Alg2!Jobcenter ignoriert meinen Antrag auf Überprüfung meiner Erwerbstätigkeit §44a SGBII (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

silvia54

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Hallo,
habe eine Frage!Ich bin 54 Jahre alt und beziehe Alg2 seit mehreren Jahren.
Bin in den letzten Jahren aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen schwer vermittelbar.
Meine letzte ärztliche Untersuchung beim Jobcenter,
hier Gutachten der Agentur für Arbeit war Okt.2010.
Dort hat man festgestellt dass ich zahlreiche Einschränkungen
habe und nur 3 bis 6 Std. arbeiten kann.
Meine Fallmanager wechselten oft und jeder schuf so seine
eigene EGV mit Textbausteinen.Bestimmte EGV´s die von der
Zielrichtung her mir zu einseitig waren und ich auch nichts vereinbaren konnte, weil kein Gehör,
hatte ich deswegen auch nicht unterschrieben.Manche hatte auch Ziele wie "Stabilisierung
der Gesundheit"oder andere Ziele wie:"Integration in den Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung Ihrer
Gesamtumstände"usw.Doch die letzten zwei EGV´s von 2017, da wieder neuer Fallmanager, irritierten mich.

März2017 EGV1 steht als Ziel;:"Stabilisierung derGesundheit,
Feststellung der Schwerbehinderung(GdB),Beenden respektive Reduzierung der Bedürftigkeit."

Oktober2017 EGV2 steht ganz anderes Ziel;:"Verringerung bzw.
Beendigung des Hilfebedarfs durch Eigenbemühungen und
Bewerbungsunterstützung,Aufnahme einer
sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung!,das Jobcenter nimmt ihr Bewerberprofil auf
und unterbreitet Ihnen Vermittlungsvorschläge,Teilnahme an
Maßnahme"Jobvermittlung sofort".

So jetzt meine Frage?
Im Jahr 2014 sind bei mir 2 neue Erkrankungen dazu gekommen(Asthma und Schultereckgelenksarthrose)
zu den schon bestehenden Erkrankungen die im Jahr 2010 bestätigt wurden vom Gutachten der Agentur der Arbeit.

Deswegen hatte ich 2015,2016 und 2017 per Antrag um
erneute Überprüfung meiner Erwerbsfähigkeit gebeten.
Bis heute kam bezüglich dies keine Reaktion.

Kurz nach der letzten EGV Okt.2017 war ich verwundert dass kurz nach Abschluss der EGV! 2 Stellenangebote
(mit Sanktionsandrohung je 30% pro Stelle) mit 40Std./Woche und mit schwerer Tätigkeit da Lagerhelferin und Inventurhelferin im Lager per Post kamen.Beide Tätigkeiten passen nicht zu mein Profil meiner gesundheitlichen Einschränkungen und von der Stundenzahl, da ich ja nur 3-6Std. arbeiten kann oder evtl. weniger durch die zwei neu hinzugekommenen neuen Krankheiten.

Meine Fragen sind.
1.Muss ich mich zu den mir zugesanden 2 Stellenangeboten 40Std/Woche und schwerer körperlicher Arbeit bewerben die
überhaupt nicht zu meinen Profil wegen Krankheit passen?
Habe jetzt Angst wegen Sanktionen.
2.Kann ich mich auf den von mir gestellten Anträge auf erneute
Überprüfung meiner Erwerbstätigkeit beim Amtsarzt berufen.
3.Soll ich bei der letzten EGV von Okt.2017 einen Gegenvorschlag erbringen?
4.Soll ich einen Behindertenausweis beantragen oder
evtl.EU-Rente?evtl.Reha?
Ich weiss echt nicht was ich tun soll, vor allen Dingen habe ich
Angst wegen den mir drohenden Sanktionen der 2 Stellenangeboten,weil nicht beworben.
Bemerkung:Die letzten 6 EGV´s habe ich nicht unterschrieben!
weil mir immer wieder massiv mit Sanktionen gedroht wurde und ich solle auch niemanden die EGV´s zeigen geschweige
auser Haus des Jobcenters mitnehmen.Habe es dann aber doch gemacht.

