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Amoklauf an deutscher Schule

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Nur der Staat darf Waffen besitzen, nur die Polizei und die Bundeswehr denn diese sind die Garanten der Demokratie.
Es ist in Amerika aber ein beliebtes Argument der Waffenbesitzer, das wenn jeder Bürger eine Waffe besitzt die Obrigkeit besser im demokratischen Zaum gehalten wird.
 

Guevara

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Ja, klar:
Amokläufer: "Tim war nicht in psychiatrischer Behandlung" | Deutschland | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Da wird wohl ein wenig an den Vorhängen gezerrt, mit denen die "guten braven Familien" so schön ihren Unrat verdecken möchten ... :icon_smile:

Es sei denn, diese nebenbei eingebrachte Entdeckung wäre eine infame Unterstellung. :icon_pfeiff:

Gruss
Emily
Hier wird ein Dreckiges Spiel mit gefälschten Beweisen geführt,um den Täter zu denunzieren !!!

War dies nicht immer so als Hintergrund um Gesetze zu verschärfen und schaffen.

Killerspiele gespielt, psychotherapeutischer Behandlung ,Waffen im Haus usw.

die alte Leier von gefälschten Beweisen zu schaffen um die Tat zu begründen !!



Die Fahnder fanden daneben etwa 200 Pornobilder, davon mehr als 120 sogenannte Bondage-Bilder, die nackte, gefesselte Frauen zeigen.
Kann man mal sehen was die für eine Fantasie haben um Täter zu denuzieren !!

Wär weis wo die Fahnder diese wirklich her haben um Beweise zu finden.

Und ich glaube auch das er nie !! in der Klinik war !! Die Eltern müssen es ja besser wissen,und die Unterlagen sind bestimmt gefälscht !!

Dieser baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU)ist eine Dre..sa.,hier wurde gezielt Unwarheiten ausgeprochen.

Und mal erlich,wenn ein baden-württembergische Innenminister Heribert Rech (CDU) nicht fähig ist Beweise zu prüfen bevor er seine Schnautze aufmacht,gehört er nicht in so einem Amt !!!!

Unfähigkeit !!!


guevara
 

laberflash

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Hier wird ein Dreckiges Spiel mit gefälschten Beweisen geführt,um den Täter zu denunzieren !!!
Einige sehen schon einen rechtsradikalen Anschlag in dem Amoklauf...

"Wenige Stunden nach dem Amoklauf von Winnenden meldete sich die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Böhmer, bei den Behörden in Baden-Württemberg. Böhmer habe besorgt gefragt, ob der Täter gezielt auf Kinder aus Migrantenfamilien geschossen hat, hieß es in Stuttgart. "Aber das ist nicht zu erkennen", sagte ein Sicherheitsexperte, "der hat wahllos getötet"."

17-Jähriger läuft Amok und tötet 15 Menschen

Wer der Dame gerne ein paar Fragen stellen mag, oder einfach mal seine Meinung kundtun -> maria.boehmer@bundestag.de
 

Guevara

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guevara

Oh nee, bitte nicht schon wieder......:icon_neutral:
Naja,Drueckebergerin du als Ossi (Berlin) :icon_twisted: kennst ja das Spiel ,immerhin hat ja die damalige STASI das gut inne gehabt um Politische Gegner auszuschalten!!

Inzwischen ist die Deutsche Politik so durchschaubar,das sie sich bald was neues Einfallen lassen muss.

Man sollte mal lieber mehr die Hintergründe erforschen,warum er dies wirklich gemacht hat !! Die Politiker labern nur immer die selbe Schei.. nur um gut da zu stehen

Wenn ein Elch nen Hase poppt,dann wird auch gesagen,der war in psychotherapeutischer Behandlung ,Killer-Hasen Spiele geschaut ,gespielt,hatte im Keller Hasen-Atrappen (ohne Airbag),unbeliebt beim Rotwild usw.

Warschenlich waren die Mädels eine Gang und setzten ihm zu.Abziehen,Moben,Geschlechterkampf.

und er hat es halt zum Ende gebracht,

Opfer gibt es in jeden Krieg.Ob Zivil,Politisch oder Kriegerisch.


guevara
 

darkcloud

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@michaelulbricht

genau so dachte ich das.
Nur der Staat darf Waffen besitzen, nur die Polizei und die Bundeswehr denn diese sind die Garanten der Demokratie.
Das sie unsere Garanten sind dafür muss die Bevölkerung sorgen. Und ja, Schusswaffen sollten nur in der Hand des Staates liegen.

Abgesehen davon das die Polizei und die Bundeswehr bis vor kurzen noch der Auffassung waren das mann einfach Passagiermaschinen abschießen dürfte wenn ein anderes Ungemach drohen würde.
Wesentliche Teile des Grundgesetzes fallen dann halt einfach weg.
Dies ist sicherlich ein Angriff auf das GG aber ist es nicht sinnvoller dafür zu sorgen das Menschen die solche Vorschläge machen aus ihrem Amt entfernt werden und vor Gericht gestellt werden?

Und mann wehrt sich natürlich auch nur wenn mann wirklich gewinnen kann oder?
Ich halte bewaffneten Widerstand wirklich für sinnlos.

Es sind leute wie du die diese ewige Schei*e mitragen und erst möglich machen.
Diesen sogenanten Pazifisten kann ich nur mal empfehlen, selbst daran teilzunehmen wenn so ein Massengrab ausgegraben wird
.

Ich trage dieses System in keinster Weise. Mir wäre es am liebsten die Bevölkerung würde gemeinsam den Rücktritt der Regierung fordern und die Verbrecher an der Gesellschaft vor Gericht stellen. Ein friedlicher politischer Streik, auch wenn der verboten ist, halte ich für sinnvoll

Das ist das Problem mit den Deutschen wenn mann sich selbst nie für eine Demokratie und freiheitliche Grundortnungen stark machen mußte
Bewaffneter Widerstand ist nicht mein Weg und ich halte diesen Gedanken für gefährlich auch wenn ich ihn verstehen kann. Ein bewaffneter Widerstand kann nur nach hinten losgehen. Der wird mit Sicherheit durch die BW niedergeschossen. Eine friedliche 2-3 Millionen Demonstration in verschiendenen Städten die sich nicht eher auflöst bis die Regierung abgesetzt und die Verfassungsverbrecher vor Gericht gestellt sind wäre mein Wunsch. Diesen Widerstand kannst du nicht niederschießen.
Dafür müssen aber einige Menschen aufwachen :)
 
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Naja,Drueckebergerin du als Ossi (Berlin) :icon_twisted: kennst ja das Spiel ,immerhin hat ja die damalige STASI das gut inne gehabt um Politische Gegner auszuschalten!!

guevara
Wo bist denn Du zur Schule gegangen ?
Schon mal was von West- Berlin gehört ?? :confused:
 

Paolo_Pinkel

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Winnenden: Regierung will "Überraschungsbesuche" von Polizeieinheiten, Zensur des Internets


"Ich habe keine Angst vor dem Mann, der 1000 Atombomben haben will, ich habe Angst vor dem Mann, der nur eine haben will".

