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Amtsarzt - erneutes Gutachten?

hannah7

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#1
Hallo Leute :icon_knutsch: War lange nicht mehr hier. Nach einem Schicksalschlag geht es mir psychisch schlecht. Mein Arbeitsvermittler hat noch dazu so viel Druck auf mich ausgeübt mit allem möglichen. Und als ich ihm erklärt habe wie es mir geht, es zumindest versucht habe, hat er es runtergeredet und getan als wäre es übertrieben. Verletzend und entwürdigend.
Nun ja. Jedenfalls war ich dann froh dass ich zum Amtsarzt konnte ,der hat mir auch zugehört und mich für ein halbes Jahr dann aus der Schusslinie genommen und ein Gutachten erstellt dass ich für ein halbes Jahr nicht arbeitsfähig bin. Sowie mir auch einen neuen Sachbearbeiter zuteilen lassen, was ich sehr gut von ihm fand.
Nun ist das halbe Jahr im März zuende und ich habe einen Termin in 2 wochen bei meinem neuen Sachbearbeiter.

Die Sache ist die, es geht mir noch nicht besser! Aber ich nehme Hilfe in Anspruch. Meine Frage ist jetzt ob automatisch dann ein neues Gutachten gemacht wird oder wenn ich dem Sachbearbeiter sage wie es ist, dass das reicht.
ODER bin ich einfach automatisch wieder "gesund" geschrieben nach dem halben Jahr? Aber eigentlich müsste der Amtsarzt mich doch erneut sprechen ob eine Besserung da ist oder nicht. Oder?

Vielen Dank und viele Grüße!
 

Hartzeola

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#2
Hallo,

Du musst äußerst vorsichtig sein, nach 6 Monate Erwerbsunfähigkeit kann versucht werden, Dich in die Sozialhilfe zu verschieben.

Erwerbsfähigkeit wird beim ALG II Bezug vorausgesetzt, 6 Monate ist ein Orientierungswert.
 

hannah7

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#3
Dankeschön für Deine Antwort :)

Ja, ich weiß. Ist das immer so? Das würde mir echt Angst machen und das möchte ich nicht, möchte ja auch wieder arbeiten sobald es mir wieder gut geht.
Aber das ist im Moment noch nicht der Fall , im Gegenteil :-(
Kann es also nicht vom Sachbearbeiter "verlängert" werden wenn ich mit ihm rede und sage dass noch keine Besserung da ist, aber ja die Aussicht besteht?

LG
 
E

ExitUser

Gast
#4
Fühlst du dich stabil genug für eine berufliche Reha?

Was möchtest du denn machen? Es ist immer besser, selbst Vorschläge zu machen, als abzuwarten, ob mal was vom Amt kommt.

Sozialhilfe geht nicht so schnell. Da muss schon einiges vorliegen, damit sie Erwerbsunfähigkeit feststellen.
 

Anna B.

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#5
Hallo,

hat dich dein beh. Arzt denn lfd. AU geschrieben ?

wenn nicht, würde ich das jetzt schnellstens nachholen und mich noch solange au schreiben lassen, bis es wieder geht...

eine Gutachter kann nur bescheinigen, dass du derzeit nicht erwerbsfähig bist..das ist was anderes als arbeitsfähig...

von daher bist du nach deiner Schilderung jetzt arbeitsunfähig...!!

lass dich au schreiben...
 
E

ExitUser

Gast
#6
Ich war nie AU, trotzdem haben sie mich in Ruhe gelassen. Die Amtspsychologin sagte lediglich, dass eine Vermittlung nicht erfolgsversprechend sei.

Das liegt ja auch daran, dass Arbeitgeber Vorurteile gegen psychisch Kranke haben oder dass es einfach keine geeigneten Stellen mit geringem Stressniveau gibt.
 

hannah7

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#7
Danke für Eure Antworten!
Nee, im Moment fühle ich mich dem nicht gewachsen!
Ich bin vom Amtsarzt für ein halbes Jahr rausgenommen worden aus allem, auch Maßnahmen, weil ihm entsprechende Unterlagen vorlagen sowie auch eine Untersuchung und ein persönliches Gespräch.
Meine Frage war eigentlich was zu tun ist wenn ich mich aber noch immer nicht stabil genug fühle, was der Fall ist.
Natürlich müssen die 6 Monate vom Sachbearbeiter auch eingehalten werden, das weiß ich. Aber ist es möglich dass es nochmal verlängert wird, vom Sachbearbeiter oder Amtsarzt nochmals? Denn ich habe zwar alles in Angriff genommen aber so schnell geht das nicht.

Liebe Grüße
 
E

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Gast
#8
Danke für Eure Antworten!
Nee, im Moment fühle ich mich dem nicht gewachsen!
Ich bin vom Amtsarzt für ein halbes Jahr rausgenommen worden aus allem, auch Maßnahmen, weil ihm entsprechende Unterlagen vorlagen sowie auch eine Untersuchung und ein persönliches Gespräch.
Meine Frage war eigentlich was zu tun ist wenn ich mich aber noch immer nicht stabil genug fühle, was der Fall ist.
Natürlich müssen die 6 Monate vom Sachbearbeiter auch eingehalten werden, das weiß ich. Aber ist es möglich dass es nochmal verlängert wird, vom Sachbearbeiter oder Amtsarzt nochmals? Denn ich habe zwar alles in Angriff genommen aber so schnell geht das nicht.

Liebe Grüße
JA!

Die 6 Monate sind ein Richtwert. Da ich auch länger als 6 Monate krank war, wurde bei mir versucht mich in das SGB XII abzuschieben, ohne Erfolg, denn es soll auch Krankheiten geben, die länger als 6 Monate anhalten.

Gutachten können dabei ebenso helfen, wie Atteste von Fachärzten.
 

hannah7

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#9
Dankesehr! Ja das dachte ich auch, ich bin doch nicht auf den Punkt nach 6 Monaten wieder gesund und stabil genug. auch wenn ich das gerne wäre aber so ist es nun mal nicht. Ich bin allerdings froh dass ich so wenigstens keine endlosen Drucksituationen mit Maßnahmen oder sonstigem auferlegt bekommen darf. Immerhin nimmt mir das ein wenig Druck weg, denn darum könnte ich mich zur Zeit auf keinen Fall auch noch kümmern.

Könnte es demnach auch ausreichen wenn ich dies mit dem Sachbearbeiter (hoffe der neue ist besser denn das war ja mein Grund für die Bitte vom Wechsel) bespreche, da ja die Situation eh klar ist und er ja bereits vom Amtsarzt alles hat, oder schickt er mich dann wohl erneut hin oder bekomme ich automatisch einen Termin zur "Wiederbegutachtung" der Situation beim Amtsarzt?

Liebe Grüße
 

Muzel

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#10
Einen Antrag auf eine medizinische Reha wäre auch ein Option. Vorher solltest du dich aber AU schreiben lassen, wie Anna gesagt hat.
 
E

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#11
Warum lässt du dich nicht einfach von deinen Ärzten krankschreiben?

Das wäre doch der normale Weg, wenn du AU bist.

Dann wird es aber mit dem Wechsel ins SGB XII wirklich irgendwann zum Thema.