Danke vorab
Silvia
 

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doppelhexe

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dann würde ich mich NICHT bewerben und diese nichtbewerbung mit dem gutachten begründen.
da man sich nicht bemüssigt fühlt, ein neues gutachten anfertigen zu lassen (du hast nachweislich den antrag gestellt?) muss man davon ausgehen, das für das jobcenter das gutachten aus 2010 noch gültigkeit hat und auch die sich daran zu halten haben.
40h sind keine 3-6 ...

EGVs würde ich an deiner stelle generell nicht mehr unterschreiben, bei vorlage einsacken, zur prüfung mit nach hause nehmen und abwarten...

in der EGV steht was von schweigepflichtsentbindungen und das dir die unterlagen ausgehändigt wurden... was hat es damit auf sich?
 

silvia54

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Die Dokumente für die Schweigepflichtentbindungen gegenüber
Ärzten, Rentenversicherungsträger und Behörden die das Schwerbehindertenrecht durchführen habe ich nicht unterschrieben weil da stand dass es freiwillig sind.
Habe ich da etwa einen Fehler gemacht?

Hätte noch eine Frage?
Was bedeutet Beratung und Begutachtung im Medizinischen Psychologischen Dienst?
Hat das nur was mit der Psyche zu tun oder so?
Weil mir wurde ein Gesundheitsfragebogen vorgelegt von mein Fallmanager der nur was von Psychotherapeuten beinhaltet.
Ich war noch nie bei einen Psychotherapeuten.

Silvia54
 
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Kerstin_K

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Eien Psychologische Untersuchung gehnt soweit ich weiss nur mit Deiner Zustimmung.

Der Gesundheitsfragebogen ist freiwillig.
 

Dark Vampire

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Würde hier nen anderen Weg gehen.

beantrage Reha oder EM Rente, dann werden bei der DRV auch Gutachten gemacht. Diese zählen am meisten, heisst , was da rauskommt haben sich alle untergeordnete Stellen wie das JC sich daran zu halten. Ich gehe alle 2 jahre auf Reha und werden jedesmal neue Gutachten gemacht.Und seitdem ist Ruhe. Zwar bin ich noch vollschichtig (utopisch mit den Einschränkungen) mit zahlreichen Einschränkungen und nur noch sehr leichte Arbeit.....gibts hier nix und werde daher in Ruhe gelassen von meinem JC. Seit rund 8 Jahren kein VV und keine Bewerbung schreiben müssen.
 
E

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Wie du schon geschrieben hast ist deine Absicht einen Antrag auf EM Rente zu stellen wohl nicht verkehrt.

Denn mit diesem Antrag nimmst du allen weiteren Versuchen deine Vermittelbarkeit seitens des JC/Ärztlichen Dienst/Gesundheitsfragebogen etc. festzustellen/bewerten den Wind aus den Segeln.

Das JC hat dann die Entscheidung der DRV abzuwarten.

Allerdings ist es wichtig das du dich (wenn noch nicht geschehen) sofort AU schreiben lässt (idealerweise möglichst schon über einen längeren Zeitraum!) auch für den Antrag bei der DRV!


liesa
 

Kerstin_K

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beantrage Reha oder EM Rente, dann werden bei der DRV auch Gutachten gemacht. Diese zählen am meisten, heisst , was da rauskommt haben sich alle untergeordnete Stellen wie das JC sich daran zu halten.
Dark Vampire,

das wäre zwar ein Weg aber ich finde es kann einfah nicht sein, dass man gezwungen ist, REHA oder Rente zu beantragen, nur weil das JC das eigene Gutachten ignoriert.

Wenn das Schule macht, dann knn sich die DRV demnächst vor Anträgen nicht mehr retten undd die ohnehin schon unzumutbar langen Bearbeitungszeiten werden noch länger. Ich selber bin seit 2014 zu Gange mit der DRV wegen Kraftfahrzeughilfe und ich kann dir sagen, gerade in der Abteilung Rehabilitation haben die aus meier Sicht komplett den Überblick verloren. Ohne UTK bewegt sich da gar nichts mehr und selbst dann steht in der Stellungnahme an das Gericht nur noch drin "Warum der Vorgang nicht mehr weiter bearbeitet wurde kann nicht mehr nachvollzogen werden."

Letztendlichhaben unter solchen unnötigen Anträgen dann diejenigen zu leiden, die wirklich sinnvolle und nötige Leistungen beantragen. Was würdest Du sagen, wenn Deine REHA Anträge monatelang liegen bleiben, weil die DRV in Arbeit erstickt?
 
