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An Alle hier - Wie mit unpassenden Stellenangeboten umgehen?

cenmo

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#1
Mich würde mal interessieren,wir Ihr mit Stellenangeboten umgeht die unpassend sind. Ich bekomm laufend Stellenangebote für die ich nicht qualifiziert bin. Ich kann keine stehenden Jobs aushühren(Rücken)
Oft sind auch Stellen drin,die viel zu weit weg sind,hab aber kein Auto und wohne auf einem Dorf wo nur alle 2 Stunden ein Bus fährt.
Kann jemand zu einem Job zwingen wo man nur allein zum hinfahren 2 Stunden brauch + 2 Stunden auf den Bus warten?

Schickt Ihr den Antwortzettel der einem Stellenangebot beliegt immer zurück?
Bewerbt Ihr euch bei jedem Stellenangebot,auch wenn ihr nicht qualifiziert seid?
Weiß nicht,ob ich in eine Falle lauf,wenn ich auf dem Antwortzetttel nur "Ich erfülle die Voraussetzungen nicht" schreibe.

Mir ist es schonmal passiert,dass ich einer Firma schrieb und die mein Anschreiben dem Jobcenter zukommen lies. Ich denke,dass die Firma das garnicht darf, Hallo Datenschutz?
Die SB hielt mir dann vor,dass ich mich nicht postiv genug gemeldet hätte.
Dabei schrieb in der Firma nur,dass ich körperlich nicht in der Lage wäre diesen Job auszuführen

Es macht doch keinen Sinn mich ernsthaft zu bewerben,wenn ich es nicht kann oder ich nicht dort hinkomme.

Danke für euer Feedback :icon_hug:
 

Charlot

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#2
Schickt Ihr den Antwortzettel der einem Stellenangebot beliegt immer zurück?
Bewerbt Ihr euch bei jedem Stellenangebot,auch wenn ihr nicht qualifiziert seid?
Nein, schicke ich nicht zurück.
denn sobald die das haben, bekomme ich neue Angebote.
 

Lilastern

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#3
cenmo;
Kann jemand zu einem Job zwingen wo man nur allein zum hinfahren 2 Stunden brauch + 2 Stunden auf den Bus warten?
In diesem Fall braucht man die Hin- und Rückfahrzeit insgesamt.

Bei ALG 2 sind 3 Stunden Fahrzeit(Hin- und Rückfahrt) zumutbar

Bei ALG 1 sind 2,5 Stunden für Hin- und Rückweg zumutbar.

Die meisten elos bekommen in der Mehrzahl unpassende Vermittlungsvorschläge. Aber bei ALG 2 ist jeder Job zumutbar, sofern nicht irgendwelche gesundheitliche Einschränkungen vorliegen.

Außerdem der Arbeitgeber kann auch lesen, wer für diese Stelle qualifiziert ist, und wer nicht.

Wenn die VV mit Rechtsfolgenbelehrung sind, bleibt dir nichts anderes übrig, als dich zu bewerben. Der Arbeitgeber bekommt ja auch diesen VV und sollte Rückmeldung an das Jobcenter/AFA machen.

Sind diese gesundheitlichen Einschränkungen deiner SB bekannt? Du kannst verlangen, dass man dich zum Amtsarzt schickt. Der erstellt dann ein Gutachten inwiefern du erwerbsfähig ist.

Auf gesundheitliche Einschränkungen muss dein SB Rücksicht nehmen.

Diese Negativbewerbung war nicht gut von dir. Solche Dinge kann man ja dann beim Vorstellungsgespräch klären.

Aber eigentlich macht die Bewerbung ja keinen Sinn. Aber diese Sinnlos Bewerbungen müssen wir elos leider fast nur schreiben.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Ich kriege ganz selten VV.