Nein, ein SB kann dich natürlich nicht AU schreiben.

p.s. medizinische Reha / Therapie läuft doch schon, oder?
 

hannah7

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#12
Ich habe doch ein Attest bekommen, möchte mich aber nicht dauernd krank schreiben lassen, vor allem weil der Amtsarzt doch weiß was Sache ist und mich arbeitsunfähig geschrieben hat für ein halbes Jahr. Da ist die Sache doch klar oder? Mir geht es noch immer nicht besser, also geht es einfach nur darum, ob es in die Verlängerung geht oder was dann passiert.
Ich möchte ja nicht dass mein Sachbearbeiter mich krank schreibt sondern ihm sagen, was Sache ist und wissen ob er das verlängern kann, da er ja meine Atteste und auch die Amtsarzt Bestätigung hat oder ob ich erneut zum Amtsarzt muss. Hui, kompliziert das Ganze, weiß nicht ob ich das so gut erkläre. :icon_sad:

Liebe Grüße

Edit. Ja , therapeutische Maßnahmen sind eingeleitet.

und sorry, dass ich so verwirrt bin. ich steh echt auf dem Schlauch gerade.
 

Katzenfreak

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#13
Wenn du wirklich so krank bist dann sieht das auch dein behandelnder Arzt so und schreibt dich ohne Probleme AU und das ist wichtig und solltest auch so beibehalten.
 
E

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Gast
#14
Schließe mich meinen Vorrednern an bezüglich AU.....!

Denn auf Dauer geht das mit dem Amtsarzt kaum....

Irgendwann wollen die dann sowieso mal deine Erwerbsfähigkeit abklären....

Und was machst du dann...??? (bzw. spätestens wenn der Amtsarzt nicht mehr
mitspielt stehst du ohne AU von deinem Arzt ganz schön im Regen...!!!)


liesa
 

hannah7

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#15
.

Irgendwann wollen die dann sowieso mal deine Erwerbsfähigkeit abklären....
Ich steh echt aufm Schlauch Leute :icon_sad:
Denn genau deswegen und darfür war ich doch beim Amtsarzt mit meinen Attesten und Ärtzeberichten.
Genau aus dem Grund war ich doch bereits dort!
Meine psychische Lage ist doch hiermit schon geklärt , auch wenn ich mich nicht weiter krank schreiben lasse....ich bin es bereits durch den Amtsarzt der mich doch rausgenommen hat für ein halbes Jahr genau aus den Gründen die er doch weiß! ...

Lg
 
E

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#16
Das muss neu beurteilt werden und das kann nur ein Arzt.
Du kannst ja mal fragen, aber ich denke, du wirst irgendwann wieder zum Amtsarzt geschickt.

Es geht dann ja auch um eine Prognose und darum ob du in die Sozialhilfe kommst, weil du schon so lange erwerbsunfähig bist.
 

tanni 69

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#17
Hallo

denke du solltest dir von deinem Hausartzt eine überweisung zum
Psychologen geben lassen der ist auch in der lage dich krankzuschreiben.
und aus eigener erfahrung ist eine psychlogische erkrankung auch nicht
in 6 oder 12 monaten unbedingt geheilt. das kann jahre mit sich ziehen
je nach dem was genau du hast.

wünsche dir alles gute für dich und hoffe das du stark sein wirst
 

ZynHH

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#18
zum
Psychologen geben lassen der ist auch in der lage dich krankzuschreiben.
Halte dich doch aus Themen raus, von denen du nun garnichts verstehst..oder frag wieder deine Frau....

Psychologen sind keine Ärzte und dürfen demnach auch nicht krankschreiben, das dürfen Psychiater und Neurologen.
 

hannah7

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#19
Ja ich bin doch schon beim Psychologen aber der schreibt mich nicht krank , da doch schon geklärt ist was los ist, bzw ich ein Attest habe!
Und ich ja damit auch beim Amtsarzt war!
Deshalb möchte ich ja auch nicht ständig zum Hausarzt rennen für Krankmeldungen. Wofür? Es ist ja geklärt und auf ein halbes Jahr gesetzt.
Das verunsichert mich total wenn hier alle schreiben ich soll mich doch vom Arzt krank schreiben lassen, das hab ich ja alles schon hinter mir, und deshalb war ich ja beim Amtsarzt dann der mich dann untersucht hat, bwz meine Arztbriefe plus Attest hat, und mich nach einem dann noch langen Gespräch ein halbes Jahr rausnehmen wollte. Nun gehts mir aber noch nicht besser und wollte nur wissen ob ich nach dem halben Jahr als arbeitsfähig gelte oder ob ich nochmals zum Amtsarzt muss, oder ein Gespräch mit dem Sachbearbeiter auch reichen könnten wenn dieser kompetent genug ist...denn es ist völlig klar was Sache ist.

Ist wirklich schwer zu erklären aber ich hoffe ihr versteht :icon_rolleyes:
Sorry wenn ich etwas auf dem Schlauch stehen sollte und danke für alle eure Antworten! :icon_knutsch:
 
E

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#20
Ja ich bin doch schon beim Psychologen aber der schreibt mich nicht krank , da doch schon geklärt ist was los ist, bzw ich ein Attest habe!
Und ich ja damit auch beim Amtsarzt war!
Deshalb möchte ich ja auch nicht ständig zum Hausarzt rennen für Krankmeldungen. Wofür? Es ist ja geklärt und auf ein halbes Jahr gesetzt.
Das verunsichert mich total wenn hier alle schreiben ich soll mich doch vom Arzt krank schreiben lassen, das hab ich ja alles schon hinter mir, und deshalb war ich ja beim Amtsarzt dann der mich dann untersucht hat, bwz meine Arztbriefe plus Attest hat, und mich nach einem dann noch langen Gespräch ein halbes Jahr rausnehmen wollte. Nun gehts mir aber noch nicht besser und wollte nur wissen ob ich nach dem halben Jahr als arbeitsfähig gelte oder ob ich nochmals zum Amtsarzt muss, oder ein Gespräch mit dem Sachbearbeiter auch reichen könnten wenn dieser kompetent genug ist...denn es ist völlig klar was Sache ist.

Ist wirklich schwer zu erklären aber ich hoffe ihr versteht :icon_rolleyes:
Sorry wenn ich etwas auf dem Schlauch stehen sollte und danke für alle eure Antworten! :icon_knutsch:
Wenn du nicht dauerhaft AU=Arbeitsunfähig geschrieben bist, kann Dir das als Nachteil ausgelegt werden. Ich würde es nicht darauf ankommen lassen wollen.

Wenn ich das richtig verstehe, berufst Du Dich auf das Gutachten des ärztlichen Dienstes, oder?
 

hannah7

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#21
wie meinst du das, ich berufe mich darauf? Nein, ich hab doch das Attest und meine Arztbriefe, sowie auch das Schreiben vom Amtsarzt , der der ARGE geschrieben hat dass ich ein halbes Jahr nicht fähig bin, und die haben das ja anerkannt. Ich werde immer verwirrter :icon_kinn:
Ich wollte doch nur wissen ob automatisch ein neues Gutachten gemacht wird , sprich ich zum Amtsarzt muss oder ob es einfach dann nach dem halben Jahr heißt ich bin wieder arbeitsfähig oder ob da erstmal geschaut wird wie es jetzt ist....
Tut mir echt leid, dass ich so absolut nicht verstehe was ihr alle meint...:icon_cry: eigentlich bin ich nicht auf den Kopf gefallen aber ich komm da einfach gar nicht mit gerade! Lg
 
E

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#22
wie meinst du das, ich berufe mich darauf? Nein, ich hab doch das Attest und meine Arztbriefe, sowie auch das Schreiben vom Amtsarzt , der der ARGE geschrieben hat dass ich ein halbes Jahr nicht fähig bin, und die haben das ja anerkannt. Ich werde immer verwirrter :icon_kinn:
Ich wollte doch nur wissen ob automatisch ein neues Gutachten gemacht wird , sprich ich zum Amtsarzt muss oder ob es einfach dann nach dem halben Jahr heißt ich bin wieder arbeitsfähig oder ob da erstmal geschaut wird wie es jetzt ist....
Tut mir echt leid, dass ich so absolut nicht verstehe was ihr alle meint...:icon_cry: eigentlich bin ich nicht auf den Kopf gefallen aber ich komm da einfach gar nicht mit gerade! Lg

Damit Du nicht immer verwirrter wirst, frage ich ja nach. :icon_pause:

Was steht auf dem Attest, wie lange ist das gültig, wer hat es ausgestellt?

