ALG1 und Nebenjob,kann die Firma den September bei der Krankenkasse nachträglich so melden?

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vollierider

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Hallo, als Neumitglied und nicht gerade geübter user solcher Seiten bitte ich für alle eventuelle kommenden Fehlnutzungen um Entschuldigung und Aufklärung.
Hier mein Problem.
Ich bin seit September 2018 Arbeitssuchend und an einzelnen Tagen, um Spitzen abzudecken, als Reisebusfahrer tätig. Im September bin ich in der Zeit vom 10.09. - 30.09. an 10 Tagen mit Unterbrechung gefahren. Da ich im Oktober sehr oft gebraucht wurde habe ich mich bei der AfA abgemeldet und der Betrieb hat mich für den ganzen Monat Sozialversicherungspflichtig Angemeldet. Anstatt das die Firma mich im September nur tageweise für die Tage, an denen ich gefahren bin, An bzw. Abmeldet wurde dies für den gesamten Zeitraum (10.09-30.09) gemeldet, was ich nicht wußte. Somit komme ich samt Oktober über 6 Wochen Beschäftigung und muß mich neu Arbeitssuchend melden. Dadurch bekomme ich zur Zeit kein Alg bis der neue Antrag durch ist.
Nun meine Frage: Kann die Firma den September bei der Krankenkasse nachträglich so melden, dass die Tage einzeln berechnet werden so das ich unter 6 Wochen bleibe, evtl. in Form einer "Zusammenballung" und mein Anspruch auf Alg weiterläuft?
 

vidar

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Moin @vollierider, und :welcome:

September:
Hast du im September in einem 450 € Minijob gearbeitet?
Wurdest du hier vom AG bei der Minijobzentrale an- und abgemeldet?
Hast du deinen Verdienst der AfA (Agentur für Arbeit) gemeldet?

Oktober:
Durch dein neues Beschäftigungsverhältnis sowie deiner Abmeldung bei der AfA wirst du dort auch nicht mehr als arbeitssuchend bzw. arbeitslos gemeldet. Die Abzüge der Sozialversicherungsbeträge (Arbeitnehmer+Arbeitgeberanteil) werden auch jetzt nicht mehr über die Minijobzentrale sondern über deine Krankenkasse abgewickelt. Insofern ist eine Zusammenfassung von September und Oktober nicht möglich.

Du kommst also nicht drum herum einen neuen Anspruch auf ALG-1 bei der AfA zu stellen. Dein vorheriger Arbeitslosengeldanspruch bleibt dir bestehen. Hier wird für die Berechnung deines neuen Arbeitslosengeldanspruchs jedoch der Lohn aus dem Oktober mit herangezogen.
 

Couchhartzer

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Nun meine Frage: Kann die Firma den September bei der Krankenkasse nachträglich so melden, dass die Tage einzeln berechnet werden so das ich unter 6 Wochen bleibe, evtl. in Form einer "Zusammenballung" und mein Anspruch auf Alg weiterläuft?
Ja sicher kann sie das auch nachmelden.
Wie allerdings dann die Meldung im Einzelnen (Zusammenfassung mehrerer Wochen oder auch nicht) ausgestellt sein muss, wird denen dann schon die Krankenkasse mitteilen, wenn das was falsch sein oder unzulässig sollte.
Und wie sich das dann letztlich bei dir auf den ALG I-Bezug ganz genau auswirkt, bleibt abzuwarten bis die korrekte Meldung erfolgte, denn vorher darüber zu spekulieren wäre reine Glaskugelleserei.
 

vidar

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Ja sicher kann sie das auch nachmelden.
Funktioniert wahrscheinlich nur dann, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer im September innerhalb der Gleitzone (450,01-850 €) sozialversicherungspflichtig Beschäftigt und auch so bei der Krankenkasse des Arbeitnehmers angemeldet haben sollte. Hier hätten dann auch die entsprechenden beiderseitigen Abzüge vorgenommen worden müssen. Ansonsten ist bei einem monatlichen Verdienst bis zu 450 € ausschließlich die Minijobzentrale zuständig. Wie auch immer, der Verdienst des Septembers hätte von @vollierider zusätzlich an die AfA gemeldet werden müssen.

