Als früherer Härtefall die Zahnersatzreparatur selber zahlen ? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

ottonormal

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Guten Abend !

Als Rentner habe ich vor 2 Jahren einen Zahnersatz bekommen, welcher als Härtefall von der AOK komplett übernommen wurde.

Vor ein paar Tagen musste der Zahnersatz nun an einer Stelle repariert werden, die Gesamtkosten lagen laut Heil-und Kostenplan bei ca. 50 Euro. Als Festzuschuß wurde von der AOK ca. 33 Euro genehmigt. 17 Euro müsste ich also selber bezahlen oder nochmals einen Antrag auf Härtefall stellen.

Ich habe momentan keine Lust nochmals so einen Antrag auf Härtefall zu stellen da ich noch andere gesundheitliche Probleme habe und bald in ein Krankenhaus komme. Also spiele ich mit dem Gedanken die 17 Euro selber zu bezahlen.

Was meint ihr dazu ? Glaubt ihr das es Probleme geben könnte oder die AOK anfangen würde Fragen zu stellen warum ich keinen neuen Antrag auf Härtefall stelle?

Vielen Danke für eure Meinungen im voraus !
Mit freundlichen Grüssen
 

ZynHH

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Glaubt ihr das es Probleme geben könnte oder die AOK anfangen würde Fragen zu stellen warum ich keinen neuen Antrag auf Härtefall stelle?
Niemand wird von dir verlangen oder erwarten, Anträge auf Kostenübernahme zu stellen.
 

Kerstin_K

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Wieso muss man fuer eine Reparatur ueberhaupt etwas zahlen? Muss das nicht der Zahnarzt uebernehmen? Ich habe da was von 5 Jahren im Kopf.
 

Doppeloma

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Hallo Kerstin_K,

Wieso muss man fuer eine Reparatur ueberhaupt etwas zahlen? Muss das nicht der Zahnarzt uebernehmen? Ich habe da was von 5 Jahren im Kopf.
Gesetzliche Garantie sind genau 2 Jahre, in Einzelfällen (besonders bei Privat-Leistungen) kann es sicher erweiterte Regelungen geben, die sollten dann aber auch schriftlich gemacht werden.

Wenn hier in diesem Falle aber mal ALLES auf Härtefall von der KK bezahlt wurde, dann dürfte die Garantie (nach 2 Jahren) keine besondere Rolle mehr spielen.

Bei Reparaturen muss eben auch der gesetzliche Anteil wieder selbst übernommen oder es muss erneut der Härtefall beantragt werden bei der KK.

Eine Verpflichtung gibt es dafür natürlich NICHT, die fianziellen Verhältnisse können sich ja geändert haben ...das dürfte die KK kaum interessieren, wenn man den Eigenanteil einfach selbst bezahlt, weil es gerade machbar ist.

Es gilt ja ohnehin nicht, dass "Einmal Härtefall = Immer Härtefall" sein wird, der Antrag muss doch in jedem Einzelfalle wieder neu gestellt werden.

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Ich möchte noch anmerken, daß z.B. solch ein Schadensfall natürlich auch manchmal von Vorteil sein kann.

Mir ist vor vielen vielen Jahren meine Kunststoffbrücke beim Biss in eine sehr harte Birne gebrochen und nach der Reparatur gleich nochmals.

Dies nahm ich dann zum Anlass mir eine weit bessere Brücke (weil viel dünner) aus Metall (kein KV-Grundstandard) anfertigen zu lassen und die KK übernahm die Mehrkosten ohne Beanstandung.

Im übrigen gibt es für uns Herrschaften im gesetzten Alter ja die Zahnzusatzversicherung die bis 100% aufstockt. Ich hab damals (Umstellung durch die KV) direkt eine solche bei einer privaten Versicherung abgeschlossen - meine Mutter bei ihrer KV - und beide mußten uns keine weiteren Gedanken mehr machen.

Wer keine Extras wie Implantate etc. ins Auge fast und einmal im Jahr zum Zahnarzt geht, dem dürfte das wohl alle mal für ein ordentliches Gebiss reichen. Zumindest erscheint es mir alle mal besser angelegtes Geld zu sein (9,90€ mtl.), als mit vergammelten Zähnen bzw. sogar manche gleich ganz ohne rum zu jammern, wie es leider manche ALG-II Bezieher im Fernsehen so gerne von sich geben, das die Kasse ja nichts mehr zahlt.

Ich glaub doch das bei ALG-II Bezieher dank der Härtefallregelung schlechte bzw. gar keine Zähne eher eine Ausrede darstellen. Da dürfte die Angst vorm Zahnarzt generell wohl eher im Vordergrund stehen.


Grüße saurbier
 
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