Diesen Satz findet man in mehreren Hollywood-Fabrikfertigungen für Millionen von stundenlang still zusammen auf einem Fleck hockenden Hypnoseopfern, die nachher Stein und Bein schwören würden die grosse Leinwand da vorne hätte nicht mit ihnen geredet.

Nun, da irgendwie niemand die eine Atombombe haben wollte - wozu hat man eigentlich noch mehr, und wer? - von der Herr Innenminister Schäuble seit Jahren redet und deren Fall auf Deutschland er ja nicht würde verhindern können, muss eben irgendetwas anderes passieren um die Bevölkerungskontrolle in Zeiten des wirtschaftlichen Zusammenbruchs, der drohenden Währungsreform und der Zerschlagung von Verfassung und Republik zu exekutieren.
Und weil es passieren muss, ja deshalb passierte es auch. Und weil es passierte, ja seien Sie doch vernünftig...

Winnenden: Regierung will "Ãœberraschungsbesuche" von Polizeieinheiten, Zensur des Internets - Radio Utopie
Winnenden: SEK-Einheit probte "ganz in der Nähe zufällig" für NATO-Gipfel in Stuttgart


Die Kette an astronomisch unwahrscheinlichen Zufällen um das Blutbad in Winnenden will und will nicht abreissen. Nun stellt sich, gut geparkt in einem Nebensatz des grössten üblichen unverdächtigen Nachrichendienstmagazins, heraus: ausgerechnet eine Einheit die "für den Einsatz geradezu prädestiniert" war, hatte während der ungeklärten Ermordung von zwei Lehrerinnen und über einem Dutzend Kinder in der Albertville-Realschule in Winnenden "ganz in der Nähe zufällig" für den im April bevorstehenden NATO-Gipfel in Stuttgart gepropt. Dennoch liess die Spezialeinheit anschliessend den angeblichen Täter Tim K. ins 40 Kilometer entfernte Wendlingen entkommen.

Ausserdem berichtete RTL in einem TV-Bericht, der Attentäter sei "im Garten" einer Augenzeugin erschossen worden. Dies steht im völligen Gegensatz zum Inhalt des veröffentlichten Videos vom angeblichen Selbstmord Tim Ks. Die (geschnittene) Filmaufnahme zeigt den toten Verdächtigen auf einem Parkplatz liegend.

SpOn am gestrigen Tage:...


Winnenden: SEK-Einheit probte "ganz in der Nähe zufällig" für NATO-Gipfel in Stuttgart - Radio Utopie
Gruss

Paolo
 
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Paolo Pinkel
Winnenden: SEK-Einheit probte "ganz in der Nähe zufällig" für NATO-Gipfel in Stuttgart


Die Kette an astronomisch unwahrscheinlichen Zufällen um das Blutbad in Winnenden will und will nicht abreissen. Nun stellt sich, gut geparkt in einem Nebensatz des grössten üblichen unverdächtigen Nachrichendienstmagazins, heraus: ausgerechnet eine Einheit die "für den Einsatz geradezu prädestiniert" war, hatte während der ungeklärten Ermordung von zwei Lehrerinnen und über einem Dutzend Kinder in der Albertville-Realschule in Winnenden "ganz in der Nähe zufällig" für den im April bevorstehenden NATO-Gipfel in Stuttgart gepropt. Dennoch liess die Spezialeinheit anschliessend den angeblichen Täter Tim K. ins 40 Kilometer entfernte Wendlingen entkommen.
Ja, und?
Was willst du uns damit sagen? Dass da eine Verschwörung in Gange ist? Oder dass es sich dabei im eine peinliche und folgenreiche Panne des SEK handelt?

LG :icon_smile:

LG
 

Guevara

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Gruss

Winnenden: SEK-Einheit probte "ganz in der Nähe zufällig" für NATO-Gipfel in Stuttgart


Die Kette an astronomisch unwahrscheinlichen Zufällen um das Blutbad in Winnenden will und will nicht abreissen. Nun stellt sich, gut geparkt in einem Nebensatz des grössten üblichen unverdächtigen Nachrichendienstmagazins, heraus: ausgerechnet eine Einheit die "für den Einsatz geradezu prädestiniert" war, hatte während der ungeklärten Ermordung von zwei Lehrerinnen und über einem Dutzend Kinder in der Albertville-Realschule in Winnenden "ganz in der Nähe zufällig" für den im April bevorstehenden NATO-Gipfel in Stuttgart gepropt. Dennoch liess die Spezialeinheit anschliessend den angeblichen Täter Tim K. ins 40 Kilometer entfernte Wendlingen entkommen.

Ausserdem berichtete RTL in einem TV-Bericht, der Attentäter sei "im Garten" einer Augenzeugin erschossen worden. Dies steht im völligen Gegensatz zum Inhalt des veröffentlichten Videos vom angeblichen Selbstmord Tim Ks. Die (geschnittene) Filmaufnahme zeigt den toten Verdächtigen auf einem Parkplatz liegend.

SpOn am gestrigen Tage:...


Winnenden: SEK-Einheit probte "ganz in der Nähe zufällig" für NATO-Gipfel in Stuttgart - Radio Utopie


Paolo
Wär weiss,der Merkels Wege sind unergründlich und die von Terror-Schäuble erst recht.

Man sollte jede Option in Betracht ziehen,sogar die unmöglisten und irreparablen.

Ich weiss,sehr sehr sehr viele Menschen würden dies nicht Glauben !!

Aber denoch würden einige Politiker wirklich alles tun ,um Politischen Ziele zu erreichen die jedem dem Menschenverstand missfällt.

Aber es muss nicht sein,aber man sollte jede Option in Betracht ziehen.



