Altkanzler Schröder beklagt Verbreitung von Ein-Euro-Jobs (1 Betrachter)

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wolliohne

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Brüssel.
Altkanzler Gerhard Schröder hat die Ausbreitung von Ein-Euro-Jobs als Folge der Hartz-IV-Reformen beklagt. Bei einer Konferenz in Brüssel sprach Schröder sich für einen Mindestlohn aus, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Jede Person solle in der Lage sein, ihre Familie mit ihrem Job zu ernähren, forderte Schröder. Bei der Konferenz "Agenda 2010 - Schlüssel zu Deutschlands wirtschaftlicher Erfolgsgeschichte" stimmte der Altbundeskanzler kritische Töne zu den Reformen seiner Regierungszeit an: Die Arbeitgeber hätten die Regelungen missbraucht, sagte er.






Artikel vom 17.04.2012

Altkanzler Schröder beklagt Verbreitung von Ein-Euro-Jobs | Ticker | News | General-Anzeiger Bonn
 

Paolo_Pinkel

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[...] Die Arbeitgeber hätten die Regelungen missbraucht, sagte er.
Unglaubwüriger Heuchler! Das tun die Pseudo-Sozialen-Einrichtungen doch schon seit 2005, seit Einführung von Hartz-IV. Das war dem schon damals bekannt. Aber sozial war damals, was Arbeit schafft:icon_neutral::icon_party:
 
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Unglaubwüriger Heuchler! Das tun die Pseudo-Sozialen-Einrichtungen doch schon seit 2005, seit Einführung von Hartz-IV. Das war dem schon damals bekannt. Aber sozial war damals, was Arbeit schafft:icon_neutral::icon_party:
Der will zurück in die Politik. Jede Stimme zählt, auch die von EEjn.
 

Nasenbohrer

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Dass sich der Schröder überhaupt noch traut sich zu äussern,
zu dem exkrement, den er mit seiner SPD und den Grünen verzapft hat.

Na ja, alt genug für eine Demenz ist er wohl schon lange .......
 

pinguin

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Das tun die Pseudo-Sozialen-Einrichtungen doch schon seit 2005, seit Einführung von Hartz-IV. Das war dem schon damals bekannt. Aber sozial war damals, was Arbeit schafft:icon_neutral::icon_party:
Kannst Du auch ganz sachlich argumentieren? :icon_evil: Es wurde doch nun schon mehrfach erkannt, daß Politik ein sehr schwieriges Geschäft ist.
 

Atlantis

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Kannst Du auch ganz sachlich argumentieren? :icon_evil: Es wurde doch nun schon mehrfach erkannt, daß Politik ein sehr schwieriges Geschäft ist.
ja sehr schwer wenn es um die banken geht den milliarden im ars.. zu schieben dann dauert das nicht lange mit der politischen entscheidung.
 

physicus

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als ich den threadtitel las, dachte ich an schröders zwillingsbruder putin...

möchte schröder auch noch mal zurück kommen?
abwegig wäre es nicht seine tussi geht ja auch in die "politik"...

dem arroganten hintern glaubt doch niemand mehr, hoffe ich zumindest mal.
aber im heuscheln war der schon immer spitze.

gruß physicus
 
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ja sehr schwer wenn es um die banken geht den milliarden im ars.. zu schieben dann dauert das nicht lange mit der politischen entscheidung.
... oder wenn jemand wie "Florida Rolf" aus einem Gesetz ganz legal Nutzen zieht, ohne die Mithilfe teuer bezahlter Juristen und Steuerberater oder Amigos aus der Wirtschaft, dann gehts aber auch gaaanz schnell...
 

Erolena

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Arbeitsmarkt: Altkanzler Schröder fordert Mindestlohn | Politik | ZEIT ONLINE

Auf der Konferenz in Brüssel ging es um wirtschaftliche Reformen in Deutschland und in Belgien. Der belgische Außenminister Didier Reynders lobte Schröder laut Belga für das "schwierige" Reformpaket und machte deutlich, dass er die Agenda 2010 als Vorbild sieht.

Schröder erläuterte das Reformprogramm, das er im März 2003 präsentiert hatte. Kernstück war das Prinzip des Förderns und Forderns und die Zusammenlegung von Arbeits- und Sozialhilfe. Für Menschen in schlecht bezahlten Jobs habe die Reform aber negative Folgen gehabt, räumte Schröder ein.
 

jockel

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Der will zurück in die Politik. Jede Stimme zählt, auch die von Ein-Euro-Jobn.

