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Am Wochenende gekifft – Arbeitsplatz verloren

E

ExitUser

Gast
Natürlich gibt es Leute, die mit und auf Cannabis nicht klar kommen. Die gibt dort genauso wie beim Alkohol, bei Kaffeetrinkern usw. Das ist aber kein Grund, den Leuten ihre Eigenverantwortung abzusprechen und ihnen vorzuschreiben, woran sie sich zu berauschen haben. Die Kiffer, die nicht klar kommen, sind in der absoluten Minderheit.

Junge, Junge. Der Typ hat in einem SICHERHEITSRELEVANTEN Bereich gearbeitet, bei dem es auch um Menschenleben geht! Würdest Du gerne ein Unglück verantworten, nur weil er am Wochenende zuvor gekifft hat und nen Fehler bei der Arbeit macht?

Warum ich die Kiffer verteidige? Weil ich genug kenne, und mitkriege, wie sie unter der Kriminalisierung leiden, obwohl sie jeden Tag zur Arbeit gehen, Familie haben, ein ganz normales Leben führen und nur wegen dieser Krmininalisierung um ihre Existenz fürchten müssen und sich mit komischen Leuten abgeben müssen, um an ihr Rauchkraut zu kommen.

Tja, selbst Schuld, würde ich mal sagen. Es zwingt sie keiner dazu, sich jedes Wochenende die Sinne wegzukiffen.

Was der junge Mann am WE macht, hat dem AG schlicht nix anzugehen, ausser er erscheint stoned zur Arbeit, was in dem Fall wohl nicht der Fall war. Das denken und die Konzentration wird doch nach zwei tagen nicht mehr beeinträchtigt! Im Gegensatz zum Alkoholrausch sterben beim THC-Rausch nämlich keine Gehirnzellen ab!

Es geht den AG sehr wohl was an, da der Junge in einem SICHEREHEITSRELEVANTEN Bereich gearbeitet hat. Wäre genauso, wenn er LKW Fahrer wäre. Dann dürfte er auch nicht kiffen.

Bethany, hast du das pöse pöse Gras jemals selbst getestet?

Ach, man darf also nur mitreden, wenn man schon selbst Drogen genommen hat? :icon_neutral:

Garantiert nicht, sonst hättest du nicht solche Vorurteile. Klar ist es ein Unterschied, ob man ein Bier trinkt oder einen Joint raucht. Aber auch beim Joint kann variieren, wieviel drin ist, ob man dann also viel oder weniger merkt.
Ich kenne Kiffer und hab schon im Krankenhaus erlebt, wie die drauf sind. Ist nicht schön und für die Krankenwagenfahrer auch nicht, wenn sie anstelle von echten Notfällen zu Leuten müssen, die sich die Birne wegdröhnen.
 

MrsNorris

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Naja, die "Probleme" sind dann aber hausgemacht......es zwingt sie doch keiner zu kiffen.....
Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube
 

MrsNorris

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Ich kenne Kiffer und hab schon im Krankenhaus erlebt, wie die drauf sind. Ist nicht schön und für die Krankenwagenfahrer auch nicht, wenn sie anstelle von echten Notfällen zu Leuten müssen, die sich die Birne wegdröhnen.
Jede Wette, dass die Krankenwagen nicht mal annähernd so viel wegen Cannabis raus müssen wie für Alkoholleichen.

Und ja, du könntest besser mit reden, wenn du wüsstest, worüber du schreibst und nicht nur die gesellschaftlich eingebleuten Vorurteile nachplapperst!

Und nochmal: Wenn jemand am Samstag einen Joint geraucht hat, ist er Montags nicht mehr bekifft und stellt somit kein sicherheitsrelevantes Risiko dar. Das THC ist zwar im Blut nachweisbar, aber nicht mehr AKTIV. Das ist ein Unterschied. Kiffen schädigt nicht die Gehirnzellen und der Rausch ist nach 3-4 Stunden vorbei.
 

hartz5

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Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube
Ehrlich gesagt, es ist mir wurscht, wer sich welchem Laster hingibt...nur sollen diejenigen, die sich für Hasch, Alk oder sonstwas entscheiden dann auch den Konsequenzen stellen und nicht rumjammern, wenn andere sich an ihrer Entscheidung stören. Und ja, auch mich stört es, öffentlich von alkoholisierten Menschen belästigt zu werden. Und ja, meinentwegen kann Alk so teuer werden, dass sich ihn niemand mehr leisten kann und ja, der Jugendschutz in D ist ein Witz...