Man beaobachtet ,man Lauscht :icon_twisted:


guevara
 

pinguin

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22 Sep 2008
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Amoklauf kündigt sich meist an Vergleichsstudie hat deutsche Amokläufe untersucht

Ein Amoklauf kommt nicht aus heiterem Himmel, sondern kündigt sich im Vorfeld sehr wohl durch Risikomerkmale im Verhalten und in der Kommunikation der Täter an. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Vergleichsstudie zu Amokläufen und schweren Gewalttaten an Schulen. Sie ergab auch, dass Nachahmungstaten nicht auszuschließen sind.
scinexx | Amoklauf kündigt sich meist an: Vergleichsstudie hat deutsche Amokläufe untersucht - Amok, Verhalten, Sozialverhalten, Waffen, Aggression, Jugendliche, Psychologie, Gewalt, Schule, Täter, Amoklauf, Kriminalität
 
E

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Es mag ja sein, dass sich Amokläufe ankündigen, das tun Vulkanausbrüche auch. Doch wenn man die Zeichen nicht zu deuten weiß, nützt einem das herzlich wenig.
Im übrigen geht es mir irgendwie gegen den Strich, dass nach jeder Katastrophe ein Haufen "Fachleute" aufkreuzt, und dem geneigten Zuhörer erklären, was man alles vor dem Amoklauf hätte bemerken sollen.
Wenn das alles so einfach ist, warum hat man dann nach jedem Amoklauf die gleiche Debatte?

LG :icon_smile:
 

zebulon

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Was mir in den anschließenden Stellungnahmen diverser Pschyschologen und anderer Fachleute im Fernsehen zu der Tat aufgefallen ist, dass solche Ereignisse letztlich immer als die Störung eines Einzelnen dargestellt werden, deren Frust sich auf solche Weise entläd, nachdem sie in ihrer täglichen Umwelt dauernd Situatitionen ausgesetzt sind, die sie (ungerechtfertigterweise) als narzistische Kränkungserlebnisse empfinden. Das mag ja auch sein, aber diese Erklärung kommt immer genauso reflexthaft, wie der anschließende Verweis auf die Killerspiele, die daran Schuld haben. Dabei unterschlägt man dann dezent den Unterschied zwischen notwendiger und hinreichender Bedingung. Im Übrigen könnte man ja aus demselbem Grund auch vermuten, die Schule (oder das Schulsystem) sei die Ursache solcher Taten, da alle im Schulmillieu bzw in der Schule stattfinden.

Man vermeidet auch die Frage nach gruppendynamischen Aspekten dieser Amokläufe zu stellen. Es könnte ja auch sein, dass der Täter nur einen Impuls der Gruppe aufgreift, und deren Verzweiflung ausdrückt. Dabei muß dieser Prozess für die Beteiligten nicht unbedingt bewußt sein.

Ich denke aber auf jeden Fall, dass die Konditionierung in der Schule, in der man keinen Einfluß auf den Ablauf und vielleicht zuwenig oder keine Rckzugsmöglichkeit mehr hat, eine Rolle spielen könnte. Immerhin wird von den Tätern berichtet, das sie vorher ein starkes Rückzugsbedürfnis gehabt haben, wobei das allerdings meist schon quasi als krankhaft dargestrellt wird. Vielleicht sollte man akzeptieren, das solche Bedürfnisse zeitweilig existieren und dafür Möglichkeiten schaffen. Dann müssten sie die auch nicht hinter in ihren Computerspielen suchen. Das sind mal ein paar Gedanken von mir dazu.
 
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@darkcloud
@rechtsverdreher
na also,

da haben wir doch einen gemeinsamen Nenner.

Polizei und Justiz sind in Deutschland die ! Garanten für eine Demokratie.
Und da die Polizei und Justiz ja von 1933 bis 1970 weitgehenst personalidentisch war, war ja auch die Zeit von 1933 - 1945 die Hochkultur der Demokratie in Deutschland.
Muste sie ja auch sein da denn dort konnte die Polizei und Justiz ja ohne jegliche Einschränkungen wirken.

Wir verstehen das nur alle falsch.
Das war halt Demokratie deutscher Prägung.

Und in der deutschen demokratischen Republik da waren die ja besonders demokratisch (Stand ja schon im Staatsnamen).
Weil die Polizei und die Justiz auch dort die treibene Kraft für eine Demokratie war, haben wir dann im vereinten Deutschland diese dann ja auch übernommen.
Mann o mann bei sovielen förderern der demokratischen Kultur benötigen wir ja gar kein Grundgesetz mehr.
Haben wir ein Glück.

Jetzt verstehe ich auch endlich warum wir 1990 keine freie Verfassung mehr beschließen musten obwohl das Grundgesetz dies ja forderte.
Das wäre ja die einigung auf den kleinsten gemeinsamen Nenner mit der Bevölkerung gewesen.
Und wir haben doch unsere Polizei und Justiz und die können das doch viel besser.:icon_kotz:
 

pinguin

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Das als Amoklauf bezeichnete Massaker von Winnenden steckt vielen in den Knochen. Die Vielzahl der Zuschriften zeigt, daß immer weniger Menschen die offizielle Version solcher "Amokläufe" glauben. Täglich erreichen mich Mails, wann ich denn dazu etwas sagen kann. Und täglich juckt es mich in den Fingern, es auch zu tun. Nur ist es mit einem Jucken und ein paar Bemerkungen nicht getan, da muß man sich schon reinknien. Und genau dazu fehlt mir wegen der Arbeit an einem wichtigen Buch momentan die Zeit. Dennoch: Eine kurze Einschätzung am Ende dieses Artikels.
Winnenden: So beginnt die Tyrannei (wird fortgeschrieben) - Kopp Verlag
 

Paolo_Pinkel

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Winnenden: Fotos und Widersprüche legen anderen Tathergang und massive Vertuschung nahe

Am Samstag wird sich die am 27.September vor einer verdienten Wahlniederlage stehende Bundesregierung nach Winnenden aufmachen. Neben der Kanzlerin werden auch der ehemalige IWF- und jetzige Bundespräsident Köhler erwartet, ebenso 100.000 Menschen die nicht mehr nach einer Antwort auf die Fragen nach dem Tod von , sondern nur noch nach Trost suchen.

Den gibt´s hier nicht. Da müssen Sie leider woanders suchen.
Wir haben da nämlich gerade damit zu tun, wovor sich die zuständigen Ermittlungsbehörden nicht nur drücken, sondern was sie versuchen aktiv zu sabotieren: Ermittlungen.


FAKTEN

Viele hier aufgeführte Meldungen und Informationen sind Ergebnisse der Recherche von Mitgliedern des "Infokrieg" Forums. Auf mittlerweile 123 Seiten ist umfangreiches Material zusammengetragen worden, welches gerade im Nachhinein offenlegt, welche Informationen für die Öffentlichkeit von hohem Interesse sein müssen und gerade deshalb nun unauffällig aus den kommerziellen "Medien" zu verschwinden haben.

Hier nun unleugbare Fakten und Beweise dafür, dass die derzeitige durch die staatlichen Stellen kolpotierte Version des Massakers von Winnenden nicht stimmen kann.

