Alinea - Personal für den öffentlichen Dienst. Kennt jemand diese Firma oder jemanden, der tatsächlich schon von ihr in die öffentliche Verwaltung vermittelt wurde?

Paroline

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
18 Januar 2019
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallo, ich bin neu hier... erst mal ein freundliches "Hallo" in die Runde!

Ich war auf einer Veranstaltung im JobCenter (Berlin). Es handelte sich um ein neues Projekt, die Firma Zeitarbeitsfirma Alinea stellte sich vor und das ganze hörte sich eigentlich zu gut an, um wahr zu sein: Man vermittele überwiegend in den öffentlichen Dienst weil hier, gerade in Berlin, ein großer Mangel an Arbeitskräften herrscht und die Behörden zu langsam/unflexibel seien, um neues Personal einzustellen. Bei Alinea würde man 6 Monate einen Verwaltungslehrgang (bei Trägern, mit denen sie kooperieren) machen (persönliche und fachliche Eignung vorausgesetzt) und dann von der Firma angestellt und an die Ämter ausgeliehen werden. Und jetzt kommt's: ZU DEN GLEICHEN ARBEITSBEDINGUNGEN, WIE DIE ANGESTELLTEN IM ÖFFENTLICHEN DIENST.
Gleiche Bezahlung (Entgeldgruppe 4-8) gleicher Urlaub, etc.

Ich habe gleich eine Bewerbung geschrieben und bin eingeladen worden. Hier stellt sich nun heraus, dass diese Firma anscheinend gar keine generelle Vereinbarung mit dem Land/der Stadt Berlin hat... so, wie es aussieht, sind sie immer noch am Klinkenputzen und bewerben ihre Mitarbeiter auf Stellen, die sowieso in den öffentlichen Jobbörsen ausgeschrieben sind. Man sagte mir, dass ich am Verwaltungslehrgang teilnehmen könne, ich aber keine Garantie bekäme, dass sie mich anschließend irgendwo einsetzen. Ich hätte also kein Recht, bei ihnen angestellt zu werden. Dennoch wollen sie Vorab einen Vermittlungsgutschein und ich frage mich, wozu und mit welcher Berechtigung? Wird jetzt schon dafür gezahlt, dass in Fortbildungen vermittelt wird, oder wie?

Kennt jemand diese Firma oder jemanden, der tatsächlich schon von ihr in die öffentliche Verwaltung vermittelt wurde? Das ist alles sehr dubios und ich zweifel an der Seriosität des ganzen...
 

erwerbsuchend

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2017
Beiträge
3.778
Bewertungen
3.001
Man sagte mir, dass ich am Verwaltungslehrgang teilnehmen könne, ich aber keine Garantie bekäme, dass sie mich anschließend irgendwo einsetzen. Ich hätte also kein Recht, bei ihnen angestellt zu werden. Dennoch wollen sie Vorab einen Vermittlungsgutschein und ich frage mich, wozu und mit welcher Berechtigung?
Hast du diese Fragen dieser ZAF gestellt und eine schriftliche Antwort darauf bekommen? Wenn nein, dann solltest du diese Fragen dort schriftlich einreichen, mit der Bitte um zeitnahe schriftliche Antwort.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
16.250
Bewertungen
11.898
Man müsste mal schauen, zu was man sich verpflichtet, wenn man an diesem Verwaltungslehrgang teilnimmt. Wenn der was taugt und man den kostenlos abgreifen kann, koennte der die Chancen bei eigenen Bewerbungen im öffentlichen Dienst erhöhen.
 

LLkuhJ

Neu hier...
Mitglied seit
27 März 2019
Beiträge
1
Bewertungen
0
Diese Bewertung habe ich zum Thema abgegeben...


Habe den kompletten Text mal kopiert:

GPB Beuthstr.8, Berlin- Mitte / ALINEA Personalvermittlung
NEOS Modellprojekt

GPB Ködert mit angeblicher Qualifizierung/ Weiterbildung für die Öffentliche Verwaltung, Dauer 6 bzw. 7,5 Monate
- Inhaltlich + fachlich qualifiziert diese ,,Weiterbildung" zu gar nichts
- siehe Ausbildungsinhalte: diese sind gleich null

Alinea- Personalvermittlung
Nichts weiter als klassische (genehmigungsfreie) Arbeitnehmerüberlassung/ Zeitarbeit...

Nutzen die Teilnehmerdaten von GPB um sich einen neuen Kundenstamm (Kundenpool) aufzubauen...
Nichts anderes als ,,Kundenaquise"...

Neues Konzept? Idee?
Keine Ahnung was daran neu sein soll...
(Unterschied zu ,,Randstad" oder anderen Personalüberlassungsfirmen konnte ich nicht finden...Überlassen auch Fachpersonal für ÖD...)

Alinea- Aussagen beim Info-Tag:
Nach erfolgreichem Bewerbungsgespräch mit Alinea, erfolgt eine Einstellungszusage- leider ,,unverbindlich"...
Alinea befindet sich angeblich mit ,,Öffentlichen Verwaltungen in Berlin" im Gespräch hinsichtlich Personalüberlassung...
Eine spätere Überlassung wird z.Zt. nicht garantiert...
,,Ämter werden auf das Projekt aufmerksam gemacht...
,,Noch keinerlei Zusage von Ämtern dass sie interessiert sind..."

