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ALG2 Mietwohnung trotz Eigentum?

Dennis36

Elo-User*in
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Hallo miteinander,

ich habe eine für mich sehr wichtige Frage an die etwas erfahreneren Foren-Mitglieder. Um meine Frage besser zu verstehen, erkläre ich mal die Ausgangssituation.

Ich bin über 25 Jahre alt und wohne mit meiner Mutter in einem Reihenhaus. Dieses Reihenhaus gehört mir zu 1/4, das andere 3/4 des Hauses gehört meiner Mutter. Wir wirtschaften getrennt und ich zahle meiner Mutter Beiträge zu den Nebenkosten, nämlich die Beiträge die ich vom Jobcenter für mein 1/4 des Hauses bekomme, da ich mein Eigentum bewohne, auch wenn es sich praktisch nur um ein Zimmer handelt.

Wenn ich gerne ich eine eigene Wohnung ziehen möchte, müsste ich mein Eigentum ja verlassen, ohne dass das Haus verkauft werden kann, da meine Mutter ja den Hauptteil bewohnt und es sich bei meinem Teil des Hauses ja um nicht verwertbares Eigentum handelt. Rausschmeißen kann mich meine Mutter nicht, da ich ja mein Eigentum bewohne. Außerdem habe ich kaum eine Altersvorsorge und soll das Haus später mal ganz erben.

Würde das Jobcenter unter diesen Umständen eine Wohnung finanzieren? Unter welchen anderen Umständen könnte eine Finanzierung durchgehen? Welche Kosten müsste das Jobcenter in dieser Konstellation auf jeden Fall tragen?

Danke für die Hilfe, ich bin mal gespannt was dabei rauskommt. Ich habe nicht sofort vor bei mir auszuziehen, mir ist diese Frage aus einem anderen Grund wichtig und ich kann Sie mir nicht erklären. Bei meiner Recherche kam die Konstellation in der ich mich befinde eigentlich nirgens vor, offenbar gibt es das nicht so oft. Der eigentliche Grund für das Erbe ist das Fehlen eines Berliner Testaments und mein Erbe kann nicht einfach abgetreten oder verschenkt werden.

Eine Schenkung verursacht ja recht hohe Kosten (Schenkungssteuer) und das Haus soll und kann wohl auch gar nicht verkauft werden.
 

Nena

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Deine Mutter könnte Dir Dein Viertel abkaufen.
Deine Mutter könnte Dir für Dein Viertel Miete zahlen, wenn sie es nutzt.
Könntest Du noch ein Viertel von Deiner Mutter mieten?
 

Dennis36

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Meine Mutter hat nur eine kleine Rente und ein Verkauf unter Wert, bzw. symbolisch für einen Euro wäre faktisch Sozialbetrug, da ich ja meine Bedürftigkeit beenden soll. Ein Verkauf/Abtritt der rechts-sicher durchgehen soll beläuft sich auf eine Summe von mehreren tausend Euro. So eine Summe könnte meine Mutter nie aufbringen. So viel ich bereits recherchieren konnte, kämen noch Steuern dazu.

Ein Reihenhaus mit 100 Quadrat-Metern kann auch nicht zwei Wohnungen beinhalten, Verkauf oder Schenkung wären keine Option.
 

HartzVerdient

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Soweit mir bekannt:

1) Musst du deine Anteile nicht verkaufen, wenn du keinen Käufer findest.

2) Muss deine Mutter deine Anteile nicht kaufen und sie ihre Anteile nicht verkaufen.

3) Kann deine Mutter problemlos im Haus wohnen, da man ihr auf Grund der Rente das Haus nicht "wegnehmen" kann. Sprich: Keiner kann ihr sagen, sie müsse das Haus verkaufen, da es geschütztes Vermögen für Rentner darstellt.

4) Ob man dir nun eine externe Wohnung zahlt... Das kann ich dir leider nicht beantworten.

Vielleicht tragen weitere Forenten weitere Sichtweisen bei.
 

ela1953

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Ein Eigentümer darf ja eigentlich nicht schlechter gestellt werden wie ein Mieter.

Ein ü25 darf ja bei seinen Eltern ausziehen.
Daher müsste das gleiche auch bei dir gelten.

Ich würde einfach einen Antrag auf Auszug stellen.
[>Posted via Mobile Device<]
 

Birgit63

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Wobei sich dann die Frage stellt, ob deine Mutter ihre kompletten Nebenkosten alleine aufbringen kann. Denn die zahlt das JC natürlich nur so lange wie du da wohnst. Die fallen ja dann weg. Das sollte man nicht unterschätzen. Auch bei Reparaturen wäre deine Mutter dann ganz allein. Ansonsten würde ja das JC 1/4 der Kosten für Reparaturarbeiten übernehmen.
 
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