Nee, der will
  • in der Wirtschaft,
  • in der Politik und
  • beim Michelvolk
gleichzeitig abkassieren.

Mit Putins Firmen, darunter Nordstream (Ostseeerdgasleitung), scheinst doch für ihn nicht so richtig ertragreich zu laufen. Kein Wunder, die Mafiaoligarchen und -paten Rußlands wollen unter sich bleiben und keine deutsche Pappnase unter sich haben, die in Deutschland nichts mehr zu melden hat.

Spielt doch immer noch den Genossen der Bosse.

Na, dann holt für ihn noch neue Flasche Bier.

Die Gerd Show- Hol mir ma ne Flasche Bier - YouTube

Gestern nacht, 17.04.2012, 02:10 Uhr kam auf Arte dazu passend die Verantwortung der Reichen fürs Volk als Themenabend.

Das Milliardenversprechen - videos.arte.tv

Das Milliardenversprechen

Warren Buffett und Bill Gates sind zwei der reichsten Männer der Welt. Der Investment-Unternehmer und der Microsoft-Gründer starteten im Juni 2010 eine ungewöhnliche Kampagne. Sie gaben bekannt, die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke spenden zu wollen. Rund 70 US-Milliardäre haben sich ihnen mittlerweile angeschlossen. Seitdem ist weltweit eine Diskussion über Fluch und Segen des geschenkten Geldes entbrannt. Denn ihre Initiative trifft auf eine Öffentlichkeit, die dem Kapitalismus zunehmend skeptisch gegenübersteht.

Banken gehen pleite oder können nur mit Steuergeldern gerettet werden. Ganze Staaten stehen vor dem finanziellen Kollaps. Hunderttausende demonstrieren weltweit gegen die Macht der Wirtschaft. Reicht es da, wenn einige Reiche einen Teil ihres Geldes nach ihrem eigenen persönlichen Verständnis spenden wollen? Welche Motivation ist hinter dem Spendenversprechen? Welcher Verantwortung wollen die Milliardäre gerecht werden?

Die Filmemacher Gisela Baur und Ralph Gladitz begleiteten 18 Monate lang den Multimilliardär Warren Buffett, erforschten seine Beweggründe und sprachen mit Befürwortern und Gegnern seiner Initiative. So kommen neben dem Ehepaar Bill und Melinda Gates die Baronin Ariane de Rothschild, der Karstadt-Retter Nicolas Berggruen, der Software-Milliardär und Mäzen Hasso Plattner sowie der Reeder Peter Krämer zu Wort. Außerdem äußern sich Anhänger der weltweiten Occupy-Bewegung, die ohnehin der Meinung sind, dass Zurückgeben allein nicht genug sei. Entlang Warren Buffetts Initiative "The Giving Pledge" (zu Deutsch etwa "Das Versprechen, etwas zu geben") entfacht sich eine Auseinandersetzung über Chancen und Grenzen der Philanthropie in einem kapitalistischen System und über die Verantwortung der Reichen gegenüber der Gesellschaft.

(Deutschland, 2012, 75mn)
RBB

Erstausstrahlungstermin:
Di, 10. Apr 2012, 20:17

Die Verantwortung der Reichen

Immer mehr Milliardäre sind bereit, freiwillig Teile ihres Vermögens an die Gesellschaft zurückzugeben...

Die Folgen der weltweiten Finanzkrise sind bis heute deutlich zu spüren, nicht nur in den Ländern des Euro-Raumes. Die Schuldenlast der öffentlichen Haushalte nimmt stetig zu und immer mehr soziale Projekte sind von Kürzungen bedroht. Auf der anderen Seite ist die Zahl der Dollar-Milliardäre seit 2010 trotzdem um fast 20 Prozent gestiegen. Und genau diese Ungleichheit prangert die im letzten Jahr gegründete Occupy-Bewegung an. Allerdings gibt es auch unter den Wohlhabenden ein Umdenken. Immer mehr Milliardäre sind bereit, freiwillig Teile ihres Vermögens an die Gesellschaft zurückzugeben. Sie unterstützen Projekte, die allein mit staatlichen Geldern nicht mehr finanziert werden können. Aber reicht diese Freiwilligkeit aus? Oder wäre es nicht doch sinnvoller, die Superreichen über höhere Steuern dauerhaft und stärker verbindlich am Gemeinwohl zu beteiligen?

Der Themenabend widmet sich der Verantwortung der Reichen und lässt die Milliardäre zu diesem Thema selbst zu Wort kommen. Außerdem stellt er die Frage, welche Rolle private Philanthropie in unserer Zeit spielt, und welche verschiedenen Formen der Menschenfreundlichkeit es gibt.