D.h. wenn bis Ende der Maßnahme keine Vermittlung in die ÖVW stattfindet, hat man bis zu 7,5 Monate umsonst eine Maßnahme gemacht...

Selbst wenn eine Personalüberlassung statt finden sollte bedeutet das:
-ständig wechselnde Tätigkeiten (einfache, unqualifizierte Tätigkeiten!)
-wechselnde Arbeitsorte/ Aufgabenfelder (richtige Einarbeitung unmöglich...)
-Wie soll dafür ausreichend qualifiziert werden?
= enorme Ungleichbehandlungen von Stamm- und Leihangestellten

Alinea unterstützt angeblich bei einer Weitervermittlung in ein festes Arbeitsverhältnis in der ÖVW...
Das wäre dann eine klassische Personalvermittlung, für die eine hohe Provision fällig wäre, die die ÖVW an Alinea zu zahlen hätte (für die Vermittlung eines fachlich-nicht- qualifizierten Mitarbeiters ein wohl eher undenkbares Szenario...)

Equal-Pay
Ab Tag 1?
(lt. Gesetz nach 9 Monaten...)

NEOS- Modellprojekt... modellhaft, nicht erprobt, deshalb müssen Zusagen nicht erfolgen usw. Dafür gibts Fördergelder...
GPB will nur seine Weiterbildungen verkaufen...

Ich war vor Ort, habe mir das angehört und mir Notizen gemacht und teilw. wortwörtlich mitgeschrieben und anschließend recherchiert, weil mir vieles nicht schlüssig gewesen ist...

Und deren Antwort...

Kommentar von XXXXXXXXXXXX

Inhaber
25.3.2019 Hallo Miss S.,

vielen Dank für Ihre ehrliche Meinung und dass Sie uns dadurch die Chance auf eine Stellungnahme geben. Auch wenn die beschriebene Weiterbildung kein Angebot des GPB Colleges ist, sondern von der GPB mbH angeboten wird, wollen wir auf einige Punkte eingehen.

Bei dem Umfang der Weiterbildung, sind sicherlich nicht alle Lerninhalte für jeden wichtig und neu. Jedoch können sich die TeilnehmerInnen damit auf die angestrebten Tätigkeiten in der Berliner Verwaltung tatsächlich vorbereiten (siehe Ausbildungsinhalte: EDV-Kenntnisse, Struktur und Arbeitsplätze in der öffentlichen Verwaltung, Verwaltungshandeln, Verwaltungsrecht).

Das "neue" am NEOS Konzept ist die von ALINEA übernommene systematische Arbeitnehmerüberlassung bzw. Vermittlung in die Tätigkeiten der öffentlichen Verwaltung, die bislang eben noch nicht im erforderlichen Umfang stattfindet. Noch immer sind ca. 10 % der Stellen im öffentlichen Dienst Berlins aus verschiedenen Gründen unbesetzt.

Die Vorteile der beabsichtigten Arbeitnehmerüberlassung durch ALINEA sind
* die gleiche Bezahlung ab dem 1. Arbeitstag, wie die der vergleichbaren öffentlichen Beschäftigten
* die Möglichkeit einer dauerhaften Übernahme auf ausgeschriebene Planstellen
* der Wechsel in andere Aufgabenfelder (ja, das kann auch ein Vorteil sein!)

Die Nachteile der Arbeitnehmerüberlassung durch ALINEA haben Sie ja beschrieben (möglicherweise wechselnde Tätigkeiten, wechselnde Arbeitsorte und Aufgabenfelder), die müssen nicht eintreten und werden sicherlich auch nicht die Regel sein, sind aber bei Arbeitnehmerüberlassung auf Zeit unvermeidlich.

Für Sie ist das kein gutes Angebot, Sie haben sich dagegen entschieden und genau dafür sind die Informationsveranstaltungen ja auch gedacht. Wir wollen ja damit gerade vermeiden, dass Sie oder andere Interessenten für 6 Monate in Vollzeitform oder für 7,5 Monate in Teilzeitform an einer Qualifizierung teilnehmen, die für Sie nicht interessant ist oder das falsche Ziel anstrebt (Arbeitnehmerüberlassung / Vermittlung in Tätigkeiten der öffentlichen Verwaltung).

Auf Ihrem weiteren beruflichen Weg wünscht Ihnen die GPB alles Gute. Weniger
Moderation:

Realname entfernt und Zitat kenntlich gemacht
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
M

Mitglied 76202

Gast
@Paroline

Tu es nicht, wenn Du Dir darunter anspruchsvolle Tätigkeiten vorstellst. Die Inhalte der Maßnahme lauten:

- Ich und mein Arbeitsplatz
- Ergonomie
- Verwaltung

Die Stellen in die Du vermittelt wirst, sind die Post- oder Passstelle, Archive oder ähnliches. Du wirst keine Aufgaben übernehmen, dir irgendwas direkt mit der Verwaltung zu tun haben. Ggf. stempelst Du da einen Tag lang Briefe mit einem Eingangsstempel.

Du wirst Mitarbeiterin, keine Sachbearbeiterin. Deine Entgeltstufen E1-E5 höchstens. Wenn das was für Dich ist, ok. Aber darauf kannst Du Dich auch ohne Maßnahme bewerben.

