Allgemeine Frage zu einer Umschulung

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kleinerstreuner

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Allgemeine Frage zu einer Umschulung

Mir wurde durch die SB nun eine Umschulung angeboten, nun die Frage wie das dann mit dem Finanziellen aussieht.

Bekomme ich die normale Ausbildungsvergütung zuzüglich Zulagen durch die ARGE oder erhalte ich weiterhin das was ich jetzt auch bekomme und keinen Cent mehr?

Sofern der Arbeitgeber das Gehalt zahlt bekommt dieser dann eine Erstattung durch die ARGE?

Hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
 

alvis123

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Hi,

..also diese Frage kann Dir nur der beantworten, der Dir die Umschulung angeboten hat.
Hast Du keinen Vertrag vorgelegt bekommen?

MfG
 

kleinerstreuner

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Bis jetzt habe ich nichts vorgelegt bekommen.
War gestern noch bei der ARGE wo die gute meinte das die mich bis Umschulungsbeginn auch erst in so eine Maßnahme schicken will zur Vorbereitung der Umschulung.

Auf die Frage wie lange das dauert wurde mir ein Zeitraum von etwa 6 Monaten genannt.

Also 6 Monate den Hintern platt sitzen Hauptsache man ist aus der Statistik raus!

Ich fragte dann auch ob ich dann mehr Geld haben werde wie jetzt, da ja auch bei Arbeitsaufnahme weitere Kosten entstehen, darauf wurde nur geantwortet das ich dann etwas mehr hätte wie HARTZ4.

Heute habe ich noch einen Termin bei einer zuständigen Stelle.

Sofern ich die Umschulung dann antrete würde ich auch selbstverständlich eine neue EV erhalten.

Nun stelle ich mir auch die Frage wie die das dann berechnen und ob es unter Umständen nicht sinnvoller ist das ich mir selbst einen Ausbildungsplatz suche und dann einen Mehrbedarf beziehungsweise die Aufstockung bei der ARGE zu beantragen.

Eigentlich ein recht simples Thema doch mit den Behörden wird es unüberschaubar.
 
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Hallo

Ich habe 2007/08 eine Weiterbildungsmaßnahme von 9 Monaten inkl. 3 Monaten "Betriebspraktikum" absolviert.

Für die Kostenübernahme der Weiterbildung habe ich mich selbst bei der BA/Arge gekümmert.

Für das Arbeiten (3 Schichten-die gleiche Arbeit wie alle anderen Kollegen) in den 3 Monaten gab es keinen Cent extra.

Ich habe Fahrkosten von der Arge erhalten und meinen ALG 2-Regelsatz unverändert weiter.

Ich nehme an, wenn ein AG doch Lohn zahlen will, würde das von der Arge sofort gegen gerechnet (also bei Einzel-BG diese 100€-Grenze Zuverdienst)

Ich hatte eine Zeit vor meinem ALG 2-Bezug eine Reha-Maßnahme auch mit Arbeiten in versch. Betrieben als "Praktikant".
Dort war es genau das selbe, obwohl ich da noch Übergangsgeld der DRV bezog.

Das "Modell" ist offensichtlich:
Arbeitslose werden von Betrieben als sogenannte Praktikanten für Stosszeiten eingesetzt und sind in dieser Zeit Gratis-Arbeitskräfte.
Die AG müssen keinen Lohn zahlen, keine Sozialabgaben, keine Steuern, keine Versicherungen und haben wenig verwaltungstechnischen Aufwand.

Ich war in 6 verschiedenen Betrieben, die miteinander in keiner Weise in Verbindung stehen und in allen wurde mir schon in der 1. Woche gesagt:
"Übernommen werden Sie aber nach dem Praktikum nicht".
Da war das noch "fair", damit man sich keine "Traumschlösser" baut.

Man soll ja positiv denken, aber aus meiner Erfahrung ist Realismus angebrachter.

Viele Grüße
 

alvis123

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Jo, kleinerstreuner...

..da musste aufpassen.

Das, was Du jetzt bekommst, ist die Grundlage. Wenn Du dann irgendwas annimmst, entstehen Dir Arbeitskosten. Du brauchst Klamotten, u. U. Sicherheitsschuhe, Kleidung, Sicherheitsbrille etc. und Fahrtkosten. Musste alles vorher beantragen oder selbst zahlen.

Wenn Du dann noch vom Arbeitgeber was bekommst, haste 100 €/Monat frei; was Du mehr verdienst, werden von der ARGE 80% abgezogen. Und von allem mehr als 800 € im Monat werden Dir davon 90 % abgezogen.
Musst Dir also ausrechnen, ob Du mehr H4 oder mehr Arbeits- oder Ausbildungsvergütung + Wohngeld + evtl. Kindergeld hast.

MfG
 
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