ALG2 mit GmbH? Wer kann helfen?

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huber

Elo-User*in
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Hallo zusammen,

ich bin absolut neu im Bereich ALG II, als GmbH-Gründer, bei dem sich die ersten Aufträge etwas verzögert haben, jetzt aber reale Gewinnaussicht besteht, nur dauert das noch ein wenig. Für die Überbrückung hoffe ich auf ALG2.

Kennt jemand von euch einen guten, engagierten Anwalt, der sich in Sozialrecht in Zshg. mit GmbH auskennt?

Immerhin habe ich hier im Forum gesehen, dass sich auch schon manche mit ALG2 + GmbH herumzuschlagen hatten, z. B. https://www.elo-forum.org/existenzg...6950-gesellschafter-gmbh-hartz4-bezieher.html

Meint ihr, ich bräuchte einen Anwalt in der Nähe (bei mir wäre das München), der sich explizit auch mit bayerischen Spezialitäten auskennt in der Handhabung, oder ist das egal, weil die Gesetze ja bundeseinheitlich sind und keine Vor-Ort-Termine nötig werden, nur Schriftverkehr mit/durch den Anwalt?

Würde mich freuen, eine kleine Info-Starthilfe zu bekommen. Ich habe schon hunderte Forenseiten hier und andernorts gegooglet gelesen, aber zum Fall GmbH/ALG II werde ich einfach nicht firm genug ...

Finanzen sind allerdings echt richtig eng, sodass keine großen Kosten auf mich zukommen sollten. Sicher nicht einfach, ich weiß. Aber ich möchte jetzt nicht meine Firma verlieren, wo sie kurz vor der Wende zum ersten Gewinn steht.

Danke für eure Zeit,

huber
 

hartaber4

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Wow! Selbstständig sein und sich mit dem JC abmühen.... ich halte das immer noch für ein Kunststück.....

GmbH in Gründung ?

Bei einer Kapitalgesellschaft wird das JC fix auf die mögliche Verwertung hinweisen.....

Also ich persönlich würde als Selbstständiger das JC meiden, wie der Teufel das Weihwasser...
 

huber

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GmbH gibt es seit ca. 5 Jahren.

Durch verschiedene Werbeaktionen, Homepage vom Webdesigner, SEO u. a. sind die Reserven ziemlich aufgebraucht. Ich meine, für den Rest auf dem Konto dürfte eine Gegenrechnung mit Vermögensfreibetrag hinkommen. Mehr kann m. E. nicht verwertet werden, denn ein anderer kann mit dem Aufgebauten, meine ich, wenig anfangen. So ist die Sache zwar für mich sehr wertvoll, aber nicht viel "verwertbar".

Jobcenter ist sicher nicht "Wahl", aber m. W. die letzte Option, um Miete und Krankenkasse weiter bezahlen zu können. Freilich wäre es anders viel besser.

Wenn jemand Tipps & Tricks für mich wüsste, wie der sicher nicht anstrengungsfreie Behördenweg zu beschreiten ist (also nicht Antrag usw., da habe ich mich schon eingelesen und soweit auch ausgefüllt; nur meine GmbH-Situation passt da nirgends gut hinein; und Einnahmen-Überschussrechnung passt auch nicht), wie man die Situation mit GmbH realistisch wie glaubhaft gut darstellt, würde mich das sehr freuen.
 

ethos07

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Sicher wird sich auch noch 'unser Spezialist für Selbständige' Kolschejong zu Wort melden, falls er da ist.

Ich persönlich kenne mich damit nicht aus. Spontan würde ich mich an deiner Stelle sicherlich fragen: muss ich die eh aktuell keinen Umsatz machende (?) und keinen Gewinn bringende GmbH beim Jobcenter überhaupt unbedingt melden? Denn dass du als GMBH-GF da unendlich viele Probleme bekommen wirst mit dem JC, scheint im Moment hier das einzig Klare ;-).

Hier im Forum hat zw. ca. 2008 - 2010 ziemlich lange ein Mike_B zu einer ähnlich Konstellation gepostet. Er ist aber möglicherweise überhaupt nicht mehr hier über das Forum erreichbar.

https://www.elo-forum.org/search.php?searchid=5094126&pp=30&page=4

Falls du möchtest - da du noch keine PN schreiben kannst (wegen Spam-Schutz erst ab 13 Postings) - könnte ich es aber morgen für dich trotzdem mal kurz versuchen , ob er über PN noch erreichbar ist und ggf. dir aus seinen Erfahrungen Rat geben kann.
 

Koelschejong

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Erst mal nur kurz, wir hatten das im Februar beim Selbstständigen Stammtisch in Aachen thematisiert und ich hatte dort ein kleines Handout rausgegeben. Es geht dort aber nicht so sehr um die "notleidend werdende" Kapitalgesellschaft sondern um die Gründung einer solchen als "Rettung" vor dem JC. Trotzdem könnten einige Gedanken daraus auch hier interessant sein.