In erster Linie geht es auch um die Maßnahme und darum Dich sechs Monate los zu haben, nicht um Dich in Arbeit zu bringen.
 

dagobert1

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2012
Beiträge
5.744
Bewertungen
4.806
Man sagte mir, dass ich am Verwaltungslehrgang teilnehmen könne, ich aber keine Garantie bekäme, dass sie mich anschließend irgendwo einsetzen. Ich hätte also kein Recht, bei ihnen angestellt zu werden. Dennoch wollen sie Vorab einen Vermittlungsgutschein und ich frage mich, wozu und mit welcher Berechtigung?
Das frage ich mich auch.
Diese Vermittlungsgutscheine sind genau dafür da, wonach sie benannt wurden: Um eine private Arbeitsvermittlung zu bezahlen.
Wenn sie dich über Leiharbeit einsetzen, ist das keine Vermittlung. Dafür können diese Dinger nicht eingelöst werden.
 

madmarx

Neu hier...
Mitglied seit
27 Mai 2019
Beiträge
8
Bewertungen
15
Hallo, ich denke, dass ich einiges zum thema 'Alinea' sagen kann, da ich seit dem 26.02. Teilnehmer bin, also mehr als die Hälfte absolviert habe:
allen Teilnehmern der beiden zu diesem Termin startenden Gruppen wurde im Info-Gespräch mit den beiden Geschäftsführern versichert, dass wegen der großen Nachfrage ALLE Teilnehmer*innen vermittelt werden würden und ab der ersten Vermittlung einen UNBEFRISTETEN Arbeitsvertrag bei Alinea erhalten würden - zu vollen Bezügen der jeweiligen Arbitsstelle, also E5 bis E8, für Leute mit abgeschlossenem Studium ab E9 aufwärts, also zum Tariflohn. Von dort aus könne man sich dann als Quereinsteiger auch direkt im Öffentlichen Dienst (ÖD) bewerben. ALLE Teilnehmer*innen haben aus diesem Grund unterschrieben. Kosten deer Maßnahme pro Person laut Webseite GPB: 5.500,00 € / Teilnehmer*in.
Unseren Gruppen (WB-ÖD 4.1 und 4.2) wurde auch durch die selbst erstaunten Dozenten mitgeteilt, dass wir wohl die letzte Gruppe mit JOBGARANTIE seien.
Mit zwei Semestern Personalauswahlverfahren und Personalförderung (NF Psychologie FU Berlin) hätte mir das Auswahlverfahren on Alinea auffallen müssen: Name, kurzer Werdegang, warum in den ÖD und was ist 7:1 - kein Scherz. Da ich das von vorigen Kandidaten wußte, eröffnete ich ds Gespräch mit: "Guten Tag, Sie möchten sicher von mir wissen, was 1:7 ist." - verdutzte Antwort: "Ja, nein, also, es gibt ja noch mehr Zahlen! Was ist denn 1:8?" - "Na ja, 1/8 Liter Milch sind 125 ml, also 0,125, richtig?" - Ich wurde aufgenommen. Jede/r wurde. Natürlich.
Sechs Monate Vollzeit mit einer wöchentlichen Klausur ist schon nicht ganz ohne, die Fülle an Infos reichlich und die GPB... anderes Thema, im Großen und Ganzen aber nicht wirklich schlecht, wenn auch offensichtlich von der Fülle an Kursen überfordert.
ABER: Bereis nach zwei Monaten tauchte ein Vertreter von Alinea in der Parallel-Gruppe auf und gab bekannt, dass die Vermittlungen nur schleppend laufen und lediglich 6 (!) Kandidatinnen vermittelt werden konnten, davon vier in den ÖD und zwei in die freie Wirtschaft. Sie hätten gerne eine Unterschrift unter eine neue Vereinbarung, die es ihnen erlauben würde, auch in die freie Wirtschaft als Leiharbeiter zu vermitteln. NIEMAND unterschrieb, in unsere Gruppe traute sich trotz Nachfrage unserer Klassensprecherin niemand mehr. Bis auf zwei hatten die anderen auf eigene Initiative Arbeit gefunden!
Heute kam eine Mitschülerin von ihrem Vermittlere zurück und berichtete, dass bereits ein JobCenter offenbar Klage eingereicht hätte gegen Alinea, Teilnehmerinnen ebenso. Das ist aber eine mündlch übermittelte Info, wenn auch von einem mitarbeiter des JobCenters. Vorsorglich: es gilt rechtlich die Unschuldsvermutung!
Wir werden an die Bezirksverordnetenversammlungen teils über eine Partei, teils in Form von Bürgeranfragen Anfragen stellen, inwieweit die teilnehmenden Bezirke überhaupt involviert sind und ob es Gespräche gab. Hochgerechnet (es gibt ibnzwischen die Gruppen 6, 7 und 8 mit jeweils zwei Gruppen a 20 Personen, weitere werden offenbar noch immer angeworben. Gelehrt wird von drei Bildungsträgern, also kann von über 500 Teilnehmerinnen ausgegangen werden - Minimum! Macht eine Summe von mehr als 2.000.000,00 €, also 2 Mio EUR aus Steuergeldern! Genaue Zahlen liegen (natürlich) nicht vor. Dies alles muss aufgeklärt werden. Unsere Gruppe erwartet schriftliche Antworten.
Pikantes Detail: Laut Aussage eines Dozenten sollen die beiden Geschäftsführer mit einem Geschäftsführer der GPB gut bekannt sein. Das Büro von Alinea ist in der 7. Etage der GPB Mitte. Natürlich reiner Zufall...
Für die Teilnehmerinnen, die sich aus vielerlei Gründen ganz explizit für diese scheinbar tolle Chance für einen Job im ÖD entschieden haben, wurde eine mit viel Elan gestartete Chance auf eine Zukunftsperspektive zerstört. Entsprechend ist die Grundstimmung. Alle möchten zumindest den Abschluß dennoch machen, zumal intensive Verhandlungen laufen, den Abschluß dem der IHK gleichzustellen. Wäre eine gute 'Entschädigung', auch wenn statt keiner Endprüfung wg. der zahlreichen Klausuren und zei Prüfungstage auf dem Programm stehen. Drückt uns die Daumen.
 