E

ExitUser

Gast
Na ja als unnötig würde ich in ihrem Fall den Antrag bei der DRV nun nicht bezeichnen da wie sie geschildert hat schon länger gesundheitliche Einschränkungen existieren welche auch vom ÄD des Jobcenters bestätigt wurden.

Und wenn nach dreimaliger Aufforderung von ihr (2015,2016,2017!) ihre gesundheitlichen Einschränkungen erneut zu Überprüfen/Beurteilen aufgrund neu hinzugekommener Erkrankungen keinerlei Reaktion seitens des JC erfolgt würde ich auch den Weg über die Antragstellung bei der DRV gehen anstatt mich weiter aufzureiben mit EGVs, unpassenden Stellenangeboten und weiteren erfolglosen Versuchen einer erneuten Prüfung beim ÄD.


liesa
 
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doppelhexe

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... Und wenn nach dreimaliger Aufforderung von ihr (2015,2016,2017!) ihre gesundheitlichen Einschränkungen erneut zu Überprüfen/Beurteilen ...
das jobcenter wartet auf die unterschriebenen schweigepflichtsentbindungen... wette ich drauf...

vielleicht sollte TE denen mal schreiben, das sie die nur an den gutachter weitergibt... da kann dann doch gleich auch noch rein, das der med. psych. dienst nicht der richtige gutachter für ihre körperliche einschränkungen ist...

nur ne idee...
 

Kerstin_K

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Na ja als unnötig würde ich in ihrem Fall den Antrag bei der DRV nun nicht bezeichnen da wie sie geschildert hat schon länger gesundheitliche Einschränkungen existieren welche auch vom ÄD des Jobcenters bestätigt wurden.
WIe soll ich dasjetzt verstehen? Jeder, der über längere Zeit geundheitliche Einschränkungen hat barucht eine Reha oder Rente?

Sorry, aber wenn jemandem ein bein fehlt, kann da auch eine Reha nichts dran ändern. Und deshalb Rente beantragen? Warum?
 

saurbier

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Liebe Kerstin_K,

nun weil die Rehabilitationsabt. deiner DRV-Stelle überlastet ist (sei mal dahin gestellt warum) sollte man dennoch nicht so einfach andere Probleme abtun.

WIe soll ich dasjetzt verstehen? Jeder, der über längere Zeit geundheitliche Einschränkungen hat barucht eine Reha oder Rente?
Diese Aussage disqualifiziert sich doch von selbst, oder warum veranlassen die KKs inzwschen Rehas.

Sorry, aber wenn jemandem ein bein fehlt, kann da auch eine Reha nichts dran ändern. Und deshalb Rente beantragen? Warum?
Genauso diese Aussage. Was ist denn mit dem 50jährigen Dachdecker, soll der jetzt bis 63 Arbeitslos bleiben um dann über Hartz IV in die Frühverrentung zu gehen. Vielen Dank.

Deine Aussagen zusammen betrachtet könnte man fast schon von Egoismus sprechen, oder.

Im Falle von silvia54 sehe ich hier leider eingene Versäumnisse, angefangen von Gesundheitsfragebogen bis hin zu den Schweigepflichtendbindungen.

Klar wenn die nicht abgegeben werden, bzw. eine Erklärung dazu das diese nur dem äD übergeben werden, das da das JC keinen besonderen Grund sieht dem äD einen Auftrag zu erteilen.

Im übrigen kann ich meinem ehemaligen Gesundheitsfragebogen nicht entnehmen das dieser Freiwillig ist, was sich natürlich inzwischen auch geändert haben könnte.

silvia54 kann ich nur den Rat geben, den Gesundheitsfragebogen als auch die Schweigepflichtendbindungen (diese zeitlich unbedingt einschränken) auszufüllen bzw. zu Unterschreiben und dann an der beauftragten Gutachter abzuschicken (per Einwurf-Einschreiben bzw. persönlich vorbei bringen gegen Unterschrift). Dem SB würde ich dazu einen Brief schreiben, daß nach Bekanntgabe der Adresse des Gutachters diesem entsprechende Unterlagen übergeben werden. Damit wäre der Mitwirkungspflicht umfänglich nachgekommen und nun der SB am Zuge.

