Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz und die Agentur für Arbei

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tottivontottus

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1 September 2010
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Hallo Leute,
ich will hier heute selber mal eine neue Diskussionsrunde starten.
Vielen von Euch geht es ja auch so wie mir, selber behindert aber
nicht erwerbsunfähig. Vielleicht auch noch behinderte Kinder die
ihr pflegen müsst und dann kommt das Jobcenter oder die Agentur
für Arbeit, die den Regelbedarf im SGB II erfüllen muss und vielleicht auch noch die Kommunen, Wohngeld und KdU,
und plötzlich sind drei Stellen für einen zuständig.
Dann geht es los. Es folgen Maßnahmen, Eingliederungen und der
Drangsalierungswahn.
Mehrbedarf abgelehnt!!!
KdU für barrierefreie Wohnung, zu teuer!!!
etc. etc.
Und jetzt kommt ein Urteil des EUGH aus 2008 dazu:
Der Diskriminierungsschutz von Eltern behinderter Kinder im Erwerbsleben
Aber der Schutz erstreckt sich auch auf pflegende Angehörige,
Behinderte und von Behinderung bedrohte Menschen.
Unabhängig vom Grad der Behinderung oder Merkzeichen.
Das bedeutet also das wir immer von der Agentur für Arbeit,
Jobcenter etc. mittelbar und unmittelbar diskrimniert werden.
Und das unter dem allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und
den Diskriminierungsschutz der EU und UN.
Wie geht das zusammen?
Hat jemand schon Erfahrung damit gemacht oder wegen
mittelbarer und unmittelbarer Diskriminierung Schadensersatzansprüche geltend gemacht?
Ich bereite zurzeit eine Klage gegen die Agentur für Arbeit sowie
die Kostenstelle KdU unserer Stadt wegen Diskriminierung vor.
Aufgrund des Zusatzvertrages der UN-Behindertenrechtskonvention
ist der von der Bundesrepublik Deutschland anerkannte Gerichtsstand New York. Das bedeutet das eine Klage vor dem
Supreme Court in New York als gegeben anzusehen ist.
Vor allem hinsichtlich der Klagehöhe ist Amerika da wesentlich besser. Und es muss deutschen Behörden richtig weh tun.

Ich hoffe nur das ich konstruktive Anregungen bekomme und nicht
gleich den Kommentar: "Das geht nicht" usw. oder Du gibst ja
nur "Quatsch" von Dir.

Man muss es halt versuchen getreu dem Motto:
"Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren"
 
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