- ein Foto zeigt Tim K. am Ort seines Todes ohne sichtbare Kopfverletzung.
Winnenden: Fotos und Widersprüche legen anderen Tathergang und massive Vertuschung nahe - Radio Utopie

Gruss

Paolo
 

MrsNorris

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Sehr interessanter Artikel @Paolo. Aber mir erschliesst sich nicht so ganz,welchen Sinn es haben soll, die Fakten zu verdrehen.
 

Paolo_Pinkel

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Sehr interessanter Artikel @Paolo. Aber mir erschliesst sich nicht so ganz,welchen Sinn es haben soll, die Fakten zu verdrehen.
Hi,

kann ich dir (noch) nicht sagen. Fakt ist aber, dass so manches in der offiziellen Ausführung nicht passt. Wir werden sehen.

Gruss

Paolo
 

Rounddancer

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Wetten, daß dieses mir bisher unbekannte Radio auch bald einen Anruf oder Besuch bekommen wird, in dem die Leute dort "gebeten" werden, die gesammelten Informationen aus dem Netz zu entfernen?
 
E

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Nach einer Verschwörungstheorie zufolge soll auf den Marlboro-Schachteln die Illuminatenzahl versteckt sein.

Dazu wurden die Buchstaben des Alphabets abgezählt und für "Marlboro" jeweils der entsprechende Zahlenwert eingesetzt (M = 13, A = 1, usw.). Heraus kam die Zahl 94, die Quersumme davon 13.

Ergab aber immer noch nicht 23.

Da aber ca. ein Zentimeter vor dem Filter die Zahl 442 stehen soll, addierte man die Quersumme 10 und kam somit auf 23 und den unerschütterlichen "Beweis", das Marlboro die Illuminatenzahl "23" versteckt habe.

Da war "Ernte 23" wesentlich direkter.



Erbarmen, was ist das für ein Radio?

:icon_neutral:
 

unicorn

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25 Feb 2007
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Fakt ist, dass ein Vater eines Mitschülers meines Kindes nun tot ist.
Er war im Autohaus in Wendlingen als Kunde...........
Vermutlich wird die Mutter mit dem Kind nun auch in Alg II abrutschen und ein weiteres Kind nicht nur mit der Trauer, dem Schock und dem Verständnislosen dasein, sondern zusätzlich mit der Armutsfalle der SGB II-Gesetze konfrontiert werden.

Das finde ich sehr sehr traurig.

Mein Kind selber und auch andere lebt nun auch in Angst - Arbeiten gehen ist nun noch schwerer, weil traumatisierende Ereignisse passieren. Die Schule wird zu einem Ort, den man nicht besuchen möchte.

Wie sollen unsere Kinder die Welt noch erleben ????

Und - was kann man wirklich tun?
 
E

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Gast
Nach einer Verschwörungstheorie zufolge soll auf den Marlboro-Schachteln die Illuminatenzahl versteckt sein.

Dazu wurden die Buchstaben des Alphabets abgezählt und für "Marlboro" jeweils der entsprechende Zahlenwert eingesetzt (M = 13, A = 1, usw.). Heraus kam die Zahl 94, die Quersumme davon 13.

Ergab aber immer noch nicht 23.

Da aber ca. ein Zentimeter vor dem Filter die Zahl 442 stehen soll, addierte man die Quersumme 10 und kam somit auf 23 und den unerschütterlichen "Beweis", das Marlboro die Illuminatenzahl "23" versteckt habe.

Da war "Ernte 23" wesentlich direkter.



Erbarmen, was ist das für ein Radio?

:icon_neutral:
Mann, das ist das Verschwörungs-Radio für kritisch Minderbemittelte. Genau wie der elendige Verschwörungs-Kopp-Verlag.

Mir tun die, die unreflektiert die Meldungen dieser Verschwörungstheorien-Propagandisten hier rein posten, einfach nur leid.
 

destina

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28 Nov 2008
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Ich stelle mal den offenen Brief von Familien getöteter Jugendliche rein, der heute in der Winnender Zeitung erschienen ist:

Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler,
sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger,

die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig. Insbesondere bei uns, den Angehörigen. Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten. In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben. Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen – uns an die Öffentlichkeit.
Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.

Schusswaffen und Sport

Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird. Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr. Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.

Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann. Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen. Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.

Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal 2 Schuss begrenzt. Warum nicht auch beim Sport?

Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie z. B. die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.
Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck. Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet. Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.

Medien: Fernsehen

Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen. Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger. Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards. Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird. Eine „Gewaltquote“, der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.

Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.

Medien: Computerspiele

Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden. Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten. Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.


Medien: Chatrooms und Foren

Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet. In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen. Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht. Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.

Berichte über Gewalttaten

Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden. Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern. Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren. Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.

Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.

Aufarbeitung der Vorgänge in Winnenden und Wendlingen

Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird. Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können. Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen? Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch-moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden – auch juristischen - Konsequenzen.

Familie Kleisch
Familie Marx
Familie Minasenko
Familie Nalepa
Familie Schober
Familie Schweitzer
ZVW - Winnender Zeitung
 
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Fakt ist, dass ein Vater eines Mitschülers meines Kindes nun tot ist.
Er war im Autohaus in Wendlingen als Kunde...........
Vermutlich wird die Mutter mit dem Kind nun auch in Alg II abrutschen und ein weiteres Kind nicht nur mit der Trauer, dem Schock und dem Verständnislosen dasein, sondern zusätzlich mit der Armutsfalle der SGB II-Gesetze konfrontiert werden.
Es tut mir nicht leid, wenn ich hierzu ein paar Zeilen schreiben werde, welche Vielen vermutlich nicht gefallen werden:

Fakt ist, dass unzählige Menschen sich nicht einmal im Traum einen Neuwagen leisten können, nicht einmal einen gebrauchten Schrott, und etliche sich nicht einmal die Fahrkarte für den Öffentlichen Personennahverkehr. Fakt ist also, dass eine "Familie", welcher es sehr sehr gut ging, auf einen Schlag mit der knallharten Realität konfrontiert ist: Es kann jeden jederzeit treffen.

Fakt ist auch, dass etliche der sich derartig vermeintlich wohl eingerichtet habenden "Familien" keinerlei Mitgefühl mit den Lebensumständen anderer haben, welche nicht so privilegiert sind. Viele Frauen müssen ihre Kinder alleine durchbringen, und von den "Vater-Mutter-Kind-Familien-Frauen" wird ihnen dafür oft genug noch auf den Kopf gespuckt. Möglicherweise kann es heilsam sein, solche Lebensbedingungen einmal selbst zu erfahren.

