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Am Wochenende gekifft – Arbeitsplatz verloren

Hartzeola

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Dem Gleisbauer Denny W. wurde gekündigt, weil er in seiner Freizeit Haschisch geraucht hatte. Jetzt kämpft er vor Gericht um seinen Arbeitsplatz. Für Kiffer ist es ein Präzedenzfall.

So richtig hatte Denny W. noch immer nicht begriffen, warum er in Schwierigkeiten geriet. Zumindest am Anfang dieser mündlichen Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg noch nicht.

"Das ist ein Unding, dass ich deswegen bei der BVG rausgeflogen bin, ich habe ja nicht am Arbeitsplatz gekifft", sagte der 25-Jährige unmittelbar vor dem Prozess. "Und was ich am Wochenende mache, ist doch wohl meine Privatsache."


Das Verfahren um das Verhalten von Denny W. ist ein Präzedenzfall. Es klärt die Frage, ob ein Angestellter in einem sicherheitsrelevanten Bereich in der Freizeit Drogen wie Haschisch zu sich nehmen darf, die auch während der Arbeitszeit noch bei ihm nachzuweisen sind. Ist also Arbeit nicht mehr Arbeit und Freizeit nicht mehr Freizeit?
Arbeitsrecht: Am Wochenende gekifft
 
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Gast
..dann frag ich mich, wie das wohl mit dem restalkohol ist....

stell dir mal vor, morgens um 7 00 uhr stellt deine vorbereitende OP schwester fest, das dein chirurg verquollene augen hat und nach billig parfüm und alkohol stinkt...

ähnlichkeiten und handlungen mit lebenden praktizierenden chirurgen sind rein zufällig.

liebe grüße von barbara
 
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Ist wie bei Restalkohol - während der Arbeitszeit noch nachweisbar!
Ich sehe in der Kündigung keinen "Aufreger"
 

Holger01

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Ist wie bei Restalkohol - während der Arbeitszeit noch nachweisbar!
Eben!
Zudem: "ein Angestellter in einem sicherheitsrelevanten Bereich".

Wie ein Berufskraftfahrer; der muss auch zusehen, dass er seinen Konsum rechtzeitig beendet und somit ohne Restalkohol seinen Dienst antritt.

Für mich völlig ok!
 

maday

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Mein Sohn würde auch durch Drogenkonsum seinen Arbeitsplatz gefährden. Er ist im technischen Personal der Fliegerei tätig.
 

michel73

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Cannabis ist im Urin von zwei Wochen bis zu zwei Monaten nachweisbar, das kann man wohl nicht mit Restalkohol am Arbeitsplatz vergleichen.
 

warpcorebreach

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Cannabis ist im Urin von zwei Wochen bis zu zwei Monaten nachweisbar, das kann man wohl nicht mit Restalkohol am Arbeitsplatz vergleichen.
das mag richtig sein, da sich allerdings wohl kaum genau feststellen lässt wann das letzte mal drogen konsumiert wurden kann man ebend nur durch ein negativ testergebniss drogeneinfluss definitiv ausschliessen. und eines haben drogen und alkohol dann doch gemeinsam. der einfluss auf den körper wird bei regelmässigen konsum geringer. wo will man also die grenze ziehen ?
meiner meinung nach sollten drogen da ohne wenn und aber unter die weisungsbefugniss des arbeitgebers fallen. dieser steht schliesslich auch dafür gerade wenn etwas passiert.
 
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Ah, der ist also schon das 2. Mal durch den Drogentest gefallen. Tja, selbst Schuld, wenn er dann die Kündigung bekommt.
 

michel73

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Ah, der ist also schon das 2. Mal durch den Drogentest gefallen. Tja, selbst Schuld, wenn er dann die Kündigung bekommt.
Er muss ja nicht mal was geraucht haben da Cannabis in der Zeitspanne immer noch nachweisbar ist.

@warpcorebreach

Daher halte ich den Vergleich für richtig :

Richter Rancke appellierte für einen Vergleich, bei dem Denny W. aber zunächst erst einmal auf seinen Arbeitgeber zugehen müsste: keine Drogen mehr. Die Bereitschaft, sich regelmäßig von der Betriebsärztin untersuchen zu lassen.

Auch die Anwältin der BVG und ein Mitarbeiter der Personalabteilung sahen diese Lösung durchaus als möglich an.
 
