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Alg2 oder Wohngeld?

Kärbholz

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Hallo Ihr Lieben! Ich bitte darum nicht direkt gesteinigt zu werden, sollte ich im falschen Bereich gelandet sein oder es dieses Thema schon öfters gegeben haben.
Seit einiger Zeit bin ich nun schon bei einer Leiharbeitsfirma beschäftigt und nun in einem Entleihbetrieb gelandet, wo ich quasi keinerlei Zuschläge mehr erhalte.


Durch mein geschrumpftes Nettoeinkommen muss ich mir nun die Frage stellen, ob ich nicht wieder Sozialleistungen beantrage. Die verschiedenen Rechner im Netz kommen leider zu unterschiedlichsten Ergebnissen.

Mir ist klar das die Zeit der User hier auch kostbar ist, aber vielleicht kann ja doch jemand kundiges auskunft geben der sich mit den Berechnungen auskennt. Ich vermute das ich bei dem geringen Netto nun Anspruch haben werde. Bei ALG2 bleibt mir meines wissens dann die GEZ erspart (auch 200€ im Jahr) allerdings ist die Behörde ja auch für dezenten Unfrieden bekannt.


Daten:

27
Chemnitz
Keine Kinder/ Partnerschaft
nicht schwanger/ nicht behindert/ kein Mehrbedarf

aktueller Monat
Brutto 1213
Netto 928

(vorher im Schnitt durch Zuschläge etwa 150€ netto mehr)
keine weiteren Einnahmen/ Vermögen

Miete
Nettokalt 250€
Nebenkosten 58€
Heizkosten 85€

Warmwasser enthalten, nicht durch Strom erzeugt.

Etwa 80€ Spritkosten für Arbeitsweg mit PKW



Vielleicht kann es ja einer ausrechnen womit ich besser käme. Komme bei den Rechnern aber immer auf unterschiedlichstes. Mir scheint aber bei der Aufstockerlösung mehr herraus zu kommen. Hab auch den alg2 Rechner hier auf der Seite gefunden, aber klar kam ich damit nicht wirklich.


Vielen Dank im voraus!
Kärbholz
 

Strolchenmann

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Stell einen ALG II Antrag oder Wohngeldantrag und du weisst ob du was bekommst, was besser ist kann dir egal sein, Wohngeld ist eine Leistung die bevorrechtigt beantragt werden muss, wird damit dein Bedarf nicht gedeckt dann ist ALG II dran, mit allen Nachteilen die man durch das JC hat

Ich habe direkt bei der Wohngeldstelle angerufen und den SB rechnen lassen am Telefon, wusste nach 10 Minuten ob und was es gibt
 

Claus.

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Du weisst daß dir die ganzen ZAF-Zuschläge absolut nichts bringen? Daß die jeweils nur kaschieren, wie sauschlecht jemand eigentlich verdient?
Schau daß du dich aus diesem Loch rausziehst!

Bei ALG2 bleibt mir meines wissens dann die GEZ erspart (auch 200€ im Jahr)
Ich bemerke in letzter Zeit immer wieder ein erneutes Aufflammen der Mitnahmementalität. Die war ein paar Jahre lang nicht ohne Grund tot; aber neuerdings wissen wieder jede Menge Leute, wo man überall versuchen könnte staatliches Geld rauszuschlagen. Die heutigen Probleme dabei sind aber komischerweise gänzlich unbekannt. GEZ zahlen Aufstocker m.W.n. selber.

Und, wenn du Abends von der Arbeit heimkommst, bist du dann evtl. kaputt und willst deinen Feierabend haben? Das JC wird vermutl. auch genau darauf setzen; mit der Folge daß du von denen evtl. nie Geld sehen wirst, auch wenn es dir noch so sehr zustehen könnte. Deswegen wäre mein erster Weg, Wohngeld zu beantragen, auch wenn dadurch (rechnerisch) weniger rauskommen dürfte.
 

Kärbholz

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Danke schonmal für die Antworten Leute!
Hab gerad Besuch- antworte spätestens morgen.


