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ALGII Antrag und Konto im Ausland

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Malegro

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Hallo!

Beim Antrag auf ALGII muss ja nachgewiesen werden wieviel Geld man besitzt. Ich dachte immer, das man das anhand von Kontoauszügen nachweisen muss - wurde aber beim Stöbern hier im Forum eines Besseren belehrt (es scheint ja auch ohne zu gehen).

Bei mir liegt der Fall so, daß ich zwar mit meinen Ersparnissen unter der Grenze liege (dieses 200 € pro Lebensjahr) aber einen Teil meines Geldes auf einem Konto im Ausland liegen habe (mein Vater kam aus diesem Land). Kann mir das Arbeitsamt deswegen Probleme machen?

Sind Auslandskonten zulässig? Muss ich genau aufführen wo ich wie viel Geld angelegt habe oder reicht die Nennung des Gesamtbetrages?

Ich möchte nochmal betonen: es geht mir hier nicht darum ein Vermögen im Ausland zu verstecken - nur um die Klärung der Frage ob ich prinzipiell als ALGII-Bezieher mein Geld im Ausland anlegen darf, ob ich dieses Konto auflösen muss oder wie ich (sofern es zulässig ist dieses Konto weiterzuführen) das einem evtl weniger gut informierten Sachbearbeiter erklären kann.

Beste Grüße, Malegro
 
E

ExitUser

Gast
Malegro schrieb:
Hallo!

Beim Antrag auf ALGII muss ja nachgewiesen werden wieviel Geld man besitzt. Ich dachte immer, das man das anhand von Kontoauszügen nachweisen muss - wurde aber beim Stöbern hier im Forum eines Besseren belehrt (es scheint ja auch ohne zu gehen).

Bei mir liegt der Fall so, daß ich zwar mit meinen Ersparnissen unter der Grenze liege (dieses 200 € pro Lebensjahr) aber einen Teil meines Geldes auf einem Konto im Ausland liegen habe (mein Vater kam aus diesem Land). Kann mir das Arbeitsamt deswegen Probleme machen?

Sind Auslandskonten zulässig? Muss ich genau aufführen wo ich wie viel Geld angelegt habe oder reicht die Nennung des Gesamtbetrages?

Ich möchte nochmal betonen: es geht mir hier nicht darum ein Vermögen im Ausland zu verstecken - nur um die Klärung der Frage ob ich prinzipiell als ALGII-Bezieher mein Geld im Ausland anlegen darf, ob ich dieses Konto auflösen muss oder wie ich (sofern es zulässig ist dieses Konto weiterzuführen) das einem evtl weniger gut informierten Sachbearbeiter erklären kann.

Beste Grüße, Malegro
Ich meine, wo du ein Konto hast, ist und bleibt Privatsache. Du mußt nur belegen können, was du da angespart hast.

Auch Auslangskonten werden überprüft, soviel ich weiß.

Mit welcher begründung sollte man dich zwingen können, das aufzulösen? Wie kommst du darauf?

Es gibt Vermögensfreibeträge: solange du drunter liegst, ist alles ok! Muß eben nur angegeben werden!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Andi_

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@Ludwigsburg

Das ist so nicht ganz zutreffend. Da die ARGE anders als bei deutschen Konten keine Möglichkeit zum Einblick hat, könnte das Auslandskonto zu einigen Schikanen führen. Die ARGE weigert sich übrigens meines Wissens generell, ALG auf Auslandskonten zu transferieren.
 
E

ExitUser

Gast
Andi_ schrieb:
@Ludwigsburg

Da die ARGE anders als bei deutschen Konten keine Möglichkeit zum Einblick hat, könnte das Auslandskonto zu einigen Schikanen führen..
Schikanen sind immer drin... aber es spricht doch nichts dagegen, ein Auslandskonto zu haben, oder?


Andi_ schrieb:
@ Die ARGE weigert sich übrigens meines Wissens generell, ALG auf Auslandskonten zu transferieren.
Darum gehts doch gar nicht...

da wurde doch gefragt, ob man Erspartes auf einem Auslandskonto haben darf! Wo steht, daß nicht?

Gruß aus Ludwigsburg
 

michaelulbricht

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Ausland ?

Du mußt unterscheiden zwischen EU Ausland und Ausland.

Innerhalb der EU zählt der freie Dienstleistungsverkehr also auch Konten im EU Raum auf die die Behörden verpflichtet sind Leistungen zu überweisen.

Da du Anhand der Kontoauszüge nachweisen kannst wieviel Geld darauf ist darf dir auch kein Nachteil entstehen.

Michael
 

Andi_

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Re: Ausland ?

michaelulbricht schrieb:
Du mußt unterscheiden zwischen EU Ausland und Ausland.

