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Am Wochenende gekifft – Arbeitsplatz verloren

Hartzeola

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Dem Gleisbauer Denny W. wurde gekündigt, weil er in seiner Freizeit Haschisch geraucht hatte. Jetzt kämpft er vor Gericht um seinen Arbeitsplatz. Für Kiffer ist es ein Präzedenzfall.

So richtig hatte Denny W. noch immer nicht begriffen, warum er in Schwierigkeiten geriet. Zumindest am Anfang dieser mündlichen Verhandlung vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg noch nicht.

"Das ist ein Unding, dass ich deswegen bei der BVG rausgeflogen bin, ich habe ja nicht am Arbeitsplatz gekifft", sagte der 25-Jährige unmittelbar vor dem Prozess. "Und was ich am Wochenende mache, ist doch wohl meine Privatsache."


Das Verfahren um das Verhalten von Denny W. ist ein Präzedenzfall. Es klärt die Frage, ob ein Angestellter in einem sicherheitsrelevanten Bereich in der Freizeit Drogen wie Haschisch zu sich nehmen darf, die auch während der Arbeitszeit noch bei ihm nachzuweisen sind. Ist also Arbeit nicht mehr Arbeit und Freizeit nicht mehr Freizeit?
Arbeitsrecht: Am Wochenende gekifft
 
E

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..dann frag ich mich, wie das wohl mit dem restalkohol ist....

stell dir mal vor, morgens um 7 00 uhr stellt deine vorbereitende OP schwester fest, das dein chirurg verquollene augen hat und nach billig parfüm und alkohol stinkt...

ähnlichkeiten und handlungen mit lebenden praktizierenden chirurgen sind rein zufällig.

liebe grüße von barbara
 
E

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Ist wie bei Restalkohol - während der Arbeitszeit noch nachweisbar!
Ich sehe in der Kündigung keinen "Aufreger"
 

Holger01

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Ist wie bei Restalkohol - während der Arbeitszeit noch nachweisbar!
Eben!
Zudem: "ein Angestellter in einem sicherheitsrelevanten Bereich".

Wie ein Berufskraftfahrer; der muss auch zusehen, dass er seinen Konsum rechtzeitig beendet und somit ohne Restalkohol seinen Dienst antritt.

Für mich völlig ok!
 

maday

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Mein Sohn würde auch durch Drogenkonsum seinen Arbeitsplatz gefährden. Er ist im technischen Personal der Fliegerei tätig.
 

michel73

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Cannabis ist im Urin von zwei Wochen bis zu zwei Monaten nachweisbar, das kann man wohl nicht mit Restalkohol am Arbeitsplatz vergleichen.
 

warpcorebreach

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Cannabis ist im Urin von zwei Wochen bis zu zwei Monaten nachweisbar, das kann man wohl nicht mit Restalkohol am Arbeitsplatz vergleichen.
das mag richtig sein, da sich allerdings wohl kaum genau feststellen lässt wann das letzte mal drogen konsumiert wurden kann man ebend nur durch ein negativ testergebniss drogeneinfluss definitiv ausschliessen. und eines haben drogen und alkohol dann doch gemeinsam. der einfluss auf den körper wird bei regelmässigen konsum geringer. wo will man also die grenze ziehen ?
meiner meinung nach sollten drogen da ohne wenn und aber unter die weisungsbefugniss des arbeitgebers fallen. dieser steht schliesslich auch dafür gerade wenn etwas passiert.
 
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Ah, der ist also schon das 2. Mal durch den Drogentest gefallen. Tja, selbst Schuld, wenn er dann die Kündigung bekommt.
 

michel73

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Ah, der ist also schon das 2. Mal durch den Drogentest gefallen. Tja, selbst Schuld, wenn er dann die Kündigung bekommt.
Er muss ja nicht mal was geraucht haben da Cannabis in der Zeitspanne immer noch nachweisbar ist.

@warpcorebreach

Daher halte ich den Vergleich für richtig :

Richter Rancke appellierte für einen Vergleich, bei dem Denny W. aber zunächst erst einmal auf seinen Arbeitgeber zugehen müsste: keine Drogen mehr. Die Bereitschaft, sich regelmäßig von der Betriebsärztin untersuchen zu lassen.

Auch die Anwältin der BVG und ein Mitarbeiter der Personalabteilung sahen diese Lösung durchaus als möglich an.
 
E

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hmm, das ist eben so, das cannabis 2 oder 3 wochen im blut nachweisbar ist, aber das heißt ja nicht das man von einem joint auch 3 wochen lulu ist im kopfe :icon_kinn:

liebe grüße von barbara
 

warpcorebreach

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Er muss ja nicht mal was geraucht haben da Cannabis in der Zeitspanne immer noch nachweisbar ist.

@warpcorebreach

Daher halte ich den Vergleich für richtig :

Richter Rancke appellierte für einen Vergleich, bei dem Denny W. aber zunächst erst einmal auf seinen Arbeitgeber zugehen müsste: keine Drogen mehr. Die Bereitschaft, sich regelmäßig von der Betriebsärztin untersuchen zu lassen.

Auch die Anwältin der BVG und ein Mitarbeiter der Personalabteilung sahen diese Lösung durchaus als möglich an.

ja ich habe mir das erst nach meinem beitrag alles durchgelesen.
er wurde also nach dem 2. test sogar fristgerecht gekündigt und auch nur weil es für ihn sonst keine andere stelle gab.
schon alleine damit wäre das ding gegessen.
ok betriebsrat übergangen, klare sache.
ansonsten war meines erachtens auch klar das der richter nur genau so reagieren konnte.
der typ sollte den vergleich auf jeden fall annehmen, alles andere wäre dumm.
 
E

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Viel Einsicht hatte der Kerl ja nicht und nur einmal wird er auch nicht gekifft haben.

Da er in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet, muss er völlig clean sein. Was ist, wenn er mal kurz vorm Job kifft oder er nicht völlig klar im Kopp ist und einer seiner Kollegen verunglückt oder irgendwas passiert?

Nee, die BVG darf da kein Risiko eingehen.
 

gast_

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Ist wie bei Restalkohol - während der Arbeitszeit noch nachweisbar!
Ich sehe in der Kündigung keinen "Aufreger"
Ich auch nicht!

..dann frag ich mich, wie das wohl mit dem restalkohol ist....

stell dir mal vor, morgens um 7 00 uhr stellt deine vorbereitende OP schwester fest, das dein chirurg verquollene augen hat ...und alkohol stinkt...
Da würde ich erwarten, daß sie es meldet... und die OP von einem anderen Arzt durchgeführt wird bzw verschoben wird.

Möchtest du dich von einem Arzt operieren lassen, der vorher getrunken hat? Ich nicht!

Würde ich es als Patient merken - ich würd nen Aufstand machen und ihn sofort anzeigen!
 

Regelsatzkämpfer

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das mag richtig sein, da sich allerdings wohl kaum genau feststellen lässt wann das letzte mal drogen konsumiert wurden kann man ebend nur durch ein negativ testergebniss drogeneinfluss definitiv ausschliessen. und eines haben drogen und alkohol dann doch gemeinsam. der einfluss auf den körper wird bei regelmässigen konsum geringer. wo will man also die grenze ziehen ?
meiner meinung nach sollten drogen da ohne wenn und aber unter die weisungsbefugniss des arbeitgebers fallen. dieser steht schliesslich auch dafür gerade wenn etwas passiert.
Ich denke das kann man sehr wohl, denn die Restspiegel sind ja im Vergleich dann recht niedrig. Außerdem verändern Drogen in der Regel auch andere Werte, wenn sie noch metabolisch aktiv sind.
 

Regelsatzkämpfer

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Ich auch nicht!

Da würde ich erwarten, daß sie es meldet... und die OP von einem anderen Arzt durchgeführt wird bzw verschoben wird.

Möchtest du dich von einem Arzt operieren lassen, der vorher getrunken hat? Ich nicht!

Würde ich es als Patient merken - ich würd nen Aufstand machen und ihn sofort anzeigen!
Wobei seit Jahren bekannt ist, dass viele Ärzte die eine oder andere Droge regelmäßig konsumieren, weil sie sonst ihren Job nicht mehr schaffen würden. Der Untersuchung von damals entsprechend ist mit Sicherheit jeder von uns schon einmal in den Händen eines drogensüchtigen Arztes gewesen. (Da wundert einen so manche unsinnige Diagnose dann natürlich auch nicht mehr) Leider ist aber die Auswirkung so mancher Droge vom Patienten nicht erkennbar.
 

Regelsatzkämpfer

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Viel Einsicht hatte der Kerl ja nicht und nur einmal wird er auch nicht gekifft haben.

Da er in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet, muss er völlig clean sein. Was ist, wenn er mal kurz vorm Job kifft oder er nicht völlig klar im Kopp ist und einer seiner Kollegen verunglückt oder irgendwas passiert?

Nee, die BVG darf da kein Risiko eingehen.
Dazu müßte aber festgestellt werden, ob die im Körper befindliche Restmenge tatsächlich einen Einfluß auf die relevanten Arbeitsleistungen haben kann. Allein auf eine Risikovermutung hin ist eine Entlassung rechtswidrig.

Es gibt z.B. Schmerzmittel, die kann man auch über eine Woche lang nachweisen, aber sie haben nach 10 Stunden keinen Einfluß mehr auf den Organismus der arbeitsrelevant wäre...nicht einmal einen schmerzreduzierenden.

Oder schaue Dir Antiallergika an. Etliche davon führen dazu, dass man bestimmte Tätigkeiten während der Wirkdauer nicht ausführen darf. Und obwohl manche davon auch nach Tagen noch im Urin ausgeschieden werden, die relevante Beinträchtigung ist nach 10-12 Stunden vorbei.
 

Regelsatzkämpfer

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Ah, der ist also schon das 2. Mal durch den Drogentest gefallen. Tja, selbst Schuld, wenn er dann die Kündigung bekommt.
Übrigens kann einem das sogar passieren ohne Drogen konsumiert zu haben. Ich erinnere an die falschen Testergebnisse auf Drogenkonsum durch das Essen von Mohnkuchen. Kein Witz.
 
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Dazu müßte aber festgestellt werden, ob die im Körper befindliche Restmenge tatsächlich einen Einfluß auf die relevanten Arbeitsleistungen haben kann. Allein auf eine Risikovermutung hin ist eine Entlassung rechtswidrig.

Er hat eine illegale Droge konsumiert und es war nachweisbar. Aufgrund seiner Aussagen gehe ich von aus, er kifft öfter am Wochenende. Was würdest du denn als Arbeitgeber machen? Das toll finden, dass dein Angestellter in einem sicherheitsrelevanten Bereich, in dem es auch noch um Menschenleben geht, am Weekend Drogen zu sich nimmt? Also ich bitte dich!

Es gibt z.B. Schmerzmittel, die kann man auch über eine Woche lang nachweisen, aber sie haben nach 10 Stunden keinen Einfluß mehr auf den Organismus der arbeitsrelevant wäre...nicht einmal einen schmerzreduzierenden.

Schmerzmittel ungleich Drogen!

Oder schaue Dir Antiallergika an. Etliche davon führen dazu, dass man bestimmte Tätigkeiten während der Wirkdauer nicht ausführen darf. Und obwohl manche davon auch nach Tagen noch im Urin ausgeschieden werden, die relevante Beinträchtigung ist nach 10-12 Stunden vorbei.
Na rate Mal, warum man deshalb bestimmte Tätigkeiten nicht ausführen darf. Weil die Med. halt bestimmte Wirkungen haben. Und dass Haschisch einen in Rausch versetzt und einem die Sinne vernebelt und manche das auch so unterschätzen, dass sie auf der Notfallstation eines Krankenhauses landes, ist bekannt. Und dann will der auch noch in einem Job weitermachen, wo es um Menschen geht, die bei Fehlern von seiner Seite verunglücken könnten.