Zu Deiner Frage. Nach 6 Monaten wird wahrscheinlich ein neues Gutachten gestellt werden. Ich schreibe dies unter Vorbehalt, weil der Amtsarzt auch nach Aktenlage entschieden kann.


Hier würde erst nach 2 Jahren ein neues Gutachten erstellt.
 

EMRK

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#23
@hannah7

Wenn das Jobcenter seine Arbeit korrekt macht, müßte es dich nach dem 1/2 Jahr wieder zum ÄD zwecks neuem Gutachten schicken.

ÄD = Ärztlicher Dienst
 

hannah7

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#24
Dankeschön! Genau das wollte ich wissen! Danke für eure Mühe!

Meine Hausärztin hatte mich ja wochenlang krank geschrieben und hat mir dann aber ja eine überweisung zum Psychiater/Psychologen gegeben, bin dann zum Psychologen. Meine Hausärztin weiß alles von mir und hat mir dann selbst gesagt sie könne mich nicht immer weiter krank schreiben, da wäre es gut wenn ich wegen der Arge freiwillig dem Amtsarzt vorstellig werde, daher war ich ja SELBST froh dass ich zum Amtsarzt konnte und dem mal alles so sagen wie es ist. Da mein vorheriger SB teilweise sehr unverschämt reagiert hat (sprich: mir gesagt hat ich solle mich nicht so anstellen, unfassbar eigentlich) Auch dies hab ich dem Amtsarzt gesagt und er hat gesagt das geht ja gar nicht sowas. Dank ihm hab ich auch einen neuen SB bekommen, zu dem ich ja in 2 Wochen hin soll.
Der Amtsarzt hat anhand meiner Geschichte, meinen Arztbriefen, und dem Attest der Arge gesagt dass ich im Moment nicht belastbar bin für ein halbes Jahr.

Liebe Grüße
 

Katzenfreak

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#25
Du willst es anscheinend auch nicht kapieren, ohne AU-Bescheinigungen wirst du es später mal schwer haben, aber naja das musst du wissen.
 

hannah7

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#26
Du, ich habe mich mehrmals entschuldigt dass ich das nicht verstehe! Das hat mit Wollen nichts zu tun und ich bin auch nicht auf den Kopf gefallen :icon_rolleyes:
und dennoch verstehe ich es nicht, denn ich bin für ein halbes Jahr "rausgenommen " , warum, ist allen bekannt. Und ich verstehe nicht welche Probleme ich dann bekomme. Magst mir das mal erklären? Danke, LG
 

hannah7

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#27
Nochmal:
Dass ich beim Amtsarzt war, war SINN Der Sache, gerade eben damit ich mich nicht mehr ständig krank schreiben lassen muss, aber ich dennoch erstmal "rausgenommen" worden bin, weil es mir psychisch gerade so geht dass ich nicht unter Leute KANN! Dies weiß die Arge doch jetzt und genau das war doch Sinn des Ganzen um dies zu klären.
 
E

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#28
Du, ich habe mich mehrmals entschuldigt dass ich das nicht verstehe! Das hat mit Wollen nichts zu tun und ich bin auch nicht auf den Kopf gefallen :icon_rolleyes:
und dennoch verstehe ich es nicht, denn ich bin für ein halbes Jahr "rausgenommen " , warum, ist allen bekannt. Und ich verstehe nicht welche Probleme ich dann bekomme. Magst mir das mal erklären? Danke, LG
Weil es eine Gewichtung gibt zwischen einem fachärztlichen fortlaufenden Attest und einem, wie auch immer gearteten Gutachten eines Behördenbediensteten, hier Amtsarzt.

Deshalb empfehle ich auch noch zu einem Psychiater zu gehen und in Absprache mit Deinem Psychologen ein fortlaufendes Attest einzureichen.
 

Muzel

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#29
Ich weiß nicht , warum die BG sich mir der DRV streitet um die Zuständigkeit. Das musst du aber klären, wenn du eine Umschulung noch willst. Ansonsten musst du einen Rentenantrag bei der DRV stellen, Was willst du eigentlich die Umschulung oder die Rente? Für die Umschulung ist primär die BG zuständig, wenn es ein Arbeisunfall oder eine Berufskrankheit gewesen ist. Wenn du ein Gutachten von der DRV willst musst du einen Rentenantrag stellen. Beantragen kann man bei der DRV keine Begutachtung.
 

hannah7

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#30
Ich weiß nicht , warum die BG sich mir der DRV streitet um die Zuständigkeit. Das musst du aber klären, wenn du eine Umschulung noch willst. Ansonsten musst du einen Rentenantrag bei der DRV stellen, Was willst du eigentlich die Umschulung oder die Rente? Für die Umschulung ist primär die BG zuständig, wenn es ein Arbeisunfall oder eine Berufskrankheit gewesen ist. Wenn du ein Gutachten von der DRV willst musst du einen Rentenantrag stellen. Beantragen kann man bei der DRV keine Begutachtung.
Also....:icon_eek:Sorry, aber ich verstehe deinen ganzen Eintrag nicht!? Bei mir ging es weder um Rente, noch um Umschulung oder um irgendeine Zuständigkeit oder hast du dich im Thread geirrt?
 

hannah7

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#31
Weil es eine Gewichtung gibt zwischen einem fachärztlichen fortlaufenden Attest und einem, wie auch immer gearteten Gutachten eines Behördenbediensteten, hier Amtsarzt.

Deshalb empfehle ich auch noch zu einem Psychiater zu gehen und in Absprache mit Deinem Psychologen ein fortlaufendes Attest einzureichen.
Okay, danke für deine Antwort. Und was hab ich für Nachteile oder für evtl Folgen wenn ich das nicht tue? Amtsarzt hat mir übrigens auch gesagt dass dies ausreicht. Danke und LG :icon_daumen:
 

dallith

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#32
Mir hatte der Amtsarzt damals gesagt, dass er zwar glaube, dass ich wohl länger als 1/2 Jahr krank sein würde (bekam Alg 1,weil ich ausgesteuert war) aber wenn er das schreiben würde, würde das Arbeitsamt nicht mehr zahlen dürfen.
 

Katzenfreak

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#33
Nur mal kurz angerissen.Dem Amtsarzt reicht das für seinen Bereich.Alles andere interessiert ihn nicht.Nur mal angenommen es wird nicht besser und du willst irgendwann Umschulung/Rente beantragen(wenn auch nur vorübergehend) und die sehen "aha der/die war nicht krankgeschrieben, also kanns nicht so schlimm sein" Antrag abgelehnt.

