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Alleinerziehend, Bafög, und noch?

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Nicht offen für weitere Antworten.

fusselpuma

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#1
Hallo,

ich lebe von meinem Mann getrennt. Erzahlt für unsere beiden Kinder 400Euro monatlich an Unterhalt.
Ich mache eine schulische Ausbildung zur Erzieherin und bezihe350 Euro BaföG.
Da ich jedoch Bafögbezieherin bin, erhalte ich weder Wohngeld, noch ALGII. Mit zwei Kindern im Alter von drei und fünf Jahren kann ich aber auch nicht noch neben meiner Vollzeitausbildung etwas hinzuverdienen.

Ich habe das Gefühl völlig durch das soziale Netz zu fallen...würde ich keine Ausbildung machen, würde der Staat mich mehr unterstützen...

Gibt es für mich i-welche staaliche Zuschüsse? Wie kann ich mich finanzieren OHNE die Ausbildung abzubrechen?

Fusselpuma, die für jeden Tipp dankbar ist...
 

Arwen

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#2
Hallo fusselpuma,

ich habe irgendwo in den Tiefen von Google mal etwas über Bafög, kein Anspruch auf AlgII, aber sehr wohl die Kinder bei Allereinziehung gelesen.

Ich muss gerade noch ein paar Dinge erledigen, deshalb habe ich gerade keine Zeit, danach zu suchen. Du könntest selbst danach schauen oder aber warten, bis ich mich dann dransetze. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du für Deine Kinder Alg II (für Kindern heißt es dann Sozialgeld) beantragen kannst, auch wenn Du Bafög beziehst. Das, was ich damals gelesen hatte, bezog sich auf Bafög-beziehende Studenten, aber es dürfte ja egal sein, ob Auszubildender oder Student.

Bis später, Arwen
 

Nimrodel

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#3
Wobei dann allerdings das Kindergeld und der Unterhalt beider Kinder wieder als Einkommen auf das Sozialgeld angerechnet werden. Da dürfte nicht allzu viel bei rumkommen.
Aber sag mal, wenn ein minderjähriges Kind, dessen Mutter Alg-II bezieht, durch eigenens Einkommen seinen Bedarf deckt und Wohngeld beantragen kann, kann dann nicht auch ein Kind, dessen Mutter noch in Ausbildung ist Wohngeld beantragen?
Und wie siehts aus mit Kinderzuschlag?

Nimrodel
 

fusselpuma

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#4
Hallo und vielen Dank für deine Antwort,
Prinzipiell ist das wohl richtig, ABER der Kindsvater zahlt ja 400Euro Unterhalt und mit dem Kindergeld 300Euro besteht ja eine Grundsicherung für die Kinder, da die Beiden ja genug bekommen, nur mit meinen 350Euro kann ich meinen Mietanteil, und Lebensunterhalt+ Strom, Gas Wasser, Abwasser, Müll..etc. nicht finanzieren..
Sonst noch Ideen?
 
E

ExitUser

Gast
#5
Arwen hat Recht.
Zusätzlich könntest Du am Wohngeldamt ausrechnen lassen, wieviel Anspruch die Kinder mit ihrem Einkommen aus Unterhalt und Kindergeld hätten.
So kannst Du vergleichen, bei welchem Amt, Arge oder Wohngeldamt, die Kinder mehr bekämen.

Viele Grüße,
angel
 

fusselpuma

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#7
Hallo,

Arge zahlt für die Kinder leider nicht mehr, seit der KV Unterhalt zahlt. Der Grundbedarf ist gedeckt. Höchstens Wohngeld für die Kinder, daran hatte ich auch schon gedacht, aber das wird ja nicht genug sein, um mich über Wasser zu halten. LG mona
 
E

ExitUser

Gast
#8
Hallo,

Arge zahlt für die Kinder leider nicht mehr, seit der KV Unterhalt zahlt. Der Grundbedarf ist gedeckt. Höchstens Wohngeld für die Kinder, daran hatte ich auch schon gedacht, aber das wird ja nicht genug sein, um mich über Wasser zu halten. LG mona
Laß es Dir auf dem Wohngeldamt mal ausrechnen.
Bei Dir selbst siehts allerdings mau aus. Ist der Vater der Kinder vielleicht Dir auch unterhaltspflichtig?

Viele Grüße,
angel
 

Nimrodel

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#9
Für Kinderzuschlag müsste Fusselpuma ihren eigenen Bedarf voll decken können.