Übrigens kann einem das sogar passieren ohne Drogen konsumiert zu haben. Ich erinnere an die falschen Testergebnisse auf Drogenkonsum durch das Essen von Mohnkuchen. Kein Witz.
Da hätte ich gerne mal einen Link. Abgesehen davon ist das mit dem Mohn bekannt. Aber man kann dann trotzdem nachweisen, ob es harmloser Mohnkuchen war oder doch eine Droge.

Und btw wegen der "Einsicht" hat der Typ ja folgendes gesagt:

"Das ist ein Unding, dass ich deswegen bei der BVG rausgeflogen bin, ich habe ja nicht am Arbeitsplatz gekifft", sagte der 25-Jährige unmittelbar vor dem Prozess. "Und was ich am Wochenende mache, ist doch wohl meine Privatsache."
Also wird er öfter oder gar jedes Wochenende kiffen.
Einsicht: Keine
 

Regelsatzkämpfer

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Na rate Mal, warum man deshalb bestimmte Tätigkeiten nicht ausführen darf. Weil die Med. halt bestimmte Wirkungen haben. Und dass Haschisch einen in Rausch versetzt und einem die Sinne vernebelt und manche das auch so unterschätzen, dass sie auf der Notfallstation eines Krankenhauses landes, ist bekannt. Und dann will der auch noch in einem Job weitermachen, wo es um Menschen geht, die bei Fehlern von seiner Seite verunglücken könnten.

Die Frage ist wie lange ist die Einnahme her und ist tatsächlich noch eine Wirkung vorhanden. Mittel sind im Urin und im Blut oft nachweisbar, wenn sie längst NICHT MEHR wirken. Allein aus dem Vorhandensein beim Test kann man also nur auf die "Genuß" schließen, nicht aber auf Einflüsse auf die Arbeitsfähigkeit. Daher sage ich ja klar, dass zusätzlich nachgewiesen werden muß, dass tatsächlich eine Gefährdung vorhanden war. Eine zu vermuten ist rechtlich unhaltbar. Es kann ja durchaus sein, dass es so ist...aber wo ist der Beweis? So mancher ist von seinen Schmerzmitteln auch benebelt und arbeitet. So mancher nimmt Antiallergika und arbeitet. So mancher hat starke Antidepressiva, die ebenfalls Reaktionsfähigkeit verändern können und arbeitet. Das Problem ist schlicht und einfach, dass man bei einem mit dem Hammer auf den Tisch haut und beim anderen die Menschen einfach nur lächeln und sagen, jeder müsse selbst wissen ob er arbeiten kann.

Übrigens hast Du meinen Text nicht verstanden. Bei anderen Medikamenten ging es mir darum, dass die auch noch nachweisbar sind, wenn sie aber längst keinen Einfluß mehr haben. Und das man allein vom Nachweis keine anderen Schlüsse ziehen darf, als lediglich auf die Einnahme zu schließen.




Da hätte ich gerne mal einen Link. Abgesehen davon ist das mit dem Mohn bekannt. Aber man kann dann trotzdem nachweisen, ob es harmloser Mohnkuchen war oder doch eine Droge.

Aber erst mit mehr Aufwand. Die Standardtests zeigen Drogenkonsum an. Ich hatte das Thema schon vor längerer Zeit gelesen und es ist schon lange bekannt. Einfach Google nutzen.

Und btw wegen der "Einsicht" hat der Typ ja folgendes gesagt:



Also wird er öfter oder gar jedes Wochenende kiffen.
Einsicht: Keine

Und? Andere trinken jeden Abend nach der Arbeit ein Bier oder mehr. Werden die jetzt auch alle entlassen? Einsicht findet sich da auch nicht. Aber das Saufen ist gesellschaftlich bis zu bestimmten Grenzen weitgehend akzeptiert. Welche Droge ist schlimmer? Entlässt die Firma auch Leute die am Abend ein oder zwei Bier trinken oder wird da mit unterschiedlichem Maß gemessen.
Nicht wahr...
 
E

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Bethany AW: Am Wochenende gekifft – Arbeitsplatz verloren
Viel Einsicht hatte der Kerl ja nicht und nur einmal wird er auch nicht gekifft haben.

Da er in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet, muss er völlig clean sein. Was ist, wenn er mal kurz vorm Job kifft oder er nicht völlig klar im Kopp ist und einer seiner Kollegen verunglückt oder irgendwas passiert?

Nee, die BVG darf da kein Risiko eingehen.
Auch Berufskraftfahrer unterliegen diesen Bestimmungen. Wäre da so ein Drogen- oder Alkohol-Test mal positiv, bekäme der Fahrer den CE erst nach einer MPU wieder.
Medikamente und Drogen gehen hier in dem Bereich überhaupt nicht, null Toleranz.

Übrigens kann einem das sogar passieren ohne Drogen konsumiert zu haben. Ich erinnere an die falschen Testergebnisse auf Drogenkonsum durch das Essen von Mohnkuchen. Kein Witz.
Nein, @Regelsatzkämpfer, dass ist kein Witz! Deshalb sollte man im CE-Bereich auf diese Kuchensorte tunlichst verzichten, um Ärger von vorherein auszuschließen.

Hier mal ein Link:

Mohnkuchenversuch
 

Zwielicht

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Früher gab es den blauen Montag, für alle die am Wochenende zu tief ins Glas geschaut haben.

Gibbet den nich mehr?
 
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Wenn die Leute zu viel saufen/Alkoholiker sind, werden sie auch entlassen. Allerdings gibts vorher eine Abmahnung.

Aber der Typ bei der BVG hat DROGEN konsumiert. Das ist nicht nur illegal, sondern Haschisch ist auch oftmals Einstiegsdroge zu härteren Sachen wie Kokain, Heroin etc. Und bei anderen Drogen würde derjenige auch rausfliegen.

Warum werden Kiffer eigentlich so vehemmt verteidigt?

Der Typ hat nicht gesagt: Tut mir leid, kommt nicht mehr vor. Sondern: Meinen AG gehts nichts an, wenn ich am Weekend kiffe. Also wird er das öfter machen und damit ist er ein Risiko beim Job.

Und dass die Kiffer immer damit kommen, dass ja andere Alk trinken. Um Alkoholkonsum oder Alkoholmissbrauch geht es in diesem Fall nicht, sondern darum, dass der Typ illegale Drogen konsumiert.
 
E

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Dem Gleisbauer Denny W.
Ein gefährlicher Arbeitsbereich, die Kündigung wegen der "Kifferei" absolut gerechtfertigt.
Da sich durch "Kiffen" auf Dauer die Reaktionszeit erheblich verlängert, ist er eine Gefahr für sich und Andere.
"Kiffen" ist und bleibt Einstiegsdroge, kann man drehen, wie man will.

Bethany
Und dass die Kiffer immer damit kommen, dass ja andere Alk trinken. Um Alkoholkonsum oder Alkoholmissbrauch geht es in diesem Fall nicht, sondern darum, dass der Typ illegale Drogen konsumiert.
Wie wahr!:icon_daumen: In sicherheitsrelevanten Bereichen wird weder das Eine noch das Andere geduldet. Da braucht es noch nicht mal eine Abmahnung.
Bei CE einmal aufgefallen, fliegt derjenige raus, erbarmungslos. Kann sich eine Spedi nicht leisten. Steht sogar zum Teil als Klausel in den Arbeitsverträgen von Berufskraftfahrern. Bei verschiedenen Spedis sogar Alk-Kontrollen vor Fahrbeginn.
 

nightangel

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Der Vergleich mit Medikamenten hinkt auch etwas. Die meisten Medis werden von einem Arzt verschrieben und die Einnahmen auch überwacht. Arbeitet man dann in einem Bereich wo man bestimmte Tätigkeiten unter Einfluss der Medis nicht machen kann/sollte wird man vom Arzt, während der Einnahme dieser, Krank geschrieben und darf garnicht arbeiten.

Und auch beim Alkohol, wenn jemand in einem Sicherheitsrelevanten Beruf arbeitet, säuft am WE und hat Montags noch Restalkohol im Blut muss er mit Konsequenzen rechnen wenn das raus kommt.
Kommt z.B. ein Berufskraftfahrer Montags in eine Polizeikontrolle und es wird ein Test gemacht, wo festgestellt wird das er noch Restalkohol im Blut hat, ist erst mal Ende mit Weiterfahrt und da wird auch kein Chef von begeistert sein und diesen, sollte das öfter vorkommen, auch kündigen.
 
E

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Gast
Der Vergleich mit Medikamenten hinkt auch etwas. Die meisten Medis werden von einem Arzt verschrieben und die Einnahmen auch überwacht. Arbeitet man dann in einem Bereich wo man bestimmte Tätigkeiten unter Einfluss der Medis nicht machen kann/sollte wird man vom Arzt, während der Einnahme dieser, Krank geschrieben und darf garnicht arbeiten.

:icon_daumen: Bei Berufskraftfahrern sollte bei Medis genau hingesehen werden, da viele Medis auf Alkohol-Basis sind. Im Zweifelsfall lieber AU oder auf Medis verzichten.

Und auch beim Alkohol, wenn jemand in einem Sicherheitsrelevanten Beruf arbeitet, säuft am WE und hat Montags noch Restalkohol im Blut muss er mit Konsequenzen rechnen wenn das raus kommt.

Viele verantwortungsvolle BKFler verzichten auf Alkohol gänzlich am WE, weil die Stunden für Abbau zu knapp sind. Hier wird garnicht getrunken, seit CE da ist.

Kommt z.B. ein Berufskraftfahrer Montags in eine Polizeikontrolle und es wird ein Test gemacht, wo festgestellt wird das er noch Restalkohol im Blut hat, ist erst mal Ende mit Weiterfahrt und da wird auch kein Chef von begeistert sein und diesen, sollte das öfter vorkommen, auch kündigen.
In der jetzigen Zeit wartet keine Spedition mehr ab, ob das öfter vorkommt. Steht eine bestimmte Klausel im Arbeitsvertrag ist "Fliegen" angesagt, gnadenlos, diese Klausel steht heute in vielen Arbeitsverträgen von Speditionen. Beinhaltet auch Drogen und Medikamente, diese Klausel! Läuft unter persönliche Vorraussetzungen für das Fahren.
 

Clint

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"Kiffen" ist und bleibt Einstiegsdroge?, kann man drehen, wie man will.
Zu was?
Nikotin ist die Einstiegsdroge! Joints werden geraucht. Kekse backen die Wenigsten. Sonst wären nämlich Plätzchen die Einstiegsdrogen.
Bitte nicht immer wieder den kleinbürgerlichen Propagandamist aus den 70ern erzählen. Der ist nicht! bewiesen. Die meisten Alks rauchen auch. Also Alk als Einstiegsdroge für Nikotinabus?
Wer aber 2 mal erwischt wird ist wohl Dauerkonsument. Und der riskiert zu mindest seinen *****, wenn er nicht Sicherheitsposten ist. Und klar trägt der Chefe die Verantwortung wenn er es wissen mußte. Aber wer zwingt den Chef zum Alk/Drogentest? Oft genug auf dem Bau erlebt. Offene Bierflasche wenn der Alte kommt? Bloß nicht! Aber nen Schnupfen hatte der immer und konnte deshalb nie ne Fahne riechen. Die BG zahlt nicht wegen Promille und er muß nicht, weil er es ja nicht wußte.
Also dein Querschnitt - dein Problem.

LG

Clint
 

Der Ratlose

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Also erstmal finde ich es widerlich Drogen dieser art zu sich zu nehmen , da ich davon ausgehe das diese aus komischen Kreisen kommen und das >geld direkt an die OK fließt.

Aber, Haschisch ist schonmal keine illegale Droge.
Sie ist eine in der BRD illegale Droge, nicht mehr und nicht weniger.