Ich schreib aber später noch was mehr hier zum Thema.
 

Anhänge

  • 2013_02_12 - Stammtisch - Kapitalgesellschaft.pdf
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Roter Bock

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Huber ... ist bei Deiner Konstellation schwer zu beantworten, aber Koelschejung hat die Vor - und Nachteile gut gelistet.

ich mache was anderes nämlich GbR. Von der Haftung her natürlich suboptimal, aber mit der Möglichkeit des "Bäumchen wechsel Dich" Spiels.

Roter Bock
 

Koelschejong

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Ich denke hier ist bei der GmbH eine große Gefahr:

JC in seinem unendlichen Verständnis wirtschaftlicher Zusammenhänge guckt in die Bilanz oder auch nur in's HGB und jubelt:
GmbH = mind. € 25.000 Stammkapital - wunderbar, das ist erst mal zu verfuttern/verwerten

Das eine GmbH ein Vermögenswert ist, das ist ja unbestritten, aber der Wert dieses Vermögens kann erheblichst von den € 25.000 abweichen, in beide Richtungen.

Wichtig erscheint mir bei der hier vorliegenden Konstellation immer, und immer wieder dem JC deutlich zu machen: Heute muss ich ALG II beantragen, also ist ein Blick auf die Zahlen von gestern völlig ohne Aussagekraft. Denn das JC wird mit großer Wahrscheinlichkeit genau diesen Blick werfen wollen: Legen Sie bitte GuV, Bilanz, BWA etc. etc. (mindestens) des letzten Jahrs vor.

Und genau da kommt es eben entscheidend darauf an, denen begreiflich zu machen, wenn die Zahlen schon ausgesprochen miese gewesen wären, dann hätte ich ja wohl schon damals ALG II beantragt und nicht erst heute.
 

huber

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Danke ihr habt mir hier schon etwas geholfen. Letztlich merke ich, es ist auch wichtig, in meiner Situation die eigene innere Sicherheit nicht zu verlieren.

Hm, wenn ich die GmbH nicht gleich melde (nach dem Motto: eh kein Wert vorhanden), soll ich mich vermutlich hauptsächlich um Bewerbungen kümmern und mir stehen allerhand lustige Maßnahmen bevor? Die mich von der Arbeit an & für die GmbH abhalten? Das wäre jedenfalls meine grausige Befürchtung ... Oder sollte ich das anders sehen? Wie gesagt, die Jobcenter-Sache ist für mich gänzlich neu von der Denke her. Ich weiß nur, was ich mir angelesen habe.

Klar, Kontaktversuch zu Mitgliedern mit Erfahrung dazu würde mich sehr freuen! Ich hatte gelesen, dass TickTack wohl auch Erfahrung & evtl. einen Anwaltskontakt hätte. Da habe ich gemerkt, dass ich (noch) niemanden direkt anschreiben kann. Es ist wohl insgesamt eine sehr schwierige Thematik, weil sich auch ein Jurist selten gleichzeitig mit Sozial- und Handelsrecht auskennt. ,-)

Die verlinkten Beiträge lese ich heut Nacht noch.

Danke schon mal an alle.
 

Fantasia

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Hm, die GmbH zahlt ihre eigenen Steuern und wenn du Dir kein Gehalt zahlst und keine Gewinne ausschüttest wird Deine GmbH nicht "auffallen".

Persönlich sehe ich diese Form der Selbständigkeit als Lücke im System und nutze diese bis ich wieder auf eigenen Füßen stehe. Natürlich schreibe ich jeden Monat brav meine verlangten Bewerbungen und würde meine Zeit, wenn es der Gott vom Amt will, in einer Maßnahme absitzen, dafür habe ich dann das Smartphone und könnte von dort aus arbeiten.

Selbst habe ich zwei Unternehmer Gesellschaften, von denen eine dem Amt bekannt ist und ich brav die Unterlagen vorlege zur Einsicht. Die andere Gesellschaft macht das Factoring. Die Möglichkeiten die sich daraus ergeben wirst zu selbst einschätzen können.
 

2010

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Du bist geschäftsführender Gesellschafter , so wie ich das verstehe.
Das zu verheimlichen ist Betrug.
Man wird dich auf dem JC nach deiner beruflichen Vergangenheit fragen, was willst du sagen ?
Nachprüfungen die zum Handelsregister führen können , werden alles auffliegen lassen.
U.a. wird man bei ALG II Antrag Stellung nach deinen Kontoauszügen fragen.
Deine GmbH ist offenbar nicht mehr liquide u. du machst dich dann auch noch strafbar der Konkursverschleppung.
Mit einer GmbH als Geschäftsform steht man quasi immer mit einem Bein im Knast.
 

huber

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Liebe Mitleser,

ich hatte mittlerweile entsprechenden Antrag gestellt. Wahrheitsgemäß GmbH angegeben; einen Betrug habe ich nicht vor, nur einen großen, echten, privaten Finanzengpass. Die GmbH ist nicht super liquide, aber mit Insolvenz hat das lange nichts zu tun, da ja auch keine großen Verpflichtungen laufen. Die Fristen zur Zahlungsfähigkeit sind mir bekannt und das passt alles gut.