Viele Grüße,
angel
Ja, stimmt. Du hast recht.
Die Kinder müssen entweder Sozialgeld oder Wohngeld beantragen. Bei WG dürfte allerdings mehr rumkommen. Am besten beides ausrechnen lassen und vergleichen.
 

fusselpuma

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#10
Ja er wäre normalerweise auch für mich unterhaltspflichtig, doch das könnte ich nur gerichtlich einfordern, und das kostet leider nicht nur Nerven, sondern auch Zeit und die habe ich jetzt nicht. Eine Anwältin habe ich jedoch schon. Eine Unterhaltsvorschußkasse für Ehepartner gibt es nicht,oder?
mona
 
E

ExitUser

Gast
#11
Ja er wäre normalerweise auch für mich unterhaltspflichtig, doch das könnte ich nur gerichtlich einfordern, und das kostet leider nicht nur Nerven, sondern auch Zeit und die habe ich jetzt nicht. Eine Anwältin habe ich jedoch schon. Eine Unterhaltsvorschußkasse für Ehepartner gibt es nicht,oder?
mona
So eine Kasse gibt es leider nicht.
Aber wenn Du schon eine Anwältin hast, ist der Zeitaufwand nicht mehr so groß, das Meiste läßt sich per Post oder E-Mail erledigen. Ich würde mich dahinterklemmen, wenn ich Du wäre.
Schließlich kommt ein ausreichendes Familieneinkommen zuallererst mal den Kindern zugute.
Wohngeld für die Kinder solltest Du auch diesen Monat noch beantragen, es wird ab dem Monat der Antragstellung gewährt.

Viele Grüße,
angel
 

Nimrodel

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#12
Arwen hat Recht.
Zusätzlich könntest Du am Wohngeldamt ausrechnen lassen, wieviel Anspruch die Kinder mit ihrem Einkommen aus Unterhalt und Kindergeld hätten.
So kannst Du vergleichen, bei welchem Amt, Arge oder Wohngeldamt, die Kinder mehr bekämen.

Viele Grüße,
angel
Kindergeld wird beim Wohngeld nicht als Einkommen der Kinder angerechnet. Nur der Unterhalt der Kinder. Damit dürfte das Wohngeld schon erheblich sein.
 

Nimrodel

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#14
Bist Du Dir da ganz sicher?

Viele Grüße,
angel
Ja, ich habe selbst einen WG-Antrag für mein Kind gestellt. Im WG-Recht ist Kindergeld im Gegensatz zum SGBII Einkommen der Eltern. Nur der Kindesunterhalt wird zur Berechnung herangezogen.
 

Arwen

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#16
Aber wenn Du schon eine Anwältin hast, ist der Zeitaufwand nicht mehr so groß, das Meiste läßt sich per Post oder E-Mail erledigen. Ich würde mich dahinterklemmen, wenn ich Du wäre.
Habe ich selbst auch so erfahren nach der Trennung. Die Unterhalts"geschichte", sprich Berechnung, Termin bei Gericht war wirklich das geringste Übel.

Du wirst ja einen Beratungshilfeschein bei Gericht erhalten (10 Euro), damit gehst du dann gleich zu einem Anwalt/Anwältin (ich hab's damals übrigens ganz ohne gemacht, weil ich gar nichts davon wusste - hat auch geklappt; musste nichts zahlen und zahle auch immer noch nichts).
 

Arwen

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#18
Ich hab' jetzt die Seite gefunden:
http://www.sozialhilfe24.de/studieren-mit-kind.html#top2

Dies gilt allerdings wie gesagt für Bafög-berechtigte Studenten; vielleicht kann/könnte hier jemand aus Erfahrung mitteilen, dass dies hoffentlich auch für Auszubildende mit Bafög gilt.

U.a. müsste Dir dann nämlich auch der Alleinerziehendenmehrbedarf gewährt werden, wie Du gleich lesen wirst.

Gruß von Arwen
 

fusselpuma

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#20
achso, das hat die Anwältin direkt übernommen...versuch mich noch durch deinen Link zu fuchsen...
 
E

ExitUser

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#21
@ Arwen,

Fusselpuma schreibt, sie ist in der Ausbildung zur Erzieherin.
Da ist man an einer Fachakademie für Sozialpädagogik eingeschrieben, zumindest ist das in Bayern so. Damit ist sie Studentin.

Viele Grüße,
angel
 

fusselpuma

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#22
in Schleswig Holstein heißt es Fachschule für Sozialpädagogik. Auf einer Fachhochschule studiert man hier....das ist leider nicht gleich...habe nur einen Schülerausweis...LG mona
 

catwoman666666

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#23
Hallo fusselpuma

Es gibt noch die Möglichkeit, bei der ARGE einen "Antrag auf Zuschuss zu den ungedeckten Kosten der Unterkunft für Auszubildende und Studenten" zu stellen.

Viel Glück
 
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