Aber wenn die völlig unpassend sind, bewerbe ich mich nicht und schreibe das auch ehrlich so mit Begründung. Einmal bekam ich einen als LKW-Fahrerin:icon_lol:, hab ich mich mangels entsprechenden Führerscheins natürlich nicht beworben. Gab auch keine Probleme, sondern beim nächsten Termin eher ein beschämtes "Weiß ich auch nicht, warum man Ihnen das geschickt hat." von meiner SB. Der Vorschlag kam von wem, den ich gar nicht kannte.
 

Firefox2

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#6
Hab ich schon gehabt, eine Stellenanzeige wo "Bulgarische Sprachkentnisse" erforderlich sind. Ich habe mich nicht beworben ,wegen : ... ! Der Jobvermittler hat mich zwar blöd angeschaut aber mußte es so Schlucken! Entweder kommen die für den entsprechenden Kurs auf oder müssen es so aktzeptieren.
 

Seepferdchen

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#7
Noch nie Ärger wegen fehlender Rückmeldung auf VV gehabt?
Und was steht in deiner EGV?

Einen VV solltst du dir schon genau ansehen.


Bereich ALG II (SGB II) gemäß Dienstanweisung zu § 10 SGB II:
3 Stunden bei Vollzeittätigkeit
2,5 Stunden bei Tätigkeit bis zu 6 Stunden täglich

Maßgebend ist die gesamte Pendelzeit (Hin- und Rückfahrt) zwischen Verlassen der Wohnung und Eintreffen am Arbeitsplatz.
 

Xenia666

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#8
Ich sitz' auch gerade hier mit neuen "Vorschlägen" meiner Vermittlerin die wohl angesäuert ist, dass ich ab Mitte Mai wieder ohne Job bin (hatte dazu ja im Behindertenforum gepostet). Auch Stellen, bei denen ich das Geforderte nicht erfülle, eine mit 1,5 Stunden Anfahrt incl. 20 Minuten zu fuß laufen,keine Einzige in der Nähe, keine Einzige die meinen Qualifikationen entspricht...

Meist formuliere ich das Anschreiben schon so, dass der potentielle AG event. zurückschreckt mich einzuladen (entweder durch Erwähnen meines GdB oder der überschwänglichen Aufzählung meiner Qualis wo wohl jeder "Telefondienstjob-vergeber" merkt, dass ich nicht auf den Job passe).

Nur am Rande: Ich bewerbe mich auch durchaus anständig auf Stellen, die ich mir eifrig selber suche - aber diese hingedrückte :icon_kotz: ist oftmals echt genau das, was ein Leistungsempfänger für sein Selbstwertgefühl "gebrauchen" kann :icon_motz:
 

cenmo

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#9
Wenn die VV mit Rechtsfolgenbelehrung sind, bleibt dir nichts anderes übrig, als dich zu bewerben.
Die 3 Stellen die ich bekommen habe,bestehen nur aus Stellenbeschreibung,Antwort-Zettel und dem typischen "Bewerben Sie sich bitte umgehend und teilen Sie uns das blablabla"

Aber die SB wird mich so oder so wie jeden Monat ausfragen warum das nichts geworden ist etc. Und wird mir wie immer Faulheit etc vorwerfen.:icon_laber:

Wollt Ihr mal lachen?

Sie: Sie unterschreiben die EGV JETZT
Ich: Ich nehm die EGV zum reingucken mit
Sie: Nein Sie unterschreiben JETZT
Ich: ich unterschreibe keinen Vertrag einfach so
Sie: Das ist kein Vertrag
Ich: Es ist ein Vertrag
Sie: dann haben sie sich falsch informiert
Ich: "Augenroll"
Sie: Ich lass mich doch nicht veräppeln *VA ausdruck*

Ich: :icon_razz:
Sie: :icon_mad:
 

with attitude

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#10

cenmo

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#11
Bin immer allein da.Meine Eltern kann ich da nicht gebrauchen und sonst hät ich keine Person die ebenmal so kann.

