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ALG2 + Ehrenamt = ?

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klapperfrosch

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ALG2 + Ehrenamt = ?

darf ich die Obuli ( max. 50-60 Euro/ Monat) für ehrematliche Tätigkeit in einem gemeinnützig eingetragenen Verein annehmen - bisher habe ich ganz ehrenhaft und ehrlich - kostenlos - mitgemacht.....und alle erklären mich für doof, das Geld "herzuschenken" (an den Verein)....


will mir ein Mal den Schreibkram sparen.....hab mit meinen Widersprüchen und Anträgen schon genug an der Backe.... :oops:
 
E

ExitUser

Gast
Wenn das eine Aufwandsentschädigung ist, wird das nicht als Einkommen angerechnet. Anderenfalls könntest du aber die Versicherungspauschale (30 €) und die Werbungskostenpauschale (15,34 €) vom Einkommen abziehen.
Das heißt, ca 45 € kannst du auf jedem Fall behalten.
 

klapperfrosch

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@ Rüdiger_V

Danke für deine schnelle Antwort.
45 Euro/ Monat - da ist ja schon ein Sümmchen :)

"anmelden" muss ich es aber bei der ARGE, oder?!
 
E

ExitUser

Gast
Wenn das Geld auf deinem Konto überwiesen wird, würde ich das an deiner Stelle auf jedem Fall der Arge melden. Und auch bei Barzahlung wäre es zu empfehlen.
 

klapperfrosch

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Danke dir nochmals

- wird dann nach der Sommerpause sofort erledigt....

ich freu mich so :party:
45 Euro "Taschengeld"/ Monat sind 540 Euro im Jahr - Wow!!!
 

Martin Behrsing

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bitte ehrenamtliche tätigkeiten immer anmelden. diese dürfen auch nicht so ein Umfang haben, dass dadurch keine andere tätigkeit mehr möglich ist. Also Rahmen von 15 Stunden max. Woche beachten.
 

edy

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Martin Behrsing schrieb:
bitte ehrenamtliche tätigkeiten immer anmelden. Also Rahmen von 15 Stunden max. Woche beachten.
Mehr leisten wir doch sowieso hier nicht :cry: Aber wenn wir denn dürften :klatsch: , hätten wir ja keine zeit mehr für :party: :party: :party: .... :motz:
 

parvati

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Meine SB von der ARGE hat mir die Auskunft gegeben, dass die Aufwandsentschädigung bis zur Hälfte des Regelsatzes nicht angerechnet werde. Jedoch müsse dies im Einzelfall geklärt werden.

Zitat:
"Es wird jedoch davon ausgegangen, dass Leistungen nach dem SGB II ungerechtfertigt sind, wenn die Höhe der Aufwandsentschädigung einen monatlichen Betrag in Höhe einer halben monatlichen Regelleistung übersteigt.

Sollte die Aufwandsentschädigung allerdings auf Grund einer rechtlichen Verpflichtung gewährt werden (z.B. privatrechtlicher Vertrag), ist die Aufwandsentschädigung als Einkommen zu berücksichtigen."
 
E

ExitUser

Gast
Rüdiger_V schrieb:
Wenn das eine Aufwandsentschädigung ist, wird das nicht als Einkommen angerechnet. Anderenfalls könntest du aber die Versicherungspauschale (30 €) und die Werbungskostenpauschale (15,34 €) vom Einkommen abziehen.
Das heißt, ca 45 € kannst du auf jedem Fall behalten.
>Wenn das eine Aufwandsentschädigung ist, wird das nicht als Einkommen angerechnet. <

Ist das sicher? Wo kann man das nachlesen, daß Aufwandsentschädigungen nicht angerechnet werden?
Wär für mich wichtig zu wissen...
Gruß
 
E

ExitUser

Gast
Wo kann man das nachlesen, daß Aufwandsentschädigungen nicht angerechnet werden?
§ 11 Abs 3 und die Durchführungshinweise hierzu (Mehraufwandsentschädigung = zweckgebundene Einnahme)
 
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