Amt stellt Leistungen ein..... (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser

Gast
Hallo zusammen.....


Ich habe letzte Woche ein Job (400€ basis mit ca 21-25 stunden in der Woche) angenommen.

Heute war ein Brief vom Jobcenter in meinem Briefkasten. In dem steht: Zitat: Sie sind seit 15.08.12 in einem Beschäftigungsverhälnis. Da das daraus erziehlte Einkommeneinfluss auf die höhe der Leistungsgewährung hat und diese sogar wegfallen kann,habe ich bis zur entgültigen klärung ihre leistung vorläufig eingestellt. Dann wurde dazugeschrieben das ich Arbeitsvertrag einreichen soll um ggf. für monat 09/12 ein fiktives einkommen ansetzen zu können...


Dürfen die das so einfach machen? Wie soll ich mich jetzt verhalten?

Vielen dank für eure Hilfe :)

Lg Schatzilein01
 
G

gast_

Gast
Ja, das dürfen die machen.

Du bist verpflichtet jede Änderung umgehend zu melden. Und auch Nachweise einzureichen.

Laß dir vom Arbeitgeber bestätigen, was du monatlich verdienst und wann das erste Geld auf deinem Konto eingehen wird. Das bringst zum JC und läßt dir den Empfang schriftlich auf einer Kopie bestätigen.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo Kiwi....

ich habe letzte woche den Job angenommen und bin dann auch gleich zum Amt und habe es dort gemeldet.

Mein Arbeitgeber kann mir doch für diesen monat noch keine bescheinigung austellen wenn ich doch erst angefangen habe und er auch noch nicht weiß wieviel stunden ich insgesamt arbeite....


lg schatzilen01
 
E

ExitUser

Gast
Da bei einem 400€ Job ja eh nie mehr als 400€ raus kommt hätte die SB doch einfach erstmal ein fiktives Einkommen von 400 € berechnen können oder nicht?

Und bei Nachreichung der Abrechnung neu berechnen.
 

Speedport

Foren-Moderation
Mitglied seit
15 Mai 2007
Beiträge
3.335
Bewertungen
998
Da bei einem 400€ Job ja eh nie mehr als 400€ raus kommt hätte die SB doch einfach erstmal ein fiktives Einkommen von 400 € berechnen können oder nicht?

Und bei Nachreichung der Abrechnung neu berechnen.
Klar, ein normaler Menschenverstand ist allerdings Voraussetzung.
 

Solanus

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
8 August 2006
Beiträge
2.550
Bewertungen
2.338
Klar, ein normaler Menschenverstand ist allerdings Voraussetzung.
Sorry, aber ich gehe hier nicht konform. Erst wenn Geld geflossen ist, ist die Neubrechung durch zu führen. Eine vorsorgliche Leistungseinstellung ist rechtswidrig!

Immer noch gilt das Zuflussprinzip: Geld auf dem Konto == Anrechnung

Wer da etwas anderes behauptet, hat entweder keine Ahnung oder ist der Michel oder ein SB!

Also dringends, sofortige Aufforderung zur Zahlung mit Androhung einer EA beim SG, sollte ein Bescheid erlassen worden sein, dann dringends Widerspruch und aufschiebende Wirkung, ohne Bescheid ist eine Leistungseinstellung vom Grund her schon gesetzwidrig.

Bei letzterem sofortige Barauszahlung vor Ort verlangen, wird dem nicht stattgegeben, dann sofort zum SG und Antrag auf EA.

Das Augustgeld sollte ja schon da sein, also gilt dies für den 01.09. Geht da kein Geld ein, ist dies rechtswidrig, dann o. g. Ablauf.


Frage: Wie willst Du Deine Miete zahlen, wenn am 01.09. kein Geld kommt und du erst am 15. den Lohn bekommst, dann die Unterlagen einreichen kannst und das JC nochmal 3 Wochen zur Berechnung braucht und erst Anfang oder Mitte Oktober die Leistung wieder fortsetzt?
 

ela1953

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.511
Bewertungen
1.771
(400€ basis mit ca 21-25 stunden in der Woche)


Lg Schatzilein01

Bekommst du 400 Euro für 100 Stunden im Monat = 4 Euro / Stunde oder liegt der Stundenlohn noch niedriger, weil du 400 Euro BASIS schreibst.

Bei der Anzahl der Wochenstunden kann ein SB schon mal von einem höheren Einkommen ausgehen.

Aber komplette Leistungseinstellung geht gar nicht. Das wird zwar gerne gemacht - aber manchmal sieht ein SB ein (nach bösem Brief an den Teamleiter), dass nicht im Vorfeld gekürzt oder eingestellt werden darf.
 
Oben Unten