Wie viel km beträgt die Entfernung zur Arbeit? Was zahlst Du an Kfz-Versicherung?
Sind 12km, einfache Strecke. Hab aber auch nen ziemlich alten Skoda der nicht gerade wenig Sprit benötigt.
KFZ Versicherung: 52€/ monat
 

Hartzeola

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Sind 12km, einfache Strecke. Hab aber auch nen ziemlich alten Skoda der nicht gerade wenig Sprit benötigt.
Spritverbrauch eines Autos spielt keine Rolle.

Es sieht deshalb so aus, dass Dein Grundfreibetrag pauschal 100 € beträgt.

Freibetrag beträgt insgesamt 300 €

Anrechnenbares Einkommen: 928-300 = 628 €

Bedarf:
Nettokalt 250€
Nebenkosten 58€
Heizkosten 85€
Insgesamt 393 € + 706 € (Regelsatz 2 Personen) = 1099 €

ALG II = 1099 -628 = 471 €

So viel Wohngeld bekommst Du sicher nicht, wirst aber einige Arbeitsvermittler im JC kennen lernen müssen...
 

Kärbholz

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@Strolchenmann

Gutes Post- das mit der Bevorrechtigung hab ich nun auch nochmal beim Googeln gefunden. Nur nach welchen Kriterien wird nun entschieden was man bekommt? Bekommt man immer Alg2 (wenn berechtigt) wenn der Wohngeldanspruch definitiv abgelehnt wurde? Du schriebst ja es wäre egal was ich zuerst beantrage- berechnen die denn immer beides? So richtig einleuchtend ist mir das Prozedere da noch nicht..


@Claus.
Ich bin ganz sicher kein Fan von Zeitarbeit, kann es mir aber aktuell nicht aussuchen. Die Zuschläge haben nichts kaschiert. Ich spreche hier von Nacht-, Sonntags- und Branchenzuschlägen. Hatte im Schnitt damit 150€ mehr Netto, was zumindest Fakt war. Jetzt hab ich die Zuschläge nicht mehr, also auch müßig darüber zu diskutieren.

Der weitere Part wirkt mir etwas deplaziert.. Mitnahmeeffekt und der Versuch staatliches Geld rauszuschlagen?

Bei allem Respekt, wie tief soll es denn noch gehen? 925€ Netto - 80€ Fahrtkosten sind 845€. Dafür gehe ich 40h die Woche arbeiten! Also ganz ehrlich- da ist für mich die Schmerzgrenze was ich auch finanziell wegstecken kann wirklich mehr als erreicht..


@Hartzeola

Danke für die Rechnung, aber ich lebe allein (58qm)..
Denke das es somit nochmal angepasst werden muss. Vorgerechnet hast du den ALG2 Satz richtig? Kosten für den Arbeitsweg spielen bei beiden keine Rolle? Lustiges Land..

Danke jedenfalls very much für die konstruktiven Kommentare!
Gruß Kärbholz
 
E

ExitUser

Gast
Spritverbrauch eines Autos spielt keine Rolle.

Es sieht deshalb so aus, dass Dein Grundfreibetrag pauschal 100 € beträgt.

Freibetrag beträgt insgesamt 300 €

Anrechnenbares Einkommen: 928-300 = 628 €

Bedarf: Insgesamt 393 € + 706 € (Regelsatz 2 Personen) = 1099 €

ALG II = 1099 -628 = 471 €

So viel Wohngeld bekommst Du sicher nicht, wirst aber einige Arbeitsvermittler im JC kennen lernen müssen...
€ 156 als Single, oder? Also als Endergenis.
 

Hartzeola

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€ 156 als Single, oder? Also als Endergenis.
Korrekt.

Ich habe mich bei Berechnung darauf gestützt

Keine Kinder/ Partnerschaft
nicht schwanger/ nicht behindert/ kein Mehrbedarf
Bei vier Verneinungen und keiner bei "Partnerschaft" kann man rein grammatisch so verstehen, dass eine Partnerschaft besteht.

Kosten für den Arbeitsweg spielen bei beiden keine Rolle? Lustiges Land..
Doch.

