ALGII-Antrag oder nicht? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

FrankCGN

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
17 August 2012
Beiträge
4
Bewertungen
1
Hallo zusammen,
mein (eingetragener) Partner ist seit zwei Jahren arbeitsunfähig und bezieht seit der Aussteuerung noch bis Ende diesen Monats ALGI. Ein Antrag auf ALGII würde aufgrund meines Einkommens abgelehnt.
Es läuft ein Rentenantrag auf EU Rente. Mit dem Ende der ALGI-Zahlung endet deshalb seine Mitgliedschaft in der KK und er kommt in die KVDR. Ich gehe davon aus, dass diese auf meinen Antrag hin beitragsfrei bleibt (KK schweigt noch) aufgrund der Möglichkeit der Familienversicherung wegen fehlendem Einkommen. Soweit so gut.
Trotzdem frage ich mich, ob es irgendeinen von mir noch nicht entdeckten Grund gäbe, trotzdem ALGII zu beantragen, um einen Ablehnungsbescheid zu erhalten.:icon_question:
Weiß jemand, ob der für irgendetwas gut wäre oder vielleicht sogar gebraucht wird? Denn noch könnte der Antrag rechtzeitig gestellt werden.
Vielen Dank und viele Grüße
Frank.
 
G

gast_

Gast
Trotzdem frage ich mich, ob es irgendeinen von mir noch nicht entdeckten Grund gäbe, trotzdem ALGII zu beantragen, um einen Ablehnungsbescheid zu erhalten.:icon_question:
Einen Grund brauchst du nicht, um einen ALG II Antrag zu stellen. Du stellst ihn, die müssen ihn bescheiden, so einfach ist das.

Ich frag mich nur, was du damit willst, wenn du sicher bist, daß es keins gibt.

Ich denke man stellt ihn in der Regel um herauszufinden, ob man wirklich (k)einen Anspruch hat.
 

Purzelina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2010
Beiträge
5.691
Bewertungen
2.050
Denn noch könnte der Antrag rechtzeitig gestellt werden.
Da die Antragstellung auf den Monatsersten zurückwirkt, wäre noch 1,5 Monate Zeit für eine "rechtzeitige" Antragstellung.

Allerdings sehe ich keinen Sinn darin. Warum wollt Ihr Euch unnötig gegenüber der Sozialbehörde offenbaren?
 
T

teddybear

Gast
Gegebenfalls liegt hier nur eine mündliche Versagung der Leistung vor. Was natürlich rechtswidrig ist!

Auch könnte dem Versagungsbescheid ja ein Berechnungsfehler zu entnehmen sein, der dann wiederum den Rechtsweg eröffnet, weil mal wieder dies und das nicht berücksichtigt worden ist.

Manchmal braucht man ja auch einen Versagungsbescheid um andere Leistungen beanspruchen zu können. Allerdings läuft es dann in dem Falle ja eigentlich in der Regel immer auf den ALG II Anspruch selbst hinaus! :confused:
 

Purzelina

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
26 November 2010
Beiträge
5.691
Bewertungen
2.050
Gegebenfalls liegt hier nur eine mündliche Versagung der Leistung vor. Was natürlich rechtswidrig ist!
Weder von einer mündlichen noch von einer schriftlichen Versagung konnte ich etwas im Eingangspost lesen. :confused:
 
Oben Unten