Amt dreht krumme Dinge...Müssen bei arge erscheinen -ohne geld -und nu? wer hat rat?

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dominic.mk

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
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Vorgeschichte:
Meine Partnerin wurde ab Januar gekürzt, und da wir eheähnlich zusammen leben, wurde mir ein teil abgezogen da sie auch Kindergeld bekommt.
Da Sie unter 25 ist, ist eine 100% kürzung normal.

Zu diesem Zeitpunkt haben wir beide auch nebenberuflich auf 400€ Basis gearbeitet und unsere Einnahmen per Lohnabrechnung eingereicht.
Abgesehen davon wurde meine partnerin Anfang Januar schwanger.
Hauptteil:
Auf einmal ab dem 10.1 bekamen wir Bescheid das wir zusammen knapp 24€ pro Monat bekommen da wir 700 € pro monat erwirtschaften würden (es war nie mehr als 100€!) wohl wir immer die lohnabrechnung eingereicht hatten.
Wir haben daraufhin einen Anwalt eingeschaltet und Wiederspruch eingereicht.
Wir baten auch um Essenscheine, wegen kürzung.
Sie sollten es splitten - auf 2 teile je 32 €
Laut aussage hatten sie es auch ausgedruckt -und gegeben hatten sie uns nur einen mit 32€ -was kann man da tun?
2Tage später rief uns die ARGE an, wir würden ~140€ bekommen und wir könnten uns dies per scheck abholen oder sie würden uns dies aufs konto senden. Sie schicken es laut Aussage aufs konto - worauf nur 30 € ankamen.
SIe ist nun schwanger in der 9ten woche.

Nun die entscheidenen Fragen:
1.Sie hat einen Termin bei der Arge, wir haben jedoch nicht einmal essen, wie soll sie dann zur arge kommen wenn sie kein busgeld hat? (ca. 5KM entfernt)
Was können wir tun?
2. wir hatten bei der ARGE angefragt, da sie zum arzt muss nach 10€
worauf wir die antwort bekamen:"ist nicht unser bier" <- ist dies bei kürzung normal?
Ich seh es so: Geht gesundheit nicht vor? Vor allem ist sie schwanger, welches wir auch angegeben haben.
3. Wo gibt es anlaufstellen um sich zu informieren was einem zusteht, was man beantragen kann und wie man sich wehren kann?
Laufen hier bald amok - vielleicht verständlich, oder?
Sind froh um jede antwort und jede hilfe.
Ich, bzw. wir danken im Vorraus!
 

Arania

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Also da sind ja ziemlich viele Dinge schief gelaufen.

Erstens sollte man sich natürlich nie auf mündliche Zusagen der ARGE verlassen, sondern alles schriftlich einfordern.

Was ist denn mit dem Widerspruch? Verfolgt der Anwalt das weiter, ansonsten könnte er z.B. auch bei den anderen Ansprüchen helfen.

Behandelt werden muss Deine Freundin auch so, ohne die 10 Euro Praxisgebühr , sie geht zum Arzt und der muss sie erstmal untersuchen, die 10 Euro können nachgereicht werden.

Ansprechpartner: Krankenkasse , Caritas, Diakonie, Pro Familia, Sozialamt, Rechtspfleger, der kann eine Klage aufsetzen, aber zu allererst würde ich den Anwalt kontaktieren.
 
E

ExitUser

Gast
Vorgeschichte:
Meine Partnerin wurde ab Januar gekürzt, und da wir eheähnlich zusammen leben, wurde mir ein teil abgezogen da sie auch Kindergeld bekommt.
Da Sie unter 25 ist, ist eine 100% kürzung normal.

