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ALG1 oder Erwerbsminderungsrente,soll ich einen Antrag auf EM Rente stellen, bekomme ich bis zur Bewilligung ALG I?

fros7byte

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#1
Hallo zusammen,

ich brauche kurzfristig einen Rat, wie ich meinen Lebensunterhalt absichern kann.
Ich werde in wenigen Tagen von der KK ausgesteuert und bin nach wie vor nicht arbeitsfähig.
Ich komme grade von der AfA und habe einen Stapel an medizinischen Unterlagen bekommen, den ich schnellstmöglich ausfüllen soll.

Kurzzeitig stand ich bereits vor dem medizinischen Durchbruch, dass meine Leistungsfähigkeit zumindest zu einem gewissen Maße wiederhergestellt ist, allerdings hat das bei mir verwendete Medikament seine Wirkung verloren.

Um es auf den Punkt zu bringen: ich brauche noch einige Monate mehr Zeit, um (hoffentlich) zu genesen und dazu benötige ich ein ALG1 in (auf mich zutreffend) voller Höhe.

Soll ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen und bekomme dann, bis darüber entschieden wurde, ALG 1?
Oder soll ich mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen für bis zu 15h/Woche? Aber ist dann das ALG1 nicht ungemein niedriger?

Ich bin verloren, wenn ich jetzt keine Sozialleistungen in Höhe meines bisherigen Krankengeldes erhalte.

Was kann ich jetzt am besten tun?

Ein von mir kontaktierter Anwalt rät mir dazu mich zumindest teilweise zur Verfügung zu stellen. Aber die o.g. Punkte (z.B. Höhe des ALG1) sprechen meiner Ansicht nach dagegen?!

Ich danke euch vielmals!

PS: von meinem generellen Anspruch auf ALG1 sind nach meiner damaligen Kündigung durch den AG bereits 3 Monate (+6 Wochen Zahlung der Leistungen beim Krankheitsbeginn durch die AfA) abzuziehen, in welcher Zeit ich vor dem Krankengeldbezug versucht habe, einen Job zu finden. Leider bin ich in dieser Zeit schwer erkrankt, konnte jedoch zumindest 1 von 3 Krankheiten kurzzeitig mit einem nun wirklosen Medikament bekämpfen.
 
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Kerstin_K

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#2
Hallo Fros7byte,

Du bist ein sogenannter Nahtlosigkeitsfall, dafür haben wir hier eine extra Bereich. Ich habe die Moderatoren schon gebeten, den Thread dorthin zu verlegen.

Der ALG I Antrag ist erstmal richtig.

Die Medizinischen Unterlagen, die Du ausfüllen sollst, sind alle freiwillig.

Das einzige, was erstmal wichtig ist, ist der Antrag auf ALG I.

Dafür gibt es einen Muster-Antrag https://www.krank-ohne-rente.de/viewtopic.php?f=3&t=1751
Das Formuilar sieht inzwischen geringfügig anders aus, aber inhaltlich hat sich da nichts geändert.

Du solltest nicht den Online-Antrag verwenden, der ist dafür nicht geeignet. Auch musst Du beim Online Antag Telefonnummer und e-Mailadressse angeben, und auch das ist freiwillig.

Die Schweigepflichtentbindungen und der Gesundheitsfragebogen dienen dazu, dass der arztliche Dienst der AfA Dein Restleistungsvermögen geststellt. Dein SB bekommt dann eine Stellungnahme, in der drinsteht, was Du trotz AU noch machen kannst.

In der Regel wird das nach Aktenlage erstellt. Du kannst Deine Ärzte von der Schweigepflicht entbinden, Du kannst aber auch einige aussagekräftige Befunde in Kopie schicken. Achtung: Die Schweigepflichtentbindungen sind drei Jahre gültig. Das solltest Du streichen und handschriftlich auf 4-6 Wochen beschränken. Und das ganze geht bitte nicht über den Tisch des SB. Lass Dir die Adresse des ärztlichen Dienstes geben und schicke das da direkt hin. DAs geht die SBs nichts an.