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Warum dieser Medienspektakel um das Philantropieverhalten der Reichen?

Nun ganz einfach - Trick 17, um das Volk noch mehr zu b e s c h e i ß e n:

Wenn man als Bessersortierter seinen Steuer- und Beitragspflichten nicht mehr nachzukommen braucht, weil deren gekaufte Politiker vorher die Steuer- und Beitragsgesetze zu Ihren Vorteil lockerten und Ihnen die Alternative des Spendens anboten, dann stinkt's mächtig gewaltig im Kapitalismus.

Steuern und Beiträge sind eine Bringepflicht, die man auf Grundlage von Rechtsvorschriften regelmäßig und immer wieder zwingend erfüllen muß.

Spenden dagegen kann man, muß man aber nicht erbringen und kann sie jederzeit wieder einstellen.

Und noch was - Spenden kann man von der Steuer absetzen!!!

Merkt's Ihr nun wie der Hase laufen soll?

Die Steuern und Beiträge der Reichen und der Unternehmer sollen wegfallen und durch freiwillige Spenden ersetzt werden. Das wird so eine Weile mit den Spenden schon laufen und am Ende ist alles weg - Steuern, Beiträge und Spenden.

Eben - Kapitalismus ist grundsätzlich auf Lug und Betrug aufgebaut. In allen Dingen sollte der Bürger ein gesundes Mißbtrauen bewahren und nicht jede vermeintliche Wohltat blindlings begrüßen. Niemand verschenkt was. Irgendwo ist immer ein Haken, den man erkennen muß, will man nicht der Dumme sein.
 

physicus

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Für Menschen in schlecht bezahlten Jobs habe die Reform aber negative Folgen gehabt, räumte Schröder ein.
ergo für alle eH und für zig tausende erwerbstätigen auch, klasse schröder, geh hol dir mal ne flasche bier du flasche!:icon_neutral:
 

Regelsatzkämpfer

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Nur fordert bisher niemand einen Mindestlohn von dem eine Familie leben könnte. Was auf der Tagesordnung steht reicht mühsam für eine Person, wenn überhaupt.
 

galadriel

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Der belgische Außenminister Didier Reynders lobte Schröder laut Belga für das "schwierige" Reformpaket und machte deutlich, dass er die Agenda 2010 als Vorbild sieht.
Mein Gott, wer will denn diese unsägliche Agenda2010 noch als Vorbild sehen? Sind die alle blind?:eek:
 
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...Schröder sieht jetzt seine Politik und sein Schiff SPD absaufen und die Freibeuter Backbord in Sicht, jetzt willer er schnell helfen den Kurs seiner Partei für die Bundestagswahlen neu auszurichten... obs was nützt? :biggrin:
 

jockel

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Mein Gott, wer will denn diese unsägliche Agenda2010 noch als Vorbild sehen? Sind die alle blind?:eek:
Kapitalisten reden sich ihr System schön, weil sie sonst nichts mehr dem Volk bieten können oder wollen.

Ich fürchte, diese Gesellschaftsordnung Kapitalismus ist durch ihre Börsenspekulanten und Steuern verschwendende Politiker pleiter gemacht worden als alle sozialistischen Staaten zusammen es je waren.

20 Jahre nach der Einheit und dem Sieg über den Sozialismus kann der Kapitalismus den Pferdekopf raushängen.

Tolle Leistung!!!

Beim 25. Jahrestag spotteten die DDR-Bürger ähnlich über ihre Regierung und die dzu amtlich veröffentlichten Staatssymbole und -enbleme





 

galadriel

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Hebs gut auf das Abzeichen.:icon_party:
Auf dem Flohmarkt kostet das schon was.
Vielleicht gibts ja dann in 20 Jahren auch ein CDU-Abzeichen. Das würde ich aber nicht kaufen.:biggrin:
 
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... möchte schröder auch noch mal zurück kommen?
abwegig wäre es nicht seine tussi geht ja auch in die "politik"...

dem arroganten hintern glaubt doch niemand mehr, hoffe ich zumindest mal.
aber im heuscheln war der schon immer spitze.

gruß physicus
Kein BösesWort! Da gab's vor ein paar Wochen schon hier und da ein paar eingestreute Bemerkungen zu im TV. Der Grund steht in #20. Sollte das nix werden, gäbe es noch andere Wege, in der Politik wieder mitzumischen. Denen geht's wie den Harlekins im TV - süchtig nach Auftritt und Beifall.
 
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