Ich hoffe du verstehst es ein wenig mehr jetzt und ein Psychiater sollte auf alle Fälle dazugezogen werden. Mit dem Amtsarzt der DRV ist nicht zu spassen und mit dem der AfA hast du ausserordentliches Glück auf sojemand zu stoßen der dich versteht.Wie du überall lesen kannst ist das nicht selbstverständlich.Und mit ner AU hast du auch deine Ruhe.
 

hannah7

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#34
Danke für eure Antworten!
Ich werde mit meinem neuen SB mal reden , mal hören was er sagt.
Sorry wenn ich blöd frage oder so, aber ich finde das alles sehr verwirrend und da ist man leicht überfordert und ich bin kein dummer Mensch, aber dennoch... :icon_kinn:
Vielen Dank!
 

Anna B.

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#35
Hallo,

wenn nun wieder ein neues Gutachten gemacht werden sollte...und der Amtsarzt dann entscheidet: es ist eine Erwerbsminderung anzunehmen...

dann fordert dich das JC auf, einen Rentenantrag zu stellen....

damit sie dann nicht mehr zahlen müssen, sondern die DRV einspringt...

da die DRV aber noch lange nicht das macht und annimmt, was JC und deren Amtsarzt bestätigen, werden sie dich auch selber noch begutachten lassen...

und dann fährst du zum Gutachter und die 1. Frage die der stellt ist: sind sie vom Arzt arbeitsunfähig geschrieben?..seit wann? von welchem Arzt?

spätestens dann fängst du an zu stottern und erzählst ihm die Geschichte vom Amtsarzt der dich 6 Monate aus der Vermittlung genommen hat...

dann sagt dir aber der Gutachter: jaha..Vermittlungshemmnis, d.h. aber nicht, dass sie arbeitsunfähig bzw. erwerbsunfähig sind...
solange sie nicht au sind, sind sie auch nicht erwerbsunfähig...

und spätestens dann wirst du dich an unsere Antworten erinnern...

sag mir, was dich daran hindert, einmal im Monat bei deiner Ärztin aufzutauchen und dir eine AU-Meldung abzuholen?

das kann doch kein Problem sein..ich fahre alle 3 Monate zu meiner Fachärztin und hole meine Medis und mein HA schreibt mich einmal im Quartal dauerhaft weiter au...für mein Rentenkonto...(zwecks Anrechnung der Zeiten)...

wer keine AU-Zeiten nachweisen kann, gilt im Sozialrecht solange als gesund, bis das Gegenteil bewiesen wird...

von daher verstehe ich deinen Widerstand nicht bzgl. AU-Nachweis...

wenn dein SB wechselt und dem dieses Gutachten nicht mehr reicht, dann fragt der auch nach einer AU und dann?

aber...du mußt das selber entscheiden, aber verschone mich in 8 Wochen mit dem Hilferuf, dass du nun plötzlich wieder Bewerbungen schreiben mußt und in eine Maßnahme mußt...

du kennst nun den Weg...und nun halte dich dran, oder lass es...
 

raplekiste

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#36
Hallo,

hat dich dein beh. Arzt denn lfd. AU geschrieben ?

wenn nicht, würde ich das jetzt schnellstens nachholen und mich noch solange au schreiben lassen, bis es wieder geht...

eine Gutachter kann nur bescheinigen, dass du derzeit nicht erwerbsfähig bist..das ist was anderes als arbeitsfähig...

von daher bist du nach deiner Schilderung jetzt arbeitsunfähig...!!

lass dich au schreiben...
eine frage an die experten,wie verhalte ich wenn ich ein einladungstermin aus gesundheitlichen gründen nicht wahrnehmen bzw.muss man dort anrufen oder einfach die AU einreichen.
 

hannah7

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#37
Hallo,

wenn nun wieder ein neues Gutachten gemacht werden sollte...und der Amtsarzt dann entscheidet: es ist eine Erwerbsminderung anzunehmen...

dann fordert dich das JC auf, einen Rentenantrag zu stellen....

damit sie dann nicht mehr zahlen müssen, sondern die DRV einspringt...

da die DRV aber noch lange nicht das macht und annimmt, was JC und deren Amtsarzt bestätigen, werden sie dich auch selber noch begutachten lassen...

und dann fährst du zum Gutachter und die 1. Frage die der stellt ist: sind sie vom Arzt arbeitsunfähig geschrieben?..seit wann? von welchem Arzt?

spätestens dann fängst du an zu stottern und erzählst ihm die Geschichte vom Amtsarzt der dich 6 Monate aus der Vermittlung genommen hat...

dann sagt dir aber der Gutachter: jaha..Vermittlungshemmnis, d.h. aber nicht, dass sie arbeitsunfähig bzw. erwerbsunfähig sind...
solange sie nicht au sind, sind sie auch nicht erwerbsunfähig...

und spätestens dann wirst du dich an unsere Antworten erinnern...

sag mir, was dich daran hindert, einmal im Monat bei deiner Ärztin aufzutauchen und dir eine AU-Meldung abzuholen?

das kann doch kein Problem sein..ich fahre alle 3 Monate zu meiner Fachärztin und hole meine Medis und mein HA schreibt mich einmal im Quartal dauerhaft weiter au...für mein Rentenkonto...(zwecks Anrechnung der Zeiten)...

wer keine AU-Zeiten nachweisen kann, gilt im Sozialrecht solange als gesund, bis das Gegenteil bewiesen wird...

von daher verstehe ich deinen Widerstand nicht bzgl. AU-Nachweis...

wenn dein SB wechselt und dem dieses Gutachten nicht mehr reicht, dann fragt der auch nach einer AU und dann?

aber...du mußt das selber entscheiden, aber verschone mich in 8 Wochen mit dem Hilferuf, dass du nun plötzlich wieder Bewerbungen schreiben mußt und in eine Maßnahme mußt...

du kennst nun den Weg...und nun halte dich dran, oder lass es...

Danke für deinen Beitrag!
Du? Ich hab mal eine Frage an Dich. Warum bist du denn so unfreundlich zu mir? Ich habe Dir doch gar nichts getan! :icon_eek:
Habe mich sogar mehrmals entschuldigt dafür dass ich nicht durchblicke.
Ich danke Dir für Deine Erklärungen an mich, aber finde auch, wenn wir hier schon miteinander kommunizieren und uns gegenseitig versuchen zu helfen, dann wäre es doch schön nicht direkt so genervt zu sein , oder?

Und dazu warum ich nicht einmal im Monat zur Hausärztin möchte mich krankschreiben lassen, habe ich bereits erklärt. Weil meine Hausärztin mich nicht ständig krank schreiben möchte und dies schon gar nicht auf 4 Wochen macht. Keine Ahnung warum, sie meinte, sie hat mich ja weiter überwiesen und noch dazu war ich deshalb beim Amtsarzt eben damit ich nicht ständig krank geschrieben werden muss.

Sorry,dass ich relativ wenig Ahnung von allem habe und ich dann nicht sofort auf alles hier aufspringen kann und sagen: juhuuu ja klar das mach ich. Sondern mich erst einmal einfach hier informieren möchte, wie die Sachlage ist und wenn ich es nicht verstehe, auch mehrmals nachfrage. Das ist doch legitim.

