An welchen Kriterien erkenne ich einen guten Fachanwalt für Sozialrecht?

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Hamburgeryn1

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Bisher habe ich alle meine Angelegenheit rund ums JC selbst erledigt, doch nun ist es so, dass meine EA beim SG abgelehnt wurde,
und ich Beschwerde beim LSG dagegen erheben möchte; und ich gleichzeitig in selbiger Sache gegen den Widerspruchsbescheid des JC Klage vor dem SG erheben will.

Da sich mein PC bis auf weiteres verabschiedete und mit ihm alle meine PDF-Dateien rund um Sanktionen, Beschwerden, SGB II, Urteile, usw. -
kurz - von allem, was ihr bisher hier veröffentlicht habt und ich zusammentrug, ist nichts mehr vorhanden.
Ich möchte hier keine Technik-Debatte vom Zaun brechen, die auch völlig sinnlos wäre, da ich in Punkto Technik und PC absolut dunkelblond bin!

Somit kann ich das von mir begonnene Schreiben nicht selbst zu Ende bringen, da es ebenfalls nicht mehr existiert.

Daher habe ich beschlossen, mir einen Fachanwalt für Sozialrecht zu nehmen, der meine Interessen vertreten soll.

Ich habe so weit mir bekannt einen Anspruch auf PKH, die aber auch der Anwalt als Bevöllmächtigter beantragen kann und soll.
Wenn dem nicht so ist, korrigiert mich bitte!!!

Nun meine Fragen:



  • Worauf genau muss ich bei meiner Anwaltswahl achten?
  • Was ist wichtig?
  • Was nebensächlich?

Danke. :icon_smile:

PS:
Bitte nicht auf Beratungsscheine verweisen - die haben wir hier in Hamburg nicht!
 
E

ExitUser

Gast
Erfahrung, das er möglichst in der Nähe ist mit der Kanzlei,
nicht zu jung aber auch nicht zu alt. Schau nach Urteilen aus Deiner Gegend im Bereich SG oder geh zu Verhandlungen im Gerichtsgebäude und mach Dir einen pers. Eindruck, keine Scheu, die beißen nur in Papier. Merk Dir eins zwei Urteile die wichtig waren in diesem Jahr und sprech die zufällig an, Bundesgerichtsurteile z.B.
Wenn ers nicht kennt, durchgefallen.
 

Scarred Surface

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Ich habe so weit mir bekannt einen Anspruch auf PKH, die aber auch der Anwalt als Bevöllmächtigter beantragen kann und soll.
Wenn dem nicht so ist, korrigiert mich bitte!!!
...
PS:
Bitte nicht auf Beratungsscheine verweisen - die haben wir hier in Hamburg nicht!
Bitte nicht gleich totschlagen :icon_wink:, aber im wilden Norden scheinen ja ganz eigene "Gesetze" in diesen Dingen zu gelten. Deshalb würde ich mich an Deiner Stelle zunächst darüber informieren, was passiert, wenn - aus welchen Gründen auch immer - die PKH nicht bewilligt wird. Denn wenn der Anwalt ersmal tätig war, will er in jedem Fall Geld sehen.

Ich würde direkt beim zuständigen Sozialgericht nachfragen, die sollten die Problematik am besten kennen.


Nun meine Fragen:



  • Worauf genau muss ich bei meiner Anwaltswahl achten?
  • Was ist wichtig?
  • Was nebensächlich?
Sehr gute Fragen, nur kannst Du die gleich wieder in die Tonne hauen.

Du selbst kannst relativ wenig bis gar nichts erkennen. Platt gesagt: Man sieht einem Anwalt nicht an, ob er ein echter Gewinnertyp oder ein Versager/Blender ist. Du bekommst eine erste Ahnung von der Qualität des Anwalts, wenn Du seinen ersten Schriftsatz in der Sache gesehen hast. Aber dann ist es zu spät.

Ich habe mit Anwälten, auch "Fachanwälten", über Jahre ehr schlechte Erfahrungen gemacht. Danach habe ich mich ausschließlich selbst vertreten. Mit besserem Erfolg. Nun, nach längerer Zeit habe ich, da es um eine Berufung ging, erstmals wieder einen Fachanwalt konsultiert. Der wurde mir empfohlen und scheint mir erstmals den richtigen Biss zu haben.

Lang Rede, kurzer Sinn: Das imho einzige einigermaßen sichere Kriterium bei der Anwaltswahl ist wohl ... die Erfahrung Anderer. Also umhören.
 

