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ALGII Kürzung zu Unrecht?

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liegestuhl68

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#1
Hallo ich habe da mal ein Problem.
Ich habe mit meiner Arge eine Wiedereingliederungs Vereinbarung getroffen und habe nun bei 2 Bewerbungen Probleme ,wo man mir 33% bzw,66% der Regelleistung kürzen will.

Im ersten Fall habe ich die Bewerbung pünktlich weggeschickt aber keine Quittung darüber.Dennoch habe ich 2 unabhängige Zeugen mit denen ich die Bewerbung zusammen geschrieben und bei der Post abgegeben habe.Als ich dann einen Anhörungsbogen der Arge bekam warum ich mich nicht beworben hätte ,rief ich sofort den Arbeitgeber an der mir sagte das meine Bewerbung zu spät eingegangen und der Arbeitsplatz vergeben sei.
Im zweiten Fall hatte ich einen Vorstellungstermin und da mich "mein Fahrer" nicht rechtzeitig abgeholt hat,habe ich bei der Firma angerufen und die Situation erklärt sowie bescheid gegeben das ich mich um ca.15-30min verspäten würde.Daraufhin sagte mir die Sekretärin das ich nicht kommen bräuchte und weitere Bemühungen zwecklos wären.Dies schrieb man auch der Arge.
Nach langen Diskussionen mit meinem Sachbearbeiter hat Er den ersten Fall zu den Akten gelegt(aus Wohlwollen wie Er sagt).
Nun weis ich nicht ob ich in beiden Fällen im Recht bin;Fall 1 Zeugen,Fall 2 habe ich alles mir mögliche getan(die Arge sagt ich hätte ja rechtzeitig Bus fahren können .Busfahrt ca.1,5 Std. Auto 0,5 Std.Als ich von der Verspätung erfuhr war es für den Bus zu spät.Kommentar Arge "dann hätte ich eben gleich Bus fahren müssen".Wenn ich jetzt Einspruch erhebe habe ich Angst das wieder beide Fälle und somit 66% zum tragen kommen
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hallo ich habe da mal ein Problem.
Ich habe mit meiner Arge eine Wiedereingliederungs Vereinbarung getroffen und habe nun bei 2 Bewerbungen Probleme ,wo man mir 33% bzw,66% der Regelleistung kürzen will.

Im ersten Fall habe ich die Bewerbung pünktlich weggeschickt aber keine Quittung darüber.Dennoch habe ich 2 unabhängige Zeugen mit denen ich die Bewerbung zusammen geschrieben und bei der Post abgegeben habe.Als ich dann einen Anhörungsbogen der Arge bekam warum ich mich nicht beworben hätte ,rief ich sofort den Arbeitgeber an der mir sagte das meine Bewerbung zu spät eingegangen und der Arbeitsplatz vergeben sei.
Im zweiten Fall hatte ich einen Vorstellungstermin und da mich "mein Fahrer" nicht rechtzeitig abgeholt hat,habe ich bei der Firma angerufen und die Situation erklärt sowie bescheid gegeben das ich mich um ca.15-30min verspäten würde.Daraufhin sagte mir die Sekretärin das ich nicht kommen bräuchte und weitere Bemühungen zwecklos wären.Dies schrieb man auch der Arge.
Nach langen Diskussionen mit meinem Sachbearbeiter hat Er den ersten Fall zu den Akten gelegt(aus Wohlwollen wie Er sagt).
Nun weis ich nicht ob ich in beiden Fällen im Recht bin;Fall 1 Zeugen,Fall 2 habe ich alles mir mögliche getan(die Arge sagt ich hätte ja rechtzeitig Bus fahren können .Busfahrt ca.1,5 Std. Auto 0,5 Std.Als ich von der Verspätung erfuhr war es für den Bus zu spät.Kommentar Arge "dann hätte ich eben gleich Bus fahren müssen".Wenn ich jetzt Einspruch erhebe habe ich Angst das wieder beide Fälle und somit 66% zum tragen kommen
Warum hat dich denn dein Fahrer zu spät abgeholt?

Im Prinzip bist du dafür verantwortlich, wenn dein "Fahrer" zu spät kommt, es sei dennn, ihn trifft keine Schuld... so würd ich das sehen.
 

Arania

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#3
Da nicht der Fahrer verantwortlich dafür ist ob der Termin eingehalten wird, bleibt die Verantwortung natürlich beim Fragesteller
 

liegestuhl68

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#4
Warum hat dich denn dein Fahrer zu spät abgeholt?

Im Prinzip bist du dafür verantwortlich, wenn dein "Fahrer" zu spät kommt, es sei dennn, ihn trifft keine Schuld... so würd ich das sehen.
Er stand im Stau und hatte kein tel. aber warum er zu spät kam dürfte wohl egal sein. Es war aber nicht vorsätzlich!!!
 

liegestuhl68

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#5
Da nicht der Fahrer verantwortlich dafür ist ob der Termin eingehalten wird, bleibt die Verantwortung natürlich beim Fragesteller
Natürlich ist nicht die Arge,der Fahrer oder Arbeitgeber schuld ,dennoch konnte ich es ja nicht verhindern .
 

Dopamin

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#6
Hilft JETZT die Diskussion um die Schuldfrage eine Sanktion zu verhindern?

Ich schätze mal nicht. Um ehrlich zu sein, wenn das erste Gespräch schiefgeht, hättest Du in dem Moment DOPPELT gründlich den zweiten Vorbereiten sollen. Inklusive SUPERRECHTZEITIGES Erscheinen des Fahrers oder sicherheitshalber der Bus...

Ich denke, wenn hier kein vernünftiges ARGUMENT (nicht Schuldfrage!!!) gegen die Sanktion gefunden wird, musst Du Dich an sie gewöhnen.

Dopamin
 

Arania

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#7
Hilft JETZT die Diskussion um die Schuldfrage eine Sanktion zu verhindern?

Ich schätze mal nicht. Um ehrlich zu sein, wenn das erste Gespräch schiefgeht, hättest Du in dem Moment DOPPELT gründlich den zweiten Vorbereiten sollen. Inklusive SUPERRECHTZEITIGES Erscheinen des Fahrers oder sicherheitshalber der Bus...

Ich denke, wenn hier kein vernünftiges ARGUMENT (nicht Schuldfrage!!!) gegen die Sanktion gefunden wird, musst Du Dich an sie gewöhnen.

Dopamin
Nun so hätte ich mich natürlich auch ausdrücken können;)
 
E

ExitUser

Gast
#9
Er stand im Stau und hatte kein tel. aber warum er zu spät kam dürfte wohl egal sein. Es war aber nicht vorsätzlich!!!

Ich denke nicht, daß das gleich ist. Gegen höhere Gewalt ist man machtlos... nur muß man die nachweisen können...und, daß man eigentlich genug Zeit eingerechnet hatte. Wärst du mit dem Bus gefahren und der hätte unterwegs nicht weiter fahren können, hätte man auch nicht sagen können, selbst schuld, wenn du dich auf den Busfahrer verläßt :)
 

Xaninchen

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#10
Wenn der Bus verspätung, z.B. wegen Stau hat, dann kann man sich dieses bei den zuständigen Werken /Betrieben schriftlich bestätigen lassen. Bei privatpersonen und eigenem PKW ist das da schon was anderes. Den Busfahrer kannsst du so schlecht vorplannen, die Privatfahrt leider schon....
Dennoch stolper ich hier, wie schon in dem anderen Forum über die Angabe von 33 bzw 66 % Sanktion... Die Angaben kommen mir so Unrealistisch vor.
 
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