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hmm, das ist eben so, das cannabis 2 oder 3 wochen im blut nachweisbar ist, aber das heißt ja nicht das man von einem joint auch 3 wochen lulu ist im kopfe :icon_kinn:

liebe grüße von barbara
 

warpcorebreach

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Er muss ja nicht mal was geraucht haben da Cannabis in der Zeitspanne immer noch nachweisbar ist.

@warpcorebreach

Daher halte ich den Vergleich für richtig :

Richter Rancke appellierte für einen Vergleich, bei dem Denny W. aber zunächst erst einmal auf seinen Arbeitgeber zugehen müsste: keine Drogen mehr. Die Bereitschaft, sich regelmäßig von der Betriebsärztin untersuchen zu lassen.

Auch die Anwältin der BVG und ein Mitarbeiter der Personalabteilung sahen diese Lösung durchaus als möglich an.

ja ich habe mir das erst nach meinem beitrag alles durchgelesen.
er wurde also nach dem 2. test sogar fristgerecht gekündigt und auch nur weil es für ihn sonst keine andere stelle gab.
schon alleine damit wäre das ding gegessen.
ok betriebsrat übergangen, klare sache.
ansonsten war meines erachtens auch klar das der richter nur genau so reagieren konnte.
der typ sollte den vergleich auf jeden fall annehmen, alles andere wäre dumm.
 
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Viel Einsicht hatte der Kerl ja nicht und nur einmal wird er auch nicht gekifft haben.

Da er in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet, muss er völlig clean sein. Was ist, wenn er mal kurz vorm Job kifft oder er nicht völlig klar im Kopp ist und einer seiner Kollegen verunglückt oder irgendwas passiert?

Nee, die BVG darf da kein Risiko eingehen.
 

gast_

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Ist wie bei Restalkohol - während der Arbeitszeit noch nachweisbar!
Ich sehe in der Kündigung keinen "Aufreger"
Ich auch nicht!

..dann frag ich mich, wie das wohl mit dem restalkohol ist....

stell dir mal vor, morgens um 7 00 uhr stellt deine vorbereitende OP schwester fest, das dein chirurg verquollene augen hat ...und alkohol stinkt...
Da würde ich erwarten, daß sie es meldet... und die OP von einem anderen Arzt durchgeführt wird bzw verschoben wird.

Möchtest du dich von einem Arzt operieren lassen, der vorher getrunken hat? Ich nicht!

Würde ich es als Patient merken - ich würd nen Aufstand machen und ihn sofort anzeigen!
 

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das mag richtig sein, da sich allerdings wohl kaum genau feststellen lässt wann das letzte mal drogen konsumiert wurden kann man ebend nur durch ein negativ testergebniss drogeneinfluss definitiv ausschliessen. und eines haben drogen und alkohol dann doch gemeinsam. der einfluss auf den körper wird bei regelmässigen konsum geringer. wo will man also die grenze ziehen ?
meiner meinung nach sollten drogen da ohne wenn und aber unter die weisungsbefugniss des arbeitgebers fallen. dieser steht schliesslich auch dafür gerade wenn etwas passiert.
Ich denke das kann man sehr wohl, denn die Restspiegel sind ja im Vergleich dann recht niedrig. Außerdem verändern Drogen in der Regel auch andere Werte, wenn sie noch metabolisch aktiv sind.
 

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Ich auch nicht!

Da würde ich erwarten, daß sie es meldet... und die OP von einem anderen Arzt durchgeführt wird bzw verschoben wird.

Möchtest du dich von einem Arzt operieren lassen, der vorher getrunken hat? Ich nicht!

Würde ich es als Patient merken - ich würd nen Aufstand machen und ihn sofort anzeigen!
Wobei seit Jahren bekannt ist, dass viele Ärzte die eine oder andere Droge regelmäßig konsumieren, weil sie sonst ihren Job nicht mehr schaffen würden. Der Untersuchung von damals entsprechend ist mit Sicherheit jeder von uns schon einmal in den Händen eines drogensüchtigen Arztes gewesen. (Da wundert einen so manche unsinnige Diagnose dann natürlich auch nicht mehr) Leider ist aber die Auswirkung so mancher Droge vom Patienten nicht erkennbar.
 

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Viel Einsicht hatte der Kerl ja nicht und nur einmal wird er auch nicht gekifft haben.