Zu diesem Zeitpunkt haben wir beide auch nebenberuflich auf 400€ Basis gearbeitet und unsere Einnahmen per Lohnabrechnung eingereicht.
Abgesehen davon wurde meine partnerin Anfang Januar schwanger.
Hauptteil:
Auf einmal ab dem 10.1 bekamen wir Bescheid das wir zusammen knapp 24€ pro Monat bekommen da wir 700 € pro monat erwirtschaften würden (es war nie mehr als 100€!) wohl wir immer die lohnabrechnung eingereicht hatten.
Wir haben daraufhin einen Anwalt eingeschaltet und Wiederspruch eingereicht.
Wir baten auch um Essenscheine, wegen kürzung.
Sie sollten es splitten - auf 2 teile je 32 €
Laut aussage hatten sie es auch ausgedruckt -und gegeben hatten sie uns nur einen mit 32€ -was kann man da tun?
2Tage später rief uns die ARGE an, wir würden ~140€ bekommen und wir könnten uns dies per scheck abholen oder sie würden uns dies aufs konto senden. Sie schicken es laut Aussage aufs konto - worauf nur 30 € ankamen.
SIe ist nun schwanger in der 9ten woche.

Nun die entscheidenen Fragen:
1.Sie hat einen Termin bei der Arge, wir haben jedoch nicht einmal essen, wie soll sie dann zur arge kommen wenn sie kein busgeld hat? (ca. 5KM entfernt)
Was können wir tun?
2. wir hatten bei der ARGE angefragt, da sie zum arzt muss nach 10€
worauf wir die antwort bekamen:"ist nicht unser bier" <- ist dies bei kürzung normal?
Ich seh es so: Geht gesundheit nicht vor? Vor allem ist sie schwanger, welches wir auch angegeben haben.
3. Wo gibt es anlaufstellen um sich zu informieren was einem zusteht, was man beantragen kann und wie man sich wehren kann?
Laufen hier bald amok - vielleicht verständlich, oder?
Sind froh um jede antwort und jede hilfe.
Ich, bzw. wir danken im Vorraus!

Ich würde an eurer Stelle zum Frauenarzt gehen und dem die Sache erzählen, vielleicht kan der mal beim Amt anrufen und denen erklären daß das so nicht geht? Auf jeden Fall sollte er ihr ein Attest mitgeben, daß sie krank geschrieben ist und vernübnftige Ernährung braucht: sind Kinder im Spiel muß es Lbensmittel geben, so meine Info. Und bei einer Schwangeren ist ja wohl auch schon ein Kind im Spiel...
ansonsten rate ich dir, geh zumAmt, verlang den Amtsleiter zu sprechen und geh erst, wenn du Geld bekommen hast, das euch zusteht!
Aber freundlich und bestimmt, nicht ausfallend werden - auch wenns schwer fällt!

Wenn das auch nicht hilfe, sofort eine einstweilige Anordnung beantragen, versuchen den Richter zu sprechen und dem die Sache schilern, mitteilen, daß die Sache keinen Aufschub duldet!

Aber es wird euch jemand etwas Geld leihen müssen...zumindest fürs Fahrgeld. Notfalls: schwarz fahren... ein Rat, den ich nicht geben würde, wenn es nicht eine Notsituation wäre! Und nur, wenn ihr euch wirklich nichts leihen könnt.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Bruno1st

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Aber es wird euch jemand etwas Geld leihen müssen...zumindest fürs Fahrgeld. Notfalls: schwarz fahren... ein Rat, den ich nicht geben würde, wenn es nicht eine Notsituation wäre! Und nur, wenn ihr euch wirklich nichts leihen könnt.

leiht euch lieber die "Fahrkarte" - am Ende ist geliehenes Geld auch noch verschwiegenes Einkommen

scharz fahren ist zu teuer und bei dem Glück findet garantiert eine Kontrolle statt.
 

Martin Behrsing

Redaktion
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Der Anwalt soll bitte sofort beim Sozialgericht einstweiligen Rechtsschutz beantragen. Nur ein Widerspruch reicht in dieser Situation nicht. Wenn er es nicht macht, fahrt Ihr selber zum Sozialgericht und tragt dies dem Rechtspfleger vor. Der wird dann einen entsprechenden Eilantrag aufsetzen.
 
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