Er wurde ja nicht beim Drogenkonsum in der BRD erwischt, sondern es wurde nachgewiesen das er welche konsumiert hat.
Das ist schon einmal ein erheblicher Unterschied.
Eine tat kann in einem land Legal und im anderen Land illegal sein.
Je, nach geografischer Lage kann der Unterschied auch nur 5 km betragen.

Wie kann also jemand entlassen werden der keine Straftat begangen hat?
Ist er unter dem Einfluss der Droge seiner Arbeit nachgegangen?

Ein Nachweis das er welche konsumiert hat sagt ja schon einmal nichts aus.
Die meisten Drogen in Maßen sind ungefährlich, dies ist wohl nicht zu leugnen.

Wenn ich (jemand der keine Drogen nimmt, kaum Alk zu sich nimmt, nicht raucht) in Holland einen Freund besucht und dort ein paar Haschkekse esse, was bin ich dann?
Ich habe dann nichts illegales gemacht, bin ich dann ein anderer Mensch?
Was kommt als nächstes? Snus und dann Kündigung
 

Bambi_69

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@ Ratloser: Du wirst des Landes verwiesen. Das könnte der nächste Schritt sein. :icon_twisted:

Apropos: Neulich hat jemand auf einer von mir besuchten Geburtstagsparty ALLEN Ernstes behauptet, dass die Nichtteilnahme am Zensus (Volkszählung) im Höchststraffall die Verweisung des Landes wäre. :eek: Auch auf die dezenten Hinweise eines anderen Partygastes, dass dies dann doch ein wenig "hart" wäre (er tat dies mit süffisanten Lächeln im Gesicht) und WOHIN man denn nun verwiesen werden würde, ließ er sich von dieser Aussage nicht abbringen. Was soll man da noch sagen?
 

michel73

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Da sich durch "Kiffen" auf Dauer die Reaktionszeit erheblich verlängert, ist er eine Gefahr für sich und Andere.
"Kiffen" ist und bleibt Einstiegsdroge, kann man drehen, wie man will.
Reaktionszeit erheblich verlängert ? Hab ich noch nie gehört

Einstiegsdroge aber auch nur, weil man sich das hier in Deutschland auf dem Schwarzmarkt besorgen muss und so Kontakt zu Dealern bekommt die auch anderes Zeug verkaufen.

Normal müsste man ja auch alle feuern die im Schützenverein sind und drei Tage komasaufen denn Alk tötet Gehirnzellen.

Aber naja....Alk ist eine anerkannte Volksdroge.
 

warpcorebreach

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Also erstmal finde ich es widerlich Drogen dieser art zu sich zu nehmen , da ich davon ausgehe das diese aus komischen Kreisen kommen und das >geld direkt an die OK fließt.

Aber, Haschisch ist schonmal keine illegale Droge.
Sie ist eine in der BRD illegale Droge, nicht mehr und nicht weniger.

Er wurde ja nicht beim Drogenkonsum in der BRD erwischt, sondern es wurde nachgewiesen das er welche konsumiert hat.
Das ist schon einmal ein erheblicher Unterschied.
Eine tat kann in einem land Legal und im anderen Land illegal sein.
Je, nach geografischer Lage kann der Unterschied auch nur 5 km betragen.

Wie kann also jemand entlassen werden der keine Straftat begangen hat?
Ist er unter dem Einfluss der Droge seiner Arbeit nachgegangen?

Ein Nachweis das er welche konsumiert hat sagt ja schon einmal nichts aus.
Die meisten Drogen in Maßen sind ungefährlich, dies ist wohl nicht zu leugnen.

Wenn ich (jemand der keine Drogen nimmt, kaum Alk zu sich nimmt, nicht raucht) in Holland einen Freund besucht und dort ein paar Haschkekse esse, was bin ich dann?
Ich habe dann nichts illegales gemacht, bin ich dann ein anderer Mensch?
Was kommt als nächstes? Snus und dann Kündigung
hast du den text im link nicht gelesen? er wurde fristgerecht gekündigt. einzige beanstandung war im grunde das der betriebsrat übergangen wurde. so gesehen ist der haschkonsum irrelevant. "präzedenzfall für kiffer" halte ich deshalb ebenfalls für reisserisch formuliert. es wäre schön wenn es wirklich einer wäre. ein positiv getesteter kiffer in sicherheitsrelevanten bereichen würde vor gericht wohl immer verlieren.
und man kann übrigens auch schnapspralinen zu den haschkeksen naschen :biggrin:
 
E

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Gast
Clint
Bitte nicht immer wieder den kleinbürgerlichen Propagandamist aus den 70ern erzählen. Der ist nicht!
Ich würde dann gerne neutral eine Infos dazu geben.

[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Eigenschaften
Cannabis gehört zu den ältesten Rauschmitteln. Der psychotrope Wirkstoff des Cannabis ist Tetrahydrocannabinol (THC), der mit einem Anteil von 2 bis 8 % im Haschisch enthalten.
[/FONT] [FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Haschisch bzw. Marihuana wird in der Regel mit Tabak vermischt geraucht aber auch im Tee oder im Essen konsumiert. Je nach Stimmungslage und Persönlichkeit des Konsumenten reicht die Wirkung von einer Euphorisierung und Entspannung bis zu einer Intensivierung der Sinneswahrnehmung und Warnehmungsstörungen. Im Rauschzustand ist die Konzentrationsfähigkeit häufig herabgesetzt und es ist eine gewisse Kritiklosigkeit zu beobachten. Bei einer ängstlichen oder depressiven Grundstimmung kann die Einnahme des Wirkstoffes aber auch Verfolgungsphantasien und bei einer entsprechenden Disposition psychotische Dekompensationen auslösen. In diesen Fällen ist die Suizidgefahr erhöht.[/FONT]
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Bei einem kontinuierlichen Gebrauch von Haschisch kommt es zu einer Antriebsverminderung und zu einer Absenkung der Leistungsfähigkeit. Der anhaltende Gebrauch von Haschisch kann eine chronischen Bronchitis auslösen. Aufgrund des hohen Teergehaltes kommt zu einer Erhöhung des Krebsrisikos gegenüber Zigarettenrauchern.[/FONT]

Toxität von Cannabis
Im Übrigen muss jeder für sich entscheiden, wie er damit umgeht. In Bezug auf unser Thema ist es so und ich zitiere:

Begonnen hat dieser Fall mit dem Aktenzeichen 19 SA 306/12 im Januar 2011. Denny W., Gleisbauer bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), wollte als Zusatzqualifizierung den Führerschein für Lkw erwerben und musste sich dafür von der Betriebsärztin untersuchen lassen. Dazu gehörten auch eine Analyse des Urins und ein Drogenscreening.
Mit fatalen Konsequenzen für Denny W. Die Ärztin attestierte erhebliche gesundheitliche Probleme, hielt den Erwerb des Lkw-Führerscheins für ausgeschlossen und sah auch seine weitere Beschäftigung als Gleisbauer zumindest infrage gestellt.
Er kann privat machen, was er will, keine Frage! Nur CE und Drogenkonsum, ausgeschlossen absolut! Selbst "Kiffen" nicht drin.
Die Anforderungen im CE-Bereich sind enorm, dass erlebe ich hier Woche für Woche.
 

MrsNorris

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Wenn die Leute zu viel saufen/Alkoholiker sind, werden sie auch entlassen. Allerdings gibts vorher eine Abmahnung.

Aber der Typ bei der BVG hat DROGEN konsumiert. Das ist nicht nur illegal, sondern Haschisch ist auch oftmals Einstiegsdroge zu härteren Sachen wie Kokain, Heroin etc. Und bei anderen Drogen würde derjenige auch rausfliegen.

Warum werden Kiffer eigentlich so vehemmt verteidigt?

Der Typ hat nicht gesagt: Tut mir leid, kommt nicht mehr vor. Sondern: Meinen AG gehts nichts an, wenn ich am Weekend kiffe. Also wird er das öfter machen und damit ist er ein Risiko beim Job.

Und dass die Kiffer immer damit kommen, dass ja andere Alk trinken. Um Alkoholkonsum oder Alkoholmissbrauch geht es in diesem Fall nicht, sondern darum, dass der Typ illegale Drogen konsumiert.
Habe nur darauf gewartet, diesen Schwachsinn von dir zu hören.
Wenn ich das schon höre: "Cannabis ist Einstiegsdroge".:icon_neutral:
Gibt immer noch genug Leute, die die Lügen der Regierung und der Pharma-Industrie schön fleissig schlucken...
Es ist längst bewiesen, dass Cannabis keine Einstiegsdroge ist, sondern eher Alkohol...

Warum soll jemand, der gerne mal was am We raucht, deswegen seinen Job verlieren? Er ist ja wohl nicht bekifft am Arbeitsplatz erschienen. Die Abbauprodukte von THC bleiben lange im Körper, aber sie bewirken nicht, dass man wegen einem Joint am WE am Montag noch breit ist.
Diese Hetze auf Cannabis-Konsumenten mit den falschen Vorurteilen, die IMMER NOCH kursieren!
Wo werden denn Kiffer bitte schön vehement verteidigt? Sie werden gehetzt, gejagt, verlieren ihre Existenz und gehen in den Knast, nur weil sie lieber eine PFLANZE rauchen, statt sich immer einen hinter die Binde zu kippen? Hat nicht jeder das Recht selbst zu entscheiden, ob und was er zum Zwecke des Rausches konsumieren möchte?
Klar sollten Rauschmittel jeglicher Art im Strassenverkehr nichts verloren haben. Deswegen sollte auch mal was erfunden werden, wie man heraus finden kann, ob ein Fahrer aktuell stoned ist oder wie lange der letzte Konsum her ist.
 
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Ich weiß nicht, warum du Drogenkonsum verteidigst. Es geht doch nicht darum, dass er keine Droge am Arbeitsplatz konsumiert hat, sondern herausgefunden wurde, dass er Drogen zu sich nimmt, obwohl er in einem sicherheitsrelevanten Bereich der BVG arbeitet.

Warum verteidigst du Leute, die kiffen so vehemmt?

Und warum immer die Vergleiche mit Alkohol? Ich wüsste z.B. nicht, dass man gleich bei einem Glas Bier berauscht ist. Ich hab aber schon bei Kiffern erlebt, wie die Wirkung ist. Eine junge Frau war Dauer-Aggro, wenn sie gekifft hat, ein anderer ist nach dem Konsum von Haschisch ins Krankenhaus gekommen. Der hat den Rausch, den ein Tütchen verursacht hat, nicht "vertragen".

Wenn du von Alkoholkonsum sprichst, dann meinst Du immer Leute, die sich sinnlos zulaufen lassen. Aber bei einem Kiffer ist es nur eine Tüte. Also vergleiche doch mal den Drogenkonsum z.B. mit dem Trinken von einem Glas Bier.
 
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Bethany
obwohl er in einem sicherheitsrelevanten Bereich der BVG arbeitet.
Erwerb des Lkw-Führerscheins
Das sind die ausschlaggebenden Punkte! Leute, die in einem sicherheitsrelevanten Bereich bei einen Verkehrsbetrieb arbeiten und Leute, die einen LKW-Führerschein CE, gar einen Personenbeförderungsschein für Busse oder Ähnliches, machen wollen - da schließt sich Drogenkonsum absolut aus.
Das ist wegen der Sicherheit auch nicht verhandelbar. :icon_kinn:
 

hartaber4

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..dann frag ich mich, wie das wohl mit dem restalkohol ist....

stell dir mal vor, morgens um 7 00 uhr stellt deine vorbereitende OP schwester fest, das dein chirurg verquollene augen hat und nach billig parfüm und alkohol stinkt...

ähnlichkeiten und handlungen mit lebenden praktizierenden chirurgen sind rein zufällig.

liebe grüße von barbara
Ein Nachbar ist (Unfall-)Chirurg.... würde mir bei dem eher Sorgen machen wenn kein ausreichender Restalkohol vorhanden ist.
 

hartaber4

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Ich weiß nicht, warum du Drogenkonsum verteidigst. Es geht doch nicht darum, dass er keine Droge am Arbeitsplatz konsumiert hat, sondern herausgefunden wurde, dass er Drogen zu sich nimmt, obwohl er in einem sicherheitsrelevanten Bereich der BVG arbeitet.

