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Alg2 als Darlehen

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Kämpfer

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Hallo an alle, wegen eines "Vermögens" (eig.Haus, wg.Scheidung ausgezogen), wird Alg2 als Darlehen gewertet. Bei der Bewertung wird von einem "vorhandenem Vermögen" ausgegangen, abzügl. der noch zu zahlenden Hausdarlehen und abzügl.Freibetrag. Priv.Schulden, die ebenfalls grundbuchmäßig eingetragen sind, werden nicht berücksichtigt. Sollte es zu einer Verwertung des Hauses kommen, wären die priv.Schulden ebenfalls fällig und würden somit das "verwertbare Vermögen" verringern, evtl. sogar vermögenslos.
Die Frage ist, ist das richtig, daß priv.Schulden keine Berücksichtigung finden, obwohl sie im Grundbuch stehen?
Weiter wird das "Vermögen" anhand einer Kaufpreissammlung beim zuständigen Gutachterausschuss bewertet, nie im Leben ist das der aktuelle Verkehrswert. Ich bitte um Kontakaufnahme, wer einen ähnlichen Fall hat.
 

vagabund

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Es betrifft mich zwar nicht (mehr) beim ALG2..aber es kommt darauf an wie das Haus verwertet wird und was tatsächlich hinterher als "Gewinn" übrig bleibt.
Bei mir war es so, daß das Haus in die Zwangsversteigerung ging und dann zwischen 1. und 2. Termin doch noch im freien Verkauf veräußert werden konnte. Die finanzierende Bank wurde direkt aus dem Kaufpreis (wg Grundschuld) bedient; mit Kosten und Vorschußzinsen blieb eine Restschuld bestehn - also nix mit Gewinn oder Vermögen.
Wenn also das Alg2 solange als Darlehen gezahlt wird, ist es im Verlustfall in reguläre Zahlung umzuwandeln.
 

Kämpfer

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Hallo, ...hinterher in reguläre Zahlung umwandeln..., das ist gut, also erst verwerten, schwupps ist das Haus weg und dann bist Du tatsächlich ein Sozialfall. Mich stellt sich das so dar : Es gibt ein "theoretisches" Vermögen und ein "praktisches" Vermögen. Theoretisch hast Du ein Vermögen (vor der Verwertung) und hinterher dann praktisch keins mehr
 

Kämpfer

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Fortsetzung in Sachen Darlehen : Das Darlehen ist sofort zurück zu zahlen, trotz der Möglichkeit eines Widerspruchs, den gilt es nicht erst abzuwarten, nein, der Forderungseinzug ist "sofort vollziehbar." Es ist dabei egal, ob ein Vermögen richtig berechnet wurde, ob überhaupt eins da ist usw...
 

Martin Behrsing

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Die Frage ist, ist das richtig, daß priv.Schulden keine Berücksichtigung finden, obwohl sie im Grundbuch stehen?
Weiter wird das "Vermögen" anhand einer Kaufpreissammlung beim zuständigen Gutachterausschuss bewertet, nie im Leben ist das der aktuelle Verkehrswert. Ich bitte um Kontakaufnahme, wer einen ähnlichen Fall hat.
Eine Tilgung der Schulden ist durch das SGB-II nicht vorgesehen, sondern höchsten die Übernahme der Zinsen, dazu musst Du aber in dem Haus wohnen.
 

Kämpfer

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Du meinst die Zinsen für den Hausabtrag, darum geht es mir nicht, in der Hauptsache geht es um die priv.Schulden. Nach meinen Recherchen ist alles das Vermögen, was auch verwertbar und ncht verpfändet ist. Priv.Schulden sind in dem Sinne doch verpfändet, wenn sie im Grundbuch stehen, somit würde sich das Vermögen bei einer Verwertung verringern.
Sakrazementhalleluja, die Gesetzeslage ist so schief und man kann sich nicht wehren :|
 
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