Altenquote

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jimminygrille

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Die Bildzeitungskampagne "Florida-Rolf" zog direkt noch in demselben Jahr eine Gesetzes-Lücken-Schließung nach sich.
Mit derselben Akribie könnte man auch per Gesetz regeln, daß alle Firmen einen gewissen Prozendsatz an Neueinstellungen mit Ü 50 ern besetzen muss, ählich wie die Behinderten oder Frauenquote.
Ansonsten wäre eine Strafe direkt an die Arbeitslosenkasse zu zahlen.
Natürlich muss man das Gejammere der Firmen ignorieren wie :
" Reglementierung !! dann verlagern wir.....!", wir kennen das.
Dann brauchen sie ja einfach nicht zu diskriminieren und dann greift auch kein Gesetz in die unternehmerische Freiheit ein.
In einer Stellenanzeige wurden z.B. genau ,meine Fertigkeiten verlangt, die ich locker bewältigen könnte, im Backoffice und was schwebte dem Arbeitgeber vor? "Alter 25 bis 35 J.!!!!!!
Außerdem : KEINE RENTE ERST MIT 67 und schon gar nicht für ältere Arbeitslose. Wie lange soll die Quälerei denmn noch gehen?
Durch ALG II landet man ohnehin schon verarmt in der Rente weil die Altersrücklagen ausgegeben werden müssen bei den popligen 345 €.
 

klaus1233

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Als Anfang: staatliche Altenquote

Zumindest könnte der Staat als Sofortmaßnahme in allen seinen Instititutionen des Öffentlichen Dienstes die Altersbeschränkungen aufheben und Anweisung geben, bevorzugt Ältere einzustellen.
Das wäre schon mal ein Anfang.

Nur die Kommunen und Länder möchten die Alten, wenn überhaupt, nur als 1 EEJ. Und dann auch nur bei Arbeiten, die die Festangestellten nicht machen möchten,bevorzugt Parkfegen, Friedhofpolieren, ect., bestenfalls in der Biblio aushelfen. Die Festangestellten stehen dann mit den Händen in der Tasche daneben und zerreissen sich das Maul über die faulen Arbeitslosen. Anspruchsvollere Tätigkeiten sind tabu. Man will ja die EEJ nicht durch Arbeit aufwerten sondern abwerten. Schließlich sind die alle dumm, faul, unqualifiziert, demotiviert, lohngeil und anspruchsvoll.

Nach dieser Vorleistung und Vorbildleistung könnte man dann auch die Wirtschaft verpflichten. Bei den Behinderten ist doch so, dass die Firmen lieber den kleinen Geldbetrag bezahlen, als Behinderte einzustellen. Die Kosten schlagen sie auf die Preise drauf.
 

kalle

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Über Lösungen zu spekulieren ist meine Sache nicht. Aber eine Quote oder eine Vorzugsbehandlung ala Schwerbehinderte wird kein Erfolg haben. Dieses hat und wirkt ja auch schon bei den Behinderten kaum. Die Sanktionen werden sicherlich genauso ausfallen wie bei den Behinderten. Die meisten Firmen zahlen lieber diese unglaublich hohe Abgabe von ca. 200 Euro im Monat bevor sie einen Behinderten einstellen.
Höher werden doch die Strafen bei Ü50 auch nicht ausfallen. Die Strafen müßten so hoch liegen, das die Schmerzgrenzen der Firmen erreicht werden. Erst dann würden Behinderte, Ü50 und andere benachteiligte Personen eingestellt werden.
Weder Gleichstellungsgesetz noch irgendwelche Quoten werden hier helfen. Das zeigt die Erfahrung aus vielen Jahren Behinderten"quote".
 

Arania

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Muß ich Kalle beipflichten, schon das Gesetz zur Barrierefreiheit hat nicht viel gebracht, es gibt bei uns in der Stadt immer noch Gebäude mit Ämtern die nicht behindertengerecht sind von Gaststätten ganz zu schweigen, etc.

Auch da wird sich gedrückt und eventuell Strafe bezahlt, ist billiger als umrüsten
 
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