Hamburgeryn1

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Bitte nicht gleich totschlagen :icon_wink:, aber im wilden Norden scheinen ja ganz eigene "Gesetze" in diesen Dingen zu gelten.
Jo, hier geht es anwalttechnisch wirklich wild zu. Statt Beratungscheine zu erhalten, müssen wir hier im "wilden Hamburg" zur ÖRA.
Ich habe damit bisher absolut keine guten Erfahrungen gemacht.
Deshalb würde ich mich an Deiner Stelle zunächst darüber informieren, was passiert, wenn - aus welchen Gründen auch immer - die PKH nicht bewilligt wird. Denn wenn der Anwalt ersmal tätig war, will er in jedem Fall Geld sehen. Ich würde direkt beim zuständigen Sozialgericht nachfragen, die sollten die Problematik am besten kennen.
Danke!:icon_daumen: Heißt mit anderen Worten, erstmal das SG anrufen, um sich diesbezüglich zu informieren.
Sehr gute Fragen, nur kannst Du die gleich wieder in die Tonne hauen.
Du selbst kannst relativ wenig bis gar nichts erkennen. Platt gesagt: Man sieht einem Anwalt nicht an, ob er ein echter Gewinnertyp oder ein Versager/Blender ist. Du bekommst eine erste Ahnung von der Qualität des Anwalts, wenn Du seinen ersten Schriftsatz in der Sache gesehen hast. Aber dann ist es zu spät.
Hab´ ich mir beinahe gedacht. Der Hintergrund meiner Fragerei beruhte auf die Tatsache, dass meine Mutter kürzlich im Mietrecht auf so einen Blender reinfiel. Da sie aber alle Anwaltskosten selbst trägt, trat sie daraufhin einem Mieterschutzverein bei. Und genau da liegt der Haken - bei der PKH gibt es nur einen Wurf, und stellt sich heraus, dass der RA nichts taugt, steht man u.U. schlechter da, als zuvor.
Ich habe mit Anwälten, auch "Fachanwälten", über Jahre ehr schlechte Erfahrungen gemacht. Danach habe ich mich ausschließlich selbst vertreten. Mit besserem Erfolg. Nun, nach längerer Zeit habe ich, da es um eine Berufung ging, erstmals wieder einen Fachanwalt konsultiert. Der wurde mir empfohlen und scheint mir erstmals den richtigen Biss zu haben.
Ich habe mit RA im Sozialrecht noch gar keine Erfahrungen gemacht - Grund: keine Beratungsscheine!
Lang Rede, kurzer Sinn: Das imho einzige einigermaßen sichere Kriterium bei der Anwaltswahl ist wohl ... die Erfahrung Anderer. Also umhören.
Danke, dann kann ich nur hoffen, dass mir die Hamburger mir einen guten Anwalt nennen können. Und ich brauche wirklich einen, der nicht nur auf dem neuesten Stand ist, sondern auch noch A**** in der Hose hat.
 

jackfruit

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erstmal braucht man nicht unbedingt einen fachanwalt kannst dir auch einen wald- und wiesenanwalt suchen

meist erfährt man über mundpropaganda wer am besten ist und achte darauf, dass du dir einen anwalt suchst, der nicht gerade immer die arge vertritt

der fehler wird gern gemacht besonders im sozial- und arbeitsrecht
 

Hamburgeryn1

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erstmal braucht man nicht unbedingt einen fachanwalt kannst dir auch einen wald- und wiesenanwalt suchen
Ich denke, ein Fachanwalt ist von Anfang an die bessere Wahl, denn es nützt mir nicht wirklich was, wenn er hervorragend in Scheidungsangelegenheiten ist,
aber vom SGB II null Ahnung hat.
Schließlich soll er meine Interessen vor dem SG vertreten, und ich will mich nicht nur erfolgreich gegen das JC durchsetzen,
sondern auch gegen ein sehr JC-freundliches Sozialgericht!
meist erfährt man über mundpropaganda wer am besten ist und achte darauf, dass du dir einen anwalt suchst, der nicht gerade immer die arge vertritt
Tja, ich kenne leider niemanden, der bisher einen Sozialanwalt im Kampf gegen das JC brauchte....
der fehler wird gern gemacht besonders im sozial- und arbeitsrecht
Schon klar!
 

Hartzeola

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Es ist bedauerlich, dass es sich in meisten Fällen erst nach dem Verfahren feststellen lässt, ob der Anwalt gut oder schlecht ist(war). Viellecht hast du Glück, was ich dir auch wünsche. Aber ohne Einen kann es viel schlimmer ausgehen.
 