Auch auf die Gefahr hin, dass ich hier danebenliegen könnte, so trifft noch ein Weiteres auf viele, viele derartig gemütlich eingerichtete "Familien" zu: Wer den Eid leistet "bis dass der Tod uns scheidet" darf im Zweifelsfall auch damit rechnen, wörtlich genommen zu werden.
Das finde ich sehr sehr traurig.
Traurig finde ich, dass viele, viele Kinder täglich so leben müssen wie es dieser Familie nun möglicherweise ebenfalls bevorsteht. Viele, viele Kinder haben von Anfang an keine "heile Welt", warum also soll eines mehr oder weniger besonders traurig sein. Traurig aber ist, dass es Kindern allgemein, und zwar auf ALLE bezogen, überhaupt so gehen muss dass die Familie, egal wie sie zusammengesetzt ist, unter Hartz4 leiden muss.

Mein Kind selber und auch andere lebt nun auch in Angst - Arbeiten gehen ist nun noch schwerer, weil traumatisierende Ereignisse passieren. Die Schule wird zu einem Ort, den man nicht besuchen möchte.
Und wiederum für viele, viele Kinder, welche nicht das Privileg besitzen in einer Heile-heile-Welt-Familie mit der passenden Konstellation aufzuwachsen, ist es das schon lange. Dafür sorgen unter anderem der Hochmut und die Heuchelei derjenigen, welche ihre Privilegien nicht zu schätzen und im Sinne der Gemeinschaft einzusetzen wissen, sondern für ihre eigene Selbst-Überhöhung missbrauchen. Ausgelöst hier wurde das Drama ja nun ebenfalls von einem Kind aus genau so einer "Familien"-Konstellation: Darüber sollten alle mal nachdenken. Der praktizierte Psychoterrorismus kommt, und diese Erkenntnis muss man sich zugestehen, aus der Schicht derer, welche substantiell zwar nichts sind, aber sich gerne für etwas Besseres halten, insbesondere dadurch dass sie sich bequem einrichten.
Aus Privilegien erwachsen nun einmal Verpflichtungen. Dieser Erkennntnis kommen aber leider sehr sehr wenige nach, ist es doch bequem und pinselt das Ego, wenn Menschen sich aufgrund der Zugehörigkeit zu einer gewissen sozialen und finanziellen Schicht als über den Dingen und insbesondere über anderen Menschen stehend betrachten.

Denn sehr sehr schnell kann es gehen, dass das gesamte falsche Weltbild einfach so mal eben zusammenbricht.

Wie sollen unsere Kinder die Welt noch erleben ????
Das liegt an uns, und wie wir die Welt heute gestalten damit die Grundsteine für morgen gelegt sind. Indem wir ihnen verlogene Heile-heile-Welt vorspielen tun wir ihnen sicherlich keinen Gefallen. Indem wir sie zu egozentrischen, nur sich selbst bedauernden Psychopathen grossziehen mit Sicherheit ebenfalls nicht. Wobei ich TRAUER an sich für eine wichtige und bereinigende Lebenskrise halte, sofern mensch sich nicht gleich wieder in die Tasche lügt und alleine nur sich in den Mittelpunkt stellt um umso bequemer gleich wieder über den Nebenmann / die Nebenfrau hinwegzulatschen.
Und - was kann man wirklich tun?
Aufwachen, schlage ich vor, und erkennen, wie vielen es schon lange so geht.


Es mag nun sicher sein dass Etlichen diese Antwort hart vorkommen mag, doch bin ich ziemlich fest davon überzeugt dass es noch viel viel ärger kommt. Anstatt dass die Gesellschaft umdenkt wird an vorherigen, altbackenen und egozentrischen Privilegien und Bequemlichkeiten festgeklammert was das Zeug hält, auch wenn alles nur schöner Schein gewesen ist und nie etwas anderes war. Ich maße mir auch nicht an hiermit über die im Zitat betroffene Familie zu urteilen: Jedoch die Konstellation und die sich daraus ergebende Fragestellung und eben das entsetzte Bedauern zeigen auf, dass hier manche Menschen eben doch meinen gleicher zu sein als andere Menschen und es sie immer nur etwas was angeht, wenn sie direkt von negativen Auswirkungen betroffen sind.

Fragt sich mal jemand, wie die Menschen leben, wie ihre Kinder leben, in Ländern aus welchen Deutschland aufgrund Exportweltmeisterschaft u.a. im Waffengeschäft und dessen Zulieferersektor eben jenen Wohlstand bezogen hat und immer noch bezieht, aus dem heraus ein gewisser Mittelstand sich für etwas Besseres hält und schön brav Augen, Ohren und Mund verschließt, um die eigenen Bequemlichkeiten nicht zu gefährden oder am Liebsten aber zu erhöhen? Wer verzichtet denn auf das Blutgeld, wenn man sich davon die Annehmlichkeiten des Lebens leisten kann?

Fragt sich irgend jemand wie es Familien dort geht, wo Länder, um Deutschlands ungerechtfertigten Wohlstand abzusichern, grosszügig mit Streumunition "versorgt" werden, und JEDES MAL wenn ein Kind zum Spielen raus geht, es eventuell mit abgerissenen Beinen eingesammelt werden kann? Wie leben diese Menschen damit? Oder sind sie nur ganz weit fern, und wir haben mit alledem so rein gar nichts zu tun?

Und vieles weitere mehr, natürlich, das war nur ein klitzekleines Beispiel.


Und so denke ich, dass es nichts im Universum gibt das nicht in irgendeiner Form zurück kommt. DAMIT dürfen die Menschen anfangen sich auseinander zu setzen und zu leben.

Die Kindergenerationen werden immer die Lasten der älteren tragen müssen, es sei denn, diese fangen einfach mal an, ihre eigenen Verantwortlichkeiten zu übernehmen.


Gruss,
Emily
 
E

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Ich stelle mal den offenen Brief von Familien getöteter Jugendliche rein, der heute in der Winnender Zeitung erschienen ist:

ZVW - Winnender Zeitung
passt wiederum genau zu:

Waffen und Killerspiele

http://www.dw-world.de/popups/popup_lupe/0,,4107324_ind_1,00.html
Im Raum stehen zudem Forderungen nach einer Verschärfung des Waffenrechts, die von Experten aus CDU und SPD in den vergangenen Tagen verlangt worden war. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte sich mit Forderungen nach verdachtsunabhängigen Kontrollen von Waffenbesitzern in die Debatte eingeschaltet.


Familienministerin Ursula von der Leyen sprach sich dafür aus, Verkaufsverbote sogenannter Killerspiele durch den Einsatz minderjähriger Testkäufer zu kontrollieren. Dies sei auch ohne ein Bundesgesetz möglich. "Landkreise können nach heutiger Rechtslage 17-jährige Jugendliche zu Testkäufen losschicken", sagte von der Leyen.
http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4107324,00.html

Das ist eben der Punkt: Die Menschen kapieren es nicht, dass sich sämtliche Widrigkeiten des Lebens eben nicht mit totaler Kontrolle der Umwelt lösen lassen.