Anstelle von 100 € würde folgender Freibetrag gelten:

30+15,33+52+12*0,2*19= 142,93

Ob aber JC die Höhe der Kfz-Versicherung als angemessen anerkennt bleibt offen.
 

Kärbholz

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Alles klaro dann war das wohl ein Fehler meinerseits.

Wäre also nur noch die Frage für mich, wie ich bei der Beantragung vorgehe. Werde es wohl so versuchen mir bei der Wohngelstelle zunächst den entsprechenden Anspruch vorrechnen zu lassen.

Bin nun auch nicht unbedingt scharf drauf mit der Arge ins Bett zugehen. Aber mal aufs Jahr gerechnet, bei angenommen 150€ monatlich sind wir mit 200€ GEZ Ersparnis auch bei 2000€ mehr.

Überlegung wäre noch das volle Stundenkonto mit 150 Überstunden (1200 Brutto) vor Antragstellung auszahlen zu lassen, weil Überstunden ja sonst immer mit verrechnet werden dann.
 

SimdeB

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Ich bin selbst Aufstockerin und muss die GEZ nicht bezahlen.

Du bekommst also eine GEZ-Gebührenbefreiung.

Allerdings hat man wieder das Jobcenter im Nacken!

Wohngeld ist immer viel weniger als Aufstocken. Allerdings würde ich sofort auf´s Aufstocken verzichten, wenn ich vom Gehalt + Wohngeld leben könnte, um endlich aus den Schikanen vom Jobcenter rauszukommen.
Das Leben wird nicht einfacher mit Aufstocken. Für den Arbeitgeber immer flexibel sein, dem Jobcenter immer zur Verfügung stehen, merkwürdige VV erhalten, Ortsabwesenheit melden und und und... (ist bei mir jedenfalls so)
 

Kärbholz

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Ich bin selbst Aufstockerin und muss die GEZ nicht bezahlen.

Du bekommst also eine GEZ-Gebührenbefreiung.

Allerdings hat man wieder das Jobcenter im Nacken!

Wohngeld ist immer viel weniger als Aufstocken. Allerdings würde ich sofort auf´s Aufstocken verzichten, wenn ich vom Gehalt + Wohngeld leben könnte, um endlich aus den Schikanen vom Jobcenter rauszukommen.
Das Leben wird nicht einfacher mit Aufstocken. Für den Arbeitgeber immer flexibel sein, dem Jobcenter immer zur Verfügung stehen, merkwürdige VV erhalten, Ortsabwesenheit melden und und und... (ist bei mir jedenfalls so)


Danke auch für deinen Beitrag. Das klingt aber ja für mich wieder so als hätte ich die Wahl zwischen Beiden. Beim Beitrag von "Strolchenmann" klingt es ja so als würde mir dann eh das für mich "passende" verabreicht, egal was ich zuerst beantrage. Der Punkt ist mir halt noch nicht ganz klar.
 

Strolchenmann

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Wenn du ALG 2 beantragst wird das JC vermutlich verlangen das du auch Wohngeld beantragst und das per Ablehnungs- oder Bewilligungsbescheid nachweist.

Beim Wohngeldantrag gibt es 3 Möglichkeiten von Bescheiden:

1. Bewilligung von Wohngeld (ALG 2 fällt dann aus)

2. Ablehnung wegen zu hohem Einkommen (ALG 2 fällt auch da aus)

3. Ablehnung weil Gesamtbedarf nicht gedeckt wird ( ALG 2 kommt ins Spiel)

Hat man Kinder, dann kommt noch der Kinderzuschlag ins Spiel, hier aber unrelevant

Du stellst zur Sicherheit beide Anträge (Wohngeld + ALG II) gleichzeitig und machst das am jeweiligen Erstantrag auch kenntlich, je nach dem wie schnell die jeweilige Behörde arbeitet und wie das Ergebnis ausfällt kann es sein das du vorläufige Bescheide bekommst und die Behörden dann untereinander verrechnen

Du kannst nur gewinnen dabei

Ich hoffe du verstehst es jetzt etwas besser
 

Kärbholz

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Ja vielen Dank- war verständlich.