Ohne weitere Information über das genaue sozialrechtliche Tätigkeitsverhältnis im September ist eine genaue Betrachtung der Sachlage eh nicht möglich. Wozu überhaupt diese Aktion mit welchen Vorteil gut sein soll, erschließt sich mir momentan nicht, denn der Oktober ist durch die vorherige Abmeldung des TE bei der AfA sowieso anders zu betrachten.
 
Zuletzt bearbeitet:

Couchhartzer

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Ohne weitere Information über das genaue sozialrechtliche Tätigkeitsverhältnis im September ist eine genaue Betrachtung der Sachlage eh nicht möglich.
Na, dann sollte man eventuell einfach mal die ja sehr deutlich nachlesbaren bisherigen tatsächlichen Informationen zur Kenntnis nehmen um sich die Sache zu vereinfachen. :icon_wink:
Siehe:
Anstatt das die Firma mich im September nur tageweise für die Tage, an denen ich gefahren bin, An bzw. Abmeldet wurde dies für den gesamten Zeitraum (10.09-30.09) gemeldet
 

vidar

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Na, dann sollte man eventuell einfach mal die ja sehr deutlich nachlesbaren bisherigen tatsächlichen Informationen zur Kenntnis nehmen um sich die Sache zu vereinfachen. :icon_wink:
Siehe:
Schon richtig, nur das sagt noch lange nichts darüber aus, bei welchem Versicherungsträger der TE im Sept. vom Arbeitgeber an- und abgemeldet worden ist. Monatliche Meldungen sind generell der normal übliche Vorgang sofern woraus absehbar gewesen sein sollte, dass mehrere Arbeitstage gegeben sein könnten. Dies scheint ja wohl hier der Fall gewesen zu sein.
 

Couchhartzer

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Schon richtig, nur das sagt noch lange nichts darüber aus, bei welchem Versicherungsträger der TE im Sept. vom Arbeitgeber an- und abgemeldet worden ist.
Klar, wenn man die nachfolgend deutlich nachlesbare Ausführung nicht versteht, mag das ggf. stimmen.
Doch diese Aussage steht erkennbar im Kontext zur weiteren Sachschilderung die den Oktober betrifft.
Siehe:
bei der AfA abgemeldet und der Betrieb hat mich für den ganzen Monat Sozialversicherungspflichtig Angemeldet.
 

vollierider

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Hier schon mal danke für die ganzen Antworten aber leider ist das ganze etwas zu hoch für mich. Mit geht es nur darum nicht über die 6 Wochen zu kommen. Ich war bis August vor der Arbeitslosigkeit für 14 Monate gegen gutes Gehalt von der Arbeit freigestellt (Produktionsumstellung und Personaleinsparung) und möchte meine Alg1 Quote die ich für 2 Jahre bekomme nicht verlieren.
 

Kerstin_K

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Also ich glaube nicht, dass das als Minijob gelaufen ist. Es gibt da zwar auc die Möglichkeit, jemanden fuer einen einmaligen Einsatz anzumelden, aber 10x in einem Monat haette ich das nicht gemacht.

Ich denke auch nicht, das eine Anmeldung bei einem Sozialversicherungstraeger irgend einen Einfluss auf den ALG I Bezug hat. Das geht doch nach anderen Kriterien. Jeder Verdienst ueber 165 EUR wird angerechnet und ab 15 Stunden in der Woche ist man raus. Das hat nichts damit zu tun. Wie man irgendwo angemeldet ist.

Was ist denn eigentlich das Problem? Ein ALGI Antrag ist normal recht schnell bearbeitet. Meine AfA schaffst das in 3-10 Tagen, wenn alles komplett ist.
 

vollierider

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Also ich glaube nicht, dass das als Minijob gelaufen ist. Es gibt da zwar auc die Möglichkeit, jemanden fuer einen einmaligen Einsatz anzumelden, aber 10x in einem Monat haette ich das nicht gemacht.

