allg. Fragen, Infos; Fördergutschein für einen Eingliederungszuschuss

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osooo

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Hallo Allerseits,
Ich habe ein "Fördergutschein für einen Eingliederungszuschuss" erhalten;
Meine Aktuelle Situation:
ALG 2, Umschulung abgeschlossen, warte auf IHK Abschlus-teil-wiederholungsprüfung; ich muss mich jetzt bewerben! Sachbearbeiter Forderung! Genau Forderung

Meine Info von einem Mitarbeiter von Jobcenter erhalten:
Dies ist einen Zuschuss, den die Firma vor Vertragsabschluss beantragen muss (für die Firma ist es nicht nachteilig) Firma muss es aushandeln 30%-50% .Firma muss unbekannt sein, ich darf nicht dort gearbeitet habe, gilt nicht für minijob... bis jetzt ist es alles in Ordung.

Mein Fall oder Lösung von dieser Bedurftigkeit mich zu lösen:
Bewerbung -> Gespräch -> Gehaltswunsch aushandeln -> bei erfolgreiche und moderate Gehalt, -> zustimmen -> meine Defizite oder fehlende Qualifikation ansprechen und mit dem Arbeitgeber erst über das Fördergutschein sprechen.

Sollte der Arbeitgeber zustimmen...

Wie verläuft das eigentlich danach???
zu meinem Gehalt erhalte ich zusätzlich den Zuschuss vom Arbeitsamt von/über Arbeitgeber ... für die Nutzung/Zahlung meiner Weiterbildung... z.B Führerschein oder Teilwiederholungsprüfung... ?? oder wie kann man es anstellen?

Gibt es wirklich keine Nachteile für den Arbeitgeber(Firma); ich will nicht schikaniert werden, sollte es der Fall sein.. (zudem möchte ich wie eine normaler Arbeitnehmer behandelt werden und endlich diesen Teufelskreis verlassen) Ich las in dem Foren vor ein paar Minuten dass der Arbeitgeber den arbeitnehmer mindestens noch nach Zuschussabschluss 6 Monate beschäftigen muss, sonst fordert das Amt eine Rückzahlung von Arbeitgeber und dieser lässt seinen Ärgern an mir aus

Ich kann leider dies nicht bei ALG2 genau nachfragen, weil meine Beraterin mich dermaßen nicht mag (Ich hatte nur ca. 6 Termine in ca. 2 Jahre mit Ihr: also grundlos) und mir alle mögliche Maßnahmen meist absichtlich verheimlicht hat... Ich bekam auch die Info und Gutschein über eine andere Beraterin


Also konkret: Wie und wer bekommt den Zuschuss und wie habe ich etwas davon, damit meine Defizite z.B Führerschein damit bezahlt werden können.

Danke für eure Tipps und Infos.
 

Helga40

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Das ist ein Lohnkostenzuschuss für den Arbeitgeber. Du selbst bekommst nur den vereinbarten Lohn. Der Arbeitgeber bekommt davon 39 bis 50% erstattet (inkl. SV-Beiträge). Zusätzlich muss er garantieren, dich auch noch für eine bestimmte Zeit nach Ende des EGZ weiter zu beschäftigen, ansonsten muss er den EGZ ganz oder teilweise zurück erstatten. Es sei denn, es gibt einen wichtigen Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Für den Führerschein musst du selbst einen Antrag bei deinem Vermittler stellen, wenn der für das Zustandekommen und den Erhalt der Tätigkeit unabdingbar notwendig ist.
 

osooo

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Danke für die Info; 👍

Nun bezüglich des Führerscheins oder Teilabschlussprüfung ist vom Amt nicht zu erwarten, die meinte sobald eine Beschäftigung vorhanden ist, ist alles bei denen gestoppt..(ich wäre raus und genau nur das ist das Ziel für denen)danach ist keine Anträge mehr möglich und vorhandene sind erloschen/ungültig..da mein Gehalt das zahlen sollte...

Also kann man zu den vereinbarten Gehalt noch etwas aushandeln mit dem Arbeitgeber (z.B durch bonus)damit solche Unkosten bezahlt werden?

Zudem wollte ich kurz wissen; kann dieses Fördergutschein abgelehnt werden, wenn der Arbeitnehmer (ich) moderat verdienen würde..
 

Helga40

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Die Aussage, dass mit der Aufnahme einer Beschäftigung und dem Wegfall der Leistungen nach dem SGB II alles gestoppt werden muss usw. stimmt so nicht.