Vom Jobcenter haben mich die ganzen Belegforderungen gleich erschlagen. Nach einigen ersten eingereichten, wollen sie nun noch 100-200 weitere Belege. Jeder in Kopie mit Begründung, warum nötig, etc. Ich hatte schon über 50 Seiten an Zeug eingereicht, was sie alles wollten, und dachte, nun ist endlich Schluss und sie bearbeiten den Antrag.

Ich wurde zu einem weiteren Termin gebeten. Nach persönlicher Vorsprache wollen sie jetzt noch "natürlich" alle Unterlagen der GmbH sehen ikl. sämtlicher Kontoauszüge. Diese Ausgaben erkennen sie nicht an und jene. Einsicht genüge nicht, weil sie die Unterlagen auch weitergeben müssten. Noch habe ich ihnen die Details nicht gezeigt, nur die eh veröffentlichte Bilanz. Ich musste halt mündlich schon dies und jenes sagen. Ein psychischer Druck wird da aufgebaut, unglaublich!

Das Amt rechnet sich außerdem gleich schön, dass es ja Einnahmen gibt in diesem Jahr. Damit könne ich meinen Lebensunterhalt doch bestreiten. Dass es die Einnahmen nur gibt, weil ich zuvor eine Werbeaktion laufen hatte, interessiert die nicht. Die Ausgaben wollen sie nicht anerkennen. Wenn ich kein Geld habe, könne ich mir keine Werbung leisten. Aber ohne Werbeaktion wäre ich nicht zu den Kunden gekommen, hätte es die Einnahmen nicht gegeben. Ist das nicht logisch? Das Steuer- und Handelsrecht ist hier m. E. durchaus sinnvoll. Manchmal liegen ja Werbeausgaben und Einnahmen auch Monate auseinander. Dafür gibt es einen Verlustvortrag. Und später eben einen Gewinn. Der wäre aber ohne den Verlust nicht entstanden, muss daher doch klar gegengerechnet werden.

Kann jemand einen guten Anwalt empfehlen, der das für mich in Südbayern durchfechten könnte?

Ansonsten muss ich das mit dem Jobcenter wohl gleich wieder aufgeben. Schade. Ich bin ehrlich bedürftig und leide nun unter den ganzen Verdächtigungen von unsauberen Aktionen anderer. Aber ich habe jetzt keine Hoffnung mehr, weil das mit dem Belegeeinreichen ein Endlosspielchen zu sein scheint. Kaum habe ich wieder alles eingereicht, was sie wollen, kommen sie mit dem nächsten. Und anerkennen wollen sie eh nur das, was ihnen passt. Das heißt, dass sie mir vermutlich je mehr eingereicht umso weniger bezahlen werden, weil jeder Beleg ja neu das Tor öffnet, wieder etwas nicht anzuerkennen und meine Einnahmen schönzurechnen. Alleine wohl tatsächlich keine Chance, wie einige von euch schon angemerkt hatten.

Danke für eure neuerlichen Tipps & Beistand,

huber
 

Roter Bock

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Hallo Huber,

wenn Du bedürftig bist, gibt es keinen Grund von einem ALG 2 Antrag abzusehen.

Sofern dein Antrag - der Eingang muss nachweisbar sein, in 6 Monaten nicht bearbeitet ist erhebst Du erstmal Untätigkeitsklage.

Alles was Du einreichst machst Du per Empfangsbestätigung. Reiche es aber vollständig ein, damit die Ausrede "Unterlagen fehlen noch" nicht zieht.

Da Du in der Zwischenzeit von etwas leben musst würde ich das hier machen (Sieh als Vorlage)

Absender

Anschrift der Behörde

Datum
Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I

Bedarfsgemeinschaftsnummer:
Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe am…… meine Folgeantrag für Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch bei Ihnen eingereicht. Leider kann bis zum heutigen Tag keinen Zahlungseingang verzeichnen. Auch fehlt der dazugehörige Leistungsbescheid. (gegebenenfalls streichen).

Aus diesem Grund beantrage ich einen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen gem. § 42 SGB I. Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich weder die Miete bezahlen kann, noch über irgendwelche Mittel zur Ernährung verfüge. Deshalb ist meinem Antrag sofort statt zu geben. Eine Kopie meines letzten Kontoauszuges anbei.

