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Als die Stasi Angela Merkel anwerben wollte

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#1
Als die Stasi Angela Merkel anwerben wollte

(21) Von Joachim Fahrun 5. Mai 2009, 17:24 Uhr
Zum ersten Mal hat die Kanzlerin das ehemalige Stasi-Gefängnis in Berlin-Hohenschönhausen besucht. Im Gespräch mit Schülern plauderte Merkel frei über ihre eigenen Erfahrungen mit dem System. Sie berichtete, wie die Stasi sie anwerben wollte – und wie sie die Offerte ablehnte.


[...]Und sie berichtete den Jugendlichen, wie die Staatssicherheit in den 70er-Jahren versucht habe, sie als Spitzel zu gewinnen. Als sie sich nach dem Studium auf ihre erste Stelle an der Technischen Hochschule Ilmenau bewarb, sollte sie nach dem Gespräch ihre Fahrtkosten abrechnen. Aber im Büro saß stattdessen die Stasi. „Die wollten mich werben“, sagte die Kanzlerin. Als wissenschaftliche Assistentin müsse ihr doch daran gelegen sein, dass der Staat Erfolg habe, sagten die Agenten.

Aber die Pfarrerstochter war durch ihre Eltern auf eine solche Situation vorbereitet. „Sie haben uns immer gesagt, wir sollen sagen, dass wir den Mund nicht halten können und allen alles weitererzählen“, berichtete die Kanzlerin den überraschten Jugendlichen. Die Stasi verlor also das Interesse an IM Angela Merkel.


Aber die Stelle in Thüringen bekam die Physikerin auch nicht. Stattdessen wurde ihr ein Arbeitsplatz im Glaswerk Ilmenau angeboten. Sie lehnte ab, fand später eine Stelle bei der Akademie der Wissenschaften in Berlin-Adlershof.


Eine Oppositionelle sei sie nicht gewesen, sagte Merkel offen. Aber sie wollte sich auch nicht auf zu viel Nähe einlassen zum System. Ihr war bewusst, ständig in Gefahr zu schweben, „in die Mühle“ zu kommen. Ob sie etwas Positives an der DDR sehe, wollte ein Schüler wissen. „Nee“, erwiderte Merkel.[...]



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Paolo_Pinkel

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#2
Aber die Pfarrerstochter war durch ihre Eltern auf eine solche Situation vorbereitet. „Sie haben uns immer gesagt, wir sollen sagen, dass wir den Mund nicht halten können und allen alles weitererzählen“, berichtete die Kanzlerin den überraschten Jugendlichen. Die Stasi verlor also das Interesse an IM Angela Merkel.
Hi,

na klar. So einfach ist es:icon_party: Wer es glaubt wird seeling. Bei solch einer Aussage wäre war ganz anderes passiert, als das die STASI das Interesse verloren hätte. Evtl. wäre mann dann als Risko eingestuft worden. Also Folge dann schwedische Gardinen.

Gruss

Paolo
 

dr.byrd

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#3
Merkels Stasi-Umfeld


http://juliehamburg.wordpress.com/author/juliehamburg/

Von Rolf Ehlers.
Wenn wir beurteilen wollen, was wir von einem Menschen erwarten können, fragen wir immer erst danach, wo er denn herkommt. Wir suchen uns ein Bild von ihm zu machen, indem wir ergründen, in welchem Umfeld jemand in der Vergangenheit gelebt hat. Wir deutschen Wähler werden aber seit Jahren darüber im Dunkeln gelassen, aus welchem Umfeld denn unsere Kanzlerin kommt.
Weiterlesen auf: Politik-Blog
 

edy

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#4
Das triffts dann auf den Punkt (gleiche Quelle, wie oben):

"Das wir alle diese undurchsichtige, geschmeidige Dame nun als deutsche Bundeskanzlerin haben, ist aber auch einem großen Teil unseres unbelehrbaren, uneinsichtigen, offenbar moralisch wie intellektuell unterbelichteten Volke anzurechnen. Und damit müssen bedauerlicherweise auch alle die Leute leben, die n(e)unmal klüger sind." ...........
 

Hetman

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#5
Gemäß dem Beschluss der CDU, zum Wahlkampf 2009 eine neue “rote Socken”-Kampagne zu starten, begeben sich führende CDU-Politiker auf das dünne Eis der DDR-Delegitimation.

Nach dem Medien-Hype des Unrechtsregimes BRD über den “Unrechtsstaat DDR” wandelte Frau Bundesmerkel auf den ausgetretenen Pfaden von Gauck, Birthler und Knabe in die Verliese der Stasi.

Kaum erblickte sie wieder das Tageslicht, war sie von den “Schrecken der Stasi” derartig verwirrt, dass sie sogar eine eigene Opferlegende erfand und dem Focus erzählte:
interessanter beitrag dazu: 2009 Mai « Ware: Lüge / Preis: variabel
 
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#7
Zitat:
Aber die Pfarrerstochter war durch ihre Eltern auf eine solche Situation vorbereitet. „Sie haben uns immer gesagt, wir sollen sagen, dass wir den Mund nicht halten können und allen alles weitererzählen“, berichtete die Kanzlerin den überraschten Jugendlichen. Die Stasi verlor also das Interesse an IM Angela Merkel.