Da er in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet, muss er völlig clean sein. Was ist, wenn er mal kurz vorm Job kifft oder er nicht völlig klar im Kopp ist und einer seiner Kollegen verunglückt oder irgendwas passiert?

Nee, die BVG darf da kein Risiko eingehen.
Dazu müßte aber festgestellt werden, ob die im Körper befindliche Restmenge tatsächlich einen Einfluß auf die relevanten Arbeitsleistungen haben kann. Allein auf eine Risikovermutung hin ist eine Entlassung rechtswidrig.

Es gibt z.B. Schmerzmittel, die kann man auch über eine Woche lang nachweisen, aber sie haben nach 10 Stunden keinen Einfluß mehr auf den Organismus der arbeitsrelevant wäre...nicht einmal einen schmerzreduzierenden.

Oder schaue Dir Antiallergika an. Etliche davon führen dazu, dass man bestimmte Tätigkeiten während der Wirkdauer nicht ausführen darf. Und obwohl manche davon auch nach Tagen noch im Urin ausgeschieden werden, die relevante Beinträchtigung ist nach 10-12 Stunden vorbei.
 

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Ah, der ist also schon das 2. Mal durch den Drogentest gefallen. Tja, selbst Schuld, wenn er dann die Kündigung bekommt.
Übrigens kann einem das sogar passieren ohne Drogen konsumiert zu haben. Ich erinnere an die falschen Testergebnisse auf Drogenkonsum durch das Essen von Mohnkuchen. Kein Witz.
 
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Dazu müßte aber festgestellt werden, ob die im Körper befindliche Restmenge tatsächlich einen Einfluß auf die relevanten Arbeitsleistungen haben kann. Allein auf eine Risikovermutung hin ist eine Entlassung rechtswidrig.

Er hat eine illegale Droge konsumiert und es war nachweisbar. Aufgrund seiner Aussagen gehe ich von aus, er kifft öfter am Wochenende. Was würdest du denn als Arbeitgeber machen? Das toll finden, dass dein Angestellter in einem sicherheitsrelevanten Bereich, in dem es auch noch um Menschenleben geht, am Weekend Drogen zu sich nimmt? Also ich bitte dich!

Es gibt z.B. Schmerzmittel, die kann man auch über eine Woche lang nachweisen, aber sie haben nach 10 Stunden keinen Einfluß mehr auf den Organismus der arbeitsrelevant wäre...nicht einmal einen schmerzreduzierenden.

Schmerzmittel ungleich Drogen!

Oder schaue Dir Antiallergika an. Etliche davon führen dazu, dass man bestimmte Tätigkeiten während der Wirkdauer nicht ausführen darf. Und obwohl manche davon auch nach Tagen noch im Urin ausgeschieden werden, die relevante Beinträchtigung ist nach 10-12 Stunden vorbei.
Na rate Mal, warum man deshalb bestimmte Tätigkeiten nicht ausführen darf. Weil die Med. halt bestimmte Wirkungen haben. Und dass Haschisch einen in Rausch versetzt und einem die Sinne vernebelt und manche das auch so unterschätzen, dass sie auf der Notfallstation eines Krankenhauses landes, ist bekannt. Und dann will der auch noch in einem Job weitermachen, wo es um Menschen geht, die bei Fehlern von seiner Seite verunglücken könnten.

Übrigens kann einem das sogar passieren ohne Drogen konsumiert zu haben. Ich erinnere an die falschen Testergebnisse auf Drogenkonsum durch das Essen von Mohnkuchen. Kein Witz.
Da hätte ich gerne mal einen Link. Abgesehen davon ist das mit dem Mohn bekannt. Aber man kann dann trotzdem nachweisen, ob es harmloser Mohnkuchen war oder doch eine Droge.

Und btw wegen der "Einsicht" hat der Typ ja folgendes gesagt:

"Das ist ein Unding, dass ich deswegen bei der BVG rausgeflogen bin, ich habe ja nicht am Arbeitsplatz gekifft", sagte der 25-Jährige unmittelbar vor dem Prozess. "Und was ich am Wochenende mache, ist doch wohl meine Privatsache."
Also wird er öfter oder gar jedes Wochenende kiffen.
Einsicht: Keine
 

Regelsatzkämpfer

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Na rate Mal, warum man deshalb bestimmte Tätigkeiten nicht ausführen darf. Weil die Med. halt bestimmte Wirkungen haben. Und dass Haschisch einen in Rausch versetzt und einem die Sinne vernebelt und manche das auch so unterschätzen, dass sie auf der Notfallstation eines Krankenhauses landes, ist bekannt. Und dann will der auch noch in einem Job weitermachen, wo es um Menschen geht, die bei Fehlern von seiner Seite verunglücken könnten.