Mit freundlichen Grüßen


(Unterschrift)

Falls das abgelehnt wird, Die Ablehnung erwartest Du schriftlich, auch hier Widerspruch einlegen.

Der nächste Schritt ist das Sozialgericht. Meist gibt es eine Rechtsbehelfstelle. Meines Wissens wäre das was Du beantragst eine einstweilige Anordnung. (wenn ich mich hier irre sollten die Mitforisten das korrigieren)

Du hast kein Geld und (eventuell) Deine GmbH auch nicht. Falls die nach Mitteln suchen die gar nicht da sind, bist Du weiter bedürftig.

Deine Kontoauszüge belegen wahrscheinlich das Du blank oder im Minus bist. Davon gehe ich mal aus.

Also weshalb verzichten?

Roter Bock
 

Koelschejong

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Anwalt dort in der Gegend kenne ich leider nicht.

Warum wollen die jetzt Belege? Was haben die jetzt zu genehmigen. Der Antrag läuft ab 1.6. und keinen Tag früher. D.h. aber auch, alles was an Einnahmen und Ausgaben vor dem 1.6. gelaufen ist, hat das JC nichts anzugehen. Die können sich nicht einen in der Vergangenheit liegenden Zeitraum "schön rechnen" um daraus dann Schlüsse für die Zukunft zu ziehen.

Kontoauszüge und Bilanz für die Vergangenheit, das sehe ich ja noch ein, aber mehr????
 

2010

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Huber : Ich bin ehrlich bedürftig und leide nun unter den ganzen Verdächtigungen von unsauberen Aktionen anderer.

Die Schikane gegen dich hat nichts mit anderen unsauberen Selbständigen zutun.
Diese Blockwarte sind in Crashkursen darauf geschult Bedürftige fertig zu machen.
Und je mehr Unterlagen angefordert werden können, das ist ja bei einem Selbständigen oder einer Firma ja der Fall, desto mehr Futter haben sie.
Ein "normaler" Hartzer hat weitaus weniger Belastungsmaterial.

Du bist geschäftsführender Gesellschafter einer GmbH.
Die GmbH ist eine juristische Person und hat somit eigentlich keinerlei Unterlagen vorzulegen. Du könntest dir als Geschäftsführer selbst eine Bescheinigung ausstellen, die besagt, daß du derzeit kein Gehalt erhälst. Wo das JC noch ran kann sind Gewinne die du als Gesellschafter erhälst. Lässt sich auch einfach belegen. Und deine Anteile der Einlagen wäre noch angreifbar, aber das müßte ebenfalls per Handelsregister ersichtlich sein. Alles andere geht die im Grunde genommen null an.
Du bist kein Einzeluntermehmen wo der Unternehmer auf die Konten zugreifen kann wie er lustig ist.
 

huber

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2010, du sprichst mir aus dem Herzen. Dein Vorschlag wäre mir freilich am liebsten, wenn der gangbar ist. Vielleicht kann ich das so noch versuchen.

Es scheint halt kein Ende zu haben. Immer wieder werden Unterlagen angefordert, von denen zuvor nie die Rede war, dass sie die brauchen. Und mit jedem neuen Papier haben sie wohl neue Möglichkeiten, was wieder gegen mich ausprobiert werden kann, warum sie mich nicht für bedürftig halten, eine Ausgabe der GmbH angezweifelt wird usw. Oder, was auch schon passiert ist, eine Unterlage motiviert sie dazu, noch mehr Details anzufordern. Damit habe ich wieder neue Arbeit, ein Bescheid rückt wieder in die Ferne. Und mir jedenfalls stellen sie es so dar, als würde am Ende sowieso nichts für mich rauskommen.

Klar, wenn ich aufgebe und eher schaue, dass ich mir einen dubiosen Internetkredit besorge, weil ich auf ALG II keine Hoffnung mehr habe, ist es fürs JC nur gut. Dann hätten sie ja gewonnen.

Ich schlaf da jetzt mal drüber. Das Thema macht mich insgesamt ziemlich fertig. Danke euch.
 

huber

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Einen Vorschuss hab ich übrigens bereits 2 x schriftlich beantragt.
Bis heute nur lapidar mdl. Auskunft: Das könnten sie nicht machen.
Ich schätze nicht, dass ich da schriftlich noch etwas höre.
Die Schriftform vermeiden sei freilich gerne.
 

Koelschejong

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Vorschuss - wann beantragt??

Die juristische Person-Schiene kann ich hier nicht empfehlen. Es ist zwar formaljuristisch korrekt, Du bist nicht die GmbH. Aber Du bis beherrschender Gesellschafter und GF dieser GmbH, d.h. es ist einzig und allein Deine Entscheidung, wie weit Du der GmbH gegenüber dem JC die Hosen ausziehst. Und das weiß das JC vermutlich.
 
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