Bis auf weiteres gilt für jeden SB das vorliegende äD-Gutachten mit seinen gesundheitlichen Einschränkungen. Sollten davon ab VV´s ins Haus flattern, würde ich diese unter Berufung auf die gesundheitlich attestierten Einschränkungen dankend zurück geben.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

Super-Moderation
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Hallo sylvia54,

versuche mal einen Überblick zu bekommen, was da gerade läuft bei dir, hast du diese letzte (eingestellte) EGV jetzt unterschrieben oder nicht ???

Warum macht denn keiner einen VA wenn du schon 6 EGV nicht unterschrieben hast ???

So jetzt meine Frage?
Im Jahr 2014 sind bei mir 2 neue Erkrankungen dazu gekommen(Asthma und Schultereckgelenksarthrose)
zu den schon bestehenden Erkrankungen die im Jahr 2010 bestätigt wurden vom Gutachten der Agentur der Arbeit.
Dann ist das JC verpflichtet von selber ein neues Gutachten zu beauftragen, Gesundheit bleibt ja nicht unveränderlich jahrelang auf dem gleichen Stand.

Dass du nie AU geschrieben warst kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen, da hätte man dich bestimmt schon lange zum ÄD geschickt.

Was wurde denn in den vielen Jahre sonst bisher vom JC getan, um dich in Arbeit zu bringen ???

Du warst offenbar 2010 noch bei der AfA, das ist nun 7 Jahre her, da warst du also noch Mitte 40 ... da wusste man schon NICHTS mit dir anzufangen ???

Du kannst dich ruhig mal bewerben, um deinen "guten Willen" zu zeigen, es wird dich ohnehin kein AG einstellen wollen ... :sorry:

Deswegen hatte ich 2015,2016 und 2017 per Antrag um erneute Überprüfung meiner Erwerbsfähigkeit gebeten.
Bis heute kam bezüglich dies keine Reaktion.
In der Regel ist so ein "Gutachten" nach höchstens 3 Jahren als "überholt" anzusehen, trotzdem frage ich mich auch etwas warum du selbst noch nichts weiter für deine Gesundheit getan hast in der ganzen Zeit und warum dir noch kein behandelnder Arzt mal eine Reha empfohlen hat, um wieder etwas fitter werden zu können.

Das will man ja in der Regel nicht nur um arbeiten gehen zu können, wie es das JC erwartet.

Ein Behindertengrad oder Schwerbehinderten-Ausweis bringt dir auch kein Einkommen und sorgt nicht dafür deinen Leistungsbedarf zu "verringern", der macht dich auch nicht gesünder ... :icon_evil:

Scheint aber die "neueste Macke" zu sein bei den JC, diesen Antrag zu verlangen um anschließend festzustellen, dass die Vermittlungs-Hemmnisse nun noch größer sind. :icon_neutral:

Dass man eine Reha "lieber Anderen" überlassen sollte, ist für mich nicht nachvollziehbar, darauf hat JEDER Anspruch der das gesundheitlich benötigen würde und das scheint ja bei dir durchaus der Fall zu sein.

Diesen Antrag kannst du auch mit deinem behandelnden Arzt zusammen stellen und eine (vorerst) verbindliche Leistungs-Einschätzung bekommst du dort auf jeden Fall, für den "propylaktischen" EM-Renten-Antrag bin ich auch nicht unbedingt zu haben. :icon_evil:

Habe jetzt Angst wegen Sanktionen.
Wenn deine Belastbarkeit gesundheitlich nicht geprüft wurde, darf man dich auch nicht sanktionieren wenn du unzumutbare Arbeit ablehnst.

Wenn du solche Angst hast davor, dann schreib doch eine Bewerbung, pack einen Lebenslauf dabei und die Ablehnung deiner Bewerbung dürfte folgen ...

2.Kann ich mich auf den von mir gestellten Anträge auf erneute Überprüfung meiner Erwerbstätigkeit beim Amtsarzt berufen.
Solche Anträge brauchst du überhaupt nicht stellen, die SB haben dafür zu sorgen, dass dir nur zumutbare Stellen angeboten werden ... scheint ein BA-JC zu sein ...

Dann beschwere dich doch mal in Nürnberg über diese Vorgehensweisen ...