Hier wird so viel über die SB gemeckert, was ich voll unterschreibe, aber man kann doch auch hier im Umgang miteinander ein wenig freundlicher sein, oder? Finde ich nämlich dann schade wenn hier so ein genervter Ton herrscht oder man zu lesen bekommt "halte dich dran oder lass es...oder verschone uns damit..." :icon_sad:
Respektvoll geht auch hier. Danke!
 
E

ExitUser

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#38
Danke für eure Antworten!
Ich werde mit meinem neuen SB mal reden , mal hören was er sagt.
Sorry wenn ich blöd frage oder so, aber ich finde das alles sehr verwirrend und da ist man leicht überfordert und ich bin kein dummer Mensch, aber dennoch... :icon_kinn:
Vielen Dank!
Lässt Du Deinen SB über Deine Angelegenheiten entscheiden? Wenn ja, warum?
 

Anna B.

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#39
Du bist doch ein erwachsener Mensch...da sollte dir doch klar sein...wenn man allgemein als erwerbsfähig gilt...dann muß man sich Arbeit suchen...

wenn krank ist, dann muß man sich au schreiben lassen...

mehr ist dazu nicht zu sagen...

in den ganzen Antworten stand mehrfach drin, dass du dich au schreiben lassen sollst...wenn deine Ärtzin dich nicht au schreiben will, dann scheint es sich auch nicht um eine Erkrankung zu handeln, aufgrund derer du arbeitsunfähig bist...

ansonsten..wechsle den Arzt...

mehr kann ich dir dazu nicht sagen..du willst eigentlich von uns hören: ja, alles richtig, frag deinen SB, der wird dann ein neues Gutachten anleiern...

aber das wird vermutlich so nicht sein...muß aber nicht...

und wenn du auf der sicheren Seite stehen willst, dann kümmere dich um eine AU, notfalls bei einem anderen Arzt...

und jetzt klinke ich mich hier aus...

du willst nämlich keine Ratschläge annehmen..scheint mir..du suchst immer Argumente um selber nicht tätig werden zu müssen..
 

hannah7

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#40
Lässt Du Deinen SB über Deine Angelegenheiten entscheiden? Wenn ja, warum?
Nein, Quatsch :) Natürlich nicht. Ich meinte damit, weil er doch neu ist und ich ja noch gar nicht weiß wie er diese Sache sieht. Das halbe Jahr ist doch auch noch gar nicht um.

Ich möchte ja gar nicht länger noch krank sein als nötig, es ging ja nur um die Frage, wenn doch, was dann....was dann der Weg wäre, ob der Amtsarzt automatisch erneut einlädt oder ich das mit wem besprechen muss etc.
Habe das Gefühl es läuft überall ein wenig anders ab.

Und wegen dem AU schreiben ja dann muss ich mir eine neue Hausärztin suchen oder zum Psychiater. Denn meine jetzige schreibt wöchentlich krank und war ja froh dass ich zum Amtsarzt gegangen bin, damit ich nicht ständig von ihr krank geschrieben werden muss. Da sagt einem ja auch jeder was anderes, und da soll man noch durchblicken. Ich versuche es ja.

Danke, Lg
 

hannah7

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#41
Du bist doch ein erwachsener Mensch...da sollte dir doch klar sein...wenn man allgemein als erwerbsfähig gilt...dann muß man sich Arbeit suchen...

wenn krank ist, dann muß man sich au schreiben lassen...

mehr ist dazu nicht zu sagen...

in den ganzen Antworten stand mehrfach drin, dass du dich au schreiben lassen sollst...wenn deine Ärtzin dich nicht au schreiben will, dann scheint es sich auch nicht um eine Erkrankung zu handeln, aufgrund derer du arbeitsunfähig bist...

ansonsten..wechsle den Arzt...

mehr kann ich dir dazu nicht sagen..du willst eigentlich von uns hören: ja, alles richtig, frag deinen SB, der wird dann ein neues Gutachten anleiern...

aber das wird vermutlich so nicht sein...muß aber nicht...

und wenn du auf der sicheren Seite stehen willst, dann kümmere dich um eine AU, notfalls bei einem anderen Arzt...

und jetzt klinke ich mich hier aus...

du willst nämlich keine Ratschläge annehmen..scheint mir..du suchst immer Argumente um selber nicht tätig werden zu müssen..
Wie bitte? Ich will keine Ratschläge annehmen? :icon_eek: Bin gerade einfach nur noch sprachlos....
Nur weil ich nicht einfach unreflektiert alles sofort übernehmen kann , sondern mich erstmal austauschen möchte und auch meine Sicht schreiben möchte und überlege? Auch hier hat jeder eine etwas andere Sicht , wie Du sicher selbst schon gemerkt hast. Und ich denke, es ist erlaubt, erstmal alles durch zu denken bevor man sofort auf etwas aufspringt?
Was ist denn mit dir los? Ich finde das jetzt auch nicht nett von Dir, sorry.
Und ja, ich bin ein erwachsener Mensch, darum muss es erlaubt sein, erstmal eure Meinungen zu lesen und mir Gedanken zu machen, sowie auch meine eigenen Gedanken einfließen zu lassen, um ein Feedback darauf zu bekommen.
Dass dies direkt als "die nimmt keine Ratschläge an" gewertet wird, finde ich sehr schade.

Ist hier soviel Frust dass man kein bisschen Geduld aufbringen kann für Menschen die hier fragen und nicht direkt alles annehmen können weil sie erstmal reflektieren was sie erfahren? Sorry , aber finde es sehr schade.
Danke dennoch!
 

hartaber4

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#42
Ich steh echt aufm Schlauch Leute :icon_sad:
Denn genau deswegen und darfür war ich doch beim Amtsarzt mit meinen Attesten und Ärtzeberichten.
Genau aus dem Grund war ich doch bereits dort!
Meine psychische Lage ist doch hiermit schon geklärt , auch wenn ich mich nicht weiter krank schreiben lasse....ich bin es bereits durch den Amtsarzt der mich doch rausgenommen hat für ein halbes Jahr genau aus den Gründen die er doch weiß! ...

Lg
Halbes Jahr.... wäre ein längerer Zeitraum ausgewiesen worden, wäre der Übergang ins SGB XII sehr naheliegend gewesen.... aber auch hier wäre der Übergang geregelt gewesen.... (so auch das BSG u.a. zur "fiktiven Erwerbsfähigkeit" bei festgestellter Erwerbsunfähigkeit)

Den o.a. im Trööt angeführten Tipp mit der AU würde ich unbedingt berücksichtigen.... im Nachhinein ist das immer etwas schwer.

Logik/Hintergrund: Brauchst du irgendwann aus Beweis-oder Glaubhaftmachungsgründen eine AU guckst du dumm aus der Wäsche..... brauchst du sie nicht oder willst sie nicht gebrauchen...dann lässt du sie eben in der Schublade.

Es gibt zwar im SGB II eine Vorlagepflicht... jedoch ist die nicht sanktionsbewehrt. Also ignore....reiner Papiertiger des JC.

Ferner berücksichtige:

Bei einer erneuten Begutachtung nach wohl naheliegend § 44a SGB II musst du nicht an den selben Arzt geraten (Urlaub, Krankheit, etc.)..... schwupps kann die Entscheidung ganz anders aussehen.

Ich kann dir hier in meiner Sache Gutachten vorlegen (reicht fast für ein Diagnosen-Karten-Quartett) die von "kann Bäume ausreissen" bis zu "Totalschaden" gehen.... das hängt meist von der Intention der Auftraggeber ab.