Warum verteidigst du Leute, die kiffen so vehemmt?

Und warum immer die Vergleiche mit Alkohol? Ich wüsste z.B. nicht, dass man gleich bei einem Glas Bier berauscht ist. Ich hab aber schon bei Kiffern erlebt, wie die Wirkung ist. Eine junge Frau war Dauer-Aggro, wenn sie gekifft hat, ein anderer ist nach dem Konsum von Haschisch ins Krankenhaus gekommen. Der hat den Rausch, den ein Tütchen verursacht hat, nicht "vertragen".

Wenn du von Alkoholkonsum sprichst, dann meinst Du immer Leute, die sich sinnlos zulaufen lassen. Aber bei einem Kiffer ist es nur eine Tüte. Also vergleiche doch mal den Drogenkonsum z.B. mit dem Trinken von einem Glas Bier.
Also ich persönlich finde nichts am Kiffen....

aber wenn ich mich zwischen einer Horde von alkoholgeschwängerten Fussballfans und einer Horde zugekiffter Fussballfans entscheiden müsste, mit der man z.B. ein U-Bahn-Abteil teilt.... dann doch lieber die "Kiffbacken".

Fragen zu für und wider:

Was das Volk so "meint"..... und was im StGB steht...... und was Toxikologen meinen.... sind diverse paar Schuhe.

Arbeitsplatz:

Müdigkeit wäre ja auch ein Thema...... Schlafentzug wirkt ähnlich wie Alkoholeinfluss......

Am Wochenende nicht ausreichend geschlafen= gefeuert?
 

MrsNorris

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Ich weiß nicht, warum du Drogenkonsum verteidigst. Es geht doch nicht darum, dass er keine Droge am Arbeitsplatz konsumiert hat, sondern herausgefunden wurde, dass er Drogen zu sich nimmt, obwohl er in einem sicherheitsrelevanten Bereich der BVG arbeitet.

Warum verteidigst du Leute, die kiffen so vehemmt?

Und warum immer die Vergleiche mit Alkohol? Ich wüsste z.B. nicht, dass man gleich bei einem Glas Bier berauscht ist. Ich hab aber schon bei Kiffern erlebt, wie die Wirkung ist. Eine junge Frau war Dauer-Aggro, wenn sie gekifft hat, ein anderer ist nach dem Konsum von Haschisch ins Krankenhaus gekommen. Der hat den Rausch, den ein Tütchen verursacht hat, nicht "vertragen".

Wenn du von Alkoholkonsum sprichst, dann meinst Du immer Leute, die sich sinnlos zulaufen lassen. Aber bei einem Kiffer ist es nur eine Tüte. Also vergleiche doch mal den Drogenkonsum z.B. mit dem Trinken von einem Glas Bier.
Natürlich gibt es Leute, die mit und auf Cannabis nicht klar kommen. Die gibt dort genauso wie beim Alkohol, bei Kaffeetrinkern usw. Das ist aber kein Grund, den Leuten ihre Eigenverantwortung abzusprechen und ihnen vorzuschreiben, woran sie sich zu berauschen haben. Die Kiffer, die nicht klar kommen, sind in der absoluten Minderheit.

Warum ich die Kiffer verteidige? Weil ich genug kenne, und mitkriege, wie sie unter der Kriminalisierung leiden, obwohl sie jeden Tag zur Arbeit gehen, Familie haben, ein ganz normales Leben führen und nur wegen dieser Krmininalisierung um ihre Existenz fürchten müssen und sich mit komischen Leuten abgeben müssen, um an ihr Rauchkraut zu kommen.

Was der junge Mann am WE macht, hat dem AG schlicht nix anzugehen, ausser er erscheint stoned zur Arbeit, was in dem Fall wohl nicht der Fall war. Das denken und die Konzentration wird doch nach zwei tagen nicht mehr beeinträchtigt! Im Gegensatz zum Alkoholrausch sterben beim THC-Rausch nämlich keine Gehirnzellen ab!

Bethany, hast du das pöse pöse Gras jemals selbst getestet? Garantiert nicht, sonst hättest du nicht solche Vorurteile. Klar ist es ein Unterschied, ob man ein Bier trinkt oder einen Joint raucht. Aber auch beim Joint kann variieren, wieviel drin ist, ob man dann also viel oder weniger merkt.
 
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Was das Volk so "meint"..... und was im StGB steht...... und was Toxikologen meinen.... sind diverse paar Schuhe.

Arbeitsplatz:

Müdigkeit wäre ja auch ein Thema...... Schlafentzug wirkt ähnlich wie Alkoholeinfluss......

Am Wochenende nicht ausreichend geschlafen= gefeuert?
Dein Vergleich hinkt! In sicherheitrelevanten Bereichen gibt es diese Bestimmungen und das ist gut so.
Cannabis hat Auswirkungen auf den Körper. Übertragen auf den CE-Bereich ist das ein Unding. BKFler müssen topfit, sie bewegen 40t-Züge, die Arbeit ist anstrengend, eine Nachlässigkeit oder Unaufmerksamkeit in diesem Bereich hätte tragische Folgen.
Jemand, der Drogen zu sich nimmt und sei es nur am Wochenende, hat in so einem Bereich absolut nichts verloren.
Aber wie gesagt, es bleibt jedem selbst überlassen, was er tut. Nur muss er dann, am besten freiwillig, auf sicherheitsrelevante Bereiche verzichten.
Aber wie man an dem Thema sieht, fehlte da die Einsicht. :icon_pause:
 

hartz5

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Warum ich die Kiffer verteidige? Weil ich genug kenne, und mitkriege, wie sie unter der Kriminalisierung leiden, obwohl sie jeden Tag zur Arbeit gehen, Familie haben, ein ganz normales Leben führen und nur wegen dieser Krmininalisierung um ihre Existenz fürchten müssen und sich mit komischen Leuten abgeben müssen, um an ihr Rauchkraut zu kommen.
Naja, die "Probleme" sind dann aber hausgemacht......es zwingt sie doch keiner zu kiffen.....
 

warpcorebreach

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um es nochmal kurz und knackig auf den punkt zu bringen:
es ist völlig wurst was die leute in der freizeit machen. kiffer haben aber nunmal das problem das sich das zeug noch nachweisen lässt wenn die wirkung wohl langst verflogen ist (ok sagt man aber auch bei alk unterliegt man da oft nem irrtum).
ihr könnt also kiffen wann immer ihr wollt, müsst aber dann auch damit leben das ihr gekündigt werdet wann immer der arbeitgeber will. und nicht vergessen, in dem beispiel war es eine fristgerechte kündigung!
 
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Natürlich gibt es Leute, die mit und auf Cannabis nicht klar kommen. Die gibt dort genauso wie beim Alkohol, bei Kaffeetrinkern usw. Das ist aber kein Grund, den Leuten ihre Eigenverantwortung abzusprechen und ihnen vorzuschreiben, woran sie sich zu berauschen haben. Die Kiffer, die nicht klar kommen, sind in der absoluten Minderheit.

Junge, Junge. Der Typ hat in einem SICHERHEITSRELEVANTEN Bereich gearbeitet, bei dem es auch um Menschenleben geht! Würdest Du gerne ein Unglück verantworten, nur weil er am Wochenende zuvor gekifft hat und nen Fehler bei der Arbeit macht?

Warum ich die Kiffer verteidige? Weil ich genug kenne, und mitkriege, wie sie unter der Kriminalisierung leiden, obwohl sie jeden Tag zur Arbeit gehen, Familie haben, ein ganz normales Leben führen und nur wegen dieser Krmininalisierung um ihre Existenz fürchten müssen und sich mit komischen Leuten abgeben müssen, um an ihr Rauchkraut zu kommen.

Tja, selbst Schuld, würde ich mal sagen. Es zwingt sie keiner dazu, sich jedes Wochenende die Sinne wegzukiffen.

Was der junge Mann am WE macht, hat dem AG schlicht nix anzugehen, ausser er erscheint stoned zur Arbeit, was in dem Fall wohl nicht der Fall war. Das denken und die Konzentration wird doch nach zwei tagen nicht mehr beeinträchtigt! Im Gegensatz zum Alkoholrausch sterben beim THC-Rausch nämlich keine Gehirnzellen ab!

Es geht den AG sehr wohl was an, da der Junge in einem SICHEREHEITSRELEVANTEN Bereich gearbeitet hat. Wäre genauso, wenn er LKW Fahrer wäre. Dann dürfte er auch nicht kiffen.

Bethany, hast du das pöse pöse Gras jemals selbst getestet?

Ach, man darf also nur mitreden, wenn man schon selbst Drogen genommen hat? :icon_neutral:

Garantiert nicht, sonst hättest du nicht solche Vorurteile. Klar ist es ein Unterschied, ob man ein Bier trinkt oder einen Joint raucht. Aber auch beim Joint kann variieren, wieviel drin ist, ob man dann also viel oder weniger merkt.
Ich kenne Kiffer und hab schon im Krankenhaus erlebt, wie die drauf sind. Ist nicht schön und für die Krankenwagenfahrer auch nicht, wenn sie anstelle von echten Notfällen zu Leuten müssen, die sich die Birne wegdröhnen.
 

MrsNorris

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Naja, die "Probleme" sind dann aber hausgemacht......es zwingt sie doch keiner zu kiffen.....
Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube
 

MrsNorris

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Ich kenne Kiffer und hab schon im Krankenhaus erlebt, wie die drauf sind. Ist nicht schön und für die Krankenwagenfahrer auch nicht, wenn sie anstelle von echten Notfällen zu Leuten müssen, die sich die Birne wegdröhnen.
Jede Wette, dass die Krankenwagen nicht mal annähernd so viel wegen Cannabis raus müssen wie für Alkoholleichen.

Und ja, du könntest besser mit reden, wenn du wüsstest, worüber du schreibst und nicht nur die gesellschaftlich eingebleuten Vorurteile nachplapperst!

Und nochmal: Wenn jemand am Samstag einen Joint geraucht hat, ist er Montags nicht mehr bekifft und stellt somit kein sicherheitsrelevantes Risiko dar. Das THC ist zwar im Blut nachweisbar, aber nicht mehr AKTIV. Das ist ein Unterschied. Kiffen schädigt nicht die Gehirnzellen und der Rausch ist nach 3-4 Stunden vorbei.
 

hartz5

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Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube
Ehrlich gesagt, es ist mir wurscht, wer sich welchem Laster hingibt...nur sollen diejenigen, die sich für Hasch, Alk oder sonstwas entscheiden dann auch den Konsequenzen stellen und nicht rumjammern, wenn andere sich an ihrer Entscheidung stören. Und ja, auch mich stört es, öffentlich von alkoholisierten Menschen belästigt zu werden. Und ja, meinentwegen kann Alk so teuer werden, dass sich ihn niemand mehr leisten kann und ja, der Jugendschutz in D ist ein Witz...

Und, dass andere zu Schaden kommt ist nunmal nicht auszuschliessen, wenn sich jemand für Drogen oder Alk entscheidet und dann andere schädigt. Deshalb bin ich auch für 0,0 Promille im Strassenverkehr....von Teilnahme am Verkehr unter Dorgeneinfluss ganz zu schweigen

Wer Drogen nimmt oder sich besaufen will, der sollte dafür sorgen, dass er niemanden schädigt....das klappt nur meistens nicht, weil man sich ja in Sphären katapultiert, wo einem die anderen sch..ßegal sind.

