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Amtsarzt sagt Vollschichtig bin aber AU

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tanl

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#1
Hallo,
ich weiss nciht mehr weiter und hoffe hier vieleicht ein wenig Hilfe zu bekommen.
Am 16.07.2001 fing alles an ich bekam bei mir in der Firma starke Rückenschmerzen und mußte zum Arzt.
Der hat mich erstmal AU geschrieben und mich zum Röntgen geschickt,dort wurde enddeckt das meine Bandscheibe die Nervenenden bedrückt.
Ich unterzog mich mehreren MRT und PRT die aber keinen gewünschten Erfolg hatte die Schmerzen wurde noch Stärker und zogen mein linkes Bein mit hinzu.
Naja keiner konnte mir wirklich Helfen.
Dann kam die Trennung von meiner Freundin und somit hatte ich auch meine über ales geliebten Kinder verloren denn es lief nicht Friedlich ab.
Ich bekam Verlustängste,depressionen,angstzustände etc.
Bin dann in neurologischer Behandlung gegenagen und es bis Heute noch.
Ich bin also sein dem 16.07.2001 durchgehend AU geschrieben.
nun mußte ich letztens mal wieder zu dem Doc der Arge und der sagt nun Plötzlich das ich Vollschichtig Arbeitsfähig mit ein paar Einschränkungen bin :icon_neutral:
Ich habe auf Grund der Krankheiten auch eine Schwerbehindertenausweiss mit 50 %.
Nun meine Frage,ich bin trotz allem weiterhin von meiner Ärztin AU geschrieben hebt das Gutachten die AU die ich nach dem Gutachten bekommen habe auf ??? Oder ist diese Gültig ??
Habe ich irgendeine möglichkeit einen Widerspruch oder sonstiges einzulegen ??
Oder heisst das nun das ich zu jedem Mist was der Arge so alles einfällt anzutreten habe ???

Vielen Dank im Voraus
Tanl
 

Arania

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#2
Solange Du AU bist musst Du zu nichts antreten, was sagt denn Dein Arzt zu dem Gutachten?
 

tanl

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#3
Meine Ärztin sagt Sie kann da nichts machen :(
 

avalon

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#4
Solange Du AU bist musst Du zu nichts antreten, was sagt denn Dein Arzt zu dem Gutachten?
Das stimmt ao allgemein sicherlich nicht! Kommt darauf an, welcher Arzt die Arbeitsfähigkeit festgestellt hat. Hatten wir hier schon einige Male diskutiert. Wenn's der Haus-und Hofquacksalber der ARGE war, ist das relativ bedeutungslos. Wenn aber die ARGE den MD der KK eingeschlatet hat und dort die Arbeitsfähigkeit festgestellt wurde, nützt die AU nix mehr!

Hab's in einem anderen Thread schon geschrieben und kopier es einfach nochmal hier rein:

"Weise einfach auf die Gesetzänderung zum 01.01.09 hin:

§ 56 SGB Anzeige- und Bescheinigungspflicht bei Arbeitsunfähigkeit

Wenn Deine Krankmeldung angezweifelt wird. muss eine Überprüfung durch den MD der Krankenkassen angeordnet werden. Alles andere ist Murks! "

Passt auch hier!
 

tanl

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#5
Es war der Arzt der Arge der mich Arbeitsfähig geschrieben hat nicht der MDK .
 

hartzhasser

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#6
das ist ätzend das so ein Argequaksalber mehr zu sagen hat als ein/e Hausärztin/arzt, schließlich kennt der Hausarzt/Hausärztin die krankengeschichte besser als so ein der Arge wohlgesonner Arzt.:icon_neutral:

lg hartzhasser
 

avalon

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#7
Dann kannst Du ein lustiges Origamischiffchen aus dem Wisch basteln! Weise die ARGE auf die gesetzliche Neuregelung seit Anfang diesn Jahres hin, die ich unten verlinkt habe!
 

avalon

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#8
das ist ätzend das so ein Argequaksalber mehr zu sagen hat als ein/e Hausärztin/arzt, schließlich kennt der Hausarzt/Hausärztin die krankengeschichte besser als so ein der Arge wohlgesonner Arzt.:icon_neutral:

lg hartzhasser
Hat er doch garnicht! Er glaubt das bloß! :icon_party:
 

Muzel

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#14
MDK heißt: Medizinischer Dienst der Krankenversicherung.
 