Schon komisch, dass verschiedene Ärzte einen Sachverhalt völlig differrenziert bewerten - oder ? Jedenfalls trägt das zur Plausibilität wenig bei....

Die Fragen werde ich irgendwann mal vor Gericht stellen..... bin gespannt auf die Ausreden!

Gut wenn man dann für den Streitfall selbst einen Wisch in der Hand hat...
(Ich bin seit 4 Jahren AU..... sollte man seitens der Leistungsträger anstatt der "Erwerbsunfähigkeitsplatte" die "Topfit-Platte" auflegen.... kann ich das durch FA AU zumindest stark entkräften...... vorher aber unbedingt mal ein paar Minuten nachdenken. Deswegen der >


Tipp:

Bevor man irgendetwas rausposaunt, sollte man sich immer überlegen:

Was will ich? Was will der Leistungsträger?

Wer hat was für seine Ziele in der Waagschale?

Wie kann man das günstig beeinflussen?

Wer vor schnell mit Infos und Äußerungen "blankzieht" manovriert sich oft ins "klassische Aus".
 
E

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#43
Nein, Quatsch :) Natürlich nicht. Ich meinte damit, weil er doch neu ist und ich ja noch gar nicht weiß wie er diese Sache sieht. Das halbe Jahr ist doch auch noch gar nicht um.

Ich möchte ja gar nicht länger noch krank sein als nötig, es ging ja nur um die Frage, wenn doch, was dann....was dann der Weg wäre, ob der Amtsarzt automatisch erneut einlädt oder ich das mit wem besprechen muss etc.
Habe das Gefühl es läuft überall ein wenig anders ab.

Und wegen dem AU schreiben ja dann muss ich mir eine neue Hausärztin suchen oder zum Psychiater. Denn meine jetzige schreibt wöchentlich krank und war ja froh dass ich zum Amtsarzt gegangen bin, damit ich nicht ständig von ihr krank geschrieben werden muss. Da sagt einem ja auch jeder was anderes, und da soll man noch durchblicken. Ich versuche es ja.

Danke, Lg
Wie Dein SB die Sache sieht ist vollkommen unerheblich. Wichtig ist, wie Du sie siehst.

Bevor eine EGV abgeschlossen werden kann musst Du als gesund gelten. SGB 2 - Einzelnorm

(erwerbsfähigem)
 

hartaber4

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#44
Du bist doch ein erwachsener Mensch...da sollte dir doch klar sein...wenn man allgemein als erwerbsfähig gilt...dann muß man sich Arbeit suchen...

wenn krank ist, dann muß man sich au schreiben lassen...

mehr ist dazu nicht zu sagen...
Es gibt auch Menschen, die sind so krank, dass sie es nicht zum Arzt schaffen.... dazu kommt noch speziell für den Bereich der psychischen Erkrankungen:

FA Termine gibt es meist nicht zeitnah... und viele (meist die guten Ärzte) haben Aufnahmestopps.... und das halte ich auch für sehr glaubwürdig.

Ich sitze regelmäßig mit Termin rotzdem 2-3 Stunden länger beim FA..... das Wartezimmer ist immer rappelvoll...


Einem körperlich erkrankten Menschen sieht man das eben an.... einem seelischen Erkrankten nicht so direkt.
 

hartaber4

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#45
Dass dies direkt als "die nimmt keine Ratschläge an" gewertet wird, finde ich sehr schade.
Hilfreich ist oft ein Blick in die User-Biographie (Beiträge/Themen).... das spricht oft Bände (gerade wenn man zwischen den Zeilen lesen kann).:wink:

P.S.

Ich "stehe" auch auf UserInnen, die permanent im "Über-Ich-Modus" sind und meinen mit ihrer hochwertigen Lebenserfahrung (aber gleichzeitig ihre Dauersozialisierung/Karriere als Erwerbsloser verdrängen) schöpfkellenweise andere Mitmenschen zwangsbeglücken zu müssen...



Zum Thema zurück kann ich nur empfehlen:

>Trenne das bitte auch etwas..... ich konzentriere mich idR nur auf die gerichtliche Streitfrage sofern ich die Entscheidung des LT als VA nicht teile und gewisse Erfolgsaussichten sehe... das (Verwaltungs-)Vorverfahren (dazu gehören auch ggf. "GA" der Leistungsträger) ist eh kaum zu beeinflussen ...warum hier Energie und Zeit vergeuden ?

Lesetipps:

1.

Das neue Werk zum Sachverständigenbeweis im Sozialrecht vermittelt dem Rechtspraktiker:

Anforderungen an Beweisbeschlüsse und Sachverständigengutachten
Standardisierte Begutachtungsverfahren
Mögliche Angriffspunkte gegen ungünstige Gutachten
Prozesstaktisches Vorgehen

Prüfungsschemata und Mustertexte



Ergänzend erläutern Mediziner der am häufigsten befragten Fachrichtungen Umfang und Bedeutung der notwendigen Untersuchungen, die wichtigsten Fachbegriffe sowie die besonderen Beurteilungsprobleme im jeweiligen Fachgebiet.

Der Sachverständigenbeweis im Sozialrecht | Francke / Gagel | Nomos Verlagsgesellschaft



und



2.

Gibt Juristen und Ärzten die nötige Sicherheit!

Das medizinische Gutachten

spielt in vielen Prozessen eine wichtige Rolle. Die Aufgabenstellung reicht von der Prüfung der Geschäfts-, Prozeß- und Testierfähigkeit über die Feststellung von ärztlichen Behandlungsfehlern, die Bewertung von Kausalitätsfragen bis hin zur Klärung von Erwerbs- und Berufsunfähigkeit. Der medizinische Sachverständige, dessen Auswahl und Anleitung, der Gutachtenauftrag, die Qualität des Gutachtens und andere Probleme werden oft zum Dreh- und Angelpunkt des Verfahrens.

Der Praktiker-Band

behandelt das medizinische Gutachten insbesondere unter zivil-, straf- und sozialprozessualen Gesichtspunkten. Grundsätzliche Fragen werden ebenso geklärt wie fachspezifische Problemstellungen, etwa zum Gutachten aus der Sicht unterschiedlicher medizinischer Fachgebiete. Ein ausführlicher Anhang enthält Mustergutachten und nennt Schlichtungsstellen, Gutachterstellen sowie Gutachterkommissionen.

Die 3. Auflage

berücksichtigt neue Rechtsprechung sowie die aktuelle Literatur zu den komplexen Fragestellungen der Praxis.

Ein interdisziplinäres Autorenteam

aus Rechtsanwälten, Richtern, Staatsanwalt und Medizinern sichert eine praxisnahe Behandlung des Themas aus allen Perspektiven.


Medizinisches Gutachten im Prozess | Ehlers | Buch | beck-shop.de





Ich vermute einfach mal:



Ein interdisziplinäres Autorenteam aus Rechtsanwälten, Richtern, Staatsanwalt und Medizinern sichert eine praxisnahe Behandlung des Themas aus allen Perspektiven.


kann hier ganz andere Hinweise geben, die sich wohltuend von allgemeiner "Bauernschläue" abheben.
 