Jetzt muss ich mir nur noch Gedanken wegen dem Stundenkonto machen. Da ich ja mehr arbeite als es in meinem Arbeitsvertrag festgeschrieben ist, wird jede Überstunde bezahlt, sobald das Zeitkonto mit 150 Stunden voll ist. Dies dürfte denke ich im aktuellen Monat wieder der Fall sein.

Nur es macht ja ansich für mich keinen Sinn mehr, die Überstunden bezahlen zu lassen, wenn dies dann eh vom Leistungsträger wieder abgerechnet wird. Entweder also vorher auszahlen lassen, sofern mir das nicht auch wieder iwie angerechnet wird oder eben dann direkt mal nen Monat Ü Stunden abstezen. Wobei mir das Geld ansich lieber wäre.


Vielleicht hat ja dafür noch einer eine Idee. Ansonsten schonmal großen Dank für die Beteiligung und die Hilfe!
 

Strolchenmann

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Das beste ist es das du es mit dem Arbeitgeber so ausmachst das du jeden Monat den selben Betrag ausgezahlt bekommst und der das so bescheinigt, und Überstunden auf ein zeitkonto auflaufen zum abfeiern
 

Hartzeola

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Hallo,

Du stellst zur Sicherheit beide Anträge (Wohngeld + ALG II) gleichzeitig
Das ist nicht möglich und beide Anträge werden abgelehnt werden.

In Sachen Wohngeld: Chemnitz ist Mietstufe 3 und das bedeutet bei dem Einkommen kein Wohngeld.

Gruß!
 

SimdeB

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Danke auch für deinen Beitrag. Das klingt aber ja für mich wieder so als hätte ich die Wahl zwischen Beiden. Beim Beitrag von "Strolchenmann" klingt es ja so als würde mir dann eh das für mich "passende" verabreicht, egal was ich zuerst beantrage. Der Punkt ist mir halt noch nicht ganz klar.
Es gibt einen Aufstockungsrechner und einen Wohngeldrechner. Also kannst du dir ausrechnen, was für dich infrage kommt.

Mein Jobcenter hat mich nie aufgefordert zuerst Wohngeld zu beantragen. Ich habe das nur für mich über den Wohngeldrechner geprüft, ob ich evtl. ohne Aufstockung klar kommen würde.

Nur zum Vergleich. Ich bekomme 300 Euro Aufstockung und hätte Wohngeld gerade mal 70 Euro bekommen!

Ich denke, dass du nun weißt, was zu tun ist.
 

Kärbholz

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Also nach dem Rechner von Hartzeola komme ich auf 10€ Wohngeldanspruch.

Bei ca. 928€- 80€ Fahrtkosten komme ich aktuell auf 848€. Sollten 10€ Wohngeld dann das einzige sein was mir zusteht, werde ich demnächst Brandbomben werfen...

858€ Netto für eine 40h Woche? Das glaub ich noch nicht das ich das über längere Zeit durchstehen kann! Ehrlich da kann ich auch fast gleich ganz daheim bleiben und 100€ dazu verdienen, dass sind wesentlich weniger Stunden dann.

Wenn Wohngeld also bevorrechtigt wird und dann sowas rauskommt, na prost mahlzeit. Ich beginne da schonmal mit dem Kopf zu schütteln! Da startet man auch gleich wieder hoch motiviert in die neue Arbeitswoche...
 

Strolchenmann

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Hallo,



Das ist nicht möglich und beide Anträge werden abgelehnt werden.

In Sachen Wohngeld: Chemnitz ist Mietstufe 3 und das bedeutet bei dem Einkommen kein Wohngeld.

Gruß!
Es ist möglich, ich hatte ALG 2 Antrag am laufen und wurde genötigt Wohngeld und Kinderzuschlag gleichzeitig zu beantragen, bewilligt wird am Ende das was den Bedarf deckt und/oder Vorrang hat
 

Ratgebender

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Hallo,

Also nach dem Rechner von Hartzeola komme ich auf 10€ Wohngeldanspruch.
Da hast Du dann falsche Angaben verwendet. Nach Deinen Zahlen liegt Dein Wohngeldanspruch - wie bereits geschrieben - bei 0 €.

