Altkanzler Kohl bekennt: "Bei der Euro-Einführung war ich ein Diktator"

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München - In einem jetzt veröffentlichten Interview aus dem Jahr 2002 bekannte Altkanzler Helmut Kohl: Bei der Euro-Einführung war ich wie ein Diktator! Kohl verrät, warum er gegen den Willen der Deutschen handelte.
Helmut Kohl: "Bei der Euro-Einführung war ich ein Diktator" | Politik

Das ist jetzt nichts neues und verwundert nicht, man kennt ja die hiesige "Demokratie" zur genüge.
Bemerkenswert hingegen finde ich die Tatsache, dass man so ein Verbrechen (und das ist es selbst auch nach bundesdeutschem Recht) ungestraft rumposaunen darf.
 

olivera

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Kohl: "Ich verbinde ... meine Existenz mit diesem politischen Projekt."

Wie heißt's doch so schön: Ein Mann - ein Wort!?

Wenn der
fällt, platzt Kohl dann, freiwillig? Oder muss dem nachgeholfen werden?
 

XxMikexX

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Das habe ich auch damals so empfunden.

Bei der Verteidigung, bzw. "Rettung" des € heute ist es nicht anders.
Merkel hat es noch auf die Spitze getrieben. (alles alternativlos)

Grundsatzdiskussionen in den großen Parteien gibt es nicht mehr, 2-3 Leute entscheiden und die Herde hat zu folgen, bedingungslos!

Das sind für mich sehr bedenkliche Strukturen, die sich da etabliert haben.
 

hemmi

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Ich würde wohl eher sagen ein " Idiot", na ja ein ......... eben.:icon_neutral:
 
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Merkel hat es noch auf die Spitze getrieben

man darf nicht vergessen das das olle Vieh bei ihm in der lehre war
und somit das selbe wenn nicht sogar noch schlimmer praktiziert

mich wundert das nicht
 
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Snickers

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Kohl

Zitat
"Ich bin ein freier Mann, ich kann zum ersten Mal in meinem Leben so frei reden, wie ich nur mag! Und das genieße ich."

:icon_party::icon_twisted::icon_lol::icon_lol::icon_lol:

dass...und vor allem diese Frau, hat er sich redlich verdient!

Er wiederholt eine Einschätzung von „Maike Richter als Propaganda-Abteilung unseres Vaters“. Der Vater, der ihr offenbar wehrlos ausgeliefert ist. Maike Richter schottet Helmut Kohl ab. Bei einem der letzten Besuche mit seiner Tochter beim Opa, so berichtet Peter, habe der mit einem leicht unruhigen Blick auf seine Partnerin zur Enkelin geflüstert: „Es ist besser, wenn Ihr jetzt geht“.

Das also ist die traurige Geschichte der Familie Kohl

Kohl-Söhne bei Lanz: Eine Liebeserklärung an die Mutter | Politik*- Kölner Stadt-Anzeiger

Kohl ist so frei wie ein Taliban in Guantanamo!
 
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Das denen das immer erst danach einfällt...

Zitat Woodrow Wilson:
"Eine große industrielle Nation wird von ihrem Kreditwesen kontrolliert. Unser Kreditwesen ist vereinigt.
Daher ist das Wachstum unserer Nation und alle unsere Tätigkeiten in den Händen einiger weniger.
Wir sind eine der schlechtregiertesten, meistkontrollierten und beherrschten Regierungen der zivilisierten Welt.
Nicht länger eine Regierung der freien Meinung, nicht länger eine Regierung der Überzeugung oder des Mehrheitsentscheides,
sondern eine Regierung der Ansichten und Nötigungen einer kleinen Gruppe herrschender Männer.“
(Woodrow Wilson, Präsident der USA 1913-21 der, Unterzeichner des Federal Reserve Act )
 
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Wenn man zitiert, dann die Quellen prüfen!

Tatsächlich sagte er:

"In einem Fall war ich wie ein Diktator, siehe Euro."
 
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Zu Kohl fällt mir immer als erstes "Ehrenwort" ein und das ist so prägnant, dass mir der Rest dann schon wieder egal ist; den Euro hätte auch jeder andere durchdrücken müssen.

MfG
 

hemmi

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Habt ihr es immer noch nicht kapiert?
Ohne den Euro hätte es die deutsche Einheit nicht gegeben, war ne Bedingung von Mitterand.
 
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Gast
Habt ihr es immer noch nicht kapiert?
Ohne den Euro hätte es die deutsche Einheit nicht gegeben, war ne Bedingung von Mitterand.


das glaub ich weniger
das währe auch passiert ohne den euro die zeit war reif und das Volk wollte sich das nicht mehr länger gefallen lassen
aber das hat nix mit dem euro zu tun
 

olivera

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Du meinst, @hemmi, bei Ablehnung des € zehn! jahre nach dem Anschluss wären wieder Rheinland oder Ruhrgebiet besetzt worden? Oder gleich die force de frappe in Stellung gebracht?

Wie dem auch sei - warum haben die übrigen €-Länder es denn versäumt, seit der Einführung Sozialsysteme einzuführen, die dem bundesdeutschen Sozialstaat ebenbürtig sind? Warum hie Risikokapital-gedeckte Renten, hüben Förderung von kreditfinanziertem Immobilieneigentum? Warum Vernachlässigung von industrieller Basis zugunsten des Finanzsektors? Mangelhafte Steuerverwaltung, weil ja genug Kohle aus Brüssel kam?

Deregulierung und Neo-Liberalisierung hat keiner abgelehnt, solange man sich auf der Gewinnerseite wähnte: hohe Wachstumsraten auf Pump, aber ohne Substanz. Party on steroids - die ist vorbei, und nu?

Hätte ja einen wahnwitzigen Vorschlag: alle €-Staaten bekommen soviel Geld von der EZB, dass sie den selben Verschuldungslevel (GR: 165,3% vom BIP) haben, gäbe für die Deutschen gut 80% drauf auf die gut 80%, also 2,1 Bio, pro Nase 25.000€.
Danach wird die Differenz zum Maastricht-Kriterium von 60%, also gut das JahresBIP jeden Landes von seinen Bürgern per Vermögenssteuer bzw höhere Einkommenssteuer wieder eingesammelt.
Staaten saniert, Bourgeoisie düpiert, arme Bevölkerung triumphiert.
(-jut, damit die Armen nicht in Konsumrausch verfallen, kann man einen Teil als €-Bonds, oder Reisegutscheine für Europa, auszahlen ...). Gibt Inflation? umso besser - Löhne und Transferleistungen werden indexmäßig angekoppelt, Leitzinsen bleiben drunter, und schon lohnt das Horten&Sparen&Raffen nimmer...
 
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