ALG2,soll EU-Rente beantragen.Wer zahlt bei Ablehnung?

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chepa

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ALG2/EUrente---verstehe meine Situation nicht...

Hallo liebe Leute dieses Forums,

bitte um hilfe...verstehe meine lage nicht so ganz
Es verhält sich so, daß ich an einer (bislang ungeklärten) Kälteunverträglichkeit leide, die
mich alljährlich über die Wintermonate arbeitsunfähig macht. Hinzu kommen psychische
Probleme..was gerne (nicht fachkundig und pauschalisierend) vermixt wird, so daß ich
primär als psychosomatisch gelte...

Aufgrund der Winterkrankheit bat ich die SB der ARGE um einen Termin bei Amtsarzt...sie
lehnte ab: "das seien alles auch nur "normale Ärzte" die mit meinem Kälteproblem
nichts anfangen könnten und ich solle stattdessen ein psychatrisches Gutachten machen
Ich willigte ein und bekam dann eine Weile später von dem Amtspsychologen eine anhaltende
Arbeitsunhägigkeit wegen diverser psychischer Probleme bescheinigt...

Die SB legte mir nahe,nun EU-Rente zu beantragen und meinte, ich bekäme von der ARGE
noch 1 Jahr Geld, bis dies quasi geklärt sei oder ich arbeitsfähig.
Da meine Rentenpunkte nicht genügen, "würde ich dann eben Sozialhilfe erhalten". (Das war
der Stand im Dezember 2012).

Ich habe nun wegen der Kälteunverträglichkeit endlich eine Überweisung in die Immunologie,
um zu klären, ob es sich um eine Form von Autoimmunerkrankung handelt (Wer sich damit
etwas auskennt, weiß wir schwer hier eine Klärung zu erlangen ist und, daß die Schiene der
Psychosomatik hier ständig zum Einsatz kommt...eine Hölle für sich)...Diese Untersuchung
erfolgt ausschließlich auf Eigeninitiative und den Druck, den ich endlich gemacht habe, nachdem
ich nach endlosem Suchen auf Erfahrungsberichte Anderer gestoßen bin...

Rentenantrag habe ich zunächst mal das Formular angefordert...und zudem eine Psychotherapie
angefangen ( die mir so nichts bringt, die ich aber weitermachen werde, da ich sonst wieder
1 Jahr auf einen Termin warten muß und nichts vorzuweisen habe, an Bemühungen, meine
Probleme zu lösen...obwohl mir dies eher gar nicht tut!!!).

Die SB meinte, die EU-Rente würde zunächst grundsätzlich abgelehnt und dann müßte ich
im Widerspruch darum kämpfen...

Mir ist nun weder ein Zeitfenster klar, noch welche Stelle dann für die Zahlung des Existenzmi
nimums für mich verantwortlich ist. Laufe ich Gefahr in ein hohles Loch zu fallen, weil ev. die
ARGE die Zahlungen einstellt, der Versicherungsträger zu zahlen ablehnt und Sozialhilfe nicht
oder noch nicht bewilligt wird...
Insbesondere wegen der Heizkosten (mir scheint das alles just in den nächsten Winter zu
fallen, wo ich wegen der Kälteunverträglichkeit wieder extrem geschwächt und wehrlos sein
werde) ist dies wichtig, denn bezüglich dieser befinde ich mich gegenwärtig im Stand der
Klage auf Übernahme der tatsächlichen Kosten vor dem Sozialgericht/mit Anwalt. Termin gibt
es noch keinen...

Worauf habe ich mich eingelassen? Wie kann das laufen und wer wird zahlen, wenn ich arbeits-
unfähig bin, aber die Versicherung ablehnt.

Kann vielleicht Jemand diese Situation besser einschätzen als ich?
Vielen Dank und LG

ALG2/EUrente---verstehe meine Situation nicht...

Hallo liebe Leute dieses Forums,

bitte um hilfe...verstehe meine lage nicht so ganz
Es verhält sich so, daß ich an einer (bislang ungeklärten) Kälteunverträglichkeit leide, die
mich alljährlich über die Wintermonate arbeitsunfähig macht. Hinzu kommen psychische
Probleme..was gerne (nicht fachkundig und pauschalisierend) vermixt wird, so daß ich
primär als psychosomatisch gelte...

