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ALG2 und Freiberuflich

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punkrockgirl

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
29 Nov 2007
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#1
Hallo,

ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen
Und zwar folgendes:

Zur Zeit beziehe ich ALG2 und bin schon seid Ewigkeiten auf Jobsuche.
Nun habe ich die Möglichkeit wenn alles glatte läuft auf freiberuflicherbasis ca. 800 Euro monatlich zu verdienen.

Wie sieht dieses dann aus, wenn man bedenkt dass ich 400 Euro für Miete bezahlen muss, weiterhin die Krankenversicherung, Strom und co. Habe ich in diesem Fall noch Anspruch auf einen Zuschuss wegen Krankenversicherung, Wohngeld..... usw. ?????
Da würde ja nicht mehr viel zum Leben übrig bleien.

Kennt sich jemand damit aus???

Freue mich über antworten!
 
E

ExitUser

Gast
#2
Freue mich über antworten!

in der praxis ist das schwierig, weil sich das amt bei sowas immer
gerne querstellt.

in der theorie ist das aber eigentlich ganz einfach:

du musst

1.
schauen, dass deine wohnkosten mit hartzIV kompatibel sind

2.
deinen anspruch ausrechnen, also ganz grob etas so:

(miete + nebenkosten + versicherungen + werbungskosten + sonstiges = bedarf) - (nettolohn) = anspruch auf aufstockendes hartz IV.

bei 800 euro umsatz für einen freiberufler ist es immer etwas kniffelig.

was sich eingebürgert hat und von sozialgerichten bestätigt wurde, ist
dass du zunächst einmal EINEN EURO hartz IV beantragst, mit dem ziel,
dass das amt dir die KV bezahlt.

den rest würde ich erst mit dem amt diskutieren, wenn du weisst was du verdient hast, sonst rechnet man dir dinge an, die du noch gar nicht hast.
 
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