ALG2 - Teilhabe am Arbeits leben - Stellengesuch- Reisekosten für Vorstellungsgespräch

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Steffano

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Hallo Zusammen,

brauche dringend Hilfe.

Und zwar bin ich aufgrund eines Unfalls seit 2012 dauerarbeitslos. Außerdem bin ich bei der Agentur für Arbeit in dem Programm Teil Habe am Arbeitsleben registriert.

Leider hat man es bisher nicht geschafft mich in Arbeit zu vermitteln oder mir eine passende Umschulung anzubieten.

Da ich die Arbeitslosigkeit so langsam echt leid bin und es an den Nerven zerrt, hatte ich überlegt wieder in mein alten Beruf zu gehen, den ich aufgrund des Unfalls und den daraus entstanden Unfall folgen eigentlich nicht mehr ausüben konnte. Ich war vor meinem Unfall in der Gastronomie beschäftigt und habe über 9 Stunden am Stück gearbeitet. Nun hat man in der Gastronomie ja die Möglichkeit auch geteilten Dienst zu arbeiten. Sodas man dann nur noch 4,5-5 Stunden am Stück arbeitet und dann eine längere Pause hat und am Abend geht es weiter.

Der geteilte Dienst ist für mich kein Problem und meine Gesundheit würde darunter auch nicht leiden. Also habe ich mich bei diversen Hotels beworben und siehe da haben sich einige gemeldet und wollten mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen.

Da ich mit ALG2 an der Armutsgrenze lebe habe ich natürlich keine Kohle für ein Vorstellungsgespräch und wollte diese bei meinem Arbeitsvermittler beantragen.

Dazu kommt das ich einen Hund habe den ich nicht 8 Stunden allein lassen kann. Die Fahrt zum Vorstellungsgespräch soll angeblich nur mit öffentlichen Verkehrsmittel möglich sein und wo mein Hund bleibt ist meinem Arbeitsvermittler exkrement egal.

Und wo ich das Geld für Reisekosten zum Vorstellungsspräch her bekomme, ist meine Sache.

ÄH ich war ganz schön buff. Also will man seitens der Agentur für Arbeit ja gar nicht dass man in Arbeit kommt oder wie darf man das, verstehen?

Ich lebe mit ALG2 doch schon an der Armutsgrenze und habe zurzeit ohnehin einen Finanziellen Engpass. Ich habe auch keine Freunde von denen ich mir Geld leihen kann, die leben selbst alle von ALG2. Ich finde es schade, das einem so viele Steine in den Weg gelegt werden, ob wohl man schon bemüht ist endlich aus der Arbeitslosigkeit zu kommen.

Hat man da irgendwie die Möglichkeit gegen anzukommen, dass man das Geld nicht selber vorstrecken muss?

Bin für jeden Tipp dankbar.
 

Birt1959

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Schriftlich beantragen beim JC.

Eigentlich muss der Abeitgeber die Kosten übernehmen.

Genau. Ich beantrage die Übernahme auch immer im Voraus und ziehe den Antrag zurück, wenn der Arbeitgeber seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommt.

Allerdings steht auch häufig bereitsin der Einladung, dass keine Fahrt- und Übernachtungskosten übernommen werden. Dann ist es ja klar, warum der Antrag gestellt wird.

@TE: du musst unbedingt darauf achten, dass Du dieses BA-eigene Antragsformular benutzts. Meine Agentur stellt sich regelmäßig quer, wenn ich den Vorabantrag erst mal formlos stelle. Also fahr ich da jetzt jedesmal hin...
Zur Zeit bin ich allerdings wegen Krankenhausaufenthalts aussen vor.
 
E

ExUser 2606

Gast
@TE: du musst unbedingt darauf achten, dass Du dieses BA-eigene Antragsformular benutzts. Meine Agentur stellt sich regelmäßig quer, wenn ich den Vorabantrag erst mal formlos stelle.
REchtlich gesehen müssen sie einen formlosen Antrag aber akzeptieren.Zumindest gilt der Antrag damit als gestellt. Es kann aber verlangt werden, dass Du das Formular naträglich noch ausfüllst.
 

Helga40

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Ist doch egal, ob auf Vordruck oder formlos. Hier geht es wohl darum, dass das JC keine Bewerbung auf einen nicht leidensgerechten Arbeitsplatz unterstützen wird.
 

Birt1959

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Ist doch egal, ob auf Vordruck oder formlos. Hier geht es wohl darum, dass das JC keine Bewerbung auf einen nicht leidensgerechten Arbeitsplatz unterstützen wird.
Helga, da hast du vermutlich Recht - nur schreibt der/die TE leider nicht, um was für einen Job es sich handelt. Die Gastronomie bietet ja nun mal ein breites Spektrum an Berufen. Von einer Umschulung in einen anderen Beruf durch DRV oder AfA/JC schreibt der/die TE nichts. Nur, dass er/sie in einer anderen Beschäftigung nach dem Unfall arbeitete. Wenn ich ihn/sie richtig interpretiere war in der Gastronomie die lange durchgehende Arbeitszeit eines der Probleme, das er/sie wohl nicht mehr sieht.

Außerdem kann der/die TE das abklären, wenn er/sie dies Formular abholt. Was auf dem platten Land eventuell blöd sein kann, wenn man/frau sich kein Auto mehr leisten kann. Und das ist bei vielen LBs häufig der Fall.

Zum Thema Vordruck: ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein formloser Antrag wenigstens erst mal auf die Seite geschoben wird und man den sich erst dann vorknüpft, wenn die LBs nochmals rechtssicher nachfragen. Von sich aus schicken die Behörden dann ohne Weiteres dies blöde Formular.
 
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