E

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#46
NNur mal angenommen es wird nicht besser und du willst irgendwann Umschulung/Rente beantragen(wenn auch nur vorübergehend) und die sehen "aha der/die war nicht krankgeschrieben, also kanns nicht so schlimm sein" Antrag abgelehnt.
Nein, dass muss nicht so sein. Bei der beruflichen Reha geht es eher um vorhandene oder drohende Behinderungen, das hat nicht unbedingt etwas mit der Erwerbsfähigkeit zu tun.

Das kann genauso in die andere Richtung gehen: Klient ist dauernd AU, der hält keine Umschulung durch.
 

hannah7

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#47
Wie Dein SB die Sache sieht ist vollkommen unerheblich. Wichtig ist, wie Du sie siehst.

Bevor eine EGV abgeschlossen werden kann musst Du als gesund gelten. SGB 2 - Einzelnorm

(erwerbsfähigem)
Ja , das stimmt schon, aber ich möchte trotzdem hören wie er das sieht, damit ich weiß was auf mich zukommen könnte oder nicht. Ich habe ja einen neuen bekommen, weil der vorherige mich wahnsinnig fertig gemacht hat. Darum ist mir schon wichtig wie der das sieht, auch wenn es unerheblich ist :)
Lg
 

hannah7

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#48
Nein, dass muss nicht so sein. Bei der beruflichen Reha geht es eher um vorhandene oder drohende Behinderungen, das hat nicht unbedingt etwas mit der Erwerbsfähigkeit zu tun.

Das kann genauso in die andere Richtung gehen: Klient ist dauernd AU, der hält keine Umschulung durch.
Ja, und genau deshalb bin ich halt sehr unsicher was das Beste ist.
Denn was ich wollte ist meine Ruhe vor der Arge, weil es mir psychisch schlecht genug geht, bis es mir besser geht. Dies habe ich bekommen.
wenn ich mich nun noch zusätzlich AU schreiben lasse, bin ich mir nicht sicher ob ich damit auch noch schlafende Hunde wecke, was für einen Verlauf das letztendlich haben kann,weil ich dann ja auch ins Krankengeld rutsche und dann evtl erst recht wieder der Amtsarzt eingeschaltet wird. ich bin nicht im dem Sinne krank, aber ich bin schwer belastet und daher vom Amtsarzt auch für 6 Monate rausgenommen worden. Was ja alles belegt ist. Daher dachte ich das reicht. Aber wenn nicht, dann muss ich mir einen anderen Hausarzt suchen. Möchte ja einfach erstmal alles durchleuchten und mich informieren.
Das ist alles sehr kompliziert und alles kann Vor und Nachteile haben.
. Deshalb frage ich auch so viel nach. Was NICHT heißt dass ich eure Vorschläge nicht berücksichtige, möchte ich gerne nochmal betonen. Bin dankbar für jede Meinung und Tipp! :icon_knutsch:
 

raplekiste

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#49
einladung jobcenter

eine frage an die experten,wie verhalte ich wenn ich ein einladungstermin aus gesundheitlichen gründen nicht wahrnehmen bzw.muss man dort anrufen oder einfach die AU einreichen.
 

hannah7

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#50
Hilfreich ist oft ein Blick in die User-Biographie (Beiträge/Themen).... das spricht oft Bände (gerade wenn man zwischen den Zeilen lesen kann).:wink:

P.S.

Ich "stehe" auch auf UserInnen, die permanent im "Über-Ich-Modus" sind und meinen mit ihrer hochwertigen Lebenserfahrung (aber gleichzeitig ihre Dauersozialisierung/Karriere als Erwerbsloser verdrängen) schöpfkellenweise andere Mitmenschen zwangsbeglücken zu müssen...
Danke! Gerade weil wir doch alle mehr oder minder in einem Boot sitzen, sollten wir respektvoll und geduldig miteinander umgehen können.
Ich habe ja keinen Ratschlag abgelehnt sondern möchte auch meine eigenen Gedankengänge besprechen, da ich ja genau dafür hier bin und euer Feedback bekomme, wofür ich mich bedanke . Man muss darüber reden dürfen ohne dass direkt kommt man solle jemanden verschonen wenn man nicht tut was der einem rät.... wir sind doch hier zum darüber unterhalten und das sind sicherlich mehrere Meinungen und Seiten, die man doch noch einbringen kann. :icon_rolleyes:

Dankesehr für deine Links und Tipps :) das ist alles sehr sehr umfassend , muss mich da erstmal durch wühlen. Das Problem ist eben auch,dass jeder andere Erfahrungen macht und die natürlich dann auch in die Ratschläge einfließen. Rechtlich ist es oft dann nochmal anders und auch da ist es schwer einen umfassenden Überblick zu gewinnen, was wenn wo wie passiert wenn das oder das..puh ! dankeschön :icon_daumen:
 

hannah7

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#51
eine frage an die experten,wie verhalte ich wenn ich ein einladungstermin aus gesundheitlichen gründen nicht wahrnehmen bzw.muss man dort anrufen oder einfach die AU einreichen.
Also, den Fall hatte ich auch mal, als ich solche Angst hatte vor meinem vorherigen SB. Hatte solche Panik vor dem Termin und war AU. Und zwar hat er mir dann gesagt eine normale AU würde nicht ausreichen um dem Termin fern zu bleiben. Er hat dann ausdrücklich ein Attest verlangt dass ich diesen Termin aus ärztlicher Sicht nicht wahrnehmen kann, hab ich ihm dann gebracht.
Aber unter Umständen reicht eine normale AU aus wenn dein SB nichts anderes sagt dann. Da sind wohl auch wieder alle ein wenig unterschiedlich.
Lg
 

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#52
Also, den Fall hatte ich auch mal, als ich solche Angst hatte vor meinem vorherigen SB. Hatte solche Panik vor dem Termin und war AU. Und zwar hat er mir dann gesagt eine normale AU würde nicht ausreichen um dem Termin fern zu bleiben. Er hat dann ausdrücklich ein Attest verlangt dass ich diesen Termin aus ärztlicher Sicht nicht wahrnehmen kann, hab ich ihm dann gebracht.
Aber unter Umständen reicht eine normale AU aus wenn dein SB nichts anderes sagt dann. Da sind wohl auch wieder alle ein wenig unterschiedlich.
Lg
alles klar ich weiss schon bescheid, aber muss man beim SB für die Meldetermin telefonisch entschuldigen oder einfach die AU+B schein einreichen?

lg
 

hannah7

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#53
alles klar ich weiss schon bescheid, aber muss man beim SB für die Meldetermin telefonisch entschuldigen oder einfach die AU+B schein einreichen?

lg
Ich würde es telefonisch schon machen , damit der gleich Bescheid weiß und dann die Krankmeldung abgeben und abstempeln lassen dass die diese erhalten haben dann bist du auf de sicheren Seite! :)
 

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#54
Nein, dass muss nicht so sein. Bei der beruflichen Reha geht es eher um vorhandene oder drohende Behinderungen, das hat nicht unbedingt etwas mit der Erwerbsfähigkeit zu tun.

Das kann genauso in die andere Richtung gehen: Klient ist dauernd AU, der hält keine Umschulung durch.


Ohne langjährige AU hätte ich meine Umschulung in die Tonne kloppen können nur mal als Gegenbeispiel am lebenden Objekt.