Innerhalb der EU zählt der freie Dienstleistungsverkehr also auch Konten im EU Raum auf die die Behörden verpflichtet sind Leistungen zu überweisen.

Da du Anhand der Kontoauszüge nachweisen kannst wieviel Geld darauf ist darf dir auch kein Nachteil entstehen.

Michael
Sorry, da habe ich anderes gelesen (nicht recherchiert). Im gelesenen Fall soll die ARGE sich geweigert haben, die Leistungen auf ein Konto in Österreich zu transferieren, nachdem der Kontoinhaber in Deutschland kein Guthabenkonto bekam und vorher die Leistungen bargeldlos bezog. Dies soll rechtens sein, weil für EU Konten nicht die Aufhebung des Bankgeheimnis für deutsche Konten gilt und weder der Leistungsträger noch das Finanzamt Zugriff auf das Konto (meiner Erinnerung Commerzbank?) hat.
 

Malegro

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Hallo!

Vielen Dank für eure Antworten!

Leider ist das Konto nicht in der EU... und der Zugriff des AA darauf dürfte wahrscheinlich eher gering sein.

Allerdings geht es mir nicht darum, meine Leistungen darauf überwiesen zu bekommen. Ich habe selbstverständlich in Deutschland auch ein Konto - ich lebe und wirtschafte ja hier. Auf dem Auslandskonto habe ich nur Erspartes liegen (und musste es damals eröffnen als mein Vater starb). Jetzt würde ich es einfach gerne behalten bzw. frage mich wie ich trotz dieses Kontos HartzIV beantragen kann.

Habt ihr einen Tipp wie ich das am besten mache? Es scheint ja nicht so klar zu sein ob ein Konto außerhalb der EU zulässig ist. Wo bekomme ich genaue Informationen? Oder hängt das einfach vom Ermessen des Sachbearbeiters ab und ich kann da nicht wirklich viel machen?

ich würde einfach gerne gut vorbereitet zum AA gehen - denke, so bekomme ich die wenigsten Probleme :?

Liebe Grüße, Malegro
 

Arco

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@ Malegro

... also es gibt keine Bestimmungen wo du Konten haben darfst oder nicht.

Allerdings sind die Argen dann schon hellhörig weil die dann vermuten das du dann noch mehr Konten als angegeben hast...

Das ist aber erstmal das Problem der Arge - eigentlich ....

Das du das Geld vermutlich aus einer Erbschaft oder so vom Vater oder deren Familie aus der alten Heimat hast, würde ich dem Amt das so wie hier auch als Erklärung mitteilen und einen Auszug dazulegen ....

Wenn das "Vermögen" eh unter der Schongrenze liegt, muß sich das Amt damit zufrieden geben.

Sollte dies nicht sein, auf eine schriftlichen Bescheid bestehen warum die irgenwas vermuten oder den Antrag behindern.

Erst dann hättest du die Möglichkeit mit Widerspruch etc. der Sache zu begegnen...

Aber wenn du in diesem Fall von dir aus vorgehst, sollte eigentlich nichts passieren.
 

Malegro

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Hallo!

Das klingt so, als würde es auf jeden Fall zu Diskussionen mit dem AA kommen :cry:

Bedeutet Widerspruch einlegen etc. daß ich ersteinmal auch keinerlei Zahlungen von denen bekomme und warten muss bis das entschieden ist?

Und: wie soll ich nachweisen, daß ich nicht noch mehr Konten als angegeben habe? Irgendwie stelle ich mir das ein wenig schwierig vor...

ich muss bei meinem Antrag auf jeden Fall nachweisen wo ich mein Geld angelegt habe? Die Nennung der Gesamtsumme reicht nicht, oder? (ist ne blöde Frage, ich weiß - die wollen ja verständlicherweise wissen wo sie nachprüfen müssen :? )

LG Malegro
 

Quirie

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Nun mach Dir mal keinen Stress, der noch gar nicht da ist.

Stell Deine Anträge korrekt, nimm Deine Unterlagen mit erkläre den Fall, wenn Du gefragt wirst.

Kann sein, dass dieser oder jener Sachbearbeiter damit nicht umgehen kann zuerst, und wenn da Probleme auftauchen, stellst Du sie hier ins Forum.

:hug: :hug:
 

Malegro

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Stell Deine Anträge korrekt, nimm Deine Unterlagen mit erkläre den Fall, wenn Du gefragt wirst.

Kann sein, dass dieser oder jener Sachbearbeiter damit nicht umgehen kann zuerst, und wenn da Probleme auftauchen, stellst Du sie hier ins Forum.
so mache ich es...

Danke für eure Hilfe bisher, ihr seid einfach klasse!

LG Malegro
 
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