "mußtest" ihm gegenüber da gar nichts angeben.

Deine übrigen medizinischen Gutachen, die wahrscheinlich für andere Zwecke angefertigt worden sind, helfen hier direkt nicht weiter. Allerdings sind sie selbstverständlich Grundlage für die Begutachtung durch den ärztlichen Dienst.

Was du aus meiner Sicht jetzt machen solltest (beziehungsweise längst hättest machen sollen): weise das JC schriftlich und mit Zugangsnachweis darauf hin, daß bei dir erhebliche medizinische Einschränkungen bezüglich der zumutbaren Tätigkeiten vorhanden sind und verlange die unverzügliche Einschaltung des ärztlichen Dienstes. Du könntest ein solches Schreiben beispielsweise gegen Empfangsbestätigung beim nächsten Gesprächstermin übergeben. Wenn du es dem Arbeitsvermittler immer wieder nur sagst, ist das alles nicht nachweisbar beziehungsweise es besteht das Risiko, daß er das "falsch versteht". Dann wird sich dieses Problem immer wieder stellen. Es muß in deinen Akten ein Gutachten sein, das bestimmte Tätigkeiten konkret ausschließt.
 

Tine2008

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Dienstag ist der Termin. Kann nicht, muss arbeiten, bin alleine. Brief war heute im Kasten.

Der Hammer ist ja Gutachten hin oder her, das ist ja so als gäbe es nur diesen einen Beruf hier weit und breit. Nur den des Tankstellenwartes oder wie ?

Außer in Laboren wird ja kaum mit derartigen Stoffen gearbeitet, Friseurin bin ich nicht und für ein Labor habe ich nicht das Studium.

Also würde ich für diese Berufe auch ohne Gutachten nicht in Frage kommen. Außer eben Tankstellen.

Anstatt dann zu sagen, okay wir schließen einfach nur die Tankstelle aus erstellen die wohl lieber ein Gutachten. Lächerlicher gehts nicht.

Aber wahrscheinlich denken die, warte mal die ist schon krank, da schicken wir ihr einfach den Job zu mit der größten Belastung weit und breit.

Schade das der Weg nach Fukushima zu weit ist.
 

Muzel

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Hast du in der Angelegenheit schon die BG eingeschaltet?
 

Tine2008

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Hallo Muzel, was ist denn die BG ?


Ich habe jetzt einen Termin für den 31. März, Freitag war Beerdigung und vorher war ich noch bei meinem neuen Hautarzt.

Ich habe nun das Anfangsstadium von Neurodermitis. Hat getestet, da meine Hände sich so schälen.
Alles Mist.
 

Muzel

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BG= Berufsgenossenschaft. Wenn deine Erkrankung bei
Ausübung deines Berufes entstanden ist, ist die BG (Berufsgenossenschaft) zuständig. Warst du schon beim D (H)- Arzt (Durchgangsarzt)?
 

Tine2008

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Nein, ist ja nicht durch Ausübung des Berufes erstanden. Das war ein Ärztefehler, da man bei Nierenkranken seit 1993 laut BfArM kein Amalgam setzen darf, es aber trotzdem bis 2009 passierte obwohl ich seit 1995 nierenkrank bin (festgestellt durch büschelweisem Haarausfall).

Ich mixe allerdings bei uns auf Arbeit Fotochemie an und ich denke das will man mir zu Lasten legen, da ich das angeben musste auf Grund dessen das man fragte was ich denn im Labor machen würde.

Ich habe aber die schriftliche Aussage: ...[FONT=&quot] dass unsere Produkte generell und die Minilab-Produkte im Besonderen keinerlei Schwermetalle enthalten. Eine gesundheitliche Beeinträchtigung von Personen, die mit unseren Produkten umgehen, ist bei sachgemäßer Handhabung ausgeschlossen, eine Quecksilber- oder Bleivergiftung, wie Sie sie beschreiben, ist mit Sicherheit durch andere Faktoren und nicht durch unsere Produkte bedingt. [/FONT]

Für den Fall das die nun kommen und sagen, da arbeiten sie ja auch mit "Chemikalien".


Ich entgifte seit 2011 mit DMPS. Seit Mai diesen Jahres kann ich nichts mehr nehmen, da alles was ich esse sonst gleich wieder raus kommt. Deshalb ist man jetzt wieder auf Spurensuche, denn seitdem ich DMPS abgesetzt habe steigt der Quecksilberwert im Urin wieder an und selbst ohne DMPS ist Quecksilber und plötzlich ein erhöhter Bleiwert im Blut zu finden.
 
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