§ 16g Abs. 2 SGB II lautet:

(2) Zur nachhaltigen Eingliederung in Arbeit können Leistungen nach dem Ersten Abschnitt des Dritten Kapitels, nach § 44 oder § 45 Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 des Dritten Buches oder nach § 16a oder § 16f bis zu sechs Monate nach Beschäftigungsaufnahme auch erbracht werden, wenn die Hilfebedürftigkeit der oder des Erwerbsfähigen aufgrund des zu berücksichtigenden Einkommens entfallen ist. Während der Förderdauer nach Satz 1 gilt § 15 entsprechend.

Was meinst du mit "moderat verdienen"? Eine sittenwidrige Entlohnung wird sicherlich nicht gefördert...
 

Kerstin_K

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Nun bezüglich des Führerscheins oder Teilabschlussprüfung ist vom Amt nicht zu erwarten, die meinte sobald eine Beschäftigung vorhanden ist, ist alles bei denen gestoppt..(ich wäre raus und genau nur das ist das Ziel für denen)danach ist keine Anträge mehr möglich und vorhandene sind erloschen/ungültig..da mein Gehalt das zahlen sollte...
Die Aussage ist doch totaler Schwachsinn. Anträge erlöschen nicht und sie werden auch nicht ungültig. Anträge sind zu bescheiden, entweder mit Bewilligung oder mit Ablehnenung. Und stellen kann man enen Antrag immer, sogar wenn man Millionär ist, auch der muss angenommen, bearbeitet und beschieden werden. Ob man nach einer Arbeitsaufnahme noch die Voraussetzungen für die Bewilligung erfüllt, das ist eine ganz andere Frage.
Zudem wollte ich kurz wissen; kann dieses Fördergutschein abgelehnt werden, wenn der Arbeitnehmer (ich) moderat verdienen würde..
Du hast auch glaube ich diesen Födergutschein noch nicht richtig begriffen. Im Prinzip ist dieser Zettel völlig überflüssig. Du könntest einen Arbeitgeber auch einfach darauf hinweisen, dass es die Möglichkeit gibt, einen Lohnkostenzuschuss zu beantragen. Den Antrag stellen muss sowieso der Arbeitgeber. Ob er das nacht oder nicht ist seine Angelegenheit, vielleicht ist ihm das zu viel Papierkram, oder er möchte die damit verbundenen Verpflichtungen, wie die Nachbeschäftigungszeit, nicht eingehen oder er meint einfach, er braucht das nicht. Und wenn er den Antrag stellt, ist es auch nicht garantiert, dass dieser bewilligt wird.

Der einziege Vorteil für dich ist, dass ein Arbeitgeber vielleicht eher eien Anreiz hat, dich einzustellen, wenn er den Zuschuss bekommt. Aber du kannst keinen Arbeitgeber zwingen, ihn auch zu beantragen und es gibt keinen Rechtsanspruch darauf, dass er bewilligt wird.
 

osooo

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Danke Leute (y)

Ich habe es verstanden! Dieser Zuschuss ist nur für den Arbeitgeber. + Nachbeschäftigungszeitklausel; Vielleicht nimmt er es oder nicht;

Mein Gedanke war den Arbeitgeber es so zu verkaufen, dass er damit meine Defizite bezahlen könnte; ich meine; Bei meinem erlernten Beruf ist es nicht notwendig einen Führerschein zu haben aber es öffnet mir damit mehr Tätigkeitsfelder. Es sollte nur ein Anreiz sein.

Ich gehe immer zu Bewerbungen hin - einfach so ohne so etwas zu erwähnen. Erst seit ein paar Tagen habe ich so einen Fördergutschein, ich wusste nicht einmal, dass es so etwas existiert.

Danke für eure hilfreiche Tipps
 

Kerstin_K

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Mein Gedanke war den Arbeitgeber es so zu verkaufen, dass er damit meine Defizite bezahlen könnte
Im Prinzip ist Dein Gedanke schon richtig, und eigentlich ist das auch so gesacht, aber nicht ganz so, wie du dir das vorstellst.

Man geht davon aus, dass du am Anfang weniger produktiv bist, langsamer arbeitest, mehr Fragen musst usw. Dieser Nachteil für den Arbeitgeber soll durch den Zuschuss ausgeglihen werden. Oder vielleicht auch, wenn der Arbeitgeber dich erstmal in eine Schulung schicken muss, weil dir Kennntnisse fü sie Arbeit, die du dort achen sollst, fehlen. Wenn Du den Führerschein für die Arbeit brauchst, könnte man sich auch vorstellen, dass der Arbitgeber dir diesen aus dem Zuschuss bezahlt. Muss der Arbeitgeber nicht machen, aber denkbar wäre es.
 
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