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

Zum psychologischen Dienst brauchst du überhaupt NICHT wenn du das nicht möchtest, das ist immer noch freiwillig und wird meist nur genutzt wenn man eine weiterbildung haben möchte ...

3.Soll ich bei der letzten EGV von Okt.2017 einen Gegenvorschlag erbringen?
Das ist die hier abgebildete, dann solltest du zumindest vorschlagen, dass du Bewerbungen NUR selbst an AG geben willst.
Darin wird "vereinbart" (oder soll vereinbart werden), dass dein Lebenslauf an potenzielle AG weitergegeben wird, damit wäre ich NICHT einverstanden. :icon_evil:

Man wird dir "geeignete" Stellenangebote vorlegen, was konkret "geeignet" wäre aktuell, hätte aber zunächst der ÄD zu prüfen.

4.Soll ich einen Behindertenausweis beantragen oder
evtl.EU-Rente?evtl.Reha?
Wird doch in dieser EGV nicht mal mehr verlangt, was du früher nicht unterschrieben hast ist auch NICHT gültig geworden (oder wäre schon abgelaufen wenn du die EGV bis 09/2017 meinst), einen Behinderten-Ausweis beantragt man wenn man das SELBER will.

Es gibt kein Geld dafür, was deinen Bedarf verringern könnte und die SB haben nicht zu enscheiden, ob du diesen Ausweis überhaupt haben und beantragen WILLST.

Ich weiss echt nicht was ich tun soll, vor allen Dingen habe ich Angst wegen den mir drohenden Sanktionen der 2 Stellenangeboten,weil nicht beworben.
Auf VV musst du dich (wenn zumutbar) IMMER bewerben, auch ohne EGV, ansonsten darf man dich auch nicht sanktionieren, wenn die Zumutbarkeit gar nicht gegeben ist.

Mit Angst kommt man da nicht weit, das solltest du doch schon bemerkt haben in den vielen Jahren ...

Zum Antrag auf eine Reha solltest du mal mit deinem Arzt sprechen, das kann nie verkehrt sein wenigstens mal Erleichterung zu bringen, es geht ja nicht immer um komplette Heilungen dabei.

Bemerkung:Die letzten 6 EGV´s habe ich nicht unterschrieben! weil mir immer wieder massiv mit Sanktionen gedroht wurde und ich solle auch niemanden die EGV´s zeigen geschweige auser Haus des Jobcenters mitnehmen.Habe es dann aber doch gemacht.
Sanktionen stehen immer in den EGV mit driin, das gehört ja leider auch dazu und wem du das zeigst muss man schon dir überlassen, das ist ja kein "Geheimvertrag".

Wenn da nur zulässige Dinge drin stehen hat das JC doch nichts zu befürchten wenn du anderen Menschen zeigen würdest wie "toll man dich so unterstützt", ansonsten können die sich diesen "Wisch" auch gleich sparen.

Drohen kann man dir nur wenn du dir drohen lässt und keinen Beistand (Begleitung nach § 13 SGB X) dabei hast, ansonsten kannst du das natürlich auch nicht beweisen, was man dir so im Amt "erzählt" oder angedroht hat.

Dem Hinweis dir umgehend eine dauerhafte AU zu besorgen kann ich mich nur anschließen, wer AU ist (langfristig) der braucht sich nicht bewerben und wenn es dem JC zu lange dauert schicken die dich von ganz alleine zum ÄD des JC ...

Medizinische Unterlagen (selbst vom Arzt geben lassen, dann braucht Niemand eine Schweigepflichtentbindung) solltest du dann NUR DIREKT beim ÄD abgeben, die gehen deine wechselnden Arbeitsvermittler nämlich gar nichts an. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

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Jeder, der eine Reha braucht, soll sie bekommen, aber man kann doch nicht die Probleme, die man mit dem JC hat bei der DRV loesen.
 

silvia54

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Danke für eure zahlreiche Antworten!Wollte nur mitteilen dass
ich die letzte EGV auch nicht unterschrieben habe.
 
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ExitUser

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man kann doch nicht die Probleme, die man mit dem JC hat bei der DRV loesen.
Bei bestimmten Problemen gerade gesundheitlicher Art ist es manchmal einzelfallbezogen besser den Weg über die DRV zu gehen anstatt über den ÄD oder abzuwarten das irgendwann mal der Versuch gemacht wird ins SGBXII abzuschieben ohne verbindliche Prüfung der Erwerbsfähigkeit durch die DRV.

