Altersvorsorge vorzeitig gekündigt - Anrechnung?

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DuliebesBißchen

Gast
Eine Bekannte hat seit 10 Jahren eine Art Altervorsorge am Laufen.
Hat jeden Monat schön ihre 30 Euro bezahlt.
Auch weiterhin, als sie nun vor ca. 3 Jahren in HartzIV fiel.
Der Vertrag war dem Amt bekannt.
(Nunmehr soll sie, so weit ich weiß, ab November wieder voll erwerbstätig werden).
Dummerweise hat sie kürzlich diese Vorsorge gekündigt, und soll nächste Woche das Geld (etwas über € 3.000.--) erhalten,
womit sie ihre Überziehung abzahlen wollte.
Das Amt hat nun, von der zu erfolgenden Auszahlung, Kenntnis erhalten, die Offenlegung aller Daten gefordert
(natürlich mit Bezug auf den 66er SGB I) und schon mal anklingen lassen, dass das Geld (als Einkommenszufluss) angerechnet werden wird.
Ich sehe das eher als Schonvermögen. Was meint Ihr?
 
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DuliebesBißchen

Gast
Wie das denn?

Wenn der Vertrag dem JC bekannt war, dann ist das ganze lediglich eine Vermögensumwandlung.

Wenn der Vertrag nicht bekannt war, ist es Einkommen.
Die telefonieren und reden beim Amt ganz freundschaftlich miteinander :icon_neutral: (natürlich ohne Beistand) :icon_cry:
 

Purzelina

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Wie das denn?

Wenn der Vertrag dem JC bekannt war, dann ist das ganze lediglich eine Vermögensumwandlung.

Wenn der Vertrag nicht bekannt war, ist es Einkommen.
Auch wenn der Vertrag dem JC nicht bekannt war, bleibt es immer noch Vermögen, welches bei der Antragsstellung größtenteils bereits vorhanden war. Einkommen ist nur das, was wirklich nach der Antragsstellung wertmäßig zufließt.
 

Helga40

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Jepp. Das Verschweigen ("Angaben nicht wahrheitsgemäß") wäre eine Ordnungswidrigkeit. Da aber kein Schaden entstanden ist, würde es da wohl bei einer Verwarnung verbleiben.
 
D

DuliebesBißchen

Gast
Danke.
Sie hat mir versichert, dass sie den Vertrag bei Antragsstellung H4 angegeben hat, also, dass er bekannt war.
 
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