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An die Neuköllner

Berlin50

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#1
Hallo,

hat jemand eine Ahnung, was in der 6. Etage des JC-Hauses ist? Habe eine Einladung dahin bekommen, die ziemlich so ausschaut, als ob da ein Träger sitzt. Scheint nicht zur normalen JC-Institutionalität zu gehören. Denn nach Recherchen hat das Haus nur 5 Etagen.

Kann mir jemand Auskunft erteilen? LG
 

ethos07

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#2
Bitte Näheres zur Einladung - was steht da drin?
Ist es eine Zuweisung eines Ein-Euro-Job oder einer anderen Maßnahme?

Dann könnten wir ja mal recherchieren... :)
 

Berlin50

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#3
Einladung, Raum 6. Etage, Zi 6C055

"Frau .... möchte mit Ihnen Ihre Bewerbungsaktivitäten besprechen. Bitte bringen Sie Nachweise mit. Des Weiteren vollständige Bewerbungsmappe.

Dann, bei arbeitsunfähig, ....

Dies ist eine Einladung nach § 59 SGB II in Verbindung mit §§ 309 Abs. 1 und 309 Abs. 3 S. 3 SGBIII.

Reisekostenerstattung...

RFB, RBB ..."


Tippe ja eher auf Perspektive 50+. Aber man weiß ja nie.



LG
 

ethos07

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#4
Im 10-stöckigen Bürokomplex des "Kindl-Boulvard" haben sich vor allem das Bezirksamt Neukölln (Kindergesundheitsdienst, Wohnungsamt, ...) und das Jobcenter Neukölln eingemietet .
Daher vermute ich , dass sich auch in der 6. Etage das JC noch Büros dazu gemietet hat.
Ansonsten geh vorbei und schau, was sich dort in der 6. Etage befindet.
 

Berlin50

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#5
Sorry Ehtos, so schlau wäre ich selbst. Es ist an den Schildern nicht zu erkennen, was sich dahinter verbirgt.

Mir ist durch den Hinweis des Teamleiters (mündlich) ein Büro empfohlen worden, das nur Stellen auf dem allg. Arbeitsmarkt vermittelt. Dazu wäre aber eine neue EGV nötig. Ansonsten weiß ich nichts konkretes.

Die Einladung ist also nur aufgrund dessen ausgelöst worden. Eine Zuweisung stellt das nicht dar. Eigentlich ist sie sogar ein Witz bzw. weiterer Versuch (siehe Post: Beschwerde ...) mich irgendwo verdeckt auszusortieren.

LG
 

Seepferdchen

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#6
@Berlin50, kurze Frage hattest du vor kurzen eine Weiterbildung?????


:icon_pause:
 

kurtibert

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#7
Wofür hast du denn die Einladung erhalten. Wenn deine Suche schon ergeben hat das es eine 6. Etage gar nicht gibt , wo willst du denn hin.
 

Berlin50

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#8
Nein.

Es interessiert mich nur, was die in der 6. Etage machen, wer da sitzt. Die Einladung kann ich locker abwehren, da meine EGV/VA noch bis Nov. gültig ist. Daher ist es für mich wichtig zu erfahren, zu was ich hinbestellt werde und wohin das führt. Wenn es in Perspektive 50+ führt - steht nicht in meiner EGV/VA.

Könnte ja sein, daß jemand aus Neukölln Hinweise/Erfahrungen hat und mich warnen kann. Denn eines steht nun mal fest, Wissen ist alles, um auf Eventualitäten vorbereitet zu sein.


@Kurtibert: Mußte grad mal herzlich lachen. LG
 

Berlin50

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#10
Hallo Holger. Du bist nicht angesprochen, da Du das Haus gar nicht kennst. Es sind offiziell lt. Homepage des JC, 5 Etagen gemietet. Kann natürlich sein, daß die 6. Etage teilweise noch dazugehört. Irgendwie befremdlich Deine Zeilen. Ethos hat deutlich geschrieben, wieviel Etagen im Haus vorliegen.

Halte Dich raus, als daß Du mich hier als lächerlich hinstellst. Gelingt Dir nicht. LG
 

Holger01

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#11
Hast recht, war ein wenig überzogen.
Dein Beitrag wirkte nur ein wenig befremdlich, weil du doch beim 10stöckigen Gebäude von recherchierten 5 Etagen geschrieben hattest.


Wie du wahrscheinlich weißt, sind die Eingangsbereiche auf die Etagen 1 bis 5 verschiedene BG-Nummernkreise zugegeteilt.

Zusätzlich gibt es weitere Bereiche wie z.B. die JC-eigene Verwaltung, den Arbeitgeberservice u.a.m.

Dafür gibt es weitere angemietete Räume.

Und dorthin weicht das JC auch für Einladungen von HE aus, wenn auf den unteren Etagen der Platz nicht reicht.

Und wie es schon in deiner Einladung steht: Es geht nur um Bewerbungsaktivitäten. Möglicherweise steht eine neue EGV an??
 