Belcim

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#15
Hallo Tanl, wenn ich das richtig lese, bist Du seit dem 16.07.2001
arbeitsunfähig, stimmt das??? Dann bist Du ja längst ausgesteuert bei Deiner Krankenkasse und bekommst Dein Krankengeld vom Arbeitsamt!!! Wenn das zutrifft - dann ist der Amtsarzt der ARGE zuständig - leider und Du kannst NICHTS machen. Setz Dich bitte mal mit dem VdK in Deiner Stadt in Verbindung (unter Google zu finden) - die sind sehr kompetent und hilfsbereit. Ich persönlich glaube nicht, daß eine nachträgliche AU Deiner Hausärztin Dich jetzt rettet - Du kannst höchstens noch beim Amtsarzt / Hausärztin auf "Psycho" machen (also "neue Diagnose" auf Grund der aktuellen Streßsituation) und AUF JEDEN FALL Deinen Schwerbehindertenausweis verlängern lassen bzw. einen Antrag auf "Verschlimmerung" stellen. Dann kommt es zu einer neuen Begutachtung.
Viel Glück und gute Nerven!
LG
Belcim
 

Muzel

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#16
Ob du Au bist, entscheidet in der Regel dein HA und nur der Arzt vom MDK kann dagegen anstinken. Über eine Schwerbehinderung entscheidet das Versorgungsamt. Diese Entscheidung ist auch völlig unabhängig von einer derzeitigen Au. Wenn du eine Eu beantragst, entscheidet der Rentenvesicherungsträger. Sollte aufgrund von Erkrankungen deine Vermittlungsfähigkeit eingeschrändt sein, ist die Arge am Zuge. Also, wenn die Arge einen Zweifel an deiner Au hat, muss sie dich wie jeder AG zum MDK schicken. Hält sie dich aber eingeschränkt vermittelbar, ist ihr Argearzt dran. Eine Au-Bescheinigung hat eine hohe Beweiskraft vor Gericht und eine Stelle, die das Gegenteil behauptet, muss dies auch beweisen.
 

Belcim

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#17
Ob du Au bist, entscheidet in der Regel dein HA und nur der Arzt vom MDK kann dagegen anstinken. Über eine Schwerbehinderung entscheidet das Versorgungsamt. Diese Entscheidung ist auch völlig unabhängig von einer derzeitigen Au. Wenn du eine Eu beantragst, entscheidet der Rentenvesicherungsträger. Sollte aufgrund von Erkrankungen deine Vermittlungsfähigkeit eingeschrändt sein, ist die Arge am Zuge. Also, wenn die Arge einen Zweifel an deiner Au hat, muss sie dich wie jeder AG zum MDK schicken. Hält sie dich aber eingeschränkt vermittelbar, ist ihr Argearzt dran. Eine Au-Bescheinigung hat eine hohe Beweiskraft vor Gericht und eine Stelle, die das Gegenteil behauptet, muss dies auch beweisen.
- Also dazu möchte ich noch mal schreiben: ist ja ok - aber wenn man seit 2001 eine AU hat, dann gelten andere Regeln, weil hier dann das Arbeitsamt/Arge auch das Krankengeld bezahlt und dementsprechend entscheidet. Schwerbehinderung etc. habe ich deshalb angeführt, weil das dann ja auf Grund einer "Psycho" - bzw. neuen Diagnose paßt, ok? Ich bleibe dabei, hier hat der Amtsarzt der ARGE das letzte Wort - und nicht mehr die Hausärztin (hat sie ja auch gesagt). Es geht dann alles schön der Reihe nach: neue Diagnose wegen Psycho/Stress, Verschlimmerungsantrag beim Versorgungsamt, Antrag auf Erwerbsunfähigkeit... Das habe ich mit meinem Beitrag vorhin sagen wollen.
LG
Belcim
 

avalon

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#18
Wäre hilfreich, wenn Du Eine Quelle dafür nennen könntest. meine Auffassung, dass der MDK zustndig ist, habe ich unten durch die entsprechende Rechtsquelle belegt. Wo ist Deine? Irgendwie ist es schwierig zu diskutieren, wenn Du die Anwendbarkeit von §56 SGBII einfach mal ins Blaue hinen bestreitest.
 

