ALGI Berechnung Anspruchsdauer nach alter Regelung

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Otto

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Sorry, ALGI altes Recht Anspruchsdauer

Habe im vorhergehenden Beitrag neben der Tastatur gesessen, das kommt davon wenn man im Dunkeln tippt:)

Hallo Mädels und Jungens,

Otto hat mal wieder eine nicht leichte Frage zur Anspruchsdauer von ALGI .

Antragsstellung erfolgte am 02/2004, bewilligt wurden 494 Tage
Die wurden aber nicht in Anspruch genommen da der Kumpel einen Arbeitsunfall hatte und bis zum Januar 2005 Verletztengeld erhielt, wovon an die AA-Kasse Beiträge gezahlt wurden.
Die BA zahlt nun ALGI seit dem 10.1.05

Erhöht sich nun die Anspruchszeit nach altem Recht und wieviel Tage müßten anstatt 494 Tagen bewilligt werden?
 
E

ExitUser

Gast
Wäre mal besser, wenn etwas mehr genauer dies erläutert wird. Wenn er noch vor Eintritt von ALG den Unfall hatte, dann bekommt er seine Zeit Krankengeld und dann ALG. Wenn er nach dem ALG Eintritt einen Arbeitsunfall hatte, dann war es Schwarzarbeit.

Ergo - bitte mal genauer wann er was bekam und war.



:?:
 

Otto

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@ Janchen Anspruchsdauer

Also, die Rückfrage hat folgendes ergeben:

1.Er wurde zum 15.2.05 gekündigt und hatte am 5.2.05 einen Arbeitsunfall. (also keine Schwarzarbeit)
Bewilligt wurden im November 2005 494 Tage ALGI -Bezug.

2. Mit Eingang der Kündigung (15.11.04) hatte er den Antrag auf ALGI gestellt (wurde auch bewilligt, hat ihn aber nicht in Anspruch genommen, BA wurde informiert) da er aufgrund des Unfalls nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses Verletztengeld von der BG bekam (also praktisch nicht arbeitslos, da vom verletztengeld ja Beiträge zur A-Versicherung entrichtet wurden). Das Verletztengeld wurde bis Januar 05 gezahlt.


Die Frage lautet nun, ob sich eine längere Bezugsadauer ergibt, da ja nochmal über 360 Tage in die A-Versicherung eingezahlt wurden?
 
E

ExitUser

Gast
Der Anspruch ruht auch im Falle der Zuerkennung von Krankengeld, Versorgungskrankengeld für erkrankte Versorgungsberechtigte nach § 16 BVG oder Verletztengeld (§§ 45 ff. SGB VII) an Arbeitsunfähige infolge eines Arbeitsunfalles in vollem Umfang. Diese Leistungen werden nicht zuerkannt, wenn Leistungsfortzahlung gem. § 126 zu erbringen ist; der Anspruch auf Alg ruht gem. Abs. 2 Nr. 1 bei Zusammentreffen mit einem Anspruch auf Verletztengeld selbst dann nicht, wenn beide Ansprüche nicht aus derselben Beschäftigung herrühren (das Alg wird aber gem. § 52 Nr. 2 SGB VII auf das Verletztengeld angerechnet). Erkrankungen können außerhalb der Leistungsfortzahlung einen Anspruch auf Alg nur in dem Fall auslösen, in dem ausnahmsweise Verfügbarkeit (§ 119 Abs. 5, § 120 Abs. 3) vorliegt. Die Bundesagentur für Arbeit folgt einer Entscheidung des LSG Niedersachsen (v. 22.11.1990, L 8 Ar 56/90), derzufolge Alg nur im Umfang des geringeren Krankengeldes ruht, wenn dieses auf einer Nebenbeschäftigung beruht.

Dies kann man im § 142 SGB III nachlesen.
 
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