Ansonsten hat Dir harzeola bereits ausführlich vorgerechnet, daß Du 156 € ALG II bekommen würdest. Warum Du also der Meinung bist , irgendwelche "Bomben" zu schmeißen oder zu Hause bleiben zu müssen wird wohl Dein Geheimnis bleiben. Statt solch sinnlosen Äußerungen zu machen, solltest Du die Antragsformulare von der entsprechenden Seite herunterladen und den Antrag ausfüllen.

Gruß!
 

Ratgebender

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Hallo,

Es ist möglich, ich hatte ALG 2 Antrag am laufen und wurde genötigt Wohngeld und Kinderzuschlag gleichzeitig zu beantragen, bewilligt wird am Ende das was den Bedarf deckt und/oder Vorrang hat
Nein, es auch weiterhin nicht möglich.

Dein Fall ist etwas anderes: im Rahmen des Antrages auf ALG II wurde festgetellt, daß Wohngeld und Kinderzuschlag in Betracht kommen. Du hast also den Antrag auf ALG II und Wohngeld nicht gleichzeitig gestellt, sondern den Wohngeldantrag nach Aufforderung. Das ist aber eine ganz andere Ausgangssituation als hier: hier wurde empfohlen, beide Leistungen gleichzeitig zu beantragen. Und das ist - wie bereits mehrmals gesagt - nicht möglich.

Gruß!
 

Strolchenmann

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Zeig mir bitte den § wo steht das es nicht möglich ist beides gleichzeitig zu beantragen
 

Kärbholz

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Hallo,



Da hast Du dann falsche Angaben verwendet. Nach Deinen Zahlen liegt Dein Wohngeldanspruch - wie bereits geschrieben - bei 0 €.

Ansonsten hat Dir harzeola bereits ausführlich vorgerechnet, daß Du 156 € ALG II bekommen würdest. Warum Du also der Meinung bist , irgendwelche "Bomben" zu schmeißen oder zu Hause bleiben zu müssen wird wohl Dein Geheimnis bleiben. Statt solch sinnlosen Äußerungen zu machen, solltest Du die Antragsformulare von der entsprechenden Seite herunterladen und den Antrag ausfüllen.

Gruß!


Ich habe keine falschen Angaben gemacht. Einfach bei Werbungskosten die "1000" eingetragen. Sicher stehen sie oben nicht, aber ist mir von der Steuererklärung noch ein Begriff. Ist dies nicht korrekt? Dann kommt man auf 10€ Anspruch.

Wenn dann zeitgleich vom Wohngeldvorrang gesprochen wird, ist der Weg wohl nicht mehr weit. Das mit den Brandbomben ist ein Filmzitat (american beauty)- aber auch nicht so wichtig.

Wenn es einen selbst nicht betrifft, ist ruhig bleiben sicher auch einfacher.
 

Ratgebender

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Hallo,

Zeig mir bitte den § wo steht das es nicht möglich ist beides gleichzeitig zu beantragen
Könnte ich. Ich könnte es aber auch ganz einfach erklären: ALG II und Wohngeld schließen sich - vor allem bei der gleichen Person - aus (nennt man auch Anspruchskonkurrenz). Mit Antrag auf ALG II ist somit kein Anspruch auf Wohngeld (und umgekehrt) mehr möglich. So einfach ist das...

Ich habe keine falschen Angaben gemacht. Einfach bei Werbungskosten die "1000" eingetragen.
Das mit der Pauschale ist korrekt - ergibt aber auch weiterhin 0 € Anspruch. Ich kenne den zitierten Rechner aber auch nicht weiter, wie genau er also rechnet. Nach meiner langährigen Erfahrung in Sachen Wohngeld, aber auch dem von von mir verwendeten Profirechner besteht kein Anspruch.

Da aber kein Anspruch besteht, kann auch kein Vorrang auf Wohngeld vorhanden sein.

Gruß!
 