Und, dass andere zu Schaden kommt ist nunmal nicht auszuschliessen, wenn sich jemand für Drogen oder Alk entscheidet und dann andere schädigt. Deshalb bin ich auch für 0,0 Promille im Strassenverkehr....von Teilnahme am Verkehr unter Dorgeneinfluss ganz zu schweigen

Wer Drogen nimmt oder sich besaufen will, der sollte dafür sorgen, dass er niemanden schädigt....das klappt nur meistens nicht, weil man sich ja in Sphären katapultiert, wo einem die anderen sch..ßegal sind.

Es gibt wirklich wichtigere Gründe zu jammern, als die "Diskriminierung" von Kiffern....
 

warpcorebreach

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Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube

sorry aber die argumentation ist ja ein wenig so wie wenn ich mit gesichtstatoos und piercings an den bankschalter setze.
schlussendlich entscheidet der AG.
und wenn ich arbeitgeber wäre nähme ich mir das recht raus zu entscheiden das der kiffer heute nicht an der hochspannungsleitung arbeitet. alles andere wäre auch ein unding.
 
E

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Gast
hartz5
Und, dass andere zu Schaden kommt ist nunmal nicht auszuschliessen, wenn sich jemand für Drogen oder Alk entscheidet und dann andere schädigt. Deshalb bin ich auch für 0,0 Promille im Strassenverkehr....von Teilnahme am Verkehr unter Dorgeneinfluss ganz zu schweigen
:icon_klatsch::icon_daumen:

ihr könnt also kiffen wann immer ihr wollt, müsst aber dann auch damit leben das ihr gekündigt werdet wann immer der arbeitgeber will. und nicht vergessen, in dem beispiel war es eine fristgerechte kündigung!
:icon_klatsch::icon_daumen:

warpcorebreach
und wenn ich arbeitgeber wäre nähme ich mir das recht raus zu entscheiden das der kiffer heute nicht an der hochspannungsleitung arbeitet. alles andere wäre auch ein unding.
Schade, dass es hier keinen Danke-Button gibt! :icon_klatsch::icon_daumen:
 
E

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Gast
Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?

Alkohol ist ein anderes Thema. Hier geht es um jemanden, der regelmäßig kifft, in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet und keinerlei Einsicht zeigt, dass sein Arbeitgeber das nicht gut findet und unterbinden will.

Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.

Und? Der Arbeitgeber möchte nicht, dass seine Angestellten illegale Drogen nehmen. So what?

Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube
Ja, ja, dass die Kiffer ihr Haschisch immer so verharmlosen. Ist aber wurscht, ob sie das tun. Der Typ kifft und arbeitete bisher in einem Bereich, wo es um Menschenleben geht. Wenn er scheiße baut, kann das Leben kosten.

Jede Wette, dass die Krankenwagen nicht mal annähernd so viel wegen Cannabis raus müssen wie für Alkoholleichen.

Das ist nicht der Punkt, sondern dass Joint rauchen berauscht und außerdem diese Droge illegal ist.

Und ja, du könntest besser mit reden, wenn du wüsstest, worüber du schreibst und nicht nur die gesellschaftlich eingebleuten Vorurteile nachplapperst!

Nein, selbst erlebt. Wie gesagt, ich kenne Kiffer. Dazu muss ich nicht selbst kiffen. Und nein, ich würde es auch nicht tun.

Und nochmal: Wenn jemand am Samstag einen Joint geraucht hat, ist er Montags nicht mehr bekifft und stellt somit kein sicherheitsrelevantes Risiko dar. Das THC ist zwar im Blut nachweisbar, aber nicht mehr AKTIV. Das ist ein Unterschied. Kiffen schädigt nicht die Gehirnzellen und der Rausch ist nach 3-4 Stunden vorbei.
Und nochmal: Der Typ arbeitet in einem sicherheitsrelevanten Bereich, wo Drogenkonsum (egal wann der passiert) tabu ist. Die Ärztin hat ihm mitgeteilt nach dem ersten Test, was es für Konsequenzen haben könnte, der Typ hat weiter gekifft. Und nun muss er die Konsequenzen tragen. Punkt!
 