Gerda74

Neu hier...
Mitglied seit
31 Mai 2019
Beiträge
1
Bewertungen
0
Vorsicht vor Alinea Personalservice !!!!
Die versprechen viel und halten nichts.
Bin seit einiger Zeit beim Kurs Fachkraft für öffentliche Verwaltung beim "Bildungsinstitut" QEU und kann folgendes berichten:
Zum Kurs selbst:
Der Kurs besteht aus drei Modulen. Dafür zahlt das Amt (also die arbeitende Bevölkerung) schlaffe 5600,00 EUR !!! pro TeilnehmerInnen. Was man dafür geboten bekommt ist recht dürftig.
Im ersten Modul lernt man mit den Office Programmen umzugehen. Allerdings geht es nicht über die Grundlagen hinaus. Jeder, der schon mal im Büro mit diesen Programmen gearbeitet hat, langweilt sich. Der "Unterricht" bestand zum größten Teil aus Selbststudium. Es gab leichte bis mittelschwere Aufgaben, die dann mit Hilfe von Google und Co gelöst wurden. Eigentlich kein Problem. Dafür bräuchte man aber auch keinen Dozenten. Deshalb hatte unser Dozent viel Zeit für sich und seinen privat mitgebrachten Laptop - wahrscheinlich zum Überbrücken seiner eigenen Langeweile. Will man was (zum Thema des Unterrichts) gedruckt oder kopiert haben, wird das nur sehr widerwillig und nach mehrfacher Bettelei erlaubt.
Das zweite Modul war wesentlich intensiver, interessanter und zum Thema öffentliche Verwaltung wissenswert. Hierfür wurden Rechtsanwälte als Dozenten eingesetzt, die mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen wesentlich für eine wirklich gute Ausbildung sorgen. Hier bekommt man auch ohne Betteln Scripte und Übersichten, die einem das Lernen erleichtern.
Im dritten Modul wird Kommunikation geschult. Auch darf man Türme aus Papier und anderen Materialien bauen. (Ja, richtig gelesen!) Dabei wird dann beobachtet, wie man sich im Team schlägt. Übrigens sind diese Papiertürme anscheinend ein gern genommener Lückenfüller bei Bildungsinstituten. Hab das schon mal woanders gemacht. Diese Art Bildung - oder sollte man sagen: Beschäftigung - scheint sich wohl als kostengünstige Möglichkeit mit minimalstem Aufwand viel Geld vom Amt zu bekommen, durchzusetzen.
Fazit zum Kurs: Das erste und dritte Modul kann man getrost kürzen oder ganz weglassen. Aus Frust über die Sinnlosigkeit und aus Langeweile sind über die Hälfte der Klasse entweder krank oder haben sonstige Termine wahrgenommen. Das zweite Modul ist wirklich gut. Fachbezogen, gute Dozenten und verwertbar im Beruf, aber auch im Privatbereich. Dieses Modul sollte eigentlich bei einer so benannten Maßnahme dominieren. Tut es leider nicht. Wahrscheinlich sind die Rechtsanwälte zu teuer, um mehr Zeit für die ernsthafte Vermittlung von Wissen zum Thema öffentliche Verwaltung zu haben. Aber das genau sollte doch eigentlich Gegenstand dieses Kurses sein, oder?
Nun noch kurz was zum Bildungsträger QEU:
Es gibt einigermaßen gute Schulungsräume und die Toiletten sind auch meist sauber. Das wars dann schon. Für den kleinen Hunger gibt es Automaten mit nicht so kleinen Preisen. Ein Wasserkocher oder eine Mikrowelle steht nur den Dozenten zur Verfügung. Die "Klientel", die sich ja nunmal aus Arbeitslosen und Hartz IV-Empfängern zusammensetzt können sich ja was an der nicht weit entfernten Tanke besorgen.
Die angestellten Mitarbeiter (Dozenten, Sekretärin) sind meist gequält freundlich. Sie sehen Ihre "Kunden" wahrscheinlich eher als notwendiges Übel, um mit ihnen Geld zu verdienen. Das lassen sie die Teilnehmer auch spüren. Mitunter hat man den Eindruck, dass es sich nicht um Erwachsenenqualifizierung handelt, sondern die Betreuung von quengligen Kindern. Selten mal ein Lächeln oder ein freundliches Wort, oft das Gegenteil. Anscheinend ist dort noch nicht bekannt, dass sie ja mit uns Geld verdienen. Aber na gut.
Nun noch was zu Alinea. Diese Zeitarbeitsfirma suggeriert ja, sie würde nach erfolgreichem Abschluss für jeden einen Arbeitsplatz haben. Dem ist aber bei weitem nicht so. Da es in meiner Zeit dort zu Unruhen gekommen ist, hat sich ein Mitarbeiter von Alinea zu einer Stellungnahme herabgelassen. Dabei wurde klar gestellt, dass nicht alle bisherigen Teilnehmer in Arbeit vermittelt werden konnten und wir uns selber bewerben sollten. Auch gibt es keine Verträge mit der öffentlichen Verwaltung, die uns dann übernehmen wollen/sollen.
Weiterhin hatten wir die Möglichkeit auf einer Messe der öffentlichen Verwaltung mit einigen Verantwortlichen zu sprechen. Diese meinten, dass dieses Zertifikat von geringer Bedeutung ist. Anders ausgedrückt: Es hat keinen Wert. Die öffentliche Verwaltung braucht Verwaltungsfachkräfte mit IHK-Abschluss und nicht uns stümperhaft ausgebildete Quereinsteiger. Hoffentlich ändert sich das noch und es war nicht ganz umsonst.
Wünsche allen, die so eine Qualifizierungsmaßnahme machen viel Erfolg und hoffe, dass der Eine oder Andere doch noch zu seinem Traumjob kommt.
 