Berlin50

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#12
So, jetzt habe ich herausbekommen, was in der 6. Etage ist.

Es ist die BÄN AG - Nestor.

Kann mir jemand sagen, was die machen?

Gehört habe ich, daß die einem nur auf den 1. Arbeitsmarkt bringen. Das glaube ich zwar nicht, weil es gar keine Arbeit in Berlin gibt, aber man weiß ja nie. Und im Internet auf deren Seite stehen auch nur ihre angeblichen Erfolge, die sicherlich gelogen sind.

Stimmt das? Und was für Bedingungen/Verpflichtungen entstehen für mich?

LG
 

Roter Bock

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#13
Diese Firma kenne ich nicht - aber bei unseren JC haben die Ü-50 Widerständler wie meiner einer eine Extra-Etage in der kein nennenswerter Betrieb ist. Übrigens gleich neben dem Vulgärpsychologischen Dienst.

Kann eine Taktik jedoch bei mir sein - denn ich fing an in den Fluren auf das Forum hier hinzuweisen :biggrin:

Roter Bock
 

Roter Bock

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#14
Habe grade nachgesehen. 50+ Veranstaltung mit Kooperationspartnern in der Logistik, der Pflege und dem Facilitymanagement.

Alles Jobs die Sch..ei.ss.e sind. Vorsicht!

Roter Bock
 

Berlin50

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#15
@Roter Bock: Ich denke, die BÄN AG wird mich zu Nestor sozusagen überweisen. Was ich natürlich abwehren werde. Ich kenne mich da aus.

Mir wurde vom Teamleiter, der mich da hinschickte, gesagt, daß die BÄN AG nur Arbeit auf dem 1. Arbeitsmarkt vermittelt. (Hatte den Namen vergessen, daher der Thread.) Wenn die das nicht tun, werde ich mich verabschieden. Denn ich habe für diese AG keine EGV/VA. Gehe praktisch nur informationshalber hin.

Sanktion unmöglich. (SGB §59, Einladung)

Meine Strategie ist schon in meinem Kopf. Nestor? Nein danke. Problem allerdings: eine Frau bei BÄN AG

Ehrlich, habe mit den Zicken immer Probleme. Ein Mann wäre mir lieber gewesen. Das ist meine Erfahrung. Aber was soll´s?

LG
 

Roter Bock

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#16
Deine Erfahrung mit männlichen und weiblichen SB's teile ich. Bin zur Zeit einer Zicke. Beim männlichen Vorgänger habe ich einmal die Möbel gerückt und gut wars.

Nimm Beistand mit. Das Ü50 Angebot besteht nur aus Billiglöhnern.

Roter Bock
 

ethos07

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#17
Mir sind diesen Firmen-Ausstülpungen des Neuköllner JC auch noch nie untergekommen.
(- wir bräuchten echt mal wieder eine funktionierende Recherche-Arbeitsgruppe nur für Maßnahmen & Co in Berlin)

Du könntest deine Frage, ob davon jemand was kennt, nochmals bei Maßnahmen/Weiterbildung hier im Forum und auf den entsprechenden Neuköllner Blogs oder auch der Fakebook-Seite von "zusammen.dagegen posten.

Hier schauen dazu vermutlich nur wenige rein.
 

Berlin50

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#18
Nee @Roter Bock, aber danke für den Rat. Das schaffe ich alleine. Einen Beistand brauche ich da nicht. Ich kenne meine Rechte und weiß auch, wie ich Konsequenzen abwehren kann. Sieh mal, für den ganze Mist bräuchten die eine neue EGV/VA. Bis dahin vergeht Zeit (EGV/VA-Ende November 2012). Werde auch nichts unterschreiben, so daß ich wieder bei meiner alten SB lande. So bin ich bei der BÄN AG raus. Und in der Zwischenzeit habe ich wieder einen kleinen Minijob, der lt. H4 vorrangig ist (1. Arbeitsmarkt). Damit kommen die dann nicht durch.

@Ethos: Danke für den Hinweis. Habe schon gelesen. Nestor hat z.Z. auch nur 400 Euro Jobs (Gespräch mit einer Betroffenen). Nichtsdestotrotz melde ich mich lieber über einen bekannten Selbständigen an, als daß ich mich versklaven lasse. Da arbeite ich nur, wenn ich gebraucht werde. Du weißt doch, wie Berlins 4. "legerer" Arbeitsmarkt funktioniert?

LG
 
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#19
So, jetzt habe ich herausbekommen, was in der 6. Etage ist.

Es ist die BÄN AG - Nestor.

Kann mir jemand sagen, was die machen?

Gehört habe ich, daß die einem nur auf den 1. Arbeitsmarkt bringen. Das glaube ich zwar nicht, weil es gar keine Arbeit in Berlin gibt, aber man weiß ja nie. Und im Internet auf deren Seite stehen auch nur ihre angeblichen Erfolge, die sicherlich gelogen sind.

Stimmt das? Und was für Bedingungen/Verpflichtungen entstehen für mich?