Gesellschaftliche Problematiken lassen sich nur mit Erkenntnis und Einsicht bewältigen, auch der Einsicht in eigene Nachlässigkeiten und Versagen.

Auch mich stört das gewaltüberfrachtete Fernsehen und Medien: Dann aber wende ich mich auch direkt in entsprechenden Briefen, und nicht erst wenn ein Kind durchknallt, an die entsprechenden Anstalten und Redaktionen, und wenn das nichts bringt weil der Mainstream es eben doch genau so haben will, habe ich als "Kunde" immer noch die Möglichkeit, ein Produkt im weitesten Sinne nicht in Anspruch zu nehmen, also zu boykottieren.

Aber sich gegen den Mainstream stellen, kostet immer Kraft, man wird schräg angeschaut, und eventuell sogar sozial ausgegrenzt, das wollen ja alle nicht, nicht wahr.


Damit es nicht einseitig klingt: Ich habe für den Einzelnen absolut Mitgefühl, und es ist das schlimmste Vorstellbare, dass den Kinder so Etwas oder Ähnliches geschieht.

Was ich jedoch sehe ist, dass sie, denen genau so etwas geschehen ist, das gleiche Mitgefühl oft genug nicht für andere aufbringen, denen Gleiches täglich geschieht. Was ich noch sehe ist, dass viele Menschen ebenfalls die ganzen Kontrollmechanismen gutheissen welche sie selbst scheinbar von der Verantwortung befreien selbst zu denken und sich selbst in ihre Kinder hineinzufühlen, das Gespräch mit ihnen zu suchen, sich selbst zu informieren, sich gegen übergriffige Manipulatoren - auch an den Kindern - zur Wehr zu setzen, um die seelische und psychische Gesundheit ihrer Kinder zu gewährleisten, was ihre Verantwortung ist. Das kostet Kraft, sich zu informieren insbesondere in sowieso schweren Lebenslagen kostet viel Zeit, Nachdenken natürlich ebenfalls, die inneren Konflikte des Für und Wider mit sich selbst austragen ist nochmals schwierig, man läuft sogar Gefahr Fehler zu machen oder auch falsche Entscheidungen zu treffen, und das ist eben alles meistens schon zu viel.

Da lässt mensch sich doch lieber lenken und leiten und Lösungen vorkauen, und meint keine Verantwortung gehabt bzw. alles richtig gemacht zu haben.

Gruss
Emily
 

unicorn

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Emily, du brauchst mir nicht zu erzählen, was es heisst, wenn man nicht das nötige Einkommen hat, von Hartz IV abhängig ist, etc.

Wir kennen das, was du aufführst auch zur Genüge.

Dennoch ist es kein Grund, so etwas jemand anderem zu wünschen, vor allem nicht einem Kind - da man ja weiss, was das bedeutet.

Nicht alle Menschen sind so wie du schilderst. Nein, so etwas hat keiner verdient, auch wenn er zuvor eine "Heile Welt" hatte.
 

destina

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Samstag, 21. März 2009
"Kein zweites Winnenden"
Brief der Angehörigen

Die Familien von fünf der beim Amoklauf von Winnenden getöteten Schüler haben sich in einem offenen Brief an Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) gewandt und Konsequenzen aus der Tat gefordert.
"Kein zweites Winnenden" - Brief der Angehörigen - n-tv.de

Schlecht recherchiert!
denn:

Stimmt so nicht, da es vor 96 Jahren schon einmal einen Amoklauf gab. Es müßte daher heißen:
Kein drittes Winnenden

Der Amokläufer, der zum Dichter wurde

Kaltblütig tötete er zunächst Frau und Kinder, legte anschließend ein Großfeuer an seinem früheren Arbeitsort und erschoss wahllos neun Flüchtende: 96 Jahre vor dem Amoklauf des Tim K. mit 16 Toten erlangte Winnenden schon einmal traurige Berühmtheit. Der damalige Mörder Ernst Wagner, der 14 Menschen auf dem Gewissen hatte, wurde in die dortige "Irrenanstalt" eingeliefert - und zum Dichter.
Winnenden vor 96 Jahren: Der Amokläufer, der zum Dichter wurde
 

destina

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Ist der Grund für den Amoklauf nun endlich gefunden???

Amokläufer beklagte "Hass auf alle"
Erschienen am 21. März 2009

Der Amokläufer von Winnenden soll in einem Gespräch in der Psychiatrischen Klinik Weissenhof 2008 über massive psychische Probleme geklagt haben. Er habe einen "Hass auf alle", offenbarte Tim K. nach "Focus"-Informationen seinem Gesprächspartner in Weinsberg. Er habe den Eindruck, dass er nicht wusste, wie er damit umgehen sollte.


Der Anwalt der Familie des Täters, Achim Bächle, sagte zu dem Gespräch in der Klinik: "Es ging um schulische Probleme und die Frage, auf welche weiterführende Schule Tim nach der Mittleren Reife gehen soll." Die Eltern hätten Begabung und Belastbarkeit ihres Sohns prüfen lassen. Der Vater, ein Unternehmer, habe wohl immer noch gehofft, dass der Sohn es wie die jüngere Tochter aufs Gymnasium schaffen könne. Laut Bächle gab es "keine Überweisung durch einen Arzt, keine Behandlung, keine Medikamente und keinen Abschlussbericht."

Winnenden: Amokläufer beklagte "Hass auf alle"
 
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Emily, du brauchst mir nicht zu erzählen, was es heisst, wenn man nicht das nötige Einkommen hat, von Hartz IV abhängig ist, etc.

Wir kennen das, was du aufführst auch zur Genüge.

Dennoch ist es kein Grund, so etwas jemand anderem zu wünschen, vor allem nicht einem Kind - da man ja weiss, was das bedeutet.

Nicht alle Menschen sind so wie du schilderst. Nein, so etwas hat keiner verdient, auch wenn er zuvor eine "Heile Welt" hatte.
Du verwechselst etwas: Nirgendwo wünsche ich jemandem etwas, ich schildere lediglich, dass etwas so ist wie es ist und wo die Zusammenhänge liegen.

