AlgII trotz /bei angeblichem AlgI-Restanspruch (1 Betrachter)

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Claus.

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Ich frage rein interessehalber, der Betroffene weiß eh alles besser :icon_rolleyes:

Also, der Bekannte war Anfang 2015 AlgII-Empfänger. Hat dann kurz gearbeitet. Wieder ein halbes Jahr lang AlgII-Bezieher. Von Anfang Dez. bis Weihnachten bei einer ZAF gearbeitet. Weihnachten bis Neujahr arbeitslos (ohne Meldung). Anfang Januar 2016 (bei der selben ZAF) wieder 2 Wochen gearbeitet.
Seitdem erneut arbeitslos; und seitdem versucht er das JC zu einer neuen AlgII-Bewilligung zu überreden.

Neueste Ausrede des Amtsschimmel ist, daß er erst dann wieder AlgII bekommen könnte, nachdem er seinen AlgI-Restanspruch verbraucht habe. Der Restanspruch käme wohl aus 2013 oder 2014, und betrage 22 oder 23 Tage.

Da der Bekannte ungelernt ist, und ein eventueller AlgI-Restanspruch dazu allerhöchstens aus schwedischem "Urlaub" herrühren könnte, dürfte da wohl auch nicht unbedingt berauschend viel Geld dabei rausspringen ...

Was würde man denn normalerweise in so einem Fall am sinnvollsten machen?
 

bla47

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ALG 1 geht vor. Auch in geringer Dosis mit ALG2 Aufstockung.
Arbeit im Schwedischen Urlaub ist versicherungspflichtig in der Unfall und Arbeitslosenversicherung. Nicht Rente oder KK. ( Der Antrag dazu liegt seit 1977 unbearbeitet im Bundestag )
Es kann deshalb tatsächlich sein, das noch Restanspruch von ALG1 übrig ist. Vorteile auch als ALG 2 Aufstocker: Renteneinzahlung, Krankengeld Anspruch und 30 € Freibetrag.
 

Claus.

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Den AlgI-Vorrang verstehe ich. Das zu niedriges AlgI mit AlgII aufgestockt werden kann, auch.

Aber wie kann es passieren daß ein AlgI-Restanspruch ewig lange "übersehen" wird?

Und der "Traum" des JC ist ja vermutlich nun, daß das AlgII für Februar und März "vergessen" wird, dann irgendwann die 3 Wochen AlgI bezogen werden, und anschließend wieder Wochen-Monate um AlgII "diskutiert" wird.
Bevor er auf die Art einen müden € sieht, atmet er vermutlich schon wieder etliche Zeit gefilterte Luft - ein Schuldendienst klappt ja so auch mal wieder nicht.
 

bla47

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Wie das passieren kann ? Vielleicht klappte der automatische Datenabgleich nicht. Vielleicht hat er seine alte ALG 1 Nr. nicht angegeben. Vielleicht hat er das Feld mit " Letzte 5 Jahre " nicht richtig ausgefüllt. Da wird abgefragt, ob mit irgendwas ( Arbeit, Krankengeld, Reha, Verletztengeld, usw. ) Beiträge in die Arbeitslosenversicherung geflossen ist und ALG1 Anspruch besteht. Vielleicht ist von Jobcenter vergessen worden, die Bescheinigung " Kein ALG1 Anspruch ( mehr )" vom Kunden bei der Agentur für Arbeit abzuholen und vorzulegen. Dann wäre ein Restanspruch aufgefallen. Wegen den Mitwirkungspflichten des Kunden brauch man hier aber keinen Schuldigen beim Amt suchen. Also die Sachen im laufenden ALG2 Bezug korrekt verrechnen lassen und gut ist es.
Für schnelles Geld könnte er einen vorläufigen Bescheid bekommen ( nachfragen ! ) oder beim JC ein Darlehen beantragen.
 
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