Es gibt wirklich wichtigere Gründe zu jammern, als die "Diskriminierung" von Kiffern....
 

warpcorebreach

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Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube

sorry aber die argumentation ist ja ein wenig so wie wenn ich mit gesichtstatoos und piercings an den bankschalter setze.
schlussendlich entscheidet der AG.
und wenn ich arbeitgeber wäre nähme ich mir das recht raus zu entscheiden das der kiffer heute nicht an der hochspannungsleitung arbeitet. alles andere wäre auch ein unding.
 
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Und, dass andere zu Schaden kommt ist nunmal nicht auszuschliessen, wenn sich jemand für Drogen oder Alk entscheidet und dann andere schädigt. Deshalb bin ich auch für 0,0 Promille im Strassenverkehr....von Teilnahme am Verkehr unter Dorgeneinfluss ganz zu schweigen
:icon_klatsch::icon_daumen:

ihr könnt also kiffen wann immer ihr wollt, müsst aber dann auch damit leben das ihr gekündigt werdet wann immer der arbeitgeber will. und nicht vergessen, in dem beispiel war es eine fristgerechte kündigung!
:icon_klatsch::icon_daumen:

warpcorebreach
und wenn ich arbeitgeber wäre nähme ich mir das recht raus zu entscheiden das der kiffer heute nicht an der hochspannungsleitung arbeitet. alles andere wäre auch ein unding.
Schade, dass es hier keinen Danke-Button gibt! :icon_klatsch::icon_daumen:
 
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Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?

Alkohol ist ein anderes Thema. Hier geht es um jemanden, der regelmäßig kifft, in einem sicherheitsrelevanten Bereich arbeitet und keinerlei Einsicht zeigt, dass sein Arbeitgeber das nicht gut findet und unterbinden will.

Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.

Und? Der Arbeitgeber möchte nicht, dass seine Angestellten illegale Drogen nehmen. So what?

Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).

Joint Venture - Haschisch rauchen macht harmlos.mp4 - YouTube
Ja, ja, dass die Kiffer ihr Haschisch immer so verharmlosen. Ist aber wurscht, ob sie das tun. Der Typ kifft und arbeitete bisher in einem Bereich, wo es um Menschenleben geht. Wenn er scheiße baut, kann das Leben kosten.

Jede Wette, dass die Krankenwagen nicht mal annähernd so viel wegen Cannabis raus müssen wie für Alkoholleichen.

Das ist nicht der Punkt, sondern dass Joint rauchen berauscht und außerdem diese Droge illegal ist.

Und ja, du könntest besser mit reden, wenn du wüsstest, worüber du schreibst und nicht nur die gesellschaftlich eingebleuten Vorurteile nachplapperst!

Nein, selbst erlebt. Wie gesagt, ich kenne Kiffer. Dazu muss ich nicht selbst kiffen. Und nein, ich würde es auch nicht tun.

Und nochmal: Wenn jemand am Samstag einen Joint geraucht hat, ist er Montags nicht mehr bekifft und stellt somit kein sicherheitsrelevantes Risiko dar. Das THC ist zwar im Blut nachweisbar, aber nicht mehr AKTIV. Das ist ein Unterschied. Kiffen schädigt nicht die Gehirnzellen und der Rausch ist nach 3-4 Stunden vorbei.
Und nochmal: Der Typ arbeitet in einem sicherheitsrelevanten Bereich, wo Drogenkonsum (egal wann der passiert) tabu ist. Die Ärztin hat ihm mitgeteilt nach dem ersten Test, was es für Konsequenzen haben könnte, der Typ hat weiter gekifft. Und nun muss er die Konsequenzen tragen. Punkt!
 
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Bethany
Und nochmal: Der Typ arbeitet in einem sicherheitsrelevanten Bereich, wo Drogenkonsum (egal wann der passiert) tabu ist. Die Ärztin hat ihm mitgeteilt nach dem ersten Test, was es für Konsequenzen haben könnte, der Typ hat weiter gekifft. Und nun muss er die Konsequenzen tragen. Punkt!
Danke, Bethany! :icon_klatsch::icon_daumen::icon_pause:
 

nightangel

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Und wer hat das Recht es ihnen zu verbieten? Warum dürfen sich Alkis auf offener Strasse zudröhnen, warum wird stillschweigend zugeguckt, wie sich unsere Jugend jedes WE ins Koma säuft, warum dürfen sich Politiker auf dem Oktoberfest mit DROGEN fotografieren lassen, warum müssen sich Schmerz-Patienten in den Untergrund begeben um an ihre Medizin zu kommen?
Niemand kann ihnen das verbieten, jeder kann tun und lassen was er will. Nur sollte dann auch der betreffende mit den Konsequenzen seines tuns leben.
Es geht nicht allein darum das er sich die Birne zukifft sondern dass sein Kiffen nicht mit seiner Arbeit vereinbar ist, eben aus Sicherheitsgründen.
Jemand der regelmässig in der Freizeit Alk zu sich nimmt und dann auf der Arbeit Mist baut wird wohl auch gekündigt wenn der AG erfährt das er sich ständig volllaufen lässt, auch wenn er zur Arbeit nüchtern erscheint.
Allein das Risiko das jemand dann auch irgendwann mal betrunken oder bekifft, oder eben noch mit Nachwirkungen davon, zur Arbeit erscheint reicht da schon aus, gerade in einem Sicherheitsrelevanten Beruf wo es auch um Menschenleben geht.
Es ist noch gar nicht so lange her, da war Hanf auch hier noch völlig normal, sowohl als Genuss-als auch als Schmerz-und Nutzmittel.
Wichtig ist doch, dass keine anderen Leute zu Schaden kommen, und das ist unter Einfluss von THC wenig wahrscheinlich (Strassenverkehr wie immer ausgenommen).
Warum ist es überall unwahscheinlich das Menschen durch THC Einfluss zu Schaden kommen ausser im Strassenverkehr? Wenn es im Strassenverkehr ein Risiko bedeutet kann es das auch bei bestimmten Berufen. Wenn er mit dem Auto unter dem Einfluss der Droge in eine Menschemenge rein fahren kann, dann kann er auch auf der Arbeit vll. mal eine Schiene falsch verlegen, nicht richtig befestigen etc. und der nächste Zug der drüber fährt entgleist.
Das macht für mich keinen Unterschied, überall da wo es um die Sicherheit von Menschen geht sind Drogen, Alkohol und ähnliches ein Unding. Auch wenn nur noch Reste vom Wochenende im Blut sind.
 

MrsNorris

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Und auch von mir nochmal zum mitschreiben: Wenn THC nachweisbar ist, heisst das nicht, dass jemand aktuell berauscht ist.
Ausserdem gibt es noch zig andere Gefahren, die die Konzentration beeinträchtigen können. Schlafmangel, Hunger, Flüssigkeitsmangel, Medikamente, persönliche Probleme. Um jegliches Risiko auszuschliessen, müsste man alles testen.
 

ThisIsTheEnd

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^ Eben.

Aber sehr amüsant mal wieder die Mär von der "Einstiegsdroge" u. ä. zu lesen.
 

Hartzeola

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Eine Droge ist eine Droge, der Erwerb eines Führerscheins stand schon in Frage.
 
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Hartzeola
Eine Droge ist eine Droge, der Erwerb eines Führerscheins stand schon in Frage.
Das wurde ja versucht:icon_party: hier zum Ausdruck zu bringen! Leider vergeblich, deshalb versuche ich es auch nochmal!

Cannabis hat Auswirkungen auf den Körper. Übertragen auf den CE-Bereich ist das ein Unding. BKFler müssen topfit, sie bewegen 40t-Züge, die Arbeit ist anstrengend, eine Nachlässigkeit oder Unaufmerksamkeit in diesem Bereich hätte tragische Folgen.
Jemand, der Drogen zu sich nimmt und sei es nur am Wochenende, hat in so einem Bereich absolut nichts verloren.
Ich zitiere hier auch mal aus einem laufenden Arbeitsvertrag eines Berufskraftfahrers, der ebenfalls in einem sicherheitsrelevanten Bereich tätig ist, dem Straßenverkehr:

"Die Aufnahme und Ausübung der Arbeit unter Einfluss von Alkohol oder anderer berauschender Mittel ist strikt untersagt. Sofern der Arbeitnehmer auf ärztlichen Rat hin Medikemente einzunehmen hat, wird er den Arbeitgeber unverzüglich und unaufgefordert unter Hinweis auf etwaige, seine Wahrnehmungs- und Arbeitsfähigkeit beeinträchtigende Nebenwirkungen informieren."

Dieser Passus schließt alles aus, bei Zuwiderhandlung ist hier die fristlose Kündigung sicher. Es ist ebenfalls ein sicherheitsrelevanter Bereich.
Übertragen auf dieses Thema, er muss sich irgendwo anders eine Arbeit suchen. Es ist bei "Kiffen" ausgeschlossen in einem sicherheitsrelevanten Bereich zu arbeiten, Punkt!

 

FerAlNo

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Also manche sollten langsam hinter ihrem Einstiegsdrogenmond bezüglich Hanf hervor kommen und einen Lehrgang in Sachen Drogen bevor sie in dieser Sache den Mund aufmachen und besonders meinen gegen verfolgte Minderheiten hetzen zu müssen.
Präzedenzfälle in dieser Sache gab es in den Neunzigern, aber da die Ungleichbehandlung politisch gewollt ist gab es auch hier keine einheitliche Regelung, auch weil die Politik sich nicht an die Auffasung des BvG anpassen will. Welches allerdings ein Recht auf Rausch verneint hat.
Das Kiffen die Reaktionszeit verlangsamt ist ebenso eine Mär und eine Studie in Maastricht ca. 1996 (müsst ich raussuchen) hat festgestellt das Kiffer die besonneren Autofahrer sind...
Jetzt nicht unterstellen ich würde berauschtes Fahren verharmlosen!
Wer nie gekifft hat, kann sich das sowieso nicht vorstellen und wird immer Äpfel mit Birnen vergleichen.
Nun gibt es aber Kulturen in denen gehört das zur Religion, wie bei den Christen der Weihrauch der übrigens THC enthällt. Wenn ich also Sonntags in der Kirche zu nah und zu lange in der Nähe des Weihrauchtopfes war dürfte ich theoretisch Montags kein Fahrzeug führen, keine OPs usw.
Aber der blaue Montag kommt ganz woanders her. (Färbereien)
Dazu kommt das THC verschieden verstoffwechselt wird und die gerauchten bzw. gegessenen THC Formen bei jedem und jeder anders wirken. Im Blut ist THC übrigens nicht so lange nachweisbar, deshalb werden Urinroben gemacht und Abbaustoffe festgestellt die übrigens jeder und jede im Körper hat
Denn THC ist eine körpereigene Substanz (Endocannabinoide) und unser Hirn hat speziell hierfür Rezetoren, im Gegensatz zum Alkohol z.B. welcher sich seine Andockstellen brutal selbst verschafft.
Das ist auch einer der Gründe warum das eine abhängig macht und das andere nicht. Trotzdem willich eine gewisse Abhängigkeit beim Hanf heute nicht mehr verneinen, denn wer will nicht auch immer wieder ins Paradies wenn er oder sie es kennen würde?
Es gibt Menschen die öffnen mit kiffen Türen die andere schon gar nicht mehr haben...
Das die Gazette welche diese Meldung gebracht hat nicht gerade für Meinungsfreiheit und Wahrheit steht sollte wohl auch bekannt sein...
Und nach so manchen Kriterien die hier angeführt werden müßte die Strasse um die Hälfte freier sein...
 

hartaber4

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hartaber4

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Und in dem Fall ist die Droge in Deutschland auch noch illegal.

Aber das wird ja alles ignoriert.
THC ist per se nicht illegal:

Anleitung
zur Beantragung einer Ausnahmegenehmigung
zur medizinischen Verwendung von Cannabis
bei der Bundesopiumstelle


Diese [FONT=Times New Roman,Times New Roman][FONT=Times New Roman,Times New Roman]Anleitung enthält Informationen für einen Antrag [/FONT][/FONT]auf eine Ausnahmeerlaubnis zum Erwerb von Cannabis zur Anwendung im Rahmen einer medizinisch betreuten und begleiteten Selbsttherapie nach § 3 Abs. 2 BtMG (Betäubungsmittelgesetz) bei der Bundesopiumstelle des BfArM (Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte).