Hi,

na klar. So einfach ist es:icon_party: Wer es glaubt wird seeling. Bei solch einer Aussage wäre war ganz anderes passiert, als das die STASI das Interesse verloren hätte. Evtl. wäre mann dann als Risko eingestuft worden. Also Folge dann schwedische Gardinen.

Gruss

Paolo
Ich bin während meiner Ausbildung auch gefragt worden, ob ich mir vorstellen könnte für den Aufbau des Sozialismus ein paar Erkundigungen über Kollegen einzuholen, aber so dass ich das für mich behalte. Meine Antwort war die Gleiche wie die von Frau Merkel. Das Gute an dieser Standard-Antwort, du hast nichts gegen den Staat gesagt, bist aber tatsächlich uninteressant für die FIRMA (DDR-Jargon) geworden.
Wobei diese Anwerbe-Gespräche aus heutiger Sicht eh schwer nachzuvollziehen sind. Du bist im Erstgespräch nicht gefragt worden, ob du für die Stasi arbeiten willst. Die Fragen kamen indirekt, aber so dass du wusstest, um was es geht. Eine Frage nach der eigenen Zuverlässigkeit konntest du mit gutem Gewissen verneinen. Für eine Verhaftung hat das selbst in der DDR nicht ausgereicht.


Allerdings hat sich das Ganze äußerst Negativ auf mein Facharbeiterzeugnis ausgewirkt.
Da drin stand, mir fehle noch die positive Einstellung zu unserem sozialistischen Staat. An gesellschaftlichen Aktivitäten beteilige ich mich nicht.
Die Folgen für meine berufliche Laufbahn waren beträchtlich.
Am 10.12.1990 bin ich rehabilitiert worden.

Eine Pfarrerstochter hatte es da einfacher. Ihr stand man das "Nein" zu. Vor der Kirche hatte der Staat Respekt.
 

edy

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#8
Naja, die bundesdeutschen Volksparteien (CDU, FDP, SPD...) haben ja die alten Volksgenossen aus den diversen DDR Volksparteien (ich meine die außerhalb der SED, na, wie hießen die noch??) integriert & das bundesdeutsche Volk wählte deren Kanidaten auch noch mit. Das war doch damals wie auf 'ner Butterfahrt, die Merkels, Demizäres + wie sie alle hiessen, sprangen auf, hielten die Fahnen hoch * schon waren sie drin, im Fahrwasser der sozialen Marktwirtschaft. Und alle dachten daran, dass auch Altkanzler Adenauer mit dem Faschisten Globke (& Consorten....) einen Sozialstaat bastelten, ohne darüber nachzudenken, welche Rolle solche "Menschen" im Faschismus.... Naja, jeder denke sich seinen Teil.....
 
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#9
08.05.2009
Merkel warnt vor Verklärung der DDR

Bundeskanzlerin Merkel hat vor einer Verklärung der DDR gewarnt. Bei einer Konferenz zum 20. Jahrestag der Wende sagte Merkel in Berlin, zwar habe es auch in der DDR ein normales Alltagsleben gegeben. Jeder habe Freundschaften und glückliche Ereignisse erlebt. Das ändere aber nichts daran, dass die DDR ein Unrechtsstaat gewesen sei. Merkel betonte, das SED-System habe auf einem Leben in Lüge gefußt und eine alles durchdringende Struktur der Verängstigung geschaffen. Erst die Bürgerproteste gegen die Fälschung der Kommunalwahl vom Mai 1989 hätten dem DDR-Regime die Maske vom Gesicht gerissen.
Der 08. Mai war in der DDR der "Tag der Befreiung" und ein gesetzl. Feiertag. (Nicht wahr, Frau *erkel?!:icon_twisted::icon_twisted:)

Grüße an die Argen des Landes
 

Curt The Cat

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#10
Der König von Deutschland Curt The Cat hat vor einer Verklärung der BRD gewarnt. Bei einer Konferenz zum 20. Jahrestag der Wende sagte König CTC in Bonn, zwar habe es auch in der BRD ein normales Alltagsleben gegeben. Jeder habe Freundschaften und glückliche Ereignisse erlebt. Das ändere aber nichts daran, dass die BRD ein Unrechtsstaat ist. König CTC betonte, das cduspdfdpgrüne-System fußt auf einem Leben in Lüge und schafft eine alles durchdringende Struktur der Verängstigung ....
Just my two cents...


:icon_wink:
 

sogehtsnich

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#13
“Unrechtsstaat DDR”
Frau Dings, man braucht nur zum Fenster raus schauen, dann sieht man einen Staat, in dem es noch schlimmer zugeht, als in der DDR! Und Sie sind dafür mitverantwortlich!
Also, mal schön still sein! In der DDR die Fähnchen nach dem Wind gehängt, nach der Wende den Hals verdreht und jetzt juhu brüllen, ist nicht gerade die feine Art! Aber von der scheinen Sie eh nichts abbekommen zu haben!
 
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