Aufgrund der Winterkrankheit bat ich die SB der ARGE um einen Termin bei Amtsarzt...sie
lehnte ab: "das seien alles auch nur "normale Ärzte" die mit meinem Kälteproblem
nichts anfangen könnten und ich solle stattdessen ein psychatrisches Gutachten machen
Ich willigte ein und bekam dann eine Weile später von dem Amtspsychologen eine anhaltende
Arbeitsunhägigkeit wegen diverser psychischer Probleme bescheinigt...

Die SB legte mir nahe,nun EU-Rente zu beantragen und meinte, ich bekäme von der ARGE
noch 1 Jahr Geld, bis dies quasi geklärt sei oder ich arbeitsfähig.
Da meine Rentenpunkte nicht genügen, "würde ich dann eben Sozialhilfe erhalten". (Das war
der Stand im Dezember 2012).

Ich habe nun wegen der Kälteunverträglichkeit endlich eine Überweisung in die Immunologie,
um zu klären, ob es sich um eine Form von Autoimmunerkrankung handelt (Wer sich damit
etwas auskennt, weiß wir schwer hier eine Klärung zu erlangen ist und, daß die Schiene der
Psychosomatik hier ständig zum Einsatz kommt...eine Hölle für sich)...Diese Untersuchung
erfolgt ausschließlich auf Eigeninitiative und den Druck, den ich endlich gemacht habe, nachdem
ich nach endlosem Suchen auf Erfahrungsberichte Anderer gestoßen bin...

Rentenantrag habe ich zunächst mal das Formular angefordert...und zudem eine Psychotherapie
angefangen ( die mir so nichts bringt, die ich aber weitermachen werde, da ich sonst wieder
1 Jahr auf einen Termin warten muß und nichts vorzuweisen habe, an Bemühungen, meine
Probleme zu lösen...obwohl mir dies eher gar nicht tut!!!).

Die SB meinte, die EU-Rente würde zunächst grundsätzlich abgelehnt und dann müßte ich
im Widerspruch darum kämpfen...

Mir ist nun weder ein Zeitfenster klar, noch welche Stelle dann für die Zahlung des Existenzmi
nimums für mich verantwortlich ist. Laufe ich Gefahr in ein hohles Loch zu fallen, weil ev. die
ARGE die Zahlungen einstellt, der Versicherungsträger zu zahlen ablehnt und Sozialhilfe nicht
oder noch nicht bewilligt wird...
Insbesondere wegen der Heizkosten (mir scheint das alles just in den nächsten Winter zu
fallen, wo ich wegen der Kälteunverträglichkeit wieder extrem geschwächt und wehrlos sein
werde) ist dies wichtig, denn bezüglich dieser befinde ich mich gegenwärtig im Stand der
Klage auf Übernahme der tatsächlichen Kosten vor dem Sozialgericht/mit Anwalt. Termin gibt
es noch keinen...

Worauf habe ich mich eingelassen? Wie kann das laufen und wer wird zahlen, wenn ich arbeits-
unfähig bin, aber die Versicherung ablehnt.

Kann vielleicht Jemand diese Situation besser einschätzen als ich?
Vielen Dank und LG
 
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Also wenn die Rente abgelehnt wird, bist du eh voll erwerbsfähig, nur halt ne Zeit lang arbeitsunfähig, von daher muss das JC weiterzahlen, es gibt User hier die sind schon jahrelang durchgehend AU und immer noch beim JC......
da mache dir mal keinen Kopf, und wenn du keinen Widerspruch machen willst , musst du auch nicht gegen die evtl. Rentenablehnung.


und wenn du ne Teilrente bekommst ist JC auch weiter zuständig.
Bei voller Rente musst du dann mit Grundsicherung aufstocken da wirste dann zum Sozialamt abgeschoben.
 

chepa

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Vielen Dank für die Antwort,

was mich so irritierte war die Formulierung der SB:
"Also sie bekommen jetzt noch 1 Jahr Geld (vom JC)
und dann..."
Nn gut, ich BIN krank und zwar äußerst ungern...
Danke und guten Appettit ::icon_pause:
 

gila

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Hallo.
Es gibt keine Begrenzung von alg II so wie die SB dir das
einreden will. Das ist Kappes und gegenüber einem kranken
Menschen rücksichtslos.
Vielleicht wendest du dich mal an den Vdk in
Deinem Ort um besser informiert zu sein.
 
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