emba

Neu hier...
Mitglied seit
29 Mai 2019
Beiträge
1
Bewertungen
0
@madmarx

Hallo, ich bin auch in der Weiterbildungsmaßnahme von GPB (Alinea). Der Kurs fing im März an und man hat uns vorher die selben Versprechungen gemacht. In meiner Klasse sind alle Enttäuscht und verärgert, denn folgende Email (am 17.05.19) bekamen alle in meiner und in der Parallelklasse:

"mit diesem Schreiben möchten wir Sie aus gegebenem Anlass über den aktuellen Stand des Modellprojekts NEOS informieren:
Alinea ist weiterhin in enger Abstimmung mit den Berliner Bezirken, da diese eine hohe Personalnot haben und bereits mehrere Bezirksbürgermeister sowie Leiter der Serviceeinheiten Personal mit uns zusammenarbeiten wollen.
Zu unserem Bedauern verzögert sich jedoch die Beauftragung und damit auch Stellenbesetzung. Solange keine Kooperationsvereinbarung mit den Verwaltungen zustande gekommen ist, können wir Ihnen zunächst keine Stellen in der öffentlichen Verwaltung anbieten.
Diese Situation ist auch für uns nicht zufriedenstellend. Wir fühlen uns Ihnen gegenüber weiterhin verpflichtet, Sie auf Ihrem Weg zurück in die Arbeit zu unterstützen.
Gern möchten wir Ihnen aufzeigen, wie es aktuell weitergeht und welche Maßnahmen und Lösungsmöglichkeiten wir erarbeitet haben:
  • · Wir vereinbaren spätestens 4 Wochen vor Ende der Weiterbildung ein Gespräch mit Ihnen. Dabei informieren wir Sie über Arbeitsangebote bei alinea oder ob beispielsweise eine Anstellung bei einem unserer kooperierenden Partner für Tätigkeiten im kaufmännischen bzw. Verwaltungsbereich in Frage kommt.
  • Wir unterstützen Sie auch durch Direktvermittlungen in Arbeit und Beratungen. Genauere Informationen hierzu erhalten Sie ebenfalls im persönlichen Gespräch mit uns.
  • Wir helfen Ihnen bei den Direktbewerbungen auf Stellen in der öffentlichen Verwaltung. Erste Teilnehmer konnten bereits erfolgreich ein Arbeitsverhältnis in der öffentlichen Verwaltung aufnehmen. Wir möchten Sie weiterhin dazu ermutigen, sich aktiv auf Stellen zu bewerben (z.B. über www.interamt.de).
Wir bedauern die Verzögerung bei der Überlassung an die öffentliche Verwaltung sehr und bitten um Ihr Verständnis. Das NEOS-Projekt wird für uns erst zum Erfolg, wenn wir Ihnen konkrete Arbeit anbieten können. "

Nach diesem Brief habe ich etwas recherchiert und bin auf dieses Forum hier gestoßen. Vor allem deinen Beitrag fand ich interessant und würde gerne wissen ob du noch mehr Informationen hast.
Gerne auch über Email: yersiniapestiz@googlemail.com
 