Die EGV per VA ist sowieso nur für 4 Wochen ausgelegt d.h sie soll mir nicht helfen sondern nur Druck ausüben
 

with attitude

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#13
Die EGV per VA ist sowieso nur für 4 Wochen ausgelegt
§15 SGB II

3Die Eingliederungsvereinbarung soll für sechs Monate geschlossen werden. 4Danach soll eine neue Eingliederungsvereinbarung abgeschlossen werden........ Kommt eine Eingliederungsvereinbarung nicht zustande, sollen die Regelungen nach Satz 2 durch Verwaltungsakt erfolgen.

wird eine EV oder ein EVA unter den oder über den 6 Monaten festgelegt, hat SB'chen das zu begründen..
 

Muzel

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#14
Man kann immer argumentieren, dass man nicht qualifiziert für das Angebot ist und schon ist man raus.
 
E

ExitUser

Gast
#15
Maßgebend ist die gesamte Pendelzeit (Hin- und Rückfahrt) zwischen Verlassen der Wohnung und Eintreffen am Arbeitsplatz.
Und natürlich die Wartezeit bis zum Schichtbeginn, wenn man den ÖPNV nutzen muss.

Zur Eingangsfrage: Ich schreibe mir eine kurze Notiz, warum die Stelle nicht in Frage kommt, und gebe dann spätestens zum nächsten Termin eine Rückmeldung, manchmal auch direkt per E-Mail.

Die "Arbeitsvermittler" sind meist Autofahrer und haben überhaupt keinen Überblick über Pendelzeiten oder Verbindungen mit dem ÖPNV.
 

Xenia666

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#16
So,

da ich gerade wieder eine 08/15-bitte-nehmt-mich-ned-Bewerbung versendet habe möcht ich auch mal einwerfen, wie besch** das doch eigentlich für alle Beteiligten ist!

Ich "quäle"mich wie der Themeneröffner beim Schreiben einer Bewerbung für eine Stelle, die ich nicht erfülle, nicht möchte (dass es dafür größere und kleine Gründe gibt, sei mal dahin gestellt).

Der Personalchef wird überflutet von Bewerbungen, on - als auch offline. Da darf er sich dann erst mal durcharbeiten, selektiert vielleicht den ein oder anderen, der dort nicht arbeiten möchte zu nem Bewerbungsgespräch. Er nimmt sich die Zeit, und wenn der Bewerber den Anstand besitzt dort auch aufzukreuzen kostet es den Bewerber Geld für die Anfahrt, den Personaler Zeit, in der er besser mal nen Kaffee getrunken hätte.

Sollte es dann wider Erwarten echt zu ner ANSTELLUNG kommen ist der Angestellte nicht leistungsbereit, der AG ange****t - und nach ner Kündigung geht es für beide Seiten wieder von vorne los.

Wem ist also mit dieser dollen "wehe wenn Du nicht..!!"-Rechtsfolgebelehrung geholfen? Dem Sachbearbeiter beim Amt, der ein Häkchen mehr auf die "Vermittelt"-Liste machen darf..
 

Dark Vampire

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#17
Na dafür wird der Personalchef bezahlt.
Und da wird sich auch nix dran ändern.

Und für ungewünschte Stellen gibt es eben die Standardbewerbung wo man nur Adresse und Name austauscht fertig.
 

hartz5

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#18
Wem ist also mit dieser dollen "wehe wenn Du nicht..!!"-Rechtsfolgebelehrung geholfen? Dem Sachbearbeiter beim Amt, der ein Häkchen mehr auf die "Vermittelt"-Liste machen darf..
Die Betriebe haben es in der Hand. Sie könn(t)en den JCs die Zeit in Rechnung stellen, wenn VVs ohne Eignung des Elos versandt werden und es so zu unnötigem Arbeitsaufwand kommt. Einen Versuch wäre es wert.

Genauso gut können sie aber ihre offenen Stellen in Jobbörsen inserieren, die nicht zur BA gehören...das hätte den Vorteil, dass weniger unsinnige VVs verschickt werden könnten und die BA müsste mehr Aufwand betreiben, um vorzutäuschen, wieviele offene Stellen es wirklich gibt...weil dann nämlich auch die x-fach Ausschreibungen von ein und der selben Stelle wegfallen würden.