Grundsätzlich kann ein Arzt einem Patienten keinen Cannabis verschreiben, sondern Patienten können einen Antrag an das BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte) stel-len, um Cannabis für medizinische Zwecke selbst anwenden zu dürfen.
Nach den bisherigen Erfahrungen ist es für den Erfolg eines solchen Antrags entscheidend, dass ein Arzt den Antrag befürwortet, das heißt, die Notwendigkeit einer Behandlung mit Cannabis aus-drücklich bestätigt und die Gründe für seine Auffassung überzeugend darlegt. Es können auch mehrere Stellungnahmen von Ärzten eingeholt werden, beispielsweise von einem Schmerzthera-peuten und dem Hausarzt.


Link:


http://www.cannabis-med.org/german/bfarm_hilfe.pdf

 

arbeitslos in holland

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die einstiegsdroge nr.1 ist und bleibt alkohol. schlimm genug, ist der auch noch gesellschaftlich anerkannt, jederzeit verfügbar, selbst für kinder :icon_neutral:

und das schreibe ich nicht nur deshalb, weil ich als 8jähriger steppke schon den apfelmostkrug vor die nase gesetzt bekam.

ich bin auch in einem bundesland aufgewachsen, indem wöchentlich in den dörfern und käffern dem alkohol gefröhnt wird. :icon_eek:

die kollatarallschäden durch übermäßigen alkoholkonsum, bei jugendlichen und erwachsenen, dürften auf die gesamtbevölkerung berechnet, wesentlich höher sein als die schäden durch cannabisgebrauch.

es müssten drogen alle gleichbehandelt werden, beim cannabis kommt gleich die verbotskeule und beim alkohol das große verständnis, weil der wengerter schließlich kein drogendealer ist.

und wenn die csu-politiker tagtäglich vollgesoffen sind, stört das auch keinen :icon_neutral::icon_neutral:
 

hartaber4

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es müssten drogen alle gleichbehandelt werden, beim cannabis kommt gleich die verbotskeule und beim alkohol das große verständnis, weil der wengerter schließlich kein drogendealer ist.
Das wird logisch kaum durchsetzbar sein, weil die Drogen völlig unterschiedlich wirken.

Nach dem Grad der Schädlichkeit müsste Heroin erlaubt sein.... einzige physische Nebenwirkung sind Verstopfungen.

(Das was Junkies in der Regel so übel aussehen lässt, ist nicht die Droge Heroin (wenn sie denn rein wäre), sondern die sozialen Bedingungen (oder polytoxischer Konsum anderer Subtanzen).
 

arbeitslos in holland

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ich bitte dich

in ba-wü gibt es öffentliche bier u. weinfeste, man schickt die kinder zum bierholen zum bäcker oder in edeka.

mach`mal ein öffentliches cannabisfest. dann haste die streifenhörnchen mit samt dem staatsschutz am ***** hängen.......


teufelszeug wie heroin oder kokain gehört natürlich nicht erlaubt. :icon_evil:

was sollen dann die koksnasen in bärlin schnupfen ?

milchpulver ? :biggrin:
 

FerAlNo

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Es gibt keine Einstiegsdroge - so oder so nicht.
Sonst müssen wir z.B. in Sachen Rauchen beim Schnuller anfangen, oder? Ist das weit her geholt.
Stimmt die Todesstrafen wegen Cannabis häufen sich in bestimmten Ländern wo das Kraut auch noch tiefe z.T. religiöse Kultur bedeutet.
Und warum? ---------

Nein Bethany das wird nicht ignoriert und tausende eher millionen Menschen auf dem Planeten kämpfen dafür das es endlich ein Ende des Kriegs gegen die sogenannten Drogen, die im Ursprung Pflanzen sind, gibt. Und Kiffen ist auch nicht verboten, der Konsum also ausdrücklich erlaubt und wer denken kann beginnt hier die Schizophrenie dieser Drogenpolitk zu erkennen die übrigens gar nicht so weit von der der Sozialgesetzgebung entfernt ist wie es scheint
 

FerAlNo

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Wobei hartaber4 aber nicht ganz unrecht hat denn schließlich war so gut wie jede heute sogenante Droge vorher Medizin und es stimmt auch das wenn die Junkies sauberes Material bekommen und mit der Dosis umgehen können sogar sehr gesund bleiben, wie übrigens alle die mit ihrer Droge/Medizin umgehen können.
Obwohl ich das mit der Nadel doch schon ziemlich pervers finde und die Entzugserscheinungen zeigen nun auch deutlich das hier Abhängigkeit vorliegt Und diese ist die kleine Schwester von Gier und Skrupelosigkeit. Aber da kann wiederum die Pflanze nichts für...
 

arbeitslos in holland

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kinder lernen in aller erster linie vom vorbild ihrer eltern

vattern und mudder rauchen doch keine joints vor den kindern :icon_eek:

aber die bierflaschen stehen auf dem tisch und zu silvester wein, sekt und härteres.

mit dem alkohol kommt das kind als erstes in kontakt.

denjenigen, denen der alkohol nicht schmeckt, wird er dann mit zuckerlösung schmackhaft gemacht.
 

MrsNorris

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Und in dem Fall ist die Droge in Deutschland auch noch illegal.

Aber das wird ja alles ignoriert.
Das wird nicht ignoriert, die Illegalität ist das Problem!
Wäre Cannabis legal, wären unsere Gefängnisse leerer, der Staats-Säckel gefüllt und Tausende Existenzen müssten nicht mehr mit dem Risiko leben.

Bei dem Foto von dem Seehofer könnt ich :icon_kotz:
Da muss ich doch glatt mal dieses Liedchen posten (mankann übrigens den Namen Zimmermann beliebig ersetzen finde ich :biggrin:, übrigens auch für einige User hier:icon_smile:)

Hans Söllner - Marijuana fürn Herrn Zimmermann [HD] - YouTube
 

FerAlNo

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Danke MrsNorris, es gibt noch viele weitere gute Sachen vom Hans zum Thema. Aber das ist ja bestimmt bekannt.
Von Joint Venture sind meine Lieblingssachen "Der Esel" und das Lied vom ersten Haschischtoten.
Naja und Manu Chao ist eh tägliche Pflicht...



Free the Weed...
 

nightangel

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Das Kiffen die Reaktionszeit verlangsamt ist ebenso eine Mär und eine Studie in Maastricht ca. 1996 (müsst ich raussuchen) hat festgestellt das Kiffer die besonneren Autofahrer sind...
Jetzt nicht unterstellen ich würde berauschtes Fahren verharmlosen!
Wer nie gekifft hat, kann sich das sowieso nicht vorstellen und wird immer Äpfel mit Birnen vergleichen.
DAS ist jetzt nicht dein ernst oder? :icon_eek:
Ich habe schon einige erlebt die nach dem Kiffen in keinster Weise mehr im Stande gewesen wären ein Auto sicher zu lenken.
Auch ich selber habe es ein paar mal getan, und glaube mir ich hätte mich mit Sicherheit danach in kein Auto mehr gesetzt, genausowenig wie in betrunkenem Zustand. Denn dann hätte man danach garantiert einiges am Strassenrand erneuern dürfen und das Auto wäre auch auf dem Schrott oder zumindest in der nächsten Werkstatt gelandet. Canabis nimmt, genauso wie auch Alkohol, Hemmungen und wer keine oder kaum noch Hemmungen hat dem wird es auch im Straßenverkehr egal sein ob er Schlangenlinien fährt, das Gaspedal durchtritt, obwohl er sich im Stadtverkehr befindet, oder sonstwas.
Dazu kommt das THC verschieden verstoffwechselt wird und die gerauchten bzw. gegessenen THC Formen bei jedem und jeder anders wirken. Im Blut ist THC übrigens nicht so lange nachweisbar, deshalb werden Urinroben gemacht und Abbaustoffe festgestellt die übrigens jeder und jede im Körper hat
Denn THC ist eine körpereigene Substanz (Endocannabinoide) und unser Hirn hat speziell hierfür Rezetoren, im Gegensatz zum Alkohol z.B. welcher sich seine Andockstellen brutal selbst verschafft.
Das ist auch einer der Gründe warum das eine abhängig macht und das andere nicht. Trotzdem willich eine gewisse Abhängigkeit beim Hanf heute nicht mehr verneinen, denn wer will nicht auch immer wieder ins Paradies wenn er oder sie es kennen würde?
Alkohol und andere Drogen, ja selbst Medikamente wirken auch bei jedem Menschen anders. Trotzdem kann man nicht einfach sagen das es harmlos ist. Einem extremen Alkoholiker wir man auch kaum ansehen das er betrunken ist, er wird sich ganz normal verhalten und auch selber nicht viel davon merken eben weil sich der Körper an den Alkohol gewöhnt hat, dennoch ist bei diesem die Reaktionszeit gemindert auch wenn es nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.
Und auch Kiffen kann abhängig machen. Selber bei einem Ex erlebt der von dem Zeug auf Entzug war (unter ärztlicher Aufsicht), musste regelmässig Medikamente nehmen und hat die von Heute auf Morgen einfach abgesetzt. Auswirkung, extrem unruhig, Schweißausbrüche, Aggressivität usw.
Da braucht mir keiner mehr erzählen das man von regelmässigem Kiffen nicht Abhängig wird. Alkoholiker wird man auch nicht von ab und zu mal ein Glas bei einer Feier sondern es macht die Regelmässigkeit auf Dauer gesehen.

Es spielt eigtl. auch garkeine Rolle ob nun irgendwas legal ist oder nicht, jeder kann mit seinem Körper machen was er will. Ob er nun Drogen konsumiert, sich regelmässig die Birne zusäuft oder sonstwas, das ist jedem selber überlassen. Aber wenn es darum geht das anderen Menschen dadurch Gefahr droht heißt es diese abzuwehren.
Ich möchte weder von einem Betrunkenen noch von einem Bekifften über den Haufen gefahren werden. Und in diesem Fall hier ging es auch um die Sicherheit anderer.
Wer sein eigenes Leben aufs Spiel setzen will kann das gerne tun aber es geht nicht an auch das Leben anderer fahrlässig zu gefährden.
 

FerAlNo

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Doch nightangel war es. Mein voller Ernst. Und die Maastricht Studie hab ich mir ja nicht aus den Fingern gesogen...
Und wenn ich Dir jetzt noch sage das ich sowohl Kampfsport als auch Fussball und zwar sehr gut als Torwart, ebenso wie Handball bekifft ausgeführt habe wirst Du es nicht glauben, genau wie wenn ich sage das ich sehr, sehr oft mit bekifften Fahrern unterwegs war, damals in der Jugend und niemals was passiert ist...
Und wer meint damals gabs das Zeug von heute nicht sollte wissen das es Öl und gutes Haschisch gab :icon_smile:
Du vergleichst auch wieder Äpfel mit Birnen denn besoffen ist nicht gleich bekifft wie Du wissen müsstest. Und wer mit Hanf umgehen kann kann sich auf eine Sache die auch so gut beherrscht wird noch besser konzentrieren weshalb Hanf auch als Dopingmittel verboten ist.
Frag mal Skate- und Snowborder oder BMXler dazu.
Aber ich kenne auch die andere Seite als ich einer der besten Torhüter Niedersachsens war C und B Jugend - hatte ich immer eine Flasche Lumbumba am Pfosten stehen.

Cannabis nimmt denen die Hemmungen die so schon wenig haben doch die Introvertierten wird es noch mehr verschliessen...

Und sag mir nicht nach das ich etwas verharmlose denn ich sage nur die Wahrheit und klar kenne ich die Entzugserscheinungen die Du von Deinem Ex benannt hast, aber ich weiß auch wie sie hätten umgangen werden können. Und zwar ohne Medikamente...

