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ALG2-Wegfall wegen Krankheit

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Marc30

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Hallo habe mal eine Frage meine Schwiegermutter betreffend. Sie ist 47 Jahre alt und bezieht ALG2.

Sie ist im Prinzip nicht mehr arbeitsfähig, da sie mehrere körperliche Probleme hat: u.a.
- starke Rückenprobleme (zertrümmerter Lendenwirbel)
- auf einem Ohr taub
- stark eingeschränkte Sehkraft (auf einem Auge nahezu blind, das andere auch mit einigen Dioptrin)
- Krebsgeschwüre gehabt, die operativ entfernt wurden
und noch einige andere Dinge - im wesentlichen kann Sie aber nicht arbeiten wegen ihres Rückens.

Das Verfahren zur Anerkennung, dass Sie nicht erwerbsfähig ist, läuft zur Zeit und zieht sich in die Länge - sire hatte schon mehere Untersuchungen beim Amtsartzt.

Jetzt hat Sie einen Brief von der ARGE bekommen, dass sie ab nächstem Monat kein ALG2 mehr (vom Arbeitsamt) bekommt sondern dies beim Sozialamt beantragen muss mit der Begründung "da Sie dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung steht", obwohl die Erwerbsunfähigkeit noch nicht anerkannt ist. Dadurch wird Sie wohl (mindestens) einen Monat kein Geld bekommen (weder vom Sozialamt noch vom Arbeitsamt), da dann wohl erst die Beantragung/Anerkennung beim Sozialamt durch ist.

Ist das rechtens? Wie legt man gegen so etwas Widerspruch ein?
 

Schnuckel

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Erscheint mir unsinnig.
Auch ich habe 1,5 Jahre auf meine Rente gewartet, war in der Zeit ebenfalls erwerbsunfähig und hatte keine Eingliederungsvereinbarung.
Ich habe die ganze Zeit über ALG2 bezogen und nun, wo meine Rente durch ist, verrechnet die Arge mit dem Rentenbund.
Gab es schon eine Begutachtung durch die Arge? Worauf stützt die Arge Ihre Aussage: Sie ist nicht erwerbsfähig?
 

katzenfreund

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Hallo Marc,

ich rate Euch, sofort mit dem Einstellungsbescheid der ARGE einen RA für Sozialrecht aufzusuchen, der Euch weiter beraten kann und Widerspruch einlegen kann und eine Einstw. Anordnung beim Sozialgericht beantragen kann. Einen Beratungsschein bekommt Ihr beim zuständigen Amtsgericht.
 

kalle

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Soalange irgendwelche Verfahren laufen ist die Arge weiterhin Zahlmeister.
Bis zu einer endgültigen Entscheidung, ob sie nun Erwerbsunfähig ist oder nicht. Denn nur wenn sie auf Dauer Erwerbsunfähig ist, dann kann sie Grundsicherung bekommen. Ansonsten bekäme sie Sozialhilfe.

Solange aber dieses nicht eindeutig geklärt ist gibt es weiter ALG II.

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