Amtsärztliches Gutachten Teil B und nun ?

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hilfesucher

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Im Gutachten des Ärtzlichen Dienstes der Arge Teil B steht:

"Bei ("Kunde") besteht derzeit eine hochgradige psychische und psychomentale Minderbelastbarkeit, wodurch das quantitative Leistungsvermögen auf unter 3 Stunden werktäglich abgesunken ist. Bei zeitnaher Aufnahme einer nervenfachärztlicher Behandlung, vorzugsweise Initial unter stationären Bedingungen, ist mit Wahrscheinlichkeit vor Ablauf von sechs Monaten eine gesundheitliche Stabilisierung und damit ein verwertbares Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erwarten."

Kann ich nun unter Sanktionsdruck bzw. Entziehung der Leistung zur Aufnahme einer solchen Behandlung gezwungen werden ?
 

Doppeloma

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Hallo hilfesucher,

Im Gutachten des Ärtzlichen Dienstes der Arge Teil B steht:

die "arge" gibt es nicht mehr, also wer hat dich zum ÄD geschickt und warum ...
Die AfA /ALGI oder das JobCenter ALGII ???

Besorge dir direkt beim Med Dienst das Gutachten Teil A, dann wirst du (vielleicht) nachlesen können, woher der Amtsarzt seine Erkenntnis genommen hat, dass du in weniger als 6 Monaten wieder gesund werden kannst ...

"Bei ("Kunde") besteht derzeit eine hochgradige psychische und psychomentale Minderbelastbarkeit, wodurch das quantitative Leistungsvermögen auf unter 3 Stunden werktäglich abgesunken ist.

Aktuell bedeutet das keine Vermittlung möglich, bist du auch vom ambulanten Arzt AU geschrieben, denn das hier hat nur intern Bedeutung beim Amt für deinen Arbeitsvermittler.

Bei zeitnaher Aufnahme einer nervenfachärztlicher Behandlung, vorzugsweise Initial unter stationären Bedingungen, ist mit Wahrscheinlichkeit vor Ablauf von sechs Monaten eine gesundheitliche Stabilisierung und damit ein verwertbares Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu erwarten."

Der hat ja echt "hellseherische Fähigkeiten" (warst du zur Untersuchung oder ist es ein Gutachten nach Aktenlage, etwas mitteilungsfreudiger solltest du schon sein, wenn du hier Antworten erwartest), aus welchen Unterlagen und /oder Angaben will er denn das herausgelesen haben, war der Facharzt ???

Kann ich nun unter Sanktionsdruck bzw. Entziehung der Leistung zur Aufnahme einer solchen Behandlung gezwungen werden ?

Nein, man kann dich nicht zu Behandlungen zwingen (schon gar nicht stationär) wenn du das nicht selber willst ... man kann Niemanden zwingen wollen (pünktlich) gesund zu werden, du solltest aber auch besser keine EGV mit solchen Verpflichtungen unterschreiben... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

jupiter99

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Hallo hilfesucher,

mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten?
Natürlich Blödsinn, kein Mensch kann sagen ob eine psychotherapeutische oder medikamentöse Behandlung zum erwünschten Erfolg führt.
Egal ob stationär oder ambulant. Da müsste es mir ja blendend gehen, nach dem was ich schon geschluckt hab an Medikamenten bzw. Therapie hinter mir hab.
Dies ist ja auch die allgemeine Meinung, man nimmt mal ein paar Wochen oder Monate Antidepressiva und dann ist man wieder fit und alles ist gut.
Warum haben wir dann immer mehr Menschen mit psychischen Krankheiten obwohl es so tolle Pillen gibt?
Klar, dass hätten die gern und Du natürlich auch.
Und selbstverständlich kann Dich niemand zu was zwingen.

Aber Informationen deinerseits wären schon wichtig.
Wie alt bist Du? Wie lange schon hast Du psychische Probleme? Warst Du schon mal in einer psychosomatischen Reha? Oder hast Du schon mal eine Psychotherapie gemacht?
Nimmst Du Medikamente?

Lieber Gruss jupiter
 

Ines2003

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So etwas ähnliches Stand bei mir auch drin, bei mir sollte dann eine Erprobung für den Arbeitsmarkt und Psychologischer Aufsicht erfolgen, was nie passiert ist, da der Reha Berater anderer Meinung war.
Die verschieden Zuständigen blockieren sich gegenseitig.
Als man dann versuchte über eine Arbeitsgelegenheit, es waren nur 2 Stunden am Tag diese Ziel zu erreichen und ich es nicht schaffte, stand im nächsten Gutachten unter 3 Stunden, nicht auf Dauer,m aber länger als 6 Monate und es ging zum Sozialamt.
 
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