Ich denke auch nicht, das eine Anmeldung bei einem Sozialversicherungstraeger irgend einen Einfluss auf den ALG I Bezug hat. Das geht doch nach anderen Kriterien. Jeder Verdienst ueber 165 EUR wird angerechnet und ab 15 Stunden in der Woche ist man raus. Das hat nichts damit zu tun. Wie man irgendwo angemeldet ist.

Was ist denn eigentlich das Problem? Ein ALGI Antrag ist normal recht schnell bearbeitet. Meine AfA schaffst das in 3-10 Tagen, wenn alles komplett ist.
Danke, es geht darum dass ich unter 6 Wochen bleiben möchte damit ich nicht neu einreichen muß auch wenn es nur 3 Tage dauert, sondern weil ich Angst habe das mein geringer Busfahrerlohn in die neue Berechnung einfließt
 

vollierider

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Moin @vollierider, und :welcome:

September:
Hast du im September in einem 450 € Minijob gearbeitet?
Wurdest du hier vom AG bei der Minijobzentrale an- und abgemeldet?
Hast du deinen Verdienst der AfA (Agentur für Arbeit) gemeldet?

Oktober:
Durch dein neues Beschäftigungsverhältnis sowie deiner Abmeldung bei der AfA wirst du dort auch nicht mehr als arbeitssuchend bzw. arbeitslos gemeldet. Die Abzüge der Sozialversicherungsbeträge (Arbeitnehmer+Arbeitgeberanteil) werden auch jetzt nicht mehr über die Minijobzentrale sondern über deine Krankenkasse abgewickelt. Insofern ist eine Zusammenfassung von September und Oktober nicht möglich.

Du kommst also nicht drum herum einen neuen Anspruch auf ALG-1 bei der AfA zu stellen. Dein vorheriger Arbeitslosengeldanspruch bleibt dir bestehen. Hier wird für die Berechnung deines neuen Arbeitslosengeldanspruchs jedoch der Lohn aus dem Oktober mit herangezogen.
 

vollierider

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Moin Vidar, danke auch für deine Ausführungen.
Zur ersten Frage Minijob. Ich war der Meinung das Minijob auf 450€ Basis als arbeitssuchender nicht geht sondern nur die 165€ - und 15 Std. Regel gilt.
Ich bin zu der Zeit im September weder irgendwo An, noch Abgemeldet worden. Der Betrieb und ich kannten zu dem Zeitpunkt das ganze Procedere noch gar nicht.
Ich habe mich danach als ich aufgeklärt wurde vor jeder Tätigkeit (Fahrtag) bei der AfA abgemeldet welche der Verdienst bei der Firma nicht interessierte. Es ging nur darum das ich an den Tagen keinen Anspruch auf den Bezug hatte und ich bei der AOK gemeldet war. Als dann der Oktober komplett gemeldet wurde, hat man nicht wie auf mein bitten die einzelnen Fahrtage ohne die freien Tage dazwischen angemeldet sondern die ganzen 20 Tage vom 10.-30.9.
Ich hänge mal eine Tabelle an auf der die die Tage ersichtlich sind.
Würder gerne mal mit dir telefonieren oder ist das unüblich in diesen Foren? Wäre sonst über eine Kontaktaufnahme erfreut um den Fall genau zu erläutern:
Herzliche Grüße
 

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Kerstin_K

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Bei uns findet Beratung im Forum statt. Außerhalb nur, wenn es um persönliche Details geht.

Was sitzen denn da im Personalbuero fuer Schwächsten? Alles, was du ohne Anmeldung gemacht hast, war Schwarzarbeit. Und wenn etwas passiert wäre, wärst du nichtmal Unfallversichert gewesen.

Natürlich geht ein Minijob neben ALGI. Die 165 EUR sind nur eine Grenze, ab der der Verdienst angerechnet wird.
 

vidar

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Moin @vollierider,

Wöchentlich bis zu 15 Stunden sind korrekt. Du hast als Arbeitslosengeldbezieher monatlich einen Freibetrag von 165 Euro. Bei einem Verdienst von 450 Euro (MiniJob) wird dir der Freibetrag von 165 € abgezogen. Den Restbetrag von 285 € zieht dir die AfA von deinem erhaltenen Arbeitslosengeld ab.