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Bethany
Und nochmal: Der Typ arbeitet in einem sicherheitsrelevanten Bereich, wo Drogenkonsum (egal wann der passiert) tabu ist. Die Ärztin hat ihm mitgeteilt nach dem ersten Test, was es für Konsequenzen haben könnte, der Typ hat weiter gekifft. Und nun muss er die Konsequenzen tragen. Punkt!
Danke, Bethany! :icon_klatsch::icon_daumen::icon_pause:
 

nightangel

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Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Niemand kann ihnen das verbieten, jeder kann tun und lassen was er will. Nur sollte dann auch der betreffende mit den Konsequenzen seines tuns leben.
Es geht nicht allein darum das er sich die Birne zukifft sondern dass sein Kiffen nicht mit seiner Arbeit vereinbar ist, eben aus Sicherheitsgründen.
Jemand der regelmässig in der Freizeit Alk zu sich nimmt und dann auf der Arbeit Mist baut wird wohl auch gekündigt wenn der AG erfährt das er sich ständig volllaufen lässt, auch wenn er zur Arbeit nüchtern erscheint.
Allein das Risiko das jemand dann auch irgendwann mal betrunken oder bekifft, oder eben noch mit Nachwirkungen davon, zur Arbeit erscheint reicht da schon aus, gerade in einem Sicherheitsrelevanten Beruf wo es auch um Menschenleben geht.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).
Warum ist es überall unwahscheinlich das Menschen durch THC Einfluss zu Schaden kommen ausser im Strassenverkehr? Wenn es im Strassenverkehr ein Risiko bedeutet kann es das auch bei bestimmten Berufen. Wenn er mit dem Auto unter dem Einfluss der Droge in eine Menschemenge rein fahren kann, dann kann er auch auf der Arbeit vll. mal eine Schiene falsch verlegen, nicht richtig befestigen etc. und der nächste Zug der drüber fährt entgleist.
Das macht für mich keinen Unterschied, überall da wo es um die Sicherheit von Menschen geht sind Drogen, Alkohol und ähnliches ein Unding. Auch wenn nur noch Reste vom Wochenende im Blut sind.
 

MrsNorris

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Und auch von mir nochmal zum mitschreiben: Wenn THC nachweisbar ist, heisst das nicht, dass jemand aktuell berauscht ist.
Ausserdem gibt es noch zig andere Gefahren, die die Konzentration beeinträchtigen können. Schlafmangel, Hunger, Flüssigkeitsmangel, Medikamente, persönliche Probleme. Um jegliches Risiko auszuschliessen, müsste man alles testen.
 
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ExitUser0090

Gast
^ Eben.

Aber sehr amüsant mal wieder die Mär von der "Einstiegsdroge" u. ä. zu lesen.
 

Hartzeola

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Eine Droge ist eine Droge, der Erwerb eines Führerscheins stand schon in Frage.
 
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Gast
Hartzeola
Eine Droge ist eine Droge, der Erwerb eines Führerscheins stand schon in Frage.
Das wurde ja versucht:icon_party: hier zum Ausdruck zu bringen! Leider vergeblich, deshalb versuche ich es auch nochmal!

Cannabis hat Auswirkungen auf den Körper. Übertragen auf den CE-Bereich ist das ein Unding. BKFler müssen topfit, sie bewegen 40t-Züge, die Arbeit ist anstrengend, eine Nachlässigkeit oder Unaufmerksamkeit in diesem Bereich hätte tragische Folgen.
Jemand, der Drogen zu sich nimmt und sei es nur am Wochenende, hat in so einem Bereich absolut nichts verloren.
Ich zitiere hier auch mal aus einem laufenden Arbeitsvertrag eines Berufskraftfahrers, der ebenfalls in einem sicherheitsrelevanten Bereich tätig ist, dem Straßenverkehr:

"Die Aufnahme und Ausübung der Arbeit unter Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel ist strikt untersagt. Sofern der Arbeitnehmer auf ärztlichen Rat hin Medikemente einzunehmen hat, wird er den Arbeitgeber unverzüglich und unaufgefordert unter Hinweis auf etwaige, seine Wahrnehmungs- und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Nebenwirkungen informieren."

Dieser Passus schließt alles aus, bei Zuwiderhandlung ist hier die fristlose Kündigung sicher. Es ist ebenfalls ein sicherheitsrelevanter Bereich.
Übertragen auf dieses Thema, er muss sich irgendwo anders eine Arbeit suchen. Es ist bei "Kiffen" ausgeschlossen in einem sicherheitsrelevanten Bereich zu arbeiten, Punkt!

