Alleinlebende haben höheres Sterberisiko im mittleren Alter (1 Betrachter)

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Während eine Studie ein erhöhtes Risiko bei Alleinlebenden sieht, führt eine andere das höhere Mortalitäts- und Morbiditätsrisiko auf Einsamkeit zurück, die es auch bei Paaren gibt

Letzte Woche legte das Statistische Bundesamt die neuesten Daten über die Alleinlebenden in Deutschland vor. Zu dieser Bevölkerungsgruppe gehören mittlerweile fast 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Die Zahl der Alleinlebenden ist in den letzten Jahren stark gestiegen und wird weiterhin tun, während die Lebensformen Familien, inklusive Alleinerziehende, ebenso stetig wie Paare ohne Kinder abnimmt (Tendenz zum Alleinleben, Anteil der Familien schrumpft). Alleinlebend bedeutet allerdings nicht, dass es sich um Singles handeln muss, es können auch Partner einer Beziehungen nicht zusammen, sondern in unterschiedlichen Haushalten leben. Das dürfte auch wichtig hinsichtlich einer vor wenigen Tagen online in den Archives of Internal Medicine erschienene Studie sein, die allgemein feststellte, dass Alleinlebende ein höheres allgemeines Todesrisiko und insbesondere ein höheres Risiko haben, an Herzkreislauf-Erkrankungen zu sterben. Eine weitere, ebenfalls in den Archives veröffentlichte Studie, belegt, dass die Alleinlebenden, die sich unglücklich und einsam fühlen, schneller krank und gebrechlich werden. ...
Alleinlebende haben höheres Sterberisiko im mittleren Alter | Telepolis
 
E

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Gast
Ich denke, dass es unabhängig von der Lebensform ist, ob man nun früher krank + sterbenskrank wird.

Es ist eher eine Frage der psychischen Gesundheit und des Umfeldes. Mit Umfeld meine ich die Menschen, mit denen man täglich zusammenkommt, mit denen man sich austauscht, mit denen man in einer Hausgemeinschaft wohnt und arbeitet.

Ich kenne sehr viele Single, die sich in ihrer Rolle sehr wohl fühlen und um nichts in der Welt in eine Wohngemeinschaft ziehen würden.

Ich kenne auch das Gegenteil, allerdings stehen hier die Versorgungsgründe an 1. Stelle.
 
E

ExitUser

Gast
Ach deswegen wird man vom Jobcenter finanziell bestraft wenn man mit jemanden zusammenzieht....
 
E

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Gast
Alleinlebend bedeutet allerdings nicht, dass es sich um Singles handeln muss, es können auch Partner einer Beziehungen nicht zusammen, sondern in unterschiedlichen Haushalten leben.
Tja, wenn die Arbeitsplätze zweier Partner mehrere hundert Kilometer auseinanderliegen, dann bleibt eben nur die Wochenendbeziehung, also unter der Woche das Alleinleben. Da kenne ich so einige Fälle. Nicht immer hält die Beziehung dieser Belastung stand. :icon_sad:

Und natürlich überlegt sich ein Elo auch mehrmals, ob er mit einem Partner zusammenzieht und dem JC die Möglichkeit gibt, ihn in eine BG zu "stecken" und so Geld zu sparen. Bzw. der Partner, so er Geld verdient, überlegt es sich dreimal, ob er das Kostenrisiko auf sich nimmt, mit einem Elo zusammenzuziehen.

Alleinlebende [haben] ein höheres allgemeines Todesrisiko und insbesondere ein höheres Risiko haben, an Herzkreislauf-Erkrankungen zu sterben
Einen Grund dafür sehe ich darin, daß z. B. bei einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall keiner da ist, der Hilfe holen kann.
 
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