Solltest du mehr als 15 Std. die Woche (ca. 64 Std. Monat) gearbeitet haben sieht die AfA dich nicht mehr als arbeitslos an, und du musst dich bei der AfA abmelden. Da dann der Verdienst sicherlich über 450 € gewesen ist, müsste dich dein Arbeitgeber, mit dieser als Midijob genannte Tätigkeit, innerhalb der Gleitzone bei der Krankenkassen an- und abgemeldet haben.

Weitere Information gibt es hier:
https://www.arbeitsagentur.de/arbei...igung-und-sozialversicherung-arbeitslosengeld
https://www.arbeitsrechte.de/midijob/

Bei der Berechnung deines Arbeitslosengelds wird der Durchschnittslohn der letzten 12 Monate als Grundlage verwendet. Hier würde wohl dann dein geringer Lohn aus dem September mit einfließen. https://www.pub.arbeitsagentur.de/selbst.php?jahr=2018
Würder gerne mal mit dir telefonieren oder ist das unüblich in diesen Foren.
Wir telefonieren hier nicht miteinander, sondern versuchen generell alle Fälle nur innerhalb des Forum für jeden sichtbar abzuhandeln. Nicht nur deine, sondern auch die Probleme anderer sind für alle Anwesenden des Forums von allgemeinem Interesse.
 

Kerstin_K

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Von einem Minijob müsste man eigentlich was merken wegen der Sozialversicherungsbeitraege.

Und von einer An- und Abmeldung bei der KK kriegt man eigentlich eine Kopie.
 

vollierider

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Danke allen Beteiligten, ich harre jetzt der Dinge die da kommen. Ändern kann ich eh nichts mehr. Bleibt nur noch die Danksagung an das Lohnbüro.
 

vidar

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Moin @vollierider,

Schön und gut. Nur, da du keine erklärende Hinweise zum Beschäftigungsverhältnis aus dem September gegeben hast, solltest du die Anmerkung von Kerstin_K unter #13 unbedingt beachten und einmal genau überprüfen, ob du im September entweder als Mini-Jobber (bis 450 €) bei der Minijobzentrale, oder als Midi-Jobber (450,01 – 850 €) bei deiner Krankenkasse versicherungs- und steuerrechtlich angemeldet gewesen warst. Falls nicht, wäre dies nämlich „Schwarzarbeit“ gewesen, und würde zumindest für den Arbeitgeber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben.
 

vollierider

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Moin @vollierider,

Schön und gut. Nur, da du keine erklärende Hinweise zum Beschäftigungsverhältnis aus dem September gegeben hast, solltest du die Anmerkung von Kerstin_K unter #13 unbedingt beachten und einmal genau überprüfen, ob du im September entweder als Mini-Jobber (bis 450 €) bei der Minijobzentrale, oder als Midi-Jobber (450,01 – 850 €) bei deiner Krankenkasse versicherungs- und steuerrechtlich angemeldet gewesen warst. Falls nicht, wäre dies nämlich „Schwarzarbeit“ gewesen, und würde zumindest für den Arbeitgeber rechtliche Konsequenzen zur Folge haben.
Nach einem Anruf von mir bei meinem Kassenbetreuer sagte mir dieser das sich die zuständige Abteilung bzgl. des Septembers bei der Firma melden wird.
 

Couchhartzer

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Nur, da du keine erklärende Hinweise zum Beschäftigungsverhältnis aus dem September gegeben hast
Das Lesen des Beitrag #12 mit dem u.a. dort deutlich nachlesbarem Inhalt:
Als dann der Oktober komplett gemeldet wurde, hat man nicht wie auf mein bitten die einzelnen Fahrtage ohne die freien Tage dazwischen angemeldet sondern die ganzen 20 Tage vom 10.-30.9.
und dem dortigem Anhang wäre hilfreich gewesen.
 

vollierider

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Was sitzen denn da im Personalbuero fuer Schwächsten? Alles, was du ohne Anmeldung gemacht hast, war Schwarzarbeit. Und wenn etwas passiert wäre, wärst du nichtmal Unfallversichert gewesen.