madmarx

Neu hier...
Mitglied seit
27 Mai 2019
Beiträge
8
Bewertungen
15
@emba: Habe bereits per Mail gentwortet. Aber hier für's Forum: Bei Start im März - wie ich - müsstest Du in der Klasse WB-ÖD 4.1 sein, also in meiner Parallel-Klasse. Wir, dass heißt zwei Vertreter*innen und ich als Klassensprecher haten einen Termin bei Herrn XXXXX, einem der beiden Geschäftsführer der Alinea. Zu unserer Überraschung war Frau H.-I. dabei, die uns vom Institutsleiter Herrn XXXXXXvorgestellt wurde als Ansprechpartnerin, die die Arbeit tun würde, die Alinea offenbar nicht tut. Frau H.-I. stelte sich hingegen anders vor: Sie wolle Schüler*innen unterstützen mit all ihren Verbindungen - nur NICHT in den öffentlichen Dienst. Der Auftritt dauerte knapp 3 Minuten und ließ die Klasse irritiert und wütend über so viel Chuzpe zurück
Nun aber saß sie mit Herrn XXXXXXuns gegenüber - während des gesamten Gesprächs. Die Geschäftsraume der Alinea befinden sich in der 7, Etage des GPB-Gebäudes Beuthstraße 8 in Mitte. Dort ist auch die GF der GPB und das Büro von Frau H.-I. - aber Alinea und GPB haben ja nichts miteinander zu tun (Aussage ------)!
HerrXXXXX hat nichts zu bieten außer Andeutungen, dass er mit hochrangigen Entscheidern des ÖD im Gespräch sei, Namen wolle er aber aus Sorge um das Projekt nicht nennen. Des Kaisers neue Kleider. Herr XXXXX war bis April 2018 GF von Job-Konzept, einem Bildungsträger, der neben GPB, WBS und QUE ebenfalls die nutzlosen Weiterbildungsmaßnahmen anbietet. Im Mai 2018 gründete er Alinea.
Der zweite GF der Alinea, XXXXXX, gründete zeitgleich die 'Nano 3B GmbH' - Geschäftszweck identisch mit Alinea. Das wirft jede Menge Fragen auf, die kein JobCenter je stellte, bevor sich im gieskannenprinzip Millionen in vier Bildungsträger versenkte. Laut zweier (anerkannte) Personaldienstleister in Berlin sind die Chancen, mit dem hauseigenen (!) Zertifikat eine Anstellung im ÖD zu finden, kaum größer als null.
Das Auswahlverfahren der Alinea spricht für deren Kompetenz in Sachen Personalentwicklung / Personalauswahlverfahren: "Was ist 1:7?" Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer der Frage, wie man sich denn die Zukunft vorstelle ("Na, im öffentlichen Dienst") reichte es noch zu einem "Sie hören von uns..." (Personalentwicklung / Personalauswahlverfahren an der FU, NF Psychologie über 4 Semester - also ich natürlich...)
Am 05.06.2019 hatten wir bei dem denkwürdigen Treffen im 7. OG der GPB Herrn XXXXXein von nahezu allen Mitschülern (Ausfälle wg. Kranheit) unterzeichnetes Schreiben mit Fragen übergeben, deren Beantwortung wir zeitnah in Schriftform einforderten, ist bis heute (14.05.2019) unbeantwortet.
Inzwischen haben erste JobCenter angekündigt, keine neuen Kandidaten mehr der Alinea zuzuführen. Kurios: ohne Begründung wurde eine Teilnehmerin einer Info-Veranstaltung abgewiesen. Die Kandidatin nahm das so hin. Zu ihrer großen Überraschung wurde sie dennoch, also OHNE Alinea, in der GPB zur Weiterbildungdmaßnahme angemeldet.
Inwischen sind alle Recherchen eingeordnet und umfangreich dokumentiert. Das Dossier ist über einen Medienverteiler auf dem Weg in die Öffentlichkeit - alles in absprache mit den Mitschüler*innen. Auch wenn ich Hartzer bin, kann ich es nicht verantworten, dass die Steuerzahler, die mir das Leben absichern helfen, mit untauglichen Weiterbildungen ohne Nutzen um Millionen erleichtert werden.
Ach ja, und wurde von Herrn XXXXXX Zusammenarbeit angeboten. Von ihm erhaltene Infos dürften aber um keinen Preis weitergegeben werden, um das 'Modellprojekt NEOS' - von dem nur leider bisher niemand etwas gehört hat - nicht zu gefährden. Zugegeben: Jedes Fensteröffnen ist für eine Luftnummer potentiell tödlich.
Es gibt in der Klasse niemanden, der sich nicht völlig verarscht vorkommt. Dennoch machen (fast) alle mit zusammengebissenen Zähnen weiter und hoffen auf ein Wunder.

Moderation:

Bitte beachte die Forenregeln, Realnamen sind im Forum unerwünscht!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Georg1975

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Dezember 2018
Beiträge
422
Bewertungen
681
Dit is so typisch Berlin, wa?

Sieht so aus, als ob es nie angedacht war, Elos im ÖD unterzubringen. Hauptsache Gelder abgegriffen. Mein Gott, ist unsere Stadt am *rsch.
 