 

FerAlNo

Neu hier...
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Also manche sollten langsam hinter ihrem Einstiegsdrogenmond bezüglich Hanf hervor kommen und einen Lehrgang in Sachen Drogen bevor sie in dieser Sache den Mund aufmachen und besonders meinen gegen verfolgte Minderheiten hetzen zu müssen.
Präzedenzfälle in dieser Sache gab es in den Neunzigern, aber da die Ungleichbehandlung politisch gewollt ist gab es auch hier keine einheitliche Regelung, auch weil die Politik sich nicht an die Auffasung des BvG anpassen will. Welches allerdings ein Recht auf Rausch verneint hat.
Das Kiffen die Reaktionszeit verlangsamt ist ebenso eine Mär und eine Studie in Maastricht ca. 1996 (müsst ich raussuchen) hat festgestellt das Kiffer die besonneren Autofahrer sind...
Jetzt nicht unterstellen ich würde berauschtes Fahren verharmlosen!
Wer nie gekifft hat, kann sich das sowieso nicht vorstellen und wird immer Äpfel mit Birnen vergleichen.
Nun gibt es aber Kulturen in denen gehört das zur Religion, wie bei den Christen der Weihrauch der übrigens THC enthällt. Wenn ich also Sonntags in der Kirche zu nah und zu lange in der Nähe des Weihrauchtopfes war dürfte ich theoretisch Montags kein Fahrzeug führen, keine OPs usw.
Aber der blaue Montag kommt ganz woanders her. (Färbereien)
Dazu kommt das THC verschieden verstoffwechselt wird und die gerauchten bzw. gegessenen THC Formen bei jedem und jeder anders wirken. Im Blut ist THC übrigens nicht so lange nachweisbar, deshalb werden Urinroben gemacht und Abbaustoffe festgestellt die übrigens jeder und jede im Körper hat
Denn THC ist eine körpereigene Substanz (Endocannabinoide) und unser Hirn hat speziell hierfür Rezetoren, im Gegensatz zum Alkohol z.B. welcher sich seine Andockstellen brutal selbst verschafft.
Das ist auch einer der Gründe warum das eine abhängig macht und das andere nicht. Trotzdem willich eine gewisse Abhängigkeit beim Hanf heute nicht mehr verneinen, denn wer will nicht auch immer wieder ins Paradies wenn er oder sie es kennen würde?
Es gibt Menschen die öffnen mit kiffen Türen die andere schon gar nicht mehr haben...
Das die Gazette welche diese Meldung gebracht hat nicht gerade für Meinungsfreiheit und Wahrheit steht sollte wohl auch bekannt sein...
Und nach so manchen Kriterien die hier angeführt werden müßte die Strasse um die Hälfte freier sein...
 

hartaber4

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hartaber4

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Und in dem Fall ist die Droge in Deutschland auch noch illegal.

Aber das wird ja alles ignoriert.
THC ist per se nicht illegal:

Anleitung
zur Beantragung einer Ausnahmegenehmigung
zur medizinischen Verwendung von Cannabis
bei der Bundesopiumstelle


Diese [FONT=Times New Roman,Times New Roman][FONT=Times New Roman,Times New Roman]Anleitung enthält Informationen für einen Antrag [/FONT][/FONT]auf eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie nach § 3 Abs. 2 BtMG (Betäubungsmittelgesetz) bei der Bundesopiumstelle des BfArM (Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Grundsätzlich kann ein Arzt einem Patienten keinen Cannabis verschreiben, sondern Patienten können einen Antrag an das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) stel-len, um Cannabis für medizinische Zwecke selbst anwenden zu dürfen.
Nach den bisherigen Erfahrungen ist es für den Erfolg eines solchen Antrags entscheidend, dass ein Arzt den Antrag befürwortet, das heißt, die Notwendigkeit einer Behandlung mit Cannabis aus-drücklich bestätigt und die Gründe für seine Auffassung überzeugend darlegt. Es können auch mehrere Stellungnahmen von Ärzten eingeholt werden, beispielsweise von einem Schmerzthera-peuten und dem Hausarzt.


Link:


http://www.cannabis-med.org/german/bfarm_hilfe.pdf

 

arbeitslos in holland

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die einstiegsdroge nr.1 ist und bleibt alkohol. schlimm genug, ist der auch noch gesellschaftlich anerkannt, jederzeit verfügbar, selbst für kinder :icon_neutral:

und das schreibe ich nicht nur deshalb, weil ich als 8jähriger steppke schon den apfelmostkrug vor die nase gesetzt bekam.

ich bin auch in einem bundesland aufgewachsen, indem wöchentlich in den dörfern und käffern dem alkohol gefröhnt wird. :icon_eek:

die kollatarallschäden durch übermäßigen alkoholkonsum, bei jugendlichen und erwachsenen, dürften auf die gesamtbevölkerung berechnet, wesentlich höher sein als die schäden durch cannabisgebrauch.

es müssten drogen alle gleichbehandelt werden, beim cannabis kommt gleich die verbotskeule und beim alkohol das große verständnis, weil der wengerter schließlich kein drogendealer ist.

und wenn die csu-politiker tagtäglich vollgesoffen sind, stört das auch keinen :icon_neutral::icon_neutral:
 
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