K

KAHMANN

Gast
Leider ist es so, dass die Jobcenter in keiner Weise einlenken, so lange keine zusätzlichen aussergerichtlichen Kosten durch Prozessbevolmächtigte entstehen. Warum auch - erst abkassieren - dann einlenken - ist ja auch Schwachsinn.

Keine Kosten - Kein Gund

Falsche Sachentscheidungen werden fortlaufen durch die JC weiter verfolgt, um durch Aufschiebung Urteile erst nach 3 Jahren zu erwirken. (Sachbearbeiter nicht mehr heranzuziehen)

Diese Strategie ist mittlerweile üblich und macht diesen Rechtsweg, gerade wegen der vorsätzlich rechtswidrigen Entscheidungen in der sog. Rechtsbehelfsstelle (Widerspruchsbescheid) zum Unrechtsweg.

Anwälte bekommen für jeden Brief Geld, was das JC direkt in die Kostenfalle treibt.

Suche Dir einen Fachanwalt in deiner Nähe, aber lasse Dir jedes Schreiben vorher zugehen.

Auf das Sozialgericht (1.Instanz) braucht man jetzt in 2011 kein Vertrauen mehr setzen.

Wenn man sich die höchstrichterlichen Entscheidungen BSG - BVerG der letzten 3 Jahre ansieht, bleibt einem das Wort Sozialgericht direkt im Hals stecken.


Mann muss sich darüber klar sein dass bisweilen eine
rechtmäßige Überprüfung des Sachverhaltes beim SG nur wenn es nötig ist ,statt findet.


Die schreiben Dir 10 Seiten Tatbestand, dann eine Begründung und wenn man sich den Beschluss durchließt fragt man sich, warum da kein Zusammenhang besteht.

Nur wegen dieser fortlaufenden Anspruchsverweigerung durch Gerichtsbeschlüsse der SGs, können diese möchtegern Verwaltungskriminellen noch ruhig schlafen.


PS. Mann kan auch Berichtigungsanträge gegen Entscheidungen innerhalb von 14 Tagen einreichen.
 
G

gast_

Gast
Einfachste Lösung, einen Anwalt auf Herz ud Nieren zu testen, ist, mal Infos aus dem Elo zu nehmen und zu schauen, ob Anwalt auf dem selben Wissensstand ist.

Ich hab da so einiges, wo viele Anwälte sofort zeigen, daß sie unzureichend oder ganz falsch informiert sind.
 

jackfruit

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Einfachste Lösung, einen Anwalt auf Herz ud Nieren zu testen, ist, mal Infos aus dem Elo zu nehmen und zu schauen, ob Anwalt auf dem selben Wissensstand ist.

naja wenn ich hier einige sachen im elo lese dreht es mir aber auch den magen um, weil einige ratschläge überhaupt nicht gehen oder schlicht falsch sind

@hamburgergyn1: es ist ja schön, dass du noch nie einen anwalt gebraucht hast um deine ansprüche durch zusetzen aber wo kommen sonst nur die ganzen gerichtsentscheidungen her? natürlich lassen sich jc etc. auch anwaltlich vertreten und die haben meistens keinen hausanwalt, sondern nehmen den um de ecke und den sollte man sich nun nicht gerade nehmen ( man würde sich ja im arbeitsrecht auch nicht dieses eine schw*** nehmen der betriebsräte zerschlägt und seminare hält wie man behinderte arbeitnehmer fertig macht damit se von allein gehen)

und zum thema fachanwalt: das ist eine zusatzqualifikation die erstens ne menge geld kostet und zweitens auch nen haufen zeit
es gibt anwälte die fast nur sozialrecht machen, aber einfach noch nicht dazu gekommen sind ihren fachanwalt zu machen
daher kann auch der wald-und-wiesen-anwalt sehr gut in dem bereich sein
 
R

Rounddancer

Gast
Fachanwalt finden: Liste der Fachanwälte (des gesuchten Rechtsgebiets) gibt’s bei der lokal zuständigen Rechtsanwaltskammer.

Generell gilt: Prozesse beobachten. Und den Anwalt engagieren, der Prozesse gewinnt. Egal, welche Seite der zuvor vertrat. Egal, ob er als Fachanwalt firmiert, oder nicht. Hauptsache, er hat für seinen Mandanten gewonnen.

Ich selbst ginge, wenn ich anwaltliche Hilfe bräuchte, zuerst zu meiner Gewerkschaft. Der gehöre ich an, seit ich langzeiterwerbslos bin, und zahle dafür alle zwei Monate fünf Euro.
 
E

ExitUser

Gast
seit ich langzeiterwerbslos bin, QUOTE]

Ich lese hier im Forum schon einige Zeit mit. In den unterschiedlichsten Threads stellst Du Dich aber immer so dar als wärest Du nicht erwerbslos.