madmarx

Neu hier...
Mitglied seit
27 Mai 2019
Beiträge
8
Bewertungen
15
Die JobCenter zahlen bis zu 18 Monate eine Wiedereingliederungshilfe für Langzeitarbeitslose in Höhe bis zum vollen Gehalt. Das Geld würde an Alinea gehen, da wir bei denen einen unbefristeten Arbeitsvertrag versprochen und schriftlich zugesichert bekamen - mit Stempel und Unterschrift. Der ÖD zahl den Tariflohn an Alinea. Alinea würde damit seine Angestellten bezahlen. Aber unbefristeter Arbeitsvertrag bei Alinea? Nun ja, es wurde angedeutet, dass die Tätigkeit im Personalverleih natürlich auf 18 Monate begrenzt sei. bis dahin aber würden ja alle wie gewünscht direkt für den ÖD arbeiten. Man kenne sich ja inzwischen und könne sich aus der Arbeitsüberlassung heraus natürlich direkt beim ÖD bewerben. Großzügiger Weise würde Alinea jede/n gehen lassen, die/der einen Arbeitsplatz im ÖD finden würde. Großzügig? Wohl kaum, denn nach 18 Monaten endet spätestens die Wiedereingliederungshilfe der JobCenter.
Das dieses Modell seriös ist, bezweifele ich. Bei derart stümperhafter Auswahl der Kandidat*innen (Hauptsache, die Kurse werden voll...) gibt es ein gravierendes Problem: Nicht jede/r eignet sich gleichermaßen. Eine qualitative Auswahl wurde nicht getroffen. Wenn also der ÖD den einen oder die andere nach wenigen Tagen 'ungebraucht' zurück sendet, ist das Modell schnell geplatzt. Unbefristete Arbeitsverträge, schon vergessen?
Daher Fragen, die öffentlich nachvollziehbar geklärt werden müssen:
  • Wie kann es sein, eine Weiterbildungsmaßnahme zu zertifizieren, ohne dass hierfür unbedingt erfordleriche belastbare Zielvereinbarungen mit dem ÖD validierbar vorgelegt werden?
  • Wie kann es sein, dass nach wie vor Kanditat*innen an Alinea entsendet werden?
  • Warum werden nicht alle kurse sofort gestoppt und die Zahlungen einbehalten?
  • Im Bildungsgutschein ist festgeschrieben, dass die Maßnahme nachträglich pro Woche bezahlt wird, was eine Einstellung erleichtern würde und bei unklarer Faktenlage der richtige Weg gewesen wäre.
  • Ist es nicht vielmehr richtig, dass die JobCenter alle zwei Monate im voraus zahlen, wie eine Mitarbeiterin eines JobCenters auf Anfrage angab? Was stimmt denn nun?
  • Was passiert mit den Teilnehmer*innen, die nun ohne nutzbares 'Hauszertifikat' und ohne Chance, sich als Quereinsteiger im ÖD zu bewerben, zurück bleiben?
  • Wie kann es sein, dass Empfänger staatlicher Leistungen für jeden Cent über die Grundversorgung hinaus betteln müssen, Anbieter windiger 'Modellprojekte' aber mit Steuergeldern zugeschi**en werden?
@Georg1975 : Weil JobCenter ihrer Sorgfaltspflicht gegenüber den ihnen anvertrauten und von ihren Leistungen abhängigen Mitbürgern offenbar leichtsinnig (hoffe ich jedenfalls) nicht nachgekommen sind, ist nicht die Stadt im Ar*ch, sondern das System Hartz IV! Ich für meinen Teil werde alles versuchen, die Fragen zu klären und mit weiteren in Richtung Alinea und GPB öffentlich zu machen.
 

Georg1975

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Dezember 2018
Beiträge
422
Bewertungen
681
Wenn Alinea die Teilnehmer anderweitig unterbringt, z. B. in Call-Centern oder als Helfer zum Mindestlohn, ist dies für das JC ein Erfolg.

Clever eingefädelt, wenn man sich hinstellt und "Zertifikate" als CC-Agent anbietet, bleiben die Klassenräume leer. Der Begriff "ÖD" lockt aber viel mehr Teilnehmer (Humankapital), die man später dann verwursten kann. Schade nur für die Menschen, die da voller Hoffnung reingegangen sind.

Ich würde den Senat anschreiben, die sollen prüfen wie es um diese angeblichen Kontakte zu den Bezirksämtern bestellt ist.
 

madmarx

Neu hier...
Mitglied seit
27 Mai 2019
Beiträge
8
Bewertungen
15
@Georg1975 : Richtig. Nur... Wenn man so eine Luftnummer abziehen möchte, sollte man Lebensläufe auch lesen. In der Parallel-Gruppe sind Politologen, in unserer Gruppe reichlich abgeschlossene Studiengänge, viele Leute die recht schnell das 'Spiel' durchschaut haben - aber dennoch weiter machen. Hoffnung und zuletzt sterben und so. Wir haben uns zur 'Schwarm-Intelligenz' zusammengschlossen, um genau dieses perfide Spiel nicht durchgehen zu lassen. Die Politologen haben bereits einen Abgeordnetem des Berliner Abgeordnetenhauses informiert, der 'von oben nach unten' für Klärung sorgen möchte, wir werden Bürgeranfragen an die BVVs stellen und die Parteien der betroffenen Bezirke befragen, bzw. die der (noch) nicht betroffenen Bezirke informieren - und eben alle Berliner JobCenter und die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Ich werde alle meine alten Kontakte reanimieren (Publizistik FU) und auch die rechtliche Seite bewerten lassen, also die möglichen Rechtsfolgen der schriftlichen Einstellungszusage prüfen - und zwar in alle Richtungen:

Hauptfragen:
  • Inwieweit ist die Einstellungszusage einklagbar.
  • Wenn ja und Alinea nicht kann, besteht die Möglichkeit, einen finanziellen Ausgleich einzuklagen.

Moderation:

Ich habe deinen Anhang gelöscht, da Realname lesbar ist


Interessant der Bildungsgutschein. Dort steht:

Verwaltungsfachangestellte/r - Kommunalverwaltung (Ziel-DKZ: 73202-102) Das aber kann keiner der Bildungsträger leisten. Die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestelltin dauert 2,3 Jahre (Nur schulische Ausbildung oder duale Ausbildung) und wird mit einem IHK-Abschluss beendet. Das wiederum ist Grundvoraussetzung für eine Einstellung im ÖD. Das Zertifikat der Biuldungsträger nach Husch-Husch-Ausbildung ist nicht das Papier wert, auf das es gedruckt wird.

Auf einer Job-Börse im BIZ (Berufsinformationszentrum) Friedrichstraße im Mai 2019 waren die Aussagen der ausstellenden Dienstbereiche eindeutig: Kein interesse an 'Quereinsteigern', nur zukünftige Azubis oder in Ausnahmefällen Bewerber mit Hochschulabschluss werden gesucht. 'Modellprojekt NEOS?', 'Alinea' - Fehlanzeige.