Solange die BEtriebe das nicht beherzigen, können sie sich auch nicht beschweren, wenn es zu den von Dir genannten Folgen kommt.
 
E

ExitUser

Gast
#19
So,

da ich gerade wieder eine 08/15-bitte-nehmt-mich-ned-Bewerbung versendet habe möcht ich auch mal einwerfen, wie besch** das doch eigentlich für alle Beteiligten ist!
Warum macht ihr das? Es reicht doch eine kurze Anfrage per E-Mail oder Telefon, ob die Stelle überhaupt in Frage kommt.

Kann das im gegenseitigen Einvernehmen ausgeschlossen werden, ist eine Bewerbung absolut überflüssig.


Ich suche z.Bsp. eine halbe Stelle. Bei VV mit vollen Stellen oder anderen Einsatzgebieten schreibe ich eine kurze Anfrage (mit den groben Daten wie Abschluss, EDV-Kenntnisse, mögliche Arbeitszeiten) ob überhaupt Interesse besteht.

Es ist auch bei einer Flut von Bewerbungen nicht zuviel verlangt, einen Standard-Zweizeiler ins E-Mail-Programm reinzukopieren und kurz abzusagen ... Keine Antwort gilt dann aber auch als kein Interesse.
 

Dagegen72

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#20
es kann leider immer passieren, dass bei den Standardbewerbungen der Begrüßungs-Name drin steht, den man für die vorangegangene Bewerbung verwendet hat.

... oder dass man vergisst, den Text für die andere Branche anzupassen.

Fahrtkosten sind natürlich auch immer sehr bedauerlich, zumal man zumindest meiner Kenntnis nach, diese nicht vorgestreckt bekommt, noch dazu muss man erst einen Fahrkostenantrag an das JC VOR dem Termin stellen. Bei klammer Kasse, kann man Glück haben, dass der mögliche Arbeitgeber, wenn man ihn zuvor fragt, die Fahrtkosten erstattet.

Bei unpassenden Stellenangeboten für die die eigenen Qualifikation nicht ausreicht finde ich wichtig zu erwähnen, dass man selbst nicht auf die Idee gekommen ist, sich auf einen für einen nicht passenden Arbeitsplatz zu bewerben.
Der formale Aufbau eines Bewerbungstextes sieht ja auch vor zu erwähnen, woher man das Stellenangebot hat und warum man sich ausgerechnet auf diese Stelle beworben hat.
 

n2ame22

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#21
So,

da ich gerade wieder eine 08/15-bitte-nehmt-mich-ned-Bewerbung versendet habe möcht ich auch mal einwerfen, wie besch** das doch eigentlich für alle Beteiligten ist!

Ich "quäle"mich wie der Themeneröffner beim Schreiben einer Bewerbung für eine Stelle, die ich nicht erfülle, nicht möchte (dass es dafür größere und kleine Gründe gibt, sei mal dahin gestellt).

Der Personalchef wird überflutet von Bewerbungen, on - als auch offline. Da darf er sich dann erst mal durcharbeiten, selektiert vielleicht den ein oder anderen, der dort nicht arbeiten möchte zu nem Bewerbungsgespräch. Er nimmt sich die Zeit, und wenn der Bewerber den Anstand besitzt dort auch aufzukreuzen kostet es den Bewerber Geld für die Anfahrt, den Personaler Zeit, in der er besser mal nen Kaffee getrunken hätte.

Sollte es dann wider Erwarten echt zu ner ANSTELLUNG kommen ist der Angestellte nicht leistungsbereit, der AG ange****t - und nach ner Kündigung geht es für beide Seiten wieder von vorne los.