LG
Ja. Ich bin seit Ende 2009 gegen meinen Willen als Hartz-IV-Empfaenger in einer Zwangsmassnahme des JobCenters Neukoelln gegen alte Arbeitslose, genannt erst "BÄNT.Ag" und jetzt "BÄN.AG".

meine Erfahrungen

Dreimal habe ich in dieser Zeit eine Arbeit auf dem zweiten Arbeitsmarkt, die ich haben wollte, nicht bekommen, weil ich in der Zwangsmassnahme gegen alte Arbeitslose bei Nesotor bin. "Das JobCenter könne nicht doppelt Geld für mich ausgeben. "
Erlebt habe ich seitdem vieles. Zum Beispiel musste ich einmal an einem vierwoechigen Bewerbungstraining teilnehmen. Die Bewerbungstrainerin, Frau I.Sch., gab uns am ersten Tag einen Plan fuer die vier Wochen: So einen chaotischen, sachlich falschen, unuebersichtlichen Plan habe ich noch nie in meinem Leben vorher gesehen.
Dann hatten wir 22 Teilnemer und Teilnemerinnen Pause. Alle kamen puenktlich aus der Pause zurueck, nur unsere Bewerbungstrainerin nicht.
Am naechsten Termin hatten wir Einzeltermine, zu denen wir unsere Lebenslaeufe mitbringen sollten. Ich war fuenf Minuten vor Termin im Warteraum, wartete und wartete.
Eine Leidensgenossin, die auch wartete, schon laenger als ich, ging einfach in dar Zimmer der Dame herein: Unsere Bewerbungstrainerin hatte keine Zeit, weil sie fruehstueckte.
Ich legte zwei Versionen meines Lebenslaufes ausgedruckt vor. Beide Versionen waren das Ergebnis eines Gespaeches mit meiner "Fallmanagerin" bei Nestor. Das verriet ich
der Bewerbungstrainerin aber nicht. Natuerlich hatte sie an beiden Lebenslaeufen etwas auszusetzen, obwoh sie von ihrer Nestor-Kollegin abgesegnet waren. Sie musste ja ihre nicht vorhandene Existenzberechtigung unter Beweis stellen.
Jetzt habe ich vier Versionen meines Lebenslaufes: Zwei fuer Bewerbungen in unterschiedliche Richtungen und zwei fuer die Bewerbungstrainerin bei Nestor.
Dann wollte die Bewerburngstrainerin, dass ich meine Zeugnisse kopiere oder bei Nestor einscannen lasse, damit sie dort digital vorliegen. Diese digitalen Zeugniskopien und die digitale Version des Lebneslaufes sollen dann von den Aussendienstmitarbeitern von Nestor bei ihren Besuchen von Firmen mitgenommen werden, um uns alte Arbeitslose dort anzubieten.
Mindestens ein halbes Jahr vorher hatte ich meine Zeugnisse und Arbeitszeugnisse als PDF-Dateien und zwei Versionen meines Lebenslaufes als WORD-Dateien meiner damaligen "Fallmanagerin" bei Nestor auf einem USB-Stick gegeben und die Frau hatte die Daten auf den Nestor-Computer uebertragen.
Die Bewerbungstrainerin fand meine Dateien aber nicht auf dem Computer, Server, hausinternen Netzwerk. Sie behauptete, die Fallmanagerin habe schnell in eine andere Nestor-Filiale in die sie sich wegbeworben hatte, wechseln muessen und habe es nicht geschafft, die Daten auf den Nestor-Neukoelln-Server zu uebertragen. Ich wusste, dass das nicht die Wahrheit war. Meine Fallmanagerin war nicht ueberstuerzt gegangen, sondern hatte mich mindestens zwei Monate vorher darueber informiert.
Ein paar Tage spaeter fand die "Bewerbungstrainerin" meine Dateien dann wieder. Diesmal war nicht meine ehemalige Fallmanagerin bei Nestor "Schuld", diesmal war der Netzwerkadministrator "Schuld".

Sechs Wochen habe ich bei Nestor an einem Kurs "Seniorenbetreuer" teilgenommen.
Bei der Abschlusspruefung, am vorletzten Tag, kam zeimal ein Mann in den Raum, in dem die schriftliche Pruefung stattfand herein und stoerte. Auf mich machte der Mann einen verwirrten Eindruck. Beim ersten Mal blickte er die zwei Prueferinnen, die er zu kennen schien erstaunt an und wunderte sich, dass Menschen in dem Raum waren. In unserem Kursraum. Dann unterhielt er sich laut mit den beiden Prueferinnen, die vorher aufgepasst hatten, dass von uns niemand stoert. Der Stoerer war Herr A., der Chef der Nestor-Filiale in Neukoelln. Ich hatte ich der Pruefung eine "1", bekam auf dem Zeugnis aber nur "hat erfolgreich teilgenommen". Dafuer bekam eine Frau, die an der Pruefung gar nicht teilgenommen hatte, auch "hat erfolgreich teilgenommen".
 
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