Amtsärztliches Gutachten Teil B zur DRV schicken?

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ExitUser

Gast
Hallo alle zusammen,

bei der DRV läuft mein Antrag zur Teilhabe ans Arbeitsleben.

Ich wurde nun aufgefordert, ärztliche Unterlagen nachzureichen.

Frage, soll ich auch das amtsärztliche Gutachten Teil B mitschicken?
In dem Gutachten steht immerhin ganz klar, dass ich in meinem erlernten Beruf nicht mehr arbeiten kann.

Ob es förderlich für den Antrag auf Teilhabe ans Arbeitsleben ist?

Ich weiß, man sollte nicht so freizügig mit seinen Daten und Unterlagen umgehen.
Aber ich brauche eben dringend eine Umschulung und einen positiven Bescheid der DRV.
 
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Hallo ExitUser,

Ich weiß, man sollte nicht so freizügig mit seinen Daten und Unterlagen umgehen.
Aber ich brauche eben dringend eine Umschulung und einen positiven Bescheid der DRV.

Meine Meinung:

gut finde ich, dass du dich bewußt mit dem Thema "Datenschutz" bzw. "Sozialdatenschutz" auseinandersetzt. Finde ich enorm wichtig. Ich bin ganz sicher auch nicht für eine vorschnelle Heraus- bzw. Weitergabe von persönlichen Daten.

Aber, so meine ich:

Es sind deine Daten, also allein deine selbstbestimmte Entscheidung, welche Daten du weitergeben willst oder nicht, was Priorität hat oder nicht. Wer sollte anstatt deiner dir diese Entscheidung abnehmen können und die Verantwortung übernehmen? Wer außer dir in diesem Forum kennt schon den gesamten Inhalt des amtsärztlichen Gutachtens Teil B und kann beurteilen, ob darin andere Ergebnisse stehen, die dir "schaden" könnten? Wäge einfach ab und entscheide selbstbestimmt in deinem Sinne.
 

Sani73

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Hallo,

Ich bin in der gleichen Lage.
Das Gutachten von der AfA habe ich zur DRV geschickt. Zusätzlich habe ich der DRV mitgeteilt, das die psychologische Stellungnahme anfordern dürfen. Das ist aber nicht passiert weil es die dRV nicht interessiert was die AfA Gutachter schreiben. So wurde mir das von denen mitgeteilt.

Von mir wollten die im übrigen auch neue Berichte weil derren Ärzte wohl nichts mit MRT Berichten anfangen konnten.
Gestern habe ich einen Bericht vom Schmerztherapeuten bekommen. Der ging gleich an die DRV. Eigentlich können die jetzt nicht mehr anders als mir die LTA zu genehmigen. Es sei denn damit kann der arzt von denen auch nichts anfangen.

Gruß
Sani
 

Anna B.

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Hallo,

die DRV interessiert überhaupt nicht, was die AFa einschätzt...

genausowenig interessiert es sie, ob man einen GDB von 50 hat oder nicht..

einzig und allein die Berichte der Gutachter (die von der DRV bezahlt werden) sind entscheidend für eine Leistung durch die DRV...
 
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ExitUser

Gast
Hallo,

die DRV interessiert überhaupt nicht, was die AFa einschätzt...

genausowenig interessiert es sie, ob man einen GDB von 50 hat oder nicht..

einzig und allein die Berichte der Gutachter (die von der DRV bezahlt werden) sind entscheidend für eine Leistung durch die DRV...


Meinst Du damit, dass man auf jeden Fall zu einem Gutachter der DRV bestellt wird?

Wofür forden die dann erst alle möglich ärztlichen Unterlagen an?
Da können sie einem ja gleich einen Termin für einen Gutachter schicken.

Der ganze Hick Hack dauert einfach zu lange.
 

Anna B.

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ach du liebe Zeit..da mußt du geduldiger werden..

meinen Rentenantrag habe ich im Febr. 2010 gestellt..zwischenzeitlich war ich jetzt wohl bereits bei ca. 9 Gutachtern?

ja, so ungefähr war es wohl...

und jeder schreibt was anderes...

bei einem Gutachten handelt es sich ja auch um eine Einschätzung..der Gutachter schätzt ein, wie er die Erkrankung sieht..

also kann auch jeder was anderes schreiben..

also, einfach nur geduldig sein...
 

Sani73

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Hallo ExitUser,

Solange die DRV noch Befunde anfordern, sonlange wirst du nicht zu einem Gutachter geschickt weil die teurer sind.
Du hast bestimmt auch solche Vordrucke von der DRV bekommen die ausgefüllt werden sollen, oder nicht?

Mir wurde von der Rehaberaterin der DRV gesagt das ich eigentlich genug Befunde habe und damit die LTA eignetlich ohne Gutachter genehmigt wird. Aber die entscheidung ob noch ein Gutachter eingeschaltet wird, bestimmt eine andere Stelle.
Mir dauert das auch schon alles zu lange. Wir brauchen Geduld.

Wünsche dir einen positiven Bescheid.

Sani
 
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Bei mir wurde ohne ein Gutachter zu bestellen innerhalb 6 Wochen entschieden und anschliessend genehmigt.Bisher konnte ich aber noch nichts in Anpruch nehmen, weils mit im Moment eh nicht besser geht und jetzt nun eh für 2 Jahre in Elternzeit gehe.

Darüber hinaus haben die gleich nen Gutachten gemacht an denen sich die AfA-Ärzte orientieren mussten, das war für mich postiv und ich hatte ein Jahr lang ALGI meine Ruhe vor denen......
 
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Also mal einfach für alle als Info:

Wenn ihr nicht wollt, dass das ärztliche Gutachten der AfA an den DRV gesandt wird, dann müßt ihr der Übermittlung ausrücklich und rechtzeitig gleich nach der Begutachtung widersprechen. Auch im umgekehrten Falle verhält es sich nicht anders. Wenn z.B. die DRV am ärztlichen Gutachten der AfA interessiert ist, was oft der Fall ist, und ihr habt nicht zuvor der Übermittlung widersprochen, dann übermittelt die AfA das Gutachten auf Anfrage der DRV, ohne dass diese euch in Kenntnis davon setzen müssen. Wenn es der DRV nützlich erscheint, dann orientiert sich sie sich an dem Gutachten der AfA. Wenn ihr der Übermittlung ausdrücklich gleich nach der Begutachtung widersprochen habt, dann ist die DRV gezwungen, unabhängig davon zu begutachten. Im umgekehrten Fall gilt das Gleiche.
Bedenkt: Die Leistungsträger "kommunizieren" miteinander. Laut SGB ist das auch so gewollt. Die Leistungsträger müssen sich auch an den "Runden Tisch" setzen und sich einigen, wenn sie zu einer unterschiedlichen, d.h. widersprüchlichen Einschätzung gekommen sind.
 
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