Wem ist also mit dieser dollen "wehe wenn Du nicht..!!"-Rechtsfolgebelehrung geholfen? Dem Sachbearbeiter beim Amt, der ein Häkchen mehr auf die "Vermittelt"-Liste machen darf..
Ah du siehst das ganze zu negativ. Es gibt in Deutschland ganze Branchen die unwillige Bewerber trotzdem einstellen (z. B. Zeitarbeit und im allgemeinen der Helfersklaven Sektor in Lager und Produktion) und dann schauen, ob sie trotzdem vernünfig arbeiten (sind immer welche bei, die vorm JC Angst haben). Der Rest wird wieder entlassen. Damit verdienen viele Unternehmen und Arbeitnehmer in höheren Positionen ihr Geld. (Stark vereinfacht gesagt: Das was man den Sklaven nicht zahlt, kann man in die eigene Tasche stecken)


Zum Topic:
1) Es gibt Sonderreglungen nach denen in einigen Gebieten mit schlechter Infrastruktur auch längere Pendelzeiten zumutbar und üblich sind.

2) Einem ALG 2 Bezieher ist in der Regel ein Umzug zumutbar bzw. kann er vorübergehend in eine WG / Hotel ziehen, bis er eine neue Wohnung in der Umgebung gefunden hat. Haken an der Sache: Man bleibt wohl auf einem Großteil der Kosten sitzen oder darf ihnen monatelang hinterher rennen, denn die JC zahlen ihre Wunschpreise für einen Umzug und alles was in der Praxis teurer ist zahlt der Elo.
 
E

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#22
Ah du siehst das ganze zu negativ. Es gibt in Deutschland ganze Branchen die unwillige Bewerber trotzdem einstellen
Das mag auf unqualifizierte Arbeitnehmer zutreffen. Ich habe diese Erfahrung nicht machen können.

Zum Topic:
1) Es gibt Sonderreglungen nach denen in einigen Gebieten mit schlechter Infrastruktur auch längere Pendelzeiten zumutbar und üblich sind.
Da sollte das Amt dann eine gerichtsfeste Studie zu den Pendelzeiten der Region vorlegen können.


2) Einem ALG 2 Bezieher ist in der Regel ein Umzug zumutbar bzw. kann er vorübergehend in eine WG / Hotel ziehen, bis er eine neue Wohnung in der Umgebung gefunden hat. Haken an der Sache: Man bleibt wohl auf einem Großteil der Kosten sitzen oder darf ihnen monatelang hinterher rennen, denn die JC zahlen ihre Wunschpreise für einen Umzug und alles was in der Praxis teurer ist zahlt der Elo.
Vorher vollständige Kostenübernahme zusichern lassen. Das würde mein Mobzenta nie tun und damit bin ich aus dem Schneider. Allerdings würde ich gerne umziehen, kann mir den Wunschort nur nicht leisten. Vom Amt kommt da nur: Das schaffen andere doch auch ...
 

Xenia666

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#23
Bei unpassenden Stellenangeboten für die die eigenen Qualifikation nicht ausreicht finde ich wichtig zu erwähnen, dass man selbst nicht auf die Idee gekommen ist, sich auf einen für einen nicht passenden Arbeitsplatz zu bewerben.
Das würde ich echt gerne tun - nur wird das dann nicht auch ans JC weitergegeben?

Zumal die Bewerbung bei der das vonnöten wäre, eine postalische ist - kann es also nicht in den Emailtext einfügen, der ja mit dem Anschreiben selbst nichts zu tun hat.

Und bei Zeitarbeitsfirmen habe ich das "Glück" der Behinderung - die können mich ja nicht nem armen Unternehmer, der nicht mal nen ordentlich Angestellten bezahlen kann, so einenSonderrechtsinhaber hinsetzen :icon_razz:
 

Charlot

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#24
Das würde ich echt gerne tun - nur wird das dann nicht auch ans JC weitergegeben?
Sehr geehrter Herr Arbeitgeber,

von meinem Sachbearbeiter, Herrn Gräuslich, beim Jobcenter XY erhielt ich Ihr Stellenangebot.
 

n2ame22

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#25
Verrat doch den Namen vom SB nicht. Die kommen sonst auf dumme gedanken. Besser wäre es: Von meinem Arbeitsvermittler (oder noch besser Fallmanager, falls wahr) beim Jobcenter erhielt ich einen Vermittlungsvorschlag (nein kein Stellenangebot).... :icon_lol:

Und bei einer Bewerbung per Post kann man auch noch nen extra Zettel dazulegen, der auf Datenschutz etc. hinweist.