Was stimmt denn nun?
Mir kamen deine Aussagen sowieso recht merkwürdig vor.
Du warst/ bist ja in so ziemlich allen Berufssparten tätig.

Willst Du uns hier für dumm verkaufen?
 
R

Rounddancer

Gast
Was stimmt denn nun?

Alles stimmt. Ich tue alles, um meinen Leistungsbedarf zu verringern, bzw. zu beenden.
Ja, ich bin langzeiterwerbslos. Leider. Auf Alg-II angewiesen. Und während ich weiter nach einer angestellten Beschäftigung suche, bin ich halt auch selbstständig.
Um wenigstens so etwas einnehmen zu können, wenn das geht.
Naja, wenigstens hab ich nun GdB50 und kann wohl mit 63 und nur 2,1% Abschlag in Rente (falls ich den Zeitpunkt erlebe ...)
 
G

gast_

Gast
naja wenn ich hier einige sachen im elo lese dreht es mir aber auch den magen um, weil einige ratschläge überhaupt nicht gehen oder schlicht falsch sind

Man muß halt schauen, wer antwortet... und was dabei raus gekommen ist.


Im übrigen: Wo hast du denn bisher was richtig gestellt? (Das sollte man)


@hamburgergyn1: es ist ja schön, dass du noch nie einen anwalt gebraucht hast um deine ansprüche durch zusetzen aber wo kommen sonst nur die ganzen gerichtsentscheidungen her? natürlich lassen sich jc etc. auch anwaltlich vertreten und die haben meistens keinen hausanwalt, sondern nehmen den um de ecke und den sollte man sich nun nicht gerade nehmen ( man würde sich ja im arbeitsrecht auch nicht dieses eine schw*** nehmen der betriebsräte zerschlägt und seminare hält wie man behinderte arbeitnehmer fertig macht damit se von allein gehen)

Das ist Blödsinn... viele Klagen wrden gar nicht erst geführt oder gehen auch verloren, bzw es kommt zu Vergleichen, bei denen man schlechter weg kommt - eben weil der Anwalt nichts getaugt hat.

Und wer klagt, möchte nun einmal einen von den Anwälten, die gut sind, mit denen man gewinnen kann.


Da sollte man also genau schauen, zu wem man geht.
Denn wenn man merkt, daß man bei dem Falschen war, ist es zu spät - Wechseln ist dann aus Kostengründen nicht!

und zum thema fachanwalt: das ist eine zusatzqualifikation die erstens ne menge geld kostet und zweitens auch nen haufen zeit
es gibt anwälte die fast nur sozialrecht machen, aber einfach noch nicht dazu gekommen sind ihren fachanwalt zu machen
daher kann auch der wald-und-wiesen-anwalt sehr gut in dem bereich sein
Das stimmt - zumal auch Fachanwälte sich nicht immer so einsetzen, wie sie sollten.

Der (Fach)anwalt sollte sich mit ALG II auskennen - nutzt nichts wenn er nur zu Krankenkassen- oder Rentensachen gut informiert ist.
 
G

gast_

Gast
Eine Userin zum Beispiel war beim Anwalt - der hatte keine Ahnung, das hat sie an meinen Beiträgen zum Thema: "Kinder mit ausreichend eiggenem Einkommen gehören nicht in die BG " gesehen.

Nachdem sie von mir formulierte Schreiben eingereicht hat, sieht es nun so aus, daß sie weiß, daß der Anwalt keine Ahnung hat
te - und daß ihr Sohn nun nicht mehr sein Einkommen angeben muß usw., und ihr Geld ist da, in der Höhe, die die zahlen müssen, ohne ihn zu berücksichtigen. (hab grad einen Anruf bekommen)

Das Schlimme: Sie hatte ihm meine Infos ausgedruckt mitgenommen...und trotzdem gehörte Sohn seiner Ansicht nach in ihre BG!

Auf so einen Anwalt sollte man also besser verzichten!
 

Hamburgeryn1

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Auf so einen Anwalt sollte man also besser verzichten!
Ich habe beschlossen bis auf weiteres auf einen Anwalt zu verzichten. Offensichtlich ist es nicht so einfach einen wirklich engagierten zu finden.
Und entsprechende Kriterien festzusetzen noch viel weniger.
Ich bedanke mich bei euch allen, die mir in dieser Frage weiterhelfen wollten.
 
E

ExitUser

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Hallo,

also ich habe mich von ,verdi, getrennt,fand die Rechtsberatung im Bereich Sozialrecht sehr schlecht.

Mache mit Hilfe des Forums alles selber.