Kärbholz

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Gut- hab es jetzt noch einmal überprüft. Habe von zwei verschiedenen Lohnscheinen abgelesen. Bei den Werbungskosten von 1k€ und einem Brutto von 1213€ gibt es keinen Anspruch. Bei einem Brutto von 1211€ aber die genannten 10€. "2€" Brutto unterschied führen hier zu besagtem Ergebnis.

Also ein Übertragungsproblem meinerseits, aber naja. Bei so einer geringen Schwankungsbreite kann man sich darauf nicht verlassen.

Die Rechner spucken ja eh unterschiedliche Werte aus, darum hatte ich dieses Thema ja eröffnet. Von der Tendenz ist wohl zu erkennen das man mit der Aufstockerlösung mehr bekommt, was ja auch SimdeB bekräftigt. Dafür hat man dann den netten Jobvermittler von Nebenan an der Hand.

Nach jetzigem Erkenntnisstand werde ich wohl zuerst Alg2 beantragen und sollten die mich wegen Wohngeld auffordern, werde ich dem eh nachkommen müssen.

Dank an alle Beteiligten!
 

Hartzeola

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Claus.

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Da bringt sich jemand Monat für Monat wieder aufs neue selbst in finanzielle Probleme, und glaubt dann daran, daß das JC aus deren unendlicher Menschenfreundlichkeit heraus ihm tatsächlich Geld in die Hand drücken wird :icon_lol:

- Was ist denn das für ein gigantischer Stundenlohn; bei dem ohne Nacht-, Sonntags- und angeblichen Branchenzuschlägen kein überleben möglich ist? 8,13€? Da wären mit etwas verhandeln vermutl. schon nochmal 50ct mehr drin.

- Dann ist die Wohnung mit 58qm etwas über der Fläche die für einen Single angemessen ist. Da ließen sich theoretisch 15qm noch untervermieten.

- Und der absolute Bringer ist ja, daß (um der ZAF das betrügen zu erleichtern) monatlich geschätzt 170€ auf ein Sparbuch namens ´Überstundenkonto´ eingezahlt werden. Wer sich so eine Summe monatlich anzusparen nicht leisten kann, muß eben auf diesen zweifelhaften Luxus verzichten und hätte dann auch wieder pi mal 125€ netto mehr pro Monat in der Tasche. Oder vermute ich falsch, daß im Arbeitsvertrag 35h pro Woche drin stehen, aber in der Realität 40h pro Woche gearbeitet werden "dürfen"?

Jetzt muss ich mir nur noch Gedanken wegen dem Stundenkonto machen.
150h, also etwas mehr als 1200€ brutto, noch schnell verschwinden lassen um die Bedürftigkeit herbeizuführen ... na das könnte die JC-Kreativität zusätzlich noch ein wenig fördern.
 

Kärbholz

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Da bringt sich jemand Monat für Monat wieder aufs neue selbst in finanzielle Probleme, und glaubt dann daran, daß das JC aus deren unendlicher Menschenfreundlichkeit heraus ihm tatsächlich Geld in die Hand drücken wird :icon_lol:

- Was ist denn das für ein gigantischer Stundenlohn; bei dem ohne Nacht-, Sonntags- und angeblichen Branchenzuschlägen kein überleben möglich ist? 8,13€? Da wären mit etwas verhandeln vermutl. schon nochmal 50ct mehr drin.

- Dann ist die Wohnung mit 58qm etwas über der Fläche die für einen Single angemessen ist. Da ließen sich theoretisch 15qm noch untervermieten.

- Und der absolute Bringer ist ja, daß (um der ZAF das betrügen zu erleichtern) monatlich geschätzt 170€ auf ein Sparbuch namens ´Überstundenkonto´ eingezahlt werden. Wer sich so eine Summe monatlich anzusparen nicht leisten kann, muß eben auf diesen zweifelhaften Luxus verzichten und hätte dann auch wieder pi mal 125€ netto mehr pro Monat in der Tasche. Oder vermute ich falsch, daß im Arbeitsvertrag 35h pro Woche drin stehen, aber in der Realität 40h pro Woche gearbeitet werden "dürfen"?

