ALG1 + Wohngeld (Knapp am Mindesteinkommen, Anspruch?)

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berggorilla

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Hallo,

vielen Dank für die Aufnahme ins Forum. Ich bin 23 Jahre alt und beziehe seit Dezember 2016 640, 20€ ALG1.
Nun habe ich im Januar zusätzlich Wohngeld beantragt und habe dazu ein paar Fragen:

Miete inkl. Betriebskosten: 395€
Größe der Whg.: 27qm
Kaltwasser mtl.: 15€

Ich bräuchte ja damit mindestens 395 + 404€ (Regelsatz) um das Mindesteinkommen für Wohngeld zu haben. 80% davon genügen ja, damit käme ich exakt auf 639€.
Wird das Kaltwasser zu den Mietkosten dazugerechnet (und vllt. andere Kosten, z. B. Strom)? Müsste ich also 655€ verdienen um eine Wohngeldanspruch zu haben und nicht auf ALG2 verwiesen zu werden?

Weiterhin bekomme ich nur bis Juni 2017 ALG1, wie wird dann das Jahreseinkommen geschätzt?

Zur Sicherheit habe ich beim Antrag Zuwendungen von meinen Eltern in Höhe von 100€ bar, die ich zwar (noch) nicht erhalte, angeben. Wenn ich keinen Nachweis darüber liefere, werden diese ja nicht einberechnet, soweit ich weiß? Gleichzeitig würde die Höhe des Wohngeldes sinken, wenn diese berücksichtigt werden.

Ich würde gerne auf diese Zuwendung verzichten, da meine Eltern selbst finanziell nicht gut dastehen, wenn ich mir sicher sein kann, dass ich dennoch Wohngeld erhalte.

Danke und viele Grüße!
 
Zuletzt bearbeitet:

Lechuck76

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Entgegen der weit verbreiteten Meinung, dass nur deine Einahmen (oder Vermögen) für die Berechnung des Mindesteinkommen herangenommen werden ist es in Wirklichkeit etwas anders.

Mit deinem Einkommen + dem Dir zustehenden fiktiven Wohngeld musst du das Mindesteinkommen erreichen.

Also ALG1 + mit dem dir eventuell zustehenden Wohngeld musst du Pi mal Daumen deine Miete und den Regelsatz decken können. Wenn du es plausibel rüber bringst reichen auch 80%.
 

berggorilla

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Okay verstehe d.h. das fiktive Wohngeld in Höhe von ca. 120€ sollte reichen, um das Mindesteinkommen zu erfüllen. Trotzdem noch ein paar Fragen dazu:

Ich habe beim Antrag im Januar angegeben, ich würde 100€ Zuwendungen erhalten. Diese würde ich nur bekommen, wenn das Mindesteinkommen davon abhinge, was anscheinend nicht der Fall ist, da das fiktive Wohngeld eingerechnet wird. Kann ich diese Angabe rückwirkend korrigieren (habe keine Unterlagen dazu eingereicht) oder muss ein neuer Antrag gestellt werden, bei dem der Januar dann leider nicht mehr berücksichtigt wird?

Außerdem: Ich zahle neben der Warmmiete Strom und Wasser extra. Das Wohngeldamt möchte die Wasserrechnung sehen, gilt das auch für Strom? Wird dieses dann auf die Mietbelastung draufgerechnet?
 

Lechuck76

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Strom ist doch nicht in den Nebenkosten, dass wird immer seperat bezahlt also aus dem Regelsatz. Oder meinst du den Allgemeinstrom im Haus? Mit dem Wasser keine Ahnung, bei mir und bei jeden den ich kenne ist das in den Nebenkosten also in der Warmmiete enthalten.

Wenn du den Antrag schon ausgefüllt hast und diese 100 Euro da angegeben hast, dann hast du dir bestimmt selbst ins Bein geschossen.
Man macht ja auch keine Falschangaben.
Entweder hingehen und denen das erklären oder Bescheid abwarten und danach nen Änderungsantrag stellen. In beiden Fällen angeben das dein Sponsor dir nicht mehr zur Verfügung steht.
 

berggorilla

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Strom ist doch nicht in den Nebenkosten, dass wird immer separat bezahlt also aus dem Regelsatz. Oder meinst du den Allgemeinstrom im Haus? Mit dem Wasser keine Ahnung, bei mir und bei jeden den ich kenne ist das in den Nebenkosten also in der Warmmiete enthalten.

Wenn du den Antrag schon ausgefüllt hast und diese 100 Euro da angegeben hast, dann hast du dir bestimmt selbst ins Bein geschossen.
Man macht ja auch keine Falschangaben.
Entweder hingehen und denen das erklären oder Bescheid abwarten und danach nen Änderungsantrag stellen. In beiden Fällen angeben das dein Sponsor dir nicht mehr zur Verfügung steht.


Ja, Wasser muss ich extra zahlen, ist aber nicht weiter schlimm, wenn das fiktive Wohngeld eingerechnet wird.

Habe mir wohl tatsächlich ins Bein geschossen. Werde morgen persönlich hin und die Sache dem SB schildern. Danke!
 
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