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Alleinerziehende Mutter zum Wohngeld gezwungen !! ??

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Ratloser2006

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#1
Fall aus der Nachbarschaft :

Eine Mutter lebt mit ihrem Sohn zusammen. Sie bekommt Unterhalt vom Ehemann für den Sohn und hat nen 400 Euro Job.

Jetzt wurde ihr nahe gelegt Wohngeld zu beantragen, ist das rechtens ??

Damit kein Anspruch auf GEZ, 100 Euro Schulgeld und Klassenfahrten richtig ??

Kann sie das verweigern ?? Oder besser gesagt wenn sie trotz Wohngeld unter dem H4 Bedarf ist was wäre dann ??
 

isabel

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#2
Das ist jetzt bei JobCenter in Mode gekommen, zu prüfen, ob das Wohngeld nach neuen Wohngeldgesetzten doch nicht eingreift.
Mit 400,-€ Verdienst wird das nicht der Fall sein - schätzte ich. Es sei dem, die Wohnung ist extrem billig und die Unterhaltszahlung extrem hoch, Kind unter 7 Jahren alt.
Nur: wo bleibt die KV?

Antrag stellen. Bis er bearbeitet wird - weiter ALG2. Wenn nicht anders geht: Darlehenweise. Im Falle positives Wonhng. dürfen sie es verrechnen.
WohnGB-negativ: Änderungsbescheid einwirken: statt Darlehen - regelm. ALG2 für angegebenen Zeitraum (Schriftlich!)

Das ist nur weitere Chikane, weil die arge Mitarb. können doch genau schätzten, ob Wohngeld zusteht oder nicht.

MfG
Isabell
 
E

ExitUser

Gast
#3
Das ist nur weitere Chikane, weil die arge Mitarb. können doch genau schätzten, ob Wohngeld zusteht oder nicht.
MfG
Isabell
Stimmt. Bei mir hat meine Leistungs-SB gleich gesagt, dass das mit dem Wohngeld und Kinderzuschlag nichts wird, weil mein Einkommen zu niedrig und die Miete zu hoch ist.
Deswegen brauchte ich den ganzen Quark gar nicht erst beantragen.

LG :icon_smile:
 

Bunnypups

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#4
Bei mir genau das gleiche erhielt gestern auch die nette Info, doch Wohngeld und Kindergeldzuschlag zu beantragen,wenn mein Freund soviel verdient und ich dann aus Alg2 rausfalle. Mir würde es damit besser gehen meinten die, aber das ich ja davon auch noch meine KV alleine bezahlen muss sehen die nicht geht mir somit schlechter, wir würden 144 Euro bekommen mit Wohngeld und Kindergeldzuschlag. Ha toll meine KV beträgt monatlich für meinen Sohn und mich 136,50 toll bleiben mir 7,50 super da falle ich ja dann wieder in die Hilfebedürftigkeit rein. Also Sinnlos.
 

Ratloser2006

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#5
Morgen, also das Kind ist 13 Jahre alt, die Scheidung läuft ( dauert noch was bis sie durch ist ) Unterhalt gibt es nach der Düsseldorfer Tabelle, irgendwas um die 280 ??? Euro.

Wohnung ist für 2 Personen im ALG Berreich zugelassen.
 

biddy

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#6
Das Kind wäre in dem Fall raus aus der BG, wenn sein Mietanteil plus Heizkostenanteil nicht höher ist als ca. 193 €.

Regelsatz 251 € - 164 € Kindergeld - ca. 280 € Unterhalt = -193 € für KdU.

Dann könnte die Mutter zumindest für's Kind Wohngeld beantragen.

Die zusätzlichen Leistungen für die Schule gibt's dann trotzdem:
Randziffer 24a.18 hier: http://www.arbeitsagentur.de/zentra...t-24a-SGB-II-Zusaetzliche-Leistung-Schule.pdf
 
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#7
Hallo ...

und was ist, wenn der Mietanteil höher ist?

Meine Tochter ist unter 7 ... hat einen Regelsatz von 215 Euro ab 01.07.09 ... als Einkommen sind 164 Euro Kindergeld und 117 Euro Unterhaltsvorschuss ... das wären dann -66 Euro

Ist Mietanteil liegt jedoch bei ca. 196 Euro ...

Gruß
 

jane doe

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#8
wohngeld/nk/unterdeckung/wohngeldrechner

mich wollte das sozialamt auch mal auffordern wohngeld zu beantragen.

dies habe ich abgelehnt, denn nach meiner berechnung würde ich trotzdem ein defizit von 50 euro haben. das .würde dann auch wiederum, weil hier eine ausschließlichkeitsregel herrscht bedeuten, daß ich nur noch sozialhilfe und kein wohngeld mehr bekomme.

lage rede kuzer sinn: ich bekam damals ca 170 euro sozialhilfe. ein wohngeldanspruch bestand nur bis ca 150 euro. damit eine unterdeckung von ca 20 euro pro monat und zusätzlich das problem der nebenkostenabrechnung, welche vom wohngeld nicht berücksichtigt wurde.

evtl einfach das ganze mal selbst durchrechnen: MBV NRW - Wohngeldrechner / Startseite
 

redfly

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#9
Was für eine "Unterdeckung"?

Entweder man bezieht Leistungen oder nicht. Klar, mit Wohngeld könnte man aus dem Leistungsbezug fallen. Dann sind Nebenkostennachzahlungen, GEZ oder evtl. die Hundesteurbefreiung selbst zu zahlen. Der einzige Vorteil, man ist wieder ein freier Bürger.
 
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