Diese scheinbare "heile Welt", getragen von Tabus und Vortäuschung, ist mit eine Hauptursache dafür dass dieses Land jetzt exakt so aussieht wie es aussieht, mit allen seinen Auswirkungen. Auch dafür dass es der Jugend so geht wie es ihr geht: Nämlich die Perspektive auf null Chance auf ein Aussteigen auf festgelegten Gleisen. Hier den Druck zu erhöhen anstatt etwas zu kapieren und umzustellen wird meines Erachtens zu noch mehr "scheinbar unerklärlichen" Vorfällen führen.

Und wenn ich davon spreche, dass es noch schlimmer wird, dann kannst du das jetzt glauben und es durch eigenes Verhalten und Umdenken als Einzelner oder als Gruppe abwenden, oder die Menschen brauchen eben noch etwas mehr Unheil, um der Realität ins Auge zu blicken. Ich bin der letzte, der das wünscht - doch die welche auch jetzt wieder lieber ablenken und wegschauen werden schon dafür sorgen, dass es so wird.

Gruss
Emily
 
E

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Doch schon ein paar Tage alt, aber ich glaube, der ging unter vor lauter besserbürgerlicher Pietäts-Ordnung:

Für den CDU-Innenexperten Wolfgang Bosbach ist es denn auch eine „Selbstverständlichkeit“, dass das Waffenrecht mit seinen Vorschriften zur Aufbewahrung von Waffen kontrolliert wird, auch ohne Ankündigung. Sonst mache dies schließlich keinen Sinn, sagte er im Gespräch mit ZEIT ONLINE, gegebenenfalls müsse dafür auch der Artikel 13 Grundgesetz geändert werden.
Amoklauf Winnenden: Koalition entzweit sich wegen des Waffenrechts | Deutschland | Nachrichten auf ZEIT ONLINE

Art. 13 GG
Artikel 13 (1) Die Wohnung ist unverletzlich.
(2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.[...]
LG
Emily
 

penelope

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tja die Anleitung wurde ja schon durch virtuelle Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit, durch Einnahme der Medikamente vieleicht gestellt:confused:
 

Peter H.

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Erfurt, Emdstetten: Der nächste Amoklauf kommt bestimmt –
Über erwünschte und unerwünschte Behauptungsstrategien von Konkurrenzverlierern



Teil 1: "Singuläre Taten verwirrter Einzelgänger" http://doku.argudiss.de/data/schulamok_mr_0207.mp3

Teil 2: Wie wird man Schulverlierer? http://doku.argudiss.de/data/schulamok_mr_0207_1.mp3

Teil 3: Die Sache mit Selbstbewusstsein http://doku.argudiss.de/data/schulamok_mr_0207_2.mp3

Teil 4: Demonstrative Rache aus verletzter Ehre http://doku.argudiss.de/data/schulamok_mr_0207_3.mp3



Unbedingt anhören!
 

destina

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Polizei ließ Amokschützen angeblich entkommen
Erschienen am 04. April 2009

Beim Amoklauf von Winnenden ist es angeblich zu einer Polizeipanne gekommen sein. "Ein Polizeibeamter hätte den 17-jährigen Täter Tim K. bereits stoppen können, ehe dieser in das Autohaus in Wendlingen laufen konnte, berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" und beruft sich auf neue Ermittlungsergebnisse. Im Autohaus hatte Tim K. einen Verkäufer und einen Kunden erschossen.

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart bestätigte den Bericht.

Tim K. legte Waffe zur Seite
Ein Polizist soll den Amoktäter bereits beim Schusswechsel vor dem Autohaus in beide Beine getroffen haben - laut "Focus" in das Sprunggelenk des linken Fußes und in die rechte Wade. Tim K. habe sich daraufhin auf den Boden gesetzt. "Nach Aufforderung legte er seine Waffe neben sich auf der Straße ab und hob die Hände über den Kopf", heißt es dem Bericht zufolge in den Ermittlungsakten.

Psychische Probleme Amokläufer beklagte "Hass auf alle"
Die 15 Opfer von Winnenden Details aus ihrem Leben
Winnenden Tims Vater will keine Waffen mehr

Polizist konnte Flucht des Täters nicht verhindern
"Daraufhin verließ der Polizeibeamte seine Deckung und ging mit der Waffe im Anschlag einige Meter in Richtung des Täters." In diesem Moment sei der scheinbar überwältigte Amokläufer aufgestanden, habe seine Pistole ergriffen und erneut das Feuer auf den Polizisten eröffnet. "Der Beamte versuchte, durch weitere Schussabgaben ein Flüchten des Täters zu verhindern. Trotzdem konnte dieser in das direkt angrenzende Autohaus gelangen", zitiert das Blatt weiter aus angeblichen Polizeiprotokollen.

Im Autohaus zwei Menschen erschossen
Bislang war berichtet worden, dass es zum Schusswechsel mit der Polizei kam, nachdem Tim K. im Autohaus die zwei Männer erschossen hatte. Demnach ging er zurück in das Geschäft und schoss durch die Glasscheibe auf die Streifenwagen. Dann habe er das Autohaus durch einen Hinterausgang verlassen und weiter geschossen. Eine 37-jährige Polizeibeamtin und ihr 38-jähriger Kollege wurden schwer verletzt. Die Frau liegt nach Angaben des Magazins nach zwei Operationen noch immer im Krankenhaus.

Staatsanwaltschaft bestätigt Bericht
Der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, der von "Focus" dargestellte Ablauf treffe zu und ergebe sich insbesondere aus der Auswertung der Zeiten des polizeilichen Funkverkehrs, der Videokamera-Überwachung und der Luftbeobachtung der Polizeihubschrauber-Staffel. Die Auswertung der Daten sei umfangreich und zeitaufwändig gewesen.
Amoklauf von Winnenden: Polizei ließ Amokschützen angeblich entkommen
 

Paolo_Pinkel

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Winnenden: Staatsanwaltschaft ändert Tatversion

Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft unter Siegfried Mahler hat heute zugegeben, dass sie seit dem 20.März die Öffentlichkeit über den Tathergang des Massakers in Winnenden und Wendlingen belogen hat (Radio Utopie berichtete an eben diesem Tag).

Nach Meldungen des "Focus" tischen die Ermittlunsbehörden nun der Öffentlichkeit eine neue Farce über den angeblichen "Amoklauf" eines nicht polizeilich oder militärisch ausgebildeten 17-jährigen Einzeltäters auf, die es wirklich fertig bringt eine noch grössere Unverschämtheit darzustellen als ihre letzte Version über den Mord an 15 Menschen.

Laut dem "Focus"-Bericht ist die neue Version folgende...