Die Frage ist wie lange ist die Einnahme her und ist tatsächlich noch eine Wirkung vorhanden. Mittel sind im Urin und im Blut oft nachweisbar, wenn sie längst NICHT MEHR wirken. Allein aus dem Vorhandensein beim Test kann man also nur auf die "Genuß" schließen, nicht aber auf Einflüsse auf die Arbeitsfähigkeit. Daher sage ich ja klar, dass zusätzlich nachgewiesen werden muß, dass tatsächlich eine Gefährdung vorhanden war. Eine zu vermuten ist rechtlich unhaltbar. Es kann ja durchaus sein, dass es so ist...aber wo ist der Beweis? So mancher ist von seinen Schmerzmitteln auch benebelt und arbeitet. So mancher nimmt Antiallergika und arbeitet. So mancher hat starke Antidepressiva, die ebenfalls Reaktionsfähigkeit verändern können und arbeitet. Das Problem ist schlicht und einfach, dass man bei einem mit dem Hammer auf den Tisch haut und beim anderen die Menschen einfach nur lächeln und sagen, jeder müsse selbst wissen ob er arbeiten kann.

Übrigens hast Du meinen Text nicht verstanden. Bei anderen Medikamenten ging es mir darum, dass die auch noch nachweisbar sind, wenn sie aber längst keinen Einfluß mehr haben. Und das man allein vom Nachweis keine anderen Schlüsse ziehen darf, als lediglich auf die Einnahme zu schließen.




Da hätte ich gerne mal einen Link. Abgesehen davon ist das mit dem Mohn bekannt. Aber man kann dann trotzdem nachweisen, ob es harmloser Mohnkuchen war oder doch eine Droge.

Aber erst mit mehr Aufwand. Die Standardtests zeigen Drogenkonsum an. Ich hatte das Thema schon vor längerer Zeit gelesen und es ist schon lange bekannt. Einfach Google nutzen.

Und btw wegen der "Einsicht" hat der Typ ja folgendes gesagt:



Also wird er öfter oder gar jedes Wochenende kiffen.
Einsicht: Keine

Und? Andere trinken jeden Abend nach der Arbeit ein Bier oder mehr. Werden die jetzt auch alle entlassen? Einsicht findet sich da auch nicht. Aber das Saufen ist gesellschaftlich bis zu bestimmten Grenzen weitgehend akzeptiert. Welche Droge ist schlimmer? Entlässt die Firma auch Leute die am Abend ein oder zwei Bier trinken oder wird da mit unterschiedlichem Maß gemessen.
Nicht wahr...
 
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ExitUser

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Bethany AW: Am Wochenende gekifft – Arbeitsplatz verloren
Viel Einsicht hatte der Kerl ja nicht und nur einmal wird er auch nicht gekifft haben.

Da er in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet, muss er völlig clean sein. Was ist, wenn er mal kurz vorm Job kifft oder er nicht völlig klar im Kopp ist und einer seiner Kollegen verunglückt oder irgendwas passiert?

Nee, die BVG darf da kein Risiko eingehen.
Auch Berufskraftfahrer unterliegen diesen Bestimmungen. Wäre da so ein Drogen- oder Alkohol-Test mal positiv, bekäme der Fahrer den CE erst nach einer MPU wieder.
Medikamente und Drogen gehen hier in dem Bereich überhaupt nicht, null Toleranz.

Übrigens kann einem das sogar passieren ohne Drogen konsumiert zu haben. Ich erinnere an die falschen Testergebnisse auf Drogenkonsum durch das Essen von Mohnkuchen. Kein Witz.
Nein, @Regelsatzkämpfer, dass ist kein Witz! Deshalb sollte man im CE-Bereich auf diese Kuchensorte tunlichst verzichten, um Ärger von vorherein auszuschließen.

Hier mal ein Link:

Mohnkuchenversuch
 
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