ALG2 und 100€ Zusatzverdienst. Jobcenter will jeden Monat Lohnbelege

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loop17

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Hallo,

ich habe zusätzlich zu meinem ALG2 Bezug einen angemeldeten 100€ Job.

In dem, auch dem Jobcenter vorliegenden Arbeitsvertrag, ist eine fixe Arbeitszeit von X Stunden vereinbart. Keinerlei Klausel, das ich bei Bedarf mehr arbeiten kann (oder muss).

Jetzt fordert das Jobcenter in einem Anschreiben "Aufforderung zur Mitwirkung für den Bezug von Leistungen zur Sicherheit des Lebensunterhalts von mir:

Bitte reichen Sie ihre Lohnbelege ab August ein, sobald Sie Ihnen vorliegen"

Mein mündliche Nachfrage von mir im Jobcenter, ob ich das nun richtig verstehe, das ich nun jeden Monat die Verdienstbescheinigung einreichen müsse, wurde bejaht.

Mein Einwand, das ich nur dann eine Verdienstbescheinigung einreichen muss, wenn sich die Einkünfte geändert haben, wurde verworfen.

Muss ich eigeninitiativ jeden Monat die nur diesen Job betreffenden Verdienstbescheinigungen vorlegen?
 
E

ExitUser

Gast
Das liegt wohl auch viel am SB Leistung. Als ich gleichbleibendes Einkommen aus Aushilfstätigkeit erzielte, war meiner mit einer Einkommensbescheinigung über den Zeitraum der ALG II - Bewilligung (sechs Monate) einverstanden.

Erst als mein EK unregelmäßig wurde, mußte ich monatliche EK-Nachweise beibringen.
 

Berlin50

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Nein, die SB haben damit nichts zutun. Nur die Leistungsabteilung der Jobcenter verlangen Verdienstnachweise sowie die Anmeldung zur Sozialvers. Deshalb sollte man den 100 Euro-Job zuerst bei der Leistungsabteilung anmelden, erst dann dem SB. Denn es könnte sein, daß der SB die Änderung nicht weiter gibt (Vergeßlichkeit). Sachbearbeiter und Leistungsabteilung sind nicht computertechnisch miteinander verbunden.

Im übrigen reicht es der Leistungsabteilung aus, wenn eine Lohnabrechnung vom Vormonat vorliegt. In Deinem Fall wäre das ja der August. Lg.
 

gelibeh

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Hab denen damals auch jeden Monat meine Gehaltsabrechnung gefaxt. Wenn die das denn wollen, ich durfte das von der Firma aus faxen, hatte also keine Kosten.
 
E

ExitUser

Gast

gelibeh

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Ich würde mich als Arbeitgeber bedanken, wenn ich jedesmal diesen blöden Wisch ausfüllen müsste. Hier in HH z.B. reicht der gehaltsnachweis vollkommen aus. Man kann das ja versuchen, ob die das akzeptieren. Nicht, dass man noch seinen Job riskiert, weil der AG genervt ist.
 
E

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Ich würde mich als Arbeitgeber bedanken, wenn ich jedesmal diesen blöden Wisch ausfüllen müsste. Hier in HH z.B. reicht der gehaltsnachweis vollkommen aus. Man kann das ja versuchen, ob die das akzeptieren. Nicht, dass man noch seinen Job riskiert, weil der AG genervt ist.

Meiner ist z.b. auch genervt.

Leider blieb die letzten Monate bei schwankendem Einkommen nix anderes übrig, als diesen EK-Nachweis jedesmal ausfüllen zu lassen.
 

Mario Nette

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§ 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB I lautet: "Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind, unverzüglich mitzuteilen" Gleichbleibendes Arbeitsentgeld ist keine Änderung.

Mario Nette
 

gelibeh

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Leider blieb die letzten Monate bei schwankendem Einkommen nix anderes übrig, als diesen EK-Nachweis jedesmal ausfüllen zu lassen.
Frag mich gerade, warum nicht auch da nicht der Gehaltszettel ausreicht? Oder sind da in der leistungsabteilung nur Blindfische, die nur Daten aus einem ganz genau normierten Formular entnehmen können?:icon_kinn:
 

biddy

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§ 60 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB I lautet: "Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind, unverzüglich mitzuteilen" Gleichbleibendes ArbeitsEntgelt ist keine Änderung.

Mario Nette

Eben!



Leider blieb die letzten Monate bei schwankendem Einkommen nix anderes übrig, als diesen EK-Nachweis jedesmal ausfüllen zu lassen.
Nein, das hätte nicht sein müssen. Du hättest auch darauf bestehen können, dass ein immer gleich bleibender Mittelwert herangezogen und dann nach Ende des Bewilligungsabaschnitts neu berechnet wird.
 
E

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Nein, das hätte nicht sein müssen. Du hättest auch darauf bestehen können, dass ein immer gleich bleibender Mittelwert herangezogen und dann nach Ende des Bewilligungsabaschnitts neu berechnet wird.

Hätt' ich...........

Mit der wahrscheinlich eintretenden Folge, daß mir immer volle 400 € für den Monat angerechnet würden.

Warum nur nimmt man keine Rücksicht auf die Rechte u. Belange der HE?! :biggrin:
 

biddy

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Hätt' ich...........

Mit der wahrscheinlich eintretenden Folge, daß mir immer volle 400 € für den Monat angerechnet würden.
Wenn das nicht dem Mittelwert entsprochen hätte, dann nein ... war bei mir auch nicht so, habe auch zwischendurch mal anpassen/ändern lassen, wenn mir der Wert gerade aktuell nicht realistisch erschien.
 
E

ExitUser

Gast
Naja, für die letzten Male hab ich ja erreicht, daß mir der volle RS + KdU überwiesen wurde u. ich erst im Folgemonat von der Regionaldirektion eine Rückzahlungsaufforderung bekam.

Ist ja auch nicht das Allerschlechteste.......... und das in Absprache! :icon_smile:
 

loop17

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@ Mario Nette

Genau das habe ich dem Jobcenter auch gesagt, juckt die nicht.

@ die anderen

Äh, es nun nicht so dramatisch. Die Formulare Einkommensbescheinigung und Anlage EK liegen dem Jobcenter vor, es wird aber nach meinen monatlichen Gehaltsabrechnungen des Arbeitgebers gefragt.
 
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