150h, also etwas mehr als 1200€ brutto, noch schnell verschwinden lassen um die Bedürftigkeit herbeizuführen ... na das könnte die JC-Kreativität zusätzlich noch ein wenig fördern.

Ich antworte dir mal auf dem gleichen Level.. :biggrin:

Nur für Claus.
 

Ratgebender

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Hallo,

Da steht das es ausgeschlossen ist beides zu bekommen, aber nicht beides zu beantragen
Ich habe das Gefühl, Du willst das nicht verstehen. Es muß nirgendwo stehen, daß beide Anträge nicht möglich sind - eben weil sich beide Leistungen gegenseitig ausschließen. Abgesehen davon: was bringt denn Deiner Meinung nach ein Antrag, der von vornherein abgelehnt wird?

Das Wohngeldamt wird einen solchen Antrag nicht entgegennehmen bzw. bei Entgegennahme eine Ablehnung schreiben, ohne sich inhaltlich mit dem Antrag auseinander zu setzen. So schwer ist das doch nicht zu begreifen...

Gruß!
 

RottenApple

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Guten Abend,

ich habe zu meiner Frage keine passende Antwort gefunden und frage deshalb mal in diesem thread, um nicht extra ein neues zu erstellen.

Ich bin nun schon seit knapp 3 Monaten arbeitslos und beziehe seitdem auch ALG1.

Letzten Monat entschloss ich mich auf Anrat meiner Beraterin von der Agentur für Arbeit zum jobcenter zu wechseln um einen Antrag auf aufstockende Leistung zu stellen. Ich bin dann also zum jobcenter um mir den besagten Antrag abzuholen. Erst hatte ich ein Gespräch mit einer freundlichen Dame die meine Personalien überprüfte und mir einige Fragen stellte. Kurz darauf machte ich dann die Bekanntschaft mit meiner neuen Beraterin. die mich aufgrund von Unsympathie und/oder schwieriger vermittelbarkeit direkt an einer Maßnahme für Neukunden anmeldete.

Nun war es so, das ich den Termin für die Abgabe des ALG2 Formulars nicht einhalten konnte, da ich zeitübergreiffend noch einigen Bewerbungen nach ging und auch Probearbeitstage hatte. Also ging ich dann zu dieser 3 Wöchigen Maßnahme die mir überhaupt nix brachte, da ich bereits weiss, wie man erfolgreich Bewerbungen schreibt.

Jetzt bekam ich letzte Woche Post vom jobcenter, in dem stand, das der Antrag abgelehnt wurde, was ja durch das Versäumen des Termins selbstverständlich und eventuell auch besser so ist. Mir ist halt auch nicht entgangen das man beim jobcenter wohl der affe für alles ist... hauptsache man findet arbeit.

Das entspricht eigentlich nicht meinem Lebensstandard, denn ich bin zum ersten mal arbeitslos.

Das man seine Kontoauszüge der vergangenen 3 Monate ungeschwärzt offen legen soll und das auch noch fortlaufend gefällt mir überhaupt nicht, was mich auch dazu bewog, den Antrag ablaufen zu lassen und mich dem Forum hier anzuschliessen um nach Rat zu fragen...

zu meinem Problem, ich bekomme monatlich 685,50€ ALG1 und meine monatliche warm Miete beträgt 500€ (54qm) bei knapp 40€ Stromkosten plus CC-Jahreskarte von knapp monatlich 35€, was natürlich noch längst nicht alle Kosten sind. das heisst ich habe knapp 110€ monatlich über, was mir eindeutig zu wenig zum leben erscheint.


Nun zu meiner eigentlichen Frage,

sollte ich nun eher einen Antrag auf Wohngeld stellen oder mich doch eher damit anfreunden ALG2 beziehen zu müssen?
Die einzigen Vorteile die ich in ALG2 sehe sind das man scheinbar von der Gez befreit wird und das der Satz ALG2 wohl etwas höher ausfällt als der Satz Wohngeld.


ich wäre um Rat sehr dankbar,

mfg
 
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