Wenn ich damals nicht von mir aus den Antrag auf EM-Rente gestellt hätte würde ich wohl immer noch im SGBII sein.

Mir ging es damals ähnlich wie Dark Vampire, in Ruhe gelassen vom JC aufgrund schwerer gesundheitlicher Einschränkungen aber immer ohne wirklich rechtssichere verbindliche Feststellung der Erwerbsminderung welche letztendlich dann durch die DRV vorgenommen wurde.

liesa
 

Dark Vampire

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Nen Gutachten von der DRV kann schon sehr sinnvoll sein.

Beispiel meinerseits,

mein 1. und einziges Gutachten vo rund 8 Jahren beim Amt......der Arzt hat den Anschein gemacht dass er meine Rückenprobleme nicht ernst genommen hat, ich merkte dies und zog dann erst das Gutachten von der DRV raus von der Reha. Ab dann lief es wie gewünscht. Mittlerweile ist das nun deutlich schlechter geworden und ich gehe ja nicht umsonst alle 2 Jahre auf Reha und das trotz 2 Beinen :peace:

Ne Reha kann immer sinnvoll sein gerade wenn man schon Jahre oder monatelang mit was rummacht...erspart einiges für später. Somit hatte ich ab dem Zeitpunkt meine Ruhe vorm Amt, muss mich nicht bewerben und nix.Nur einmal im Jahr kommen ob ich noch lebe.....bin dort ne Karteileiche sozusagen.die müssen nur zahlen :)
 

Kerstin_K

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Du hst mich noch immer nicht verstanden. Ich gönne Dir doch Deine REHA. Ich kenne auch einen Haufen Leute mit progressiven Muskelerkrankungen, die gehen auch alle 2 Jahre in die Reha, weil das ein Weg ist, um das Fortschreiten der Kramkheit zu verlangsamen.

Was mich nervt, ist wenn die DRV für alles und jedes herhalten soll, was woanders verbockt wir. Kein wunder, dass die langsam größenwahnsinnig werden in dem Laden und meinen, über allem zu stehen.

Eine Freundin von mir ist von Geburt an blind. Auf einer Seite hat sie ein Glasauge, weil der Augapfel nur verkümmert vorhanden war und man ihn kurz nach der Geburt entfernt hat wegen Entzündungen. Auf der abderen Sie sieht das Auge zwar normal aus, aber sie sihr mit dem Auge auch nichts, da fehlt quasi die Verbinding vom Auge zum Gehirn. Da gibt es auch nichts zu behandeln, das wurde einmal diagnostiziert, jetzt geht sie alle paar Jahre mal zum Augenarzt, wenn das Glasauge ersett werden muss, aber da sie ausgewasen ist auch das seltener als früher.

SIe hat ein abgeschlossenens Studium, ist blindentechnisch perfekt ausgebildet, kann einen Computer mit entsprechender Ausrüstung bedienen usw. Bis auf die Augen ist sie topfit. Als sie eine Zeit lang arbeitslos war, wusste man bei der AfA nichts mit ihr anzufangen. SB schickte sie zum ÄD, als sie sich weigerte an einer Massnahme teilzunehmen, wo sie an Computern ohne Sprachausgabe oder Braillezeile Bewerbungen schreiben sollte.

Der ÄD konnte auch nur bestätigen, dass sie nichts sieht. Die üblichen Einschränkungen wie nicht schwer heben, keien Schicht, kein Publijumsverkehr usw. passen bei ihr einfach nicht und trotzdem geht nicht jeder Job. Eigentlich logisch, nur nicht für diesen SB. AU war sie nie, warum auch? Trotzdem meinte dann der SB sie auffordern zu müssen, eine Reha oder Rente zu beantragen. SIe hat sich schlicht geweigert, aus meiner Sicht zu recht. Auch ein DRV Gutachter hätte nichts anderes begutachten können, als dass sie blind ist. Auch 10 Rehas hätten daran nichts geändert, das war eine reine Verschiebeaktion Richtung DRV.

Vestehst Du jetzt, was ich meine?
 
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