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alte Wohnung nicht angemessen.

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TONIundTINA

Elo-User/in
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11 Aug 2009
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#1
Hallo.

Erstmal möchte ich euch sagen, daß ihr hier ein super forum habt.

Nun zu unserem Problem.

Wir: zwei Erwachsene und zwei Kinder bewohnen eine Wohnung mit 105qm und einer Kaltmiete von 400€ hinzu kommen noch 228€ strom und Gas wobei beim Gas auch die Warmwasserbereitung ist.

Am 01.08.2009 zog unsere mittlere Tochter aus und die Arge teilte uns mit, daß die Wohnung nun nicht mehr angemessen sei und gibt uns nun 6 Monate zeit uns eine neue Wohnung zu suchen da unsere jetzige 64€ zu teuer sei.

Meine Frau hat jedoch vom Tüv Reinland bescheinigt, daß sie eine schwere Krankheit an Armen und Beinen hat und ich selber habe zwei Bandscheibenvorfälle und bin zur zeit krankgeschrieben.

Wir finden keine wohnung mit 75qm die nur 330€ kalt kostet und den Umzug können wir auch nicht machen.

Was für möglichkeiten gibt es denn jetzt?

Hoffe uns kann jemand helfen.


Gruß Toni und Tina
 

Arania

Elo-User/in

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#2
Ihr müsst schriftlich auf Eure besondere Situation verweisen und gleichzeitig alles an Bemühungen dokumentieren das Ihr eine angemessene Wohnung sucht, wenn es sie nicht geben sollte, dann muss halt für die jetzige Wohnung weitergezahlt werden, aber Ihr müsst schon nach einer anderen suchen
 

Erolena

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#3
Ihr solltet in den Örtlichen Richtlinien der Kosten der Unterkunft Eurer Stadt bzw. Eures Landkreises nachlesen, was dort zu Behinderung / Krankheit steht. Evtl. steht dort schon drin, dass Menschen mit Behinderung einen höheren Anspruch bei den KdU haben.
Örtliche Richtlinien der KdU suchen unter Link: Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Wenn dort nichts steht, trotzdem noch ist die Frage, welche Wohnung mit welcher Größe und welchen Kosten individuell angemessen ist. Hier steht wieder die Frage: inwiefern ist die Wohnung wg. Krankheit / Behinderung angemessen trotz höherer Kosten bzw. Größe. Das muss die Kommune prüfen. Natürlich kann man hoffen, dass es interne Regelungen gibt, die angewandt werden. Z.B. dass Behinderungen, die beim ALG 2 nicht zu Mehrbedarf führen, aber dann bei der Kommune bei der Angemessenheitsprüfung berücksichtigt werden.
Falls die Kommune das nicht so praktiziert, dann muss der Betroffene eben selbst Argumente mitbringen. Nicht nur eine Krankheitsbescheinigung sondern auch eine Verbindung zwischen Krankheit und Wohnung bzw. Krankheit und erhöhten Heizkosten o.ä.
Wie von anderen schon geschrieben, wenn keine Wohnung trotz nachweislicher Bemühungen zu finden, dann müssen KdU weiter übernommen werden.
ARGE muss aber sich festlegen, was für Euren konkreten Fall angemessen ist.
 
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