Natürlich geht ein Minijob neben ALGI. Die 165 EUR sind nur eine Grenze, ab der der Verdienst angerechnet wird.
Muß ich das so verstehen, das wenn die Firma die 20 Tage im September als Midijob nachmeldet (sofern das möglich ist) zählen diese nicht zur 6 Wochenfrist und ich hätte ab dem 1. November automatisch wieder Anspruch auf Alg ohne Neuantrag? (Ich müßte nur alles über 165€ minus Werbungskosten zurückzahlen?)
 

vidar

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Das Lesen des Beitrag #12 mit dem u.a. dort deutlich nachlesbarem Inhalt: und dem dortigem Anhang wäre hilfreich gewesen.
Und? Hier ist noch nicht rüber gekommen, dass diese Meldung auch @vollierider durch einen Beleg bestätigt worden ist, und deshalb jetzt anscheinend auch ein Mitarbeiter der Krankenkasse sich mit dem Arbeitgeber noch in Verbindung setzen wird. Siehe:
Nach einem Anruf von mir bei meinem Kassenbetreuer sagte mir dieser das sich die zuständige Abteilung bzgl. des Septembers bei der Firma melden wird.
 
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vidar

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... und ich hätte ab dem 1. November automatisch wieder Anspruch auf Alg ohne Neuantrag?
So ist es nicht. Du hast dich aus dem ALG-1 Bezug abgemeldet und hast deshalb auch ab dem Oktober keinen Anspruch mehr auf Leistungen durch die AfA gehabt.
Du wirst also leider erneut einen Antrag stellen müssen.

Unabhängig davon, hättest du dich dann auch persönlich spätestens am 01.11.2018 bei der AfA direkt vor Ort arbeitslos melden müssen. Wie sah eigentlich der Arbeitsvertrag ab 1. Oktober bei deinem Arbeitgeber aus. Wurde dieser Zeit befristet (z.B. nur für den Oktober) oder unbefristet vereinbart? Gibt es irgendwelche beiderseitig einzuhaltende Kündigungsfristen?
 
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vollierider

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So ist es nicht. Du hast dich aus dem ALG-1 Bezug abgemeldet und hast deshalb auch ab dem Oktober keinen Anspruch mehr auf Leistungen durch die AfA gehabt.
Du wirst also leider erneut einen Antrag stellen müssen.

Unabhängig davon, hättest du dich dann auch persönlich spätestens am 01.11.2018 bei der AfA direkt vor Ort arbeitslos melden müssen. Wie sah eigentlich der Arbeitsvertrag ab 1. Oktober bei deinem Arbeitgeber aus. Wurde dieser Zeit befristet (z.B. nur für den Oktober) oder unbefristet vereinbart? Gibt es irgendwelche beiderseitig einzuhaltende Kündigungsfristen?

Es gab keine Verträge. Als Aushilfsfahrer unterliegt man keinem Dienstplan sondern wird nach Bedarf bei Spitzen angefragt. Für jeden einzelnen Fahrtag meldete ich mich bei der AfA zuvor und meldete dieses da mir für den Tag ja kein Leistungsbezug zusteht was ich dem Arbeitgeber mitteilte. Um einem Papierkrieg zu umgehen (ich bin im Oktober auch nur an 12 Tagen gefahren), meldete der Arbeitgeber mich für den gesamten Monat und übernahm die für mich somit ausbleibenden Tagesbezüge der AfA von 18 Tagen (12 Arbeitstage).
Laut Aussage der AfA reicht ein Tag im Leistungsbezug und der 6 Wochen Zyklus beginnt von neuem ohne das ich mich neu Arbeitssuchend melden muß. Wenn jetzt also die Unregelmäßigen Arbeitstage im September nicht als zusammenhängender Block (vom 24.09. - 29.09. habe ich nicht gearbeitet) zusammen mit dem Oktober sondern einzeln bewertet werden, komme ich nicht auf 6 Wochen und brauche mich am 01.11. nicht neu arbeitssuchend melden, oder? Hätte mich die Firma an diesen 3 Tagen abmelden können? Es wußte zu dem Zeitpunkt ja keiner das ich am 30.09. wieder benötigt werde.
Ganz schön kompliziert, danke für eure Geduld
 
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