Belcim

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#19
Wäre hilfreich, wenn Du Eine Quelle dafür nennen könntest. meine Auffassung, dass der MDK zustndig ist, habe ich unten durch die entsprechende Rechtsquelle belegt. Wo ist Deine? Irgendwie ist es schwierig zu diskutieren, wenn Du die Anwendbarkeit von §56 SGBII einfach mal ins Blaue hinen bestreitest.
Das ist der § 125 SGB, zu finden unter Google! Leider weiß ich nicht, wie man die Seite ins Forum klickt.
Es war und ist nicht meine Absicht, hier etwas be- bzw. abzustreiten und auch will ich hier nicht diskutieren, sondern im Rahmen meiner (Wissens)-Möglichkeiten gerne mit meinem Rat behilflich sein! Ich habe schlicht und einfach Deinen § in Deinem Text nicht gesehen... Streiten ist nicht meine Sache!!!
Und um nun wieder auf den § 125 zurückzukommen: da steht im 2. Absatz dann genau das, was ich gemeint habe... nämlich entweder/oder, d.h. wieder arbeiten oder weiter bis zur EU - und genau das habe ich geschrieben, daß das der Weg ist.
LG
Belcim
 

avalon

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#20
§125 SGB3 meinst Du wahrscheinlich, die Nahtlosigkeitsregelung.
Die frage ist hier aber eine andere! Es geht darum, ob die ARGE mit einem eigenen Gutachten eine AU aushebeln kann. Das kann sie nicht mehr. Wenn tanl sich also auf seine AU beruft und keine massnahmen oder sonstwas antritt, ist das ohne Gutachten des MDK nicht sanktionierbar.

Aber es droht sicherlich eine Abschiebung in die Grundsicherung! Wenn man kein Schonvermögen/PKW beitzt, ist das relativ egal. Wenn doch, ist das sehr ärgerlich!
 

Belcim

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#21
§125 SGB3 meinst Du wahrscheinlich, die Nahtlosigkeitsregelung.
Die frage ist hier aber eine andere!
... wir reden aneinander vorbei... Bitte lesen: 2. Absatz des $ 125, ab der 4. Zeile: Stellt der Arbeitslose den Antrag NICHT usw. ...
Ich habe das schon verstanden mit der AU - ABER ER IST BEREITS SEIT 2001 arbeitsunfähig, deshalb § 125, Absatz 2 - er bzw. der Amtsarzt muß jetzt eine Entscheidung treffen - entweder arbeitsfähig, so wie der Amtsarzt meint - oder er muß zusehen, daß er bzw. sich sein Krankheitsbild verschlechtert, er hat jetzt nur noch diese zwei Möglichkeiten: ARBEITEN ODER RENTE !!! Es geht darum, wer weiter für ihn zahlt - das Arbeitsamt will ihn also entweder wieder arbeiten schicken oder sie schicken ihn weiter zur Rente, deshalb dann zum Schluß wieder eine Begutachtung, wie ich schon geschrieben hatte. Und da er sein Krankengeld vom Arbeitsamt bekommt, gibt dann das Arbeitsamt die Begutachtung "in Auftrag". Es geht wie immer im Leben NUR darum, wer zum Schluß die "Zeche" bezahlt - in seinem Fall will das Arbeitsamt aus dieser Nummer raus, deshalb wollen sie ihn wieder arbeiten schicken - da hat er doch nur diese 2 Möglichkeiten - ARBEITEN und wenn er meint, er kann nicht, dann muß sich eben sein Krankheitsbild verschlechtern! Deshalb ist jetzt auch die AU des Amtsarzt gültig - weil die bezahlen... ok?
LG
Belcim
 