Moderation:

Anhang gelöscht, Realname lesbar


Ich habe meinen Namen nicht geschwärzt, weil ich mich namentlich gegen diese Augenwischerei stelle. Und weil das so ist, halte ich mich mit Anschuldigungen zurück, das müssen zuständige Instanzen gegebenenfalls klären. Bis dahin gilt auch hier die Unschuldsvermutung!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Gollum1964

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
985
Bewertungen
1.216
nabend,

was wollt ihr da einklagen, zumal das Versprechen von Alinea und nicht dem Jobcenter kam?
Ihr seid auf einen Schwindel reingefallen. Ich habe jahrelang auch bei ZAF gearbeitet (vor über 10 Jahren) und da hieß das dann auch immer, ein Sprungbrett in den 1. Arbeitsmarkt. Lief der Auftrag aus, gings dann jedoch in der Regel wieder zum Arbeitsamt.

Ich vermute, das Jobcenter kommt dem Schwindel auch langsam auf die Spur und wird wahrscheinlich Regress fordern von Alinea. Wahrscheinlich geht Alinea dann in die Insolvenz (auch wegen den schlechten Ruf) und das wars. Davon werdet ihr nichts haben und wieder zu normalen Kunden beim JC oder AA werden.

Oder wider Erwarten bleibt Alinea doch am Leben und die schicken euch wie Georg vermutet in Stellen wie CC, etc. Ich glaube nicht, dass das JC sich dann quer stellen wird.
 

madmarx

Neu hier...
Mitglied seit
27 Mai 2019
Beiträge
8
Bewertungen
15
Hier interessiert mich der Passus: "Die Lehrgangskosten werdenin Raten monatlich nachträglich an den Träger überwiesen"
Wenn das anders gehandhabt wird wie beschrieben, überlege ich eine Klage gegen das ausführende JobCenter, da hier ein wichtiges Instrument einer Kontrolle inklusive Einstellung / Abbruch bei Schlechterfüllung / Nichterfüllung aus der Hand gegeben wurde.

Zudem bestünde die Möglichkeit, die Maßnahmen sofort inklusive aller aktuellen Teilnahmen sofort einzustellen. Es sei denn, auch der Bewilligungsbescheid, an den / die wir Hartzer uns sklavisch zu halten haben, wäre in diesem Falle eine Kann-Vereinbarung.

Moderation:

Ich habe deinen Anhang gelöscht, Realname plus Adresse zu lesen waren


@Gollum1964 : Klagen natürlich gegen Alinea, eine schriftliche Einstellungszusage ist definitiv nicht frei von Rechtsfolgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Alinea dann in die Insolvenz rutscht, ist sicherlich gegeben. Dann taucht die nächste Frage auf: Wird dann die Nano 3B GmbH XXXXXXXXXXXXXXXXX (zumindest ist er dort GF) dieses Geschäftsmodell übernehmen? Ist Herr XXXX dort Teilhaber?

Moderation:

Klarnamen von Personen haben hier nicht verloren es sei denn diese hätten dem ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.


Auch wenn wir außer der schlimmen Erfahrung möglicherweise kein Geld und sicherlich keinen Job bekommen, die Tatsache, möglicherweise weitere Menschen diese Erfahrung ersparen zu können, lohnt den Einsatz auf jeden Fall. Achselzuckend zur Tagesordnung? Wenn wir nicht untereinander solidarisch sind, wer ist es denn dann mit uns?

Alles lässt sich auf northdata.de leicht recherchieren. Alle diese Bilder / Angaben veröffentlicht northdata unter 'CC', also zur freien Nutzung unter Quellenangabe. Wer weiterreichende Infos haben möchte, muss bezahlen. Redaktionen haben sicher Accounts bei creditreform, northdata etc.

Im folgenden XXXXXX ehemals GF der job-konzept GmbH

Im Folgenden die Nano 3B:

Moderation:

Realname und zwei Anhänge gelöscht, ein Link hätte völlig ausgereicht
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

madmarx

Neu hier...
Mitglied seit
27 Mai 2019
Beiträge
8
Bewertungen
15
So, nun muss ich mich lang machen, Wecker weckert um 6:00 Uhr. Ich mache diesen Kurs zu Ende. Nur für mich. Weil ich mir beweisen will, dass ich 'es' noch kann. Seit 26.02.2019: null Verspätungen, keine Fehlzeiten. Auch wenn es seit Bekanntwerden des Desasters nicht wirklich leicht fällt ;-) Jute Nacht, Leutz.

@Gollum1964 : Alles schick. Auch mit dem JobCenter binn ich noch nicht 'durch', glaub mir. Ich hab's nicht mehr so lange bis zur Rente. Wenn's was Neues gibt, poste ich das hier. Wer was zum chillen sucht, für den habe ich was unter Waschgetrommel - Waschlabor
Ich bin der sparsam behaarte im Hintergrund. viel Spaß und jetzt ab in die Federn ;-)
 

ela1953

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.412
Bewertungen
1.616
Ich lese nichts von einer Einstellungszusage für den öffentlichen Dienst.
Ich lese
1. Bei erfolreichem Kurs
2. erfolgt eine Einstellung bei Alinea.
Nur das Ziel ist der ÖD.

Aber gewünschte oder geplante Ziele werden oft nicht erreicht.

Den größten Fehler hat das JC mit dem Verbraten von Fördergeldern gemacht.
 
Oben Unten