Klar gibt es welche die wären bzw. sind eine Gefahr, aber es gibt vielleicht noch mehr die damit umgehen können und die werden kriminalisiert und um ihre Arbeit gebracht weil andere damit nicht umgehen können und darumgeht es.
Ausserdem überseht ihr immer die anderen Argumente besonders in diesem Fall denn wenn es nachweisbar ist, siehe Texte vorher und z.B. zwei Tage vorher konsumiert wurde dann geht an dem Tag einfach keine Gefahr mehr davon aus.
Es gab Fälle in unseren Studien da haben die Kiffer und ich rede hier vom ausschließlichem Konsum einer Substanz und zwar nur wenn wir es sehr extrem betrieben haben am Abend, neue Geräte wie Vaporizer getestet z.B., von Wirkungen am nächsten Vormittag gesprochen. Aber dann war auch gut.
Und so viel ich weiß ist der Fall der hier benannt ist nie bei der Arbeit aufgefallen...
 

nightangel

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Wie du schon sagtest, jeder Mensch reagiert anders darauf und genau das steht niemandem auf der Stirn geschrieben. Da man niemandem ansehen kann wie er drauf reagiert und was er unter dem Einfluss noch Zustande bringt ist es eben für alle Tabu wenn es eine Gefahr für andere werden kann.

Es spielt dabei eben keine Rolle ob du damit noch Leistungsfähiger warst und ob du dich fit gefühlt hast, ein anderer ist es eben nicht mehr. Wie soll man das bitte nachweisen, woran soll man das fest machen? Wer kann woran festmachen ob jemand unter dem Einfluss eine Gefahr darstellt und wer nicht, das geht nicht also ist es für alle Tabu.

Ein Alkoholiker wird auch immer behaupten unter dem Einfluss noch Leistungsfähiger zu sein, sich Fit zu fühlen und keinerlei Gefahr für andere darzustellen wenn er z.B. noch Auto fährt oder in einem Sicherheitsrelevanten Job arbeitet.
Und ja, man kann es vergleichen, beides sind Bewustseinsverändernde Drogen, Alkohol genauso wie Canabis und noch einige mehr und nur darum geht es. Es ist da völlig egal ob der Gesetzgeber es legalisiert oder nicht, ob es gesellschaftlich anerkannt ist oder nicht, das ändert nichts an der Wirkung.

Und ja, es mag sein das Wirkung nachgelassen hat es aber immer noch nachweisbar ist. Aber kein Test sagt eindeutig es ist noch vorhanden aber nicht mehr Wirksam, kein Test sagt eindeutig wann genau es konsumiert wurde, das weiß eben keiner genau.
Auch über die Menge die noch Nachweisbar ist lässt sich das nicht genau fest machen, denn wenn einer vor 2 Tagen 6 geraucht hat kann die Restmenge noch genauso hoch sein als wenn einer vor 1 Tag 2 geraucht hat, eben weil bei der grösseren Menge der Abbau länger dauert.
Von daher kann niemand definitiv sagen ob noch Wirkung vorhanden oder nicht, also geht man auf Nr. sicher.
Auch jemand der Montags Morgens noch Restalkohol im Blut hat und in einer Kontrolle erwischt wird hat Pech gehabt und darf erstmal das Auto stehen lassen und weiter laufen, da kann er noch so jammern das er ja wieder Fit ist und dass es nur ein Rest vom WE ist. Das lässt sich eben nicht kontrollieren ob der Wert noch von den 20 Bier vom Sa. ist oder von dem einen Bier zum Frühstück.
 

MrsNorris

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Dazu fällt mir noch ein: Ich hatte mal einen Kumpel, der heftig ADHS hatte. Der fuhr nüchtern wirklich wie eine besengte Sau. War er bekifft, konnte man unbesorgt einsteigen, dann fuhr er sehr umsichtig. Trotzdem befürworte ich es auch nicht, berauscht ein Fahrzeug zu führen. Berauscht wohlgemerkt, mit Spuren von THC ist das was anderes.
 
E

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Aber sehr amüsant mal wieder die Mär von der "Einstiegsdroge" u. ä. zu lesen.
Och, so abwegig ist das nicht.
Von meiner ehemaligen Kifferclique (20 Jahre her), ist damals einer auf einem LSD Trip hängen geblieben, ein anderer Kokainabhängig geworden (mehrere Entzugsversuche in Kliniken) und einer ist Jahre später an H gestorben.
Sicher sind das nur 3 Leute von ~20 die damals "dabei" waren, von den meisten weiß ich auch nicht wie ihr Leben weiter verlief, da ich den Kontakt zu dieser Clique damals abrupt abbrach.
Ich sehe Dope schon als Einstiegsdroge an, sie führt einen in entsprechende Kreise. Nach einem Joint ist man in entsprechender Runde auch eher geneigt mal eine Nase zu ziehen oder anderes zu probieren, da man eh schon benebelt ist.

Wie überall gilt: Dosis facit venenum. (Die Dosis macht das Gift)
 
E

ExitUser

Gast
Ehrlich gesagt ist es wurscht, wer sich hier zu seinem Kifferkumpel ins Auto setzen würde.

Die BVG war der Arbeitgeber des Kiffers und bei sicherheitsrelevanten Bereichen gibts Klauseln im Vertrag.

Der Typ hat trotzdem nicht die Finger vom Hasch gelassen und weitergekifft und es wurde bei 2 (!) Tests nachgewiesen.

Die BVG konnte hier nicht anders handeln, als ihn zu entlassen.

Wenn was im Aufgabenbereich des Kiffers passiert wäre (Personenschaden) und es wäre herausgekommen, dass einer der Arbeiter Drogen nimmt und die BVG das wusste und ignorierte, die könnten sich vor Schadensersatzklagen nicht mehr retten.

Übrigens hätten sie ihn auch entlassen, wenn beide Male Restalkohol in seinem Blut nachgewiesen worden wäre.
 
E

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Bethany

Zitat:
Zitat von ThisIsTheEnd
Ich stimme dir vollkommen zu und das ist ein wichtiger Grund Gras zu legalisieren.

Ach ja...

Irgendwie widersprichst du dir gerade selbst.


Bin übrigens dafür, das Zeug NICHT zu legalisieren und wegen Alkohol: 0 Promille beim Auto- und Fahrradfahren.
:icon_klatsch::biggrin::icon_pause: Schade, dass hier kein "Danke" ist, Bethany!
 

warpcorebreach

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Ach ja...

Irgendwie widersprichst du dir gerade selbst.


Bin übrigens dafür, das Zeug NICHT zu legalisieren und wegen Alkohol: 0 Promille beim Auto- und Fahrradfahren.

gemeint ist sicher, wäre gras legal müsste man sich nicht in "illegalen" kreisen bewegen um es zu bekommen etc..
 

ThisIsTheEnd

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@warpcorebreach, richtig, so war das gemeint. Die Aussage bezog sich auf die illegalen Kreise und nicht auf die Einstiegsdroge. Etwas unsauber formuliert, da ich in Eile war. :icon_smile:
 
E

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Ach so. Also damit sich die Suchties nicht mehr in illegalen Kreisen bewegen müssen, soll also Haschisch legalisiert werden, damit jeder dran kommt, der mal sehen will, wie "cool" es ist, sich die Birne vollzudröhnen mit kiffen.

Toll. Haben wir also neben den minderjährigen Schnapsleichen dann auch noch Drogenleichen, weil es auch für Kinder und Jugendliche dann nicht mehr schwer ist, an das Zeug zu kommen. (Was ich schon bei Alkohol sehr problematisch finde.)
 

michel73

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Toll. Haben wir also neben den minderjährigen Schnapsleichen dann auch noch Drogenleichen, weil es auch für Kinder und Jugendliche dann nicht mehr schwer ist, an das Zeug zu kommen. (Was ich schon bei Alkohol sehr problematisch finde.)

Ähmm kontrollierte Abgabe ?

Seit mehr als 20 Jahren wird in Holland Marihuana (Wiet) und Hashisch von Coffeeshops verkauft. Obwohl dieser Verkauf wegen UN Verträge nicht legal ist, findet keine Strafverfolgung statt wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden (Opportunitätsprinzip).

Diese Politik basiert sich auf dem Unterschied in Gesundheitsschaden zwischen Cannabis ("weiche" Drogen) und z.B. Heroïn oder Kokaïn ("harte" Drogen).


Sie führt zu Markttrennung zugunsten der öffentichen Gesundheit, zu Dekriminalisierung der Verbraucher, zu einem verbesserten sozialen Aufsicht und ebenso zu weniger Kriminalität im Verkaufsbereich und damit zu einer Verringerung der illegalen Geldwirtschaft.
 

hartz5

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Irgendwie hab ich bei einigen hier das Gefühl, so schwer kann es gar nicht sein, an das Zeug zu kommen....:cool:
 

hartz5

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Dann ist es deiner Meinung nach wohl so das jeder der für die Dekriminalisierung ist sich dumm gekifft hat oder wie soll man das verstehen ?

Was man liest aus dem was ich schreibe kann ich nicht beeinflussen...

Ich sehe aber weitaus wichtigere Probleme, als die Legalisierung von Drogen, damit sich ein paar Labile straffrei die Birne zukloppen können.....
 
E

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Toll. Haben wir also neben den minderjährigen Schnapsleichen dann auch noch Drogenleichen
Mal über den Tellerrand gucken: Der Drogenkrieg in Mexico den es nur gibt weil Drogen illegal sind, hat seit Ende 2006 fast 48.000 Tote gefordert (Wikipedia - SPIEGEL ONLINE), die USA geben dafür fast 3 Milliarden Dollar pro Jahr aus. Wirkung? Außer steigender Drogenkriminalität eigentlich nichts.
Wie gesagt: Ich grüble noch, ob eine Welt mit Drogen nicht besser dastünde als eine Welt die einen völlig aussichtslosen Kampf dagegen führt.
 

michel73

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Was man liest aus dem was ich schreibe kann ich nicht beeinflussen...
Klingt wie eine Ausrede :biggrin:

Ich sehe aber weitaus wichtigere Probleme, als die Legalisierung von Drogen, damit sich ein paar Labile straffrei die Birne zukloppen können.....
Wie kommst du darauf das die Labil sind ?

Außerdem ist hier die Rede von Cannabis und nicht von "Drogen" allgemein.
 

hartz5

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Klingt wie eine Ausrede :biggrin:

Und wieder liest Du, was Du lesen willst....

Wie kommst du darauf das die Labil sind ?

Wer zu schwach ist, sein Leben so zu ändern, dass es ohne Drogen (ja, auch Cannabis ist für mich ne Droge...wie übrigens auch Alkohol) zu ertragen ist, ist für mich labil.....sonst bräcuhte es diese wirklich mehr als sinnlose Diskussion nicht

Außerdem ist hier die Rede von Cannabis und nicht von "Drogen" allgemein.

Wenn heute Cannabis legalisiert werden soll, dann kommt morgen das Geschrei nach der Freigabe von Koks, Heroin usw usw....dem Menschen reicht nie eine Hand, der will immer den ganzen Arm.
 

MrsNorris

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Ein Verbot schreckt niemanden ab, Drogen zu nehmen, und eine Freigabe verlockt längst nicht zum Konsum.
 

hartaber4

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Bleibt nur zu hoffen, dass das Ganze einem logischen Wandel unterliegen wird.

Hier sei an den § 175 StGB erinnert:
(Wikipedia)

Die Bundesrepublik Deutschland hielt zwei Jahrzehnte lang an den Fassungen der §§ 175 und 175a aus der Zeit des Nationalsozialismus fest. 1969 kam es zu einer ersten, 1973 zu einer zweiten Reform. Seitdem waren nur noch homosexuelle Handlungen mit männlichen Jugendlichen unter 18 Jahren strafbar, wogegen das Schutzalter bei lesbischen und heterosexuellen Handlungen bei 14 Jahren lag. Erst nach der Wiedervereinigung wurde 1994 § 175 auch für das Gebiet der alten Bundesrepublik ersatzlos aufgehoben.