Gibt ja genug Tipps im Anti-ZAF Thread (Unterforum Zeitarbeit)
 

cenmo

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#26
Keine Woche ist es her als ich beim JC war,nun hatte ich schon wieder 3 Stellen im Briefkasten...jap,unpassende Stellen.Was eine nicht unterschriebene EGV doch für einen Briefverkehr auslösen kann :icon_pfeiff:

Auf welche Art ich bei den Firmen melden soll,weiß ich nicht.Eine Bewerbung macht kein Sinn,wenn ich weiß,dass ich es nicht kann. Eine E-Mail ala "Das JC hat mir eine Stelle geschickt aber ich erfülle die Anforderungen nicht" etc,die nur die Sinn hat,dass ich meiner Meldepflicht nachkomme...ich weiß ned

Würdet Ihr mir raten,den Antwortbogen des Stellenangebotes nur mit "ich habe mich geworben aber hab noch kein Ergebniss" per Fax ans JC zu senden?
Ich will mich rechtlich absichern,keine Lust dass man mir was anhängt.

Danke
 

evelyn62

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#27
Ich bin da vollkommen schmerzbefreit. wenn meine SB meint ich müsse mich auf eine Stelle bewerben, wo Hochschulabschluss gefordert wird dann mach ich das *schulterzuck*
Ich schreibe dann im Anschreiben
"wie sie aus meinen beigefügten Zeugnissen entnehmen können verfüge ich über Ausbildung zu...., langjährige Erfahrung in.... und freue mich auf neue spannende Erfahrungen"
meistens schreibt da eh keiner zurück.
Und wenn doch, dann hat es sich beim VG eh meistens erledigt.
 

Dagegen72

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#28
@ xenia666:


Zitat von Dagegen72
Bei unpassenden Stellenangeboten für die die eigenen Qualifikation nicht ausreicht finde ich wichtig zu erwähnen, dass man selbst nicht auf die Idee gekommen ist, sich auf einen für einen nicht passenden Arbeitsplatz zu bewerben.





Das würde ich echt gerne tun - nur wird das dann nicht auch ans JC weitergegeben?

ja, aber was soll denn an korrekter Widergabe falsch sein?

Den Namen des SB direkt würde ich jetzt aber auch nicht angeben.

Zumal die Bewerbung bei der das vonnöten wäre, eine postalische ist - kann es also nicht in den Emailtext einfügen, der ja mit dem Anschreiben selbst nichts zu tun hat.
Bei Standardbewerbungen die man ausdruckt, hat man den Bewerbungstext ja schon mal zumeist im PC abgespeichert. Oder auf einer CD-Rom (spätestens seit der letzten Spaßnahme, wo es zumeist als erstes um die Wichtigkeit von CD-Roms und USB-Sticks ist) .

Und bei Zeitarbeitsfirmen habe ich das "Glück" der Behinderung - die können mich ja nicht nem armen Unternehmer, der nicht mal nen ordentlich Angestellten bezahlen kann, so einenSonderrechtsinhaber hinsetzen :icon_razz:
bei Zafs habe ich schon alles Mögliche erlebt. Da war ein geplanter ArbeitnehmerIn mal nicht verfügbar, aber wer anderes war da, da verblieb das Profil des Vorgängers und wer anderes wurde aber vorstellig. Also zimperlich sind die nicht. Die müssen glaube ich auch ganz schön kämpfen.

Und trotzdem scheint das Prinzip zu funktionieren, denn es schießen immer mehr aus dem Boden??
 
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