Belcim

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#22
Und deshalb hält sich da auch die Hausärztin "vornehm zurück", die will ja auch keinen Stress mit dem Amtsarzt, wenn sie seine Begutachtung (nämlich daß er ARBEITSFÄHIG IST) sozusagen ignoriert und ihn weiter AU schreibt, das geht gar nicht, die bekäme dann auch Ärger, da sie die Diagnose ihres Kollegen damit in Frage stellen würde!!! Das wird sie natürlich nicht tun und deshalb hat sie auch gesagt, daß sie NICHTS machen kann.
Er kann jetzt nur noch wieder zum Amtsarzt gehen und sagen, es geht ihm noch viel schlechter als je zuvor und dann soll er zum Psychiater gehen, deshalb habe ich vorhin geschrieben "wegen Psycho" usw. Es gibt für ihn definitiv nur diese zwei Möglichkeiten:
ARBEITEN oder "SEIN KRANKHEITSBILD HAT SICH VERSCHLIMMERT" seit der letzten Begutachtung. Dazwischen gibt es NICHTS mehr, was ihn retten könnte. Leider!
LG
Belcim
 

avalon

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#23
Wir reden wirklich aneinander vorbei! Die frage ist sehr einfach, was passiert, wenn er trotz Gutachten weiter eine AU nach der andern einreicht. Wörtlich hat tanl gefragt

"Oder heisst das nun das ich zu jedem Mist was der Arge so alles einfällt anzutreten habe ???"

Und da ist die Antwort davon abhängig, wer das Gutachten erstellt hat.

Wenns der MD der Arge war, NEIN!

Wenns der MDK war, JA! Nur dann ist eine Weigerung, einer Einladung/Massnahmenzuweisung der ARGE Folge zu leisten sanktionierbar, solange eine AU vorliegt.

Dessen ungeachtet stimmt natürlich, dass ALG2 die Grundsicherung für ERWERBSFÄHIGE Hilfebedürftige ist und bei andauernder AU die Grundsicherung greift. Der Wechsel des Leistungsträgers ist ein anderes Thema.
 

Belcim

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#24
Wir reden wirklich aneinander vorbei! Die frage ist sehr einfach, was passiert, wenn er trotz Gutachten weiter eine AU nach der andern einreicht. Wörtlich hat tanl gefragt

"Oder heisst das nun das ich zu jedem Mist was der Arge so alles einfällt anzutreten habe ???"

Und da ist die Antwort davon abhängig, wer das Gutachten erstellt hat.

Wenns der MD der Arge war, NEIN!

Wenns der MDK war, JA! Nur dann ist eine Weigerung, einer Einladung/Massnahmenzuweisung der ARGE Folge zu leisten sanktionierbar, solange eine AU vorliegt.

Dessen ungeachtet stimmt natürlich, dass ALG2 die Grundsicherung für ERWERBSFÄHIGE Hilfebedürftige ist und bei andauernder AU die Grundsicherung greift. Der Wechsel des Leistungsträgers ist ein anderes Thema.
Ich habe ausführlich dazu Stellung genommen in meinen Beiträgen und bin auch der Meinung, daß ich mich klar und deutlich ausgedrückt habe, welche Möglichkeiten tanl hat... Dazwischen gibt es NICHTS, wie bereits geschrieben...
Und ich denke, daß ich tanl gut beraten habe!!!

Belcim :icon_smile:
 

avalon

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#25
Sicherlich nicht! Die Aussage, er habe nur die Möglichkeiten "Arbeiten oder Rente" ist einfach falsch!
 

Belcim

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#26
Sicherlich nicht! Die Aussage, er habe nur die Möglichkeiten "Arbeiten oder Rente" ist einfach falsch!
... welche Möglichkeiten hat er denn dann????????????????
Ich bin nach wie vor der Meinung, daß ich tanl gut beraten habe!

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