Im Volksmund wurden Schwule gelegentlich als „175er“ bezeichnet. Gleichzeitig nannte man den 17. Mai (17.5.) zahlenspielerisch den „Feiertag der Schwulen“. Heutzutage finden zufällig am selben Tag Aktionen zum International Day Against Homophobia statt.


Ich bin weder homosexuell noch kiffe ich (wenn ich es wollte, würde ich es auch machen)..... aber das gibt mir doch nicht das Recht mit Vorurteilen um mich zu hauen ohne den Verstand zu benutzen..... und das StGB ist keine "moralische Bibel".

Weiteres Beispiel zur Ethik im Strafrecht?

Wenn Frauen in Beziehungen (aus Verzweiflung) töten.... ist es oft wegen des Tatherganges Mord (Planung/Heimtücke wg. i.d.R. körperlicher Unterlegenheit).

Wenn Männer das machen, geschieht der Tathergang oft in einer Affekthandlung..... macht dann "nur" Totschlag.

Da möchte ich nicht Richter sein......oder in dessen Haut stecken.



Wer sich mal neben den Klischee´s zu dem Thema Sucht etwas erden will ("ein paar Labile die sich legal zuballern wollen"):


Höllentrips
Link: Hllentrips -

Höllentrips - Leben mit Heroin ~ dokumentartube

Beim Stichwort "Heroin" denken viele zunächst an Bahnhofsmilieu, Kriminalität und Verwahrlosung. Doch es gibt Menschen, die trotz ihrer Drogenabhängigkeit ein nach außen hin "normales", unauffälliges, Leben führen: wie zum Beispiel Jörg und Christiane. Der freischaffende Journalist und die alleinerziehende Mutter zeigen wie suchtkranke Menschen im Alltag zu "funktionieren" versuchen.
 
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Langsam wirds echt lächerlich, wenn Fans vom Kiffen jetzt schon mit Vergleichen zur Schwulenverfolgung kommen.

Ähmm kontrollierte Abgabe ?
Klar. Genau wie die Altersbegrenzung bei Alkohol. :biggrin:

Mal über den Tellerrand gucken: Der Drogenkrieg in Mexico den es nur gibt weil Drogen illegal sind, hat seit Ende 2006 fast 48.000 Tote gefordert (Wikipedia - SPIEGEL ONLINE), die USA geben dafür fast 3 Milliarden Dollar pro Jahr aus. Wirkung? Außer steigender Drogenkriminalität eigentlich nichts.
Wie gesagt: Ich grüble noch, ob eine Welt mit Drogen nicht besser dastünde als eine Welt die einen völlig aussichtslosen Kampf dagegen führt.
Und wie viele Tote erst der Drogenkonsum an sich fordert.
 

hartaber4

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Langsam wirds echt lächerlich, wenn Fans vom Kiffen jetzt schon mit Vergleichen zur Schwulenverfolgung kommen.
Ob Schwule das so lächerlich fanden als ihr Lebensgefühl eine Straftat war?

"Behauptung ist nicht Beweis." Shakespeare

"Nur die Spitze des Eisbergs"
Nach Einschätzung der Grünen-Politikerin Maria Klein-Schmeink liegt der deutliche Anstieg der Fallzahlen vor allem daran, dass sich in Krankenhäusern und Arztpraxen die Fehlermeldungskultur verbessert hat. "Doch die Zahlen sind nur die Spitze des Eisberges, es gibt eine deutliche höhere Dunkelziffer", sagte die Patientenrechtssprecherin der Grünen-Fraktion. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit schätzt, dass jährlich etwa 17.000 Patienten durch ärztliche Behandlungsfehler sterben.


An den Folgen ihres Alkoholkonsums sterben jedes Jahr in Deutschland 74 000 Menschen, das entspricht gut neun Prozent aller Todesfälle, berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltdrogentages. Die durch alkoholbedingte Erkrankungen hervorgerufenen volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich demnach auf 24 Milliarden Euro pro Jahr.

74 000 Alkoholtote pro Jahr in Deutschland - Nachrichten Welt Print - Wissen - WELT ONLINE

Britische Wissenschafter haben verschiedene Drogen auf ihre Zerstörungskraft für den Körper und die Gesellschaft untersucht - und Alkohol als den gefährlichsten Suchtstoff identifiziert. Er ist laut einer im Fachmagazin Lancet publizierten Studie weitaus gefährlicher als Heroin oder Crack.

Marihuana, Ecstasy und LSD schätzen die Forscher als deutlich weniger zerstörerisch ein.

Drogen-Studie - Alkohol gefährlicher als Heroin und Crack - Gesundheit - sueddeutsche.de


Deutlich weniger Menschen sind im vergangenen Jahr an ihrer Drogensucht gestorben. Doch die Statistik hat Tücken. Denn die offizielle Zahl der Konsumenten ist gestiegen - vor allem durch Crystal.

Droge "Auto":

Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr erstmals seit 20 Jahren gestiegen. Auf deutschen Straßen kamen 3991 Menschen ums Leben.

Unfallstatistik 2011: Zahl der Verkehrstoten in Deutschland gestiegen - Welt - Tagesspiegel

Die Zahl der Drogentoten ist im vergangenen Jahr um ein Fünftel und damit auf den niedrigsten Stand seit 1988 gesunken. 986 Menschen seien 2011 durch den Konsum von Rauschgift gestorben, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans.

Illegale Suchtmittel - Zahl der Drogentoten sinkt um 20 Prozent - Gesundheit - sueddeutsche.de

WO SETZT MAN DA JETZT DEN SCHWERPUNKT ?!?

Ganz einfach... immer auf den "Schwächeren" (mittels Vorurteilen) einhauen.... nichts ist einfacher (gibt aber wenig an wahrer Größe)
 
E

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Gast
Ob Schwule das so lächerlich fanden als ihr Lebensgefühl eine Straftat war?
Wenn ihre Ermordung mit Drogenkonsum gleichgesetzt wird, sicher schon.

Und Drogen sind illegal, aber es gibt trotzdem fast 1000 Tote in einem Jahr. (Autos sind nicht illegal und es gibt davon auch viel mehr als Drogenjunkies. Im übrigen fahren nicht nur in Deutschland zugelassene Autos auf Straßen in Deutschland.)
 

MrsNorris

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Ob Schwule das so lächerlich fanden als ihr Lebensgefühl eine Straftat war?

"Behauptung ist nicht Beweis." Shakespeare

"Nur die Spitze des Eisbergs"
Nach Einschätzung der Grünen-Politikerin Maria Klein-Schmeink liegt der deutliche Anstieg der Fallzahlen vor allem daran, dass sich in Krankenhäusern und Arztpraxen die Fehlermeldungskultur verbessert hat. "Doch die Zahlen sind nur die Spitze des Eisberges, es gibt eine deutliche höhere Dunkelziffer", sagte die Patientenrechtssprecherin der Grünen-Fraktion. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit schätzt, dass jährlich etwa 17.000 Patienten durch ärztliche Behandlungsfehler sterben.


An den Folgen ihres Alkoholkonsums sterben jedes Jahr in Deutschland 74 000 Menschen, das entspricht gut neun Prozent aller Todesfälle, berichtet die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) anlässlich des Weltdrogentages. Die durch alkoholbedingte Erkrankungen hervorgerufenen volkswirtschaftlichen Kosten belaufen sich demnach auf 24 Milliarden Euro pro Jahr.

74 000 Alkoholtote pro Jahr in Deutschland - Nachrichten Welt Print - Wissen - WELT ONLINE

Britische Wissenschafter haben verschiedene Drogen auf ihre Zerstörungskraft für den Körper und die Gesellschaft untersucht - und Alkohol als den gefährlichsten Suchtstoff identifiziert. Er ist laut einer im Fachmagazin Lancet publizierten Studie weitaus gefährlicher als Heroin oder Crack.

Marihuana, Ecstasy und LSD schätzen die Forscher als deutlich weniger zerstörerisch ein.

Drogen-Studie - Alkohol gefährlicher als Heroin und Crack - Gesundheit - sueddeutsche.de


Deutlich weniger Menschen sind im vergangenen Jahr an ihrer Drogensucht gestorben. Doch die Statistik hat Tücken. Denn die offizielle Zahl der Konsumenten ist gestiegen - vor allem durch Crystal.

Droge "Auto":

Die Zahl der Verkehrstoten ist im vergangenen Jahr erstmals seit 20 Jahren gestiegen. Auf deutschen Straßen kamen 3991 Menschen ums Leben.

Unfallstatistik 2011: Zahl der Verkehrstoten in Deutschland gestiegen - Welt - Tagesspiegel

Die Zahl der Drogentoten ist im vergangenen Jahr um ein Fünftel und damit auf den niedrigsten Stand seit 1988 gesunken. 986 Menschen seien 2011 durch den Konsum von Rauschgift gestorben, sagte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans.

Illegale Suchtmittel - Zahl der Drogentoten sinkt um 20 Prozent - Gesundheit - sueddeutsche.de

WO SETZT MAN DA JETZT DEN SCHWERPUNKT ?!?

Ganz einfach... immer auf den "Schwächeren" (mittels Vorurteilen) einhauen.... nichts ist einfacher (gibt aber wenig an wahrer Größe)

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hartaber4

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Wenn ihre Ermordung mit Drogenkonsum gleichgesetzt wird, sicher schon.

Und Drogen sind illegal, aber es gibt trotzdem fast 1000 Tote in einem Jahr. (Autos sind nicht illegal und es gibt davon auch viel mehr als Drogenjunkies. Im übrigen fahren nicht nur in Deutschland zugelassene Autos auf Straßen in Deutschland.)
Du hast nicht ansatzweise verstanden worauf ich hinaus wollte....

Lebe mal weiter in deiner Welt von legalen (guten?) und illegalen (bösen?) Toten...viele Leute glauben zu denken, dabei ordnen sie lediglich ihre Vorurteile neu.

Die ureigenste Qualität eines Menschen würde ich eher nicht an seiner Suchtstruktur beurteilen.... sondern an dem was sie oder er kann und umsetzt.

Dem kleinsten Problem die größte Aufmerksamkeit schenken.... wenn du so arbeitest wie du argumentierst würdest du auch "drogenfrei" nicht lange am betrieblichen Leistungsprozess teilnehmen.

Tatsachenresistent bis zum Abwinken als einzige Qualität.

Wenn ich als Chef die Wahl hätte zwischen 10 lösungsorientierten Kiffbacken und 10 drogenfreien systemkonformen Klugschxxxxern..... die Wahl wäre nicht schwer.

Die Leute "liebe" ich.... Individualität predigen, aber am liebsten ein Umfeld aus Abbildern der eigenen Wertvorstellungen um sich scharren und sich dann wundern, dass sich nichts neues (besonderes/Alleinstellungsmerkmal am Markt= also besser oder/und billiger) entwickelt.
 

hartz5

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Nun ja, ob ich kiffen will, ist meine freie Entscheidung.... ob ich schwul, bi oder hetero bin, dagegen nicht
 

michel73

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Cannabis wird für verschiedene Krankheitsbilder medizinisch genutzt und ist sehr hilfreich dazu gibt es zig Studien.
Mir kann keiner erzählen das angebautes Hanf nicht genauso helfen kann und unschädlich ist.
Kann aber sein das die Pharma-Lobby was dagegen hat.

Und das jemand zum Joint greift weil er labil oder zu schwach ist sein Leben zu ändern ist totaler quatsch.
Leute die sich mit ihren Freunden einen trinken gehen, wollen auch einfach nur Spaß haben und die Stimmung auflockern und weiter nichts.
 
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