Man will ja was aus bestimmten Grund und wenn man sich nicht AU schreiben lassen will dann muss man eben Arbeit suchen , der nächste Amtsarzt kann die Sache durchaus anderst sehen und dann als topgesund begutachten und was machste dann?Dann hilft nur noch eben AU.Und das in dem Falle am besten vom Psychiater.
 

hartaber4

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#55
Danke! Gerade weil wir doch alle mehr oder minder in einem Boot sitzen, sollten wir respektvoll und geduldig miteinander umgehen können.
Dazu fällt mir sinngemäß ein:

Wenn Du vor mir stehst und mich ansiehst, was weißt Du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von den Deinen. Und wenn ich mich vor Dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüßtest Du von mir mehr als von der Hölle, wenn Dir jemand erzählt, sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir Menschen vor einander so ehrfürchtig, so nachdenklich, so liebend stehn wie vor dem Eingang zur Hölle...

- Aus einem Brief Kafkas an Oskar Pollak, 8.11.1903. -



Die Erwartungslatte kannst du also getrost etwas runterhängen.....
 

hartaber4

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#56
Ohne langjährige AU hätte ich meine Umschulung in die Tonne kloppen können nur mal als Gegenbeispiel am lebenden Objekt.


Man will ja was aus bestimmten Grund und wenn man sich nicht AU schreiben lassen will dann muss man eben Arbeit suchen , der nächste Amtsarzt kann die Sache durchaus anderst sehen und dann als topgesund begutachten und was machste dann?Dann hilft nur noch eben AU.Und das in dem Falle am besten vom Psychiater.
Es ist auch immer schwer hier an "Einzelfällen" eine Art Richtschnur abzuleiten.

Da sind so viele Akteure involviert, dass das sowohl in die eine als auch die andere Richtung gehen kann - vereinfacht: Es hat etwas von Lotto.

Ggf. wird ein Gerichtsverfahren die "Marschrichtung" bestimmen...

Letztlich lässt sich das auf ein paar (folgende) Worte eindampfen:

Der medizinische Sachverständige ist Gehilfe des Gerichts das regelmäßig aber nicht über die erforderliche Sachkunde hierfür verfügt.

Der SV ist im Wege der Amtsermittlung (vgl. § 103 SGG) gehalten, den entscheidungserheblichen Sachverhalt auch auf medizinischem Gebiet erschöpfend aufzuklären.

Aufgabe des Gerichts ist es, den zu beurteilenden Rechtsbegriff (hier z.B. der vollen bzw. teilweisen Erwerbsminderung [EM]) mit dem festzustellenden medizinischen Lebenssachverhalt (hier dem verbliebenen Leistungsvermögen des zu Begutachtenden) zu füllen, dessen Vorhandensein der Sachverständige im Gutachten zu prüfen und zu dokumentieren hat.

Der/die Richter, und nur er/die, hat dann die Frage zu beantworten, ob der Rechtsbegriff im gegebenen Fall zu bejahen oder zu verneinen ist.


Diese „Aufgabenteilung“ hat Auswirkungen auf die Praxis der Beweisanordnungen zur Einholung von Sachverständigengutachten in der Sozialgerichtsbarkeit. Diese sind (ein) Mittel der Sachaufklärung (vgl. § 106 Abs. 3 Nr. 5 SGG).
 
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#57
Ohne langjährige AU hätte ich meine Umschulung in die Tonne kloppen können nur mal als Gegenbeispiel am lebenden Objekt.


Man will ja was aus bestimmten Grund und wenn man sich nicht AU schreiben lassen will dann muss man eben Arbeit suchen , der nächste Amtsarzt kann die Sache durchaus anderst sehen und dann als topgesund begutachten und was machste dann?Dann hilft nur noch eben AU.Und das in dem Falle am besten vom Psychiater.
Wenn es passenden Stellen gibt, warum nicht. Gab es bei mir nicht. Ich wäre jederzeit bereit gewesen, zu arbeiten. Deshalb hatte ich auch nie eine AU.

Das ist immer schwierig. Mal sagte man mir, mit Abi könne ich mich ja auch im kaufmännischen Bereich bewerben, dann wieder, ich sei ja schon so lange krank, da könne ich ja keine Ausbildung schaffen.

Wie es gerade passt halt, um Leistungen zu verweigern.

Wenn es nicht geklappt hätte mit der Teilhabe, wäre ich vielleicht ein paar Wochen in eine Klinik gegangen, um da eine genauere Beurteilung meiner Fähigkeiten und Einschränkungen zu bekommen.
 
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#58
Es ist auch immer schwer hier an "Einzelfällen" eine Art Richtschnur abzuleiten.

Da sind so viele Akteure involviert, dass das sowohl in die eine als auch die andere Richtung gehen kann - vereinfacht: Es hat etwas von Lotto.
Keine Richtschnur, aber vielleicht Anregungen ...

Ich habe in meinen fast drei Jahren beim Bfw niemanden kennengelernt, der sich die Reha einklagen musste. Eher Patienten, die gar nicht dorthin wollten, aber sollten ...

Es geht ja auch noch gar nicht um eine Reha, sondern um die Frage der Krankschreibung.
 

hannah7

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#59
Wenn es passenden Stellen gibt, warum nicht. Gab es bei mir nicht. Ich wäre jederzeit bereit gewesen, zu arbeiten. Deshalb hatte ich auch nie eine AU.

Das ist immer schwierig. Mal sagte man mir, mit Abi könne ich mich ja auch im kaufmännischen Bereich bewerben, dann wieder, ich sei ja schon so lange krank, da könne ich ja keine Ausbildung schaffen.

Wie es gerade passt halt, um Leistungen zu verweigern.

Wenn es nicht geklappt hätte mit der Teilhabe, wäre ich vielleicht ein paar Wochen in eine Klinik gegangen, um da eine genauere Beurteilung meiner Fähigkeiten und Einschränkungen zu bekommen.
Ja es geht bei mir eher darum dass ich es nicht packe eine aufgezwungene Maßnahme oder sonstiges anzutreten wo ich sowieso mit mir selbst zu kämpfen habe. Darum geht es mir.
Ich möchte ja gar keine Reha oder so, das geht bei mir einfach nur darum dass ich psychisch Luft brauche und das hat man mir gewährt worüber ich ja froh bin und war.
und deshalb geht es bei mir einfach nur darum..oder ging es mal ursprünglich wie es weiter geht wenn die 6 Monate rum sind. Mehr nicht .
Wenn es mir nicht besser geht...was im Moment noch der fall ist, dann werde ich mich krank schreiben lassen.
Danke für eure Antworten :)
 

Muzel

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#60
Wenn du EM Rente haben willst, dann musst man das durchziehen. Das haben dir schon meine Vorschreiber gesagt. Wenn man die Möglichkeit und die Lust hat, kann man auch noch Nebenkriegsschauplätze bedienen. Allerdings dürfen die nie das eigentliche Ziel beeinträchtigen. Du solltest möglichst lange AU sein, wenn du Rente willst. Denn danach fragt der DRV Gutachter. Aber dies wurde auch schon erwähnt.
 

hannah7

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#61
Wenn du EM Rente haben willst, dann musst man das durchziehen. Das haben dir schon meine Vorschreiber gesagt. Wenn man die Möglichkeit und die Lust hat, kann man auch noch Nebenkriegsschauplätze bedienen. Allerdings dürfen die nie das eigentliche Ziel beeinträchtigen. Du solltest möglichst lange AU sein, wenn du Rente willst. Denn danach fragt der DRV Gutachter. Aber dies wurde auch schon erwähnt.
Ich will keine Rente! Danke :)
 
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