Wenn man wirklich mal einen Anwalt braucht, funktioniert das meiner Meinung nach am Besten durch Mundpropaganda.
 

gismo41

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Ich habe auch in hamburg sehr schlechte Erfahrungen mit der Rechtsberatung von Vetrdi gemacht (eine Mitarbeiterin von Verdi ,bestätigte mir sogar das die Rechtssekretär/in vorwiegend auf Arbeitsrecht geschult werden.

Ich habe die Konsequenzen gezogen ,und meine Mitgliedschaft gekündigt.:icon_smile:
 

gelibeh

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Das müssten doch auch die vom DGB-Rechtsschutz sein, oder? Im Arbeitsrecht sind die wohl besser, aber Sozialrecht? Ich hab zwar was über die laufen, aber die nötigen Infos haben die von mir und bringen das nur noch in die richtige Form für das Gericht.
Andere Streitigkeiten würde ich über den VDK laufen lassen. Kostet mich dann zwar etwas, aber das ist es mir wert.
 

HajoDF

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Wer sich allein vertreten will, sollte von Anfang an mit einem Beistand zusammen arbeiten und den auch zum Gericht mitnehmen.
Im Übrigen gibt es in Hamburg eine Menge Arbeitslosen-Hilfe-Vereine, die bestimmt eine anwaltliche Empfehlung aussprechen können.
 

haef

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Deshalb würde ich mich an Deiner Stelle zunächst darüber informieren, was passiert, wenn - aus welchen Gründen auch immer - die PKH nicht bewilligt wird. Denn wenn der Anwalt ersmal tätig war, will er in jedem Fall Geld sehen.
sehr wichtig und richtig und dazu gehört eben auch die Begründung der PKH.

bzgl. ver.di
die eigentliche Vertretung läuft immer über die DGB-Rechtsschutz GmbH. Lt. ver.di-Satzung ist aber auch eine externe Beauftragung möglich, darum werde ich mich demnächst mal kümmern.

"guter" Anwalt
1. Problem - kein Werk- sondern ein Dienstleistungsvertrag, d.h. die Erfüllung liegt bereits in der Tätigkeit selbst und nicht in der Qualität,
2. Problem - der jeweilige Mandant muss nur 1, 2, oder 3 mal vor das Gericht, der Anwalt ständig und wird sich aus diesem Grund auch nicht mit seinen ständigen "Gesprächs"partnern überwerfen,
3. Problem - die "Lukrativität" des Sozialrechts, speziell SGB II
4. Problem - Aktualität, dank schneller und vieler Änderungen im SGB II viel Arbeit,

insgesamt also keine "guten Karten" für uns :icon_sad:

fG
horst
 

Merkur

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Wer sich allein vertreten will, sollte von Anfang an mit einem Beistand zusammen arbeiten und den auch zum Gericht mitnehmen.
Im Übrigen gibt es in Hamburg eine Menge Arbeitslosen-Hilfe-Vereine, die bestimmt eine anwaltliche Empfehlung aussprechen können.
So würde ich es auch machen frage mal in den Arbeitslosen-Beratungen diese haben mit vielen Problemen von Arbeitslosen zu tun und kennen sicher auch die passenden Anwälte.
Da bist Du erst mal auf der sicheren Seite.
 

hartaber4

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Probelm vorweg ist die geringe Anzahl an Fachanwältin im Sozialrecht.

Warum?
Der Vergütungsrahmen ist im Sozialrecht nicht sooo verlockend.

In der Regel kann man aber auch davon ausgehen, dass eine anwaltliche Vertretung die im Sozialrecht tätig wird... sich auch auskennt.

Denn im SozR kann man nur "break-even" kommen...wenn man sich mit der Materie auskennt.... wer lange lesen muss um überhaupt Grundsätze zu verstehen.... wird als Anwalt hier nicht glücklich werden.

Es macht auch wirtschaftlich keinen Sinn... wenn man 20 Stunden verplempern muss um Akten zu lesen und Vorträge zu verfassen....wenn man dann nur bummelig 300 € bekommt...

Insofern kann ich den Teil der Anwaltschaft verstehen...der sagt: Neee... lass mal.

Ich habe mal in HH gewohnt........ und konnte ganz gute Erfahrungen mit der Arbeitslosentelefonhilfe sammeln... (zu einer Zeit als es SGB II noch nicht gab).

Ansonsten hilft nur der Tipp:

Erst denken..... dann handeln..... um so mehr, je weniger man sich auskennt und sich bewusst selbst ausbremsen, wenn es emotional wird. Man macht dann unbewusst viel verkehrt.......
 
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