ALG2 und Aufhebungsvertrag

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ladydi12

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Hallo in die Runde;

ich möchte einmal interessehalber etwas fragen.
Wie ihr ja wißt, bin ich im ALG2-Bezug und übe, allerdings mit Wissen und Segen der ARGE meines Grauens, einen Nebenjob als Regalauffüller eines ganz bestimmten Warenbereiches auf 400€-Basis aus. Jetzt ist es nun mal so, daß mein zur-Zeit-noch Arbeitgeber wegen Aufgabe dieses Geschäftsbereiches und Abtritt desselben an eine andere Firma, mich nun auf Biegen und Brechen gerne loswerden möchte und da recht diverse Sachen versucht, aktuell behauptet er nun in seinem vorletzten Brief an mich, mein Arbeitsverhältnis aufgehoben zu haben. Ich allerdings habe nie einen Aufhebungsvertrag unterschrieben, schließlich bedürfen Verträge im Arbeitsrecht immer noch der Schriftform und sowas erhielt ich von ihm nie.

Weiter behauptet er, daß er meine Unterlagen an die neue Firma, die diesen Regalservice nun durchführt, gegeben zu haben und daß sich die neue Firma bei mir meldet, was zwar kurz geschah, die Firma sagte im Prinzip nur " Hallo wir begrüßen Sie nun als neue Mitarbeiterin", ohne allerdings auf die entsprechenden Konditionen einzugehen, also kann ich weiterhin davon ausgehen, daß ich bei meinem Noch-Arbeitgeber weiterhin beschäftigt bin und kein Betriebsübergang stattgefunden hat. Auf meine Schreiben, die ich denen per Einschreiben schickte und in denen ich diese Fragen stellte und sie auch über den Arbeitsvertrag mit meinem Noch-.Arbeitgeber informierte, ging man seitens der neuen Firma bis heute nicht ein, das allerdings nur nebenbei.

Jetzt habe ich nun eine Frage so rein interessehalber, denn ich beabsichtige bei Gericht, inzwischen habe ich den bis-jetzt-noch- Arbeitgeber auf Herausgabe meiner Lohnabrechnungen und auf Weiterbeschäftigung verklagt, entsprechend um eine Abfindung, die auch die evtl. Einbußen durch Sanktion etc. beim ALG2- Bezug berücksichtigt, zu pokern.

In wieweit und in welcher prozentualen Höhe drohen mir Sanktionen, wenn ich, was allerdings so gut es geht, vermeiden werde, einen Aufhebungsvertrag unteschreiben soll oder aber das Arbeitsverhältnis per Gerichtsbeschluß beendet wird?
Ich gehe nämlich davon aus, daß der Arbeitgeber weiterhin behaupten wird, mit mir einen Aufhebungsvertrag geschlossen zu haben, was bis jetzt nicht der Fall ist.
Im ALG1- Bezug greift, soweit ich weiß, bei Unterschreiben eines Aufhebungsvertrages, eine dreimonatige Sperre, aber wie sieht das im ALG2- Bezug aus? greift da der Sanktionsparagraph §31 SGB2 oder nicht?

Für eure Hilfe vorab schon mal ein ganz liebes Danke:icon_hug:

meint ladydi12

PS: Die ARGE meines Grauens habe ich selbstverständlicherweise über den aktuellen "Spaß" mit meinem zur-Zeit-noch Arbeitgeber durch Einreichen des Vertrages, meiner Stundenzettel, Einsehens der Kontoauszüge wegen dem was der Arbeitgeber tatsächlich gezahlt hat und der Klageschrift informiert.
 
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