Alg2, Minijob, Fahrtkosten, Schwerbhindert

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Mann82

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Hallo erstmal.
Ich bekomme z.Z. 384 Euro Alg2 (inkl Mehrbedarf) 27 Jahre alt und bin 50% Schwerbehindert.
Meine erste Frage, habe ein Praktikum gemacht um in Anschluss eine Aushilfstelle zu bekommen, meine ARGE nutzt noch nicht die Freie Förderung, kann also auf dem weg das Fahrgeld nicht wieder bekommen, gibt es noch ne möglichkeit das Geld wieder zu bekommen? Zb über Werbungskosten?
Die strecke wird im eigenen PKW zurück gelegt und die Entfernung beträgt 32Km hin und weg.

Nächste Frage:
Kann ich die Fahrkosten während meiner Aushilftätigkeit bekommen? Sind wie gesagt pro Arbeitstag 32KM.
Ich kann mir leider nicht jede Beliebige Arbeit suchen da ich regelmäig Arzt und Krankenhausaufenthalte habe und der Arbeitgeber das ja mitmachen muss.

Sollte es auf normalen Weg nicht möglich sein das Geld wieder zu bekommen kennt jemand vielleicht einige Tipps um es auf anderen wege wieder zu bekommen.

schonmal vielen Dank für eure Hilfe
 
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ExitUser

Gast
Hallo erstmal.
Ich bekomme z.Z. 384 Euro Alg2 (inkl Mehrbedarf) 27 Jahre alt und bin 50% Schwerbehindert.
Meine erste Frage, habe ein Praktikum gemacht um in Anschluss eine Aushilfstelle zu bekommen, meine ARGE nutzt noch nicht die Freie Förderung, kann also auf dem weg das Fahrgeld nicht wieder bekommen, gibt es noch ne möglichkeit das Geld wieder zu bekommen? Zb über Werbungskosten?
Die strecke wird im eigenen PKW zurück gelegt und die Entfernung beträgt 32Km hin und weg.

Nächste Frage:
Kann ich die Fahrkosten während meiner Aushilftätigkeit bekommen? Sind wie gesagt pro Arbeitstag 32KM.Bei mir wurde die Fahrtkostenerstattung oder -verrechnung abgelehnt. Man muß zusehen, wie man zu seinem Minijob kommt u. mit welchem Geld. :icon_kotz:
Ich kann mir leider nicht jede Beliebige Arbeit suchen da ich regelmäig Arzt und Krankenhausaufenthalte habe und der Arbeitgeber das ja mitmachen muss.

Sollte es auf normalen Weg nicht möglich sein das Geld wieder zu bekommen kennt jemand vielleicht einige Tipps um es auf anderen wege wieder zu bekommen.

schonmal vielen Dank für eure Hilfe
.
 

gelibeh

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Du hast ja ersteinmal einen Freibetrag bei Erwerbseinkommen wenn Du drüber liegst mit Deinen Fahrtkosten, würde ich die tatsächlichen Kosten geltend machen.
 

1hoss43

Elo-User*in
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Schau mal hier:

§ 11 Abs. 2 Satz 5 SGB II

(2) Vom Einkommen sind abzusetzen

1. auf das Einkommen entrichtete Steuern,

2. Pflichtbeiträge zur Sozialversicherung einschließlich der Beiträge zur Arbeitsförderung,

3. Beiträge zu öffentlichen oder privaten Versicherungen oder ähnlichen Einrichtungen, soweit diese Beiträge gesetzlich vorgeschrieben oder nach Grund und Höhe angemessen sind; hierzu gehören Beiträge

a) zur Vorsorge für den Fall der Krankheit und der Pflegebedürftigkeit für Personen, die in der gesetzlichen Krankenversicherung nicht versicherungspflichtig sind,

b) zur Altersvorsorge von Personen, die von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung befreit sind,
soweit die Beiträge nicht nach § 26 bezuschusst werden,

4. geförderte Altersvorsorgebeiträge nach § 82 des Einkommensteuergesetzes, soweit sie den Mindesteigenbeitrag nach § 86 des Einkommensteuergesetzes nicht überschreiten,

5. die mit der Erzielung des Einkommens verbundenen notwendigen Ausgaben,


6. für Erwerbstätige ferner ein Betrag nach § 30,

7. Aufwendungen zur Erfüllung gesetzlicher Unterhaltsverpflichtungen bis zu dem in einem Unterhaltstitel oder in einer notariell beurkundeten Unterhaltsvereinbarung festgelegten Betrag,

8. bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, deren Einkommen nach dem Vierten Abschnitt des Bundesausbildungsförderungsgesetzes oder § 71 oder § 108 des Dritten Buches bei der Berechnung der Leistungen der Ausbildungsförderung für mindestens ein Kind berücksichtigt wird, der nach den Vorschriften der Ausbildungsförderung berücksichtigte Betrag.

Bei erwerbsfähigen Hilfebedürftigen, die erwerbstätig sind, ist an Stelle der Beträge nach Satz 1 Nr. 3 bis 5 ein Betrag von insgesamt 100 Euro monatlich abzusetzen. Beträgt das monatliche Einkommen mehr als 400 Euro, gilt Satz 2 nicht, wenn der erwerbsfähige Hilfebedürftige nachweist, dass die Summe der Beträge nach Satz 1 Nr. 3 bis 5 den Betrag von 100 Euro übersteigt.
 
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