Nachdem der angebliche Alleintäter Tim K. (dessen Leiche mittlerweile ohne Obduktion an einem unbekannten Ort verbrannt worden sein soll) irgendwie die bis heute unbewiesene zweistündige "Flucht" aus Winnenden gelang (sämtliche Aussagen fussen auf dem angeblichen Entführungsopfer Igor W., der bei seinen Aussagen gelogen hat) wurde Tim K. nach dem ungeklärten Entkommen in der Nähe von Polizeikräften aus dem angeblichen Autos Igor W. (ein angebliches Autos des "Entführungsopfers" zeigte Einschusslöcher, ein anderes hatte eine andere Farbe) nach der neuesten Version der Stuttgarter Staatsanwaltschaft schon vor Betreten des Autohauses in Wendlingen von einem Polizisten gestellt.

"Nach Aufforderung legte er seine Waffe neben sich auf der Straße ab und hob die Hände über den Kopf“, zitiert FOCUS aus den Ermittlungsakten. "Daraufhin verließ der Polizeibeamte seine Deckung und ging mit der Waffe im Anschlag einige Meter in Richtung des Täters."
In diesem Moment sei der scheinbar überwältigte Amokläufer aufgestanden, habe seine Pistole ergriffen und erneut das Feuer auf den Polizisten eröffnet. "Der Beamte versuchte, durch weitere Schussabgaben ein Flüchten des Täters zu verhindern. Trotzdem konnte dieser in das direkt angrenzende Autohaus gelangen", heißt es in den Polizeiprotokollen."


Die Staatsanwaltschaft gab dem "Südwestrundfunk" zu Protokoll, der Polizist habe sich beim Stellen des Attentäters 25-50 Meter (!) von diesem entfernt befunden. Desweiteren gab sie zu, dass bereits zu diesem Zeitpunkt eine Luftüberwachung durch Polizeikräfte in mindestens einem Hubschrauber durchgeführt wurde.

Laut dieser Version wurde nun also Tim K. bereits vor dem Massaker in Wendlingen zweimal in die Beine geschossen und schaffte es dann dieser Version zufolge dennoch über eine halbe Stunde lang sich in Bewegung zu halten, zwei Menschen in einem Autohaus zu erschiessen, zwei Polizisten in zivil aus nächster Nähe in den Kopf zu schiessen und sich dann auf einem Parkplatz erkennbar unverletzt zu bewegen, sich dann plötzlich hinzusetzen und angeblich selbst zu erschiessen.

Es wurden zwei Videos vom angeblichen Selbstmord Tim K. in die Öffentlichkeit lanciert. Auf keinem ist der Selbstmord zu sehen.

Das zweite wurde nach eigenen Angaben exklusiv "Spiegel TV" zugespielt und ist erkennbar gefälscht, da es spiegelverkehrt zum ersten ist, erkennbar an den Autos und darauf zu sehenden Gegenständen im Hintergrund. Trotzdem wurde der Eindruck erweckt es handele sich um eine andere Aufnahme.

Tim K. liegt auf diesem zweiten Video von "Spiegel TV" mit dem (unverletzten) Kopf in Richtung Kamera.
Auf Video Nr.1 lag der angebliche Attentäter noch mit dem Kopf entgegen dem Betrachter auf dem Boden. Das erste Video wurde von Unbekannten ins Netz gestellt,

Siegfried Mahler, leitender Staatsanwalt der Staatsanwaltschaft Stuttgart, das Innenministerium von Baden-Württemberg unter Heribert Rech, sowie die ermittelnden Polizeibehörden, sollen seit dem 20.März über diese nun vollständig andere Version des Tathergangs in Wendlingen informiert gewesen sein.

Es ist nun an der Zeit für die deutsche Öffentlichkeit endgültig und für immer einzusehen, dass auch Behörden schamlos lügen können, wenn man ihnen durch Unterwürfigkeit, Feigheit, fehlende Moral, Versagen vor der Demokratie, Sabotage des investigativen Journalismus und fehlende Standhaftigkeit gegen die Mehrheitsmeinung den Freiraum dafür lässt.

Der Mensch zieht die Wahrheit vor. Es muss sich nur jemand auf ihre Seite schlagen.

Winnenden: Staatsanwaltschaft ändert Tatversion - Radio Utopie

Gruss

Paolo
 

Bienchen

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Hier stinkt was gewaltig zum Himmel.

Ich glaube an keine dieser Versionen. Wer weiß, zu welchem Zweck dies alles dient.

In einem ähnlichen Fall vor Jahren sind auch nach und nach mehr Ungereimtheiten aufgetaucht. Hier kam man zu einer ganz anderen
Schlussfolgerung, auf die ich aber nicht weiter eingehen möchte.
 

Woodruff

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Tim K. im Internet: "Alle umbringen"

Der Amokläufer von Winnenden hat sich vor seiner Tat offenbar doch im Internet mit Gewaltfantasien beschäftigt. Laut stern-Informationen hatte Tim K. auf der Internetplattform Kwick.de ein Profil, in dem schrieb, er wolle "alle umbringen", das würde "bestimmt voll Spaß machen".


[...]

So hatte der Berufsschüler im Forum zum Thema "Noch eine Woche zu leben - was ist wichtig?" mit mehr als tausend Teilnehmern darüber diskutiert, wie er im Falle einer tödlichen Krankheit seine letzten Tage verbringen wolle. Tim K. schrieb: "Ich würde da garantiert an Scheiße bauen denken. Alle umbringen, die hass und so das würden bestimmt voll viele machen." Oder: "Also ich meine nur man wird noch berühmt und bleibt anderen Menschen im Gedächtnis." Etwas später kommentierte er: "Das würde bestimmt voll Spaß machen. Den Angehörigen der Opfer würde es weniger Spaß machen." Von "Spaß" hatte Tim K. auch gegenüber Igor Wolf gesprochen, den er in Winnenden als Geisel genommen hatte.

Als Vorbild nannte er im Forum den US-amerikanischen Serientäter Ted Bundy, der in den 70er Jahren mindestens 28 Frauen ermordete hatte.

Die Eintragungen auf Kwick.de stammten "definitiv von Tim K.", sagt der Pressesprecher des Portals, Kai Hummel.[...]
Amoklauf von Winnenden : Tim K. im Internet: 'Alle umbringen' - Panorama - STERN.DE


Also, ich weiß nicht -- der Artikel ist mir zu reißerisch...:icon_frown:
 

Woodruff

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Aus einem Artikel vom 19. April:

Aus Ermittlungsakten geht nach FOCUS-Informationen hervor, dass Tim K. beim ersten Gespräch im Psychiatrischen Institut Weinsberg erklärte, dass in ihm „zumindest phasenweise Hass- und Tötungsgedanken gegen Menschen aufkommen“. Suizidabsichten verneinte er. Die Ärzte diagnostizierten bei dem Jugendlichen nach fünf ambulanten Sitzungen eine „soziale Phobie“.
 
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