Einen Rentenantrag könntest Du stellen, aber keie Eile, das kannst Du auch noc machen, wennn die AfA Dich Dazu auffordert.

Hast Du schonmal eine Reha gemacht? Vielleicht wäre das ja sinnnvoller, wenn Du eh schon wieder fast gesund bist. Wenn Du eiinen Rentenantrag stellst, wird die DRV das eh voraussichtlich verlangen.

Such mal nach den Beiträgen von Doppeloma. Sie hat viel Erfahrung mit Driner Situation und schon sehr viel dazu geschrieben.
 

fros7byte

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#3
Vielen Dank für die Antwort!

Ich habe versucht mich so gut es geht einzulesen, aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mit der Masse an Beiträgen erschlagen werde...

ALG1 nach dem Musterantrag beantragen - soweit klar.

Ich vermute dann einfach mal, dass der ärztliche Dienst überhaupt Unterlagen braucht, um eine Entscheidung zu treffen, daher würde ich die aussagekräftigsten Befunde mit einreichen und keine Schweigepflichtentbindung erteilen.

Allerdings stellt sich mir nach wie vor die Frage, dass wenn ich den Vermittlungen zumindest geringfügig zur Verfügung stehe, ob dann nicht automatisch auch das ALG1 deutlich niedriger ausfällt...ich habe gelesen, dass bei einem Wunsch nach kürzerer Arbeitszeit automatisch das ALG1 halbiert wird, wenn man nicht Vollzeit zur Verfügung steht?!

Zum anderen habe ich es so aufgefasst, dass wenn ich dem Arbeitsmarkt in einer Weise zur Verfügung stehe, dass ich jegliche "zumutbare" Tätigkeit aufnehmen muss, worunter ich mir bei meiner Sachbearbeiterin das wirklich Schlimmste vorstelle. Das würde für mich den Verlust jeglicher gesundheitlicher Besserung, sowohl psychisch, als auch körperlich bedeuten, wenn man mich damit bestraft.

Weiterhin habe ich Angst davor, dass man mich mit der Bewilligung von ALG einfach hängen lässt. Und meine finanziellen Reserven sind nach diesem langen Krankengeld mehr als erschöpft, um irgendetwas überbrücken zu können.
 

Kerstin_K

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#4
DU stellst dich Vollzeit zur Verfuegung. Dein Restleistungsvermoegen stellt der aerztliche Dienst fest. Dann wird da auch nichts gekuerzt.

Deine gesundheitlichen Einschränkungen werden der SB vom aerztlichen Dienst mitgeteilt. Keine Diagnosen, sondern sowas wie kein Schichtdienst, nicht schwer heben, keine Zugluft usw. Danach hat sie sich zu richten. Und dann gibt es noch den §140 SGB III.

Das wichtigste ist erstmal der Antrag.
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fros7byte

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#5
OK vollzeit?!. das hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht. es widerspricht meiner laienhaften logik einfach, dass ich nicht arbeitsfähig bin und ich soll mich aber vollzeit zur verfügung stellen. damit bestätige ich ja völlig gesund zu sein und der ärztliche dienst hätte gar keinen grund eine untersuchung o.ä. bei mir durchzuführen.

sorry, die ganze thematik ist absolutes neuland für mich und ich war und bin hauptsächlich damit beschäftigt eine lösung für meine gesundheitlichen probleme zu finden.
 

Kerstin_K

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#7
OK vollzeit?!. das hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht. es widerspricht meiner laienhaften logik einfach, dass ich nicht arbeitsfähig bin und ich soll mich aber vollzeit zur verfügung stellen. damit bestätige ich ja völlig gesund zu sein und der ärztliche dienst hätte gar keinen grund eine untersuchung o.ä. bei mir durchzuführen.
Dass du nicht völlig gesund bist, ergibt sich schon aus dem Fakt der Aussteuerung. Es ist halt nur wichtig, dass eine eventuelle zeitliche Einschränkungen nicht von dir ausgeht, sondern vom aerztlichen Dienst.
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Bertolino

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#8
Mit Logik hat das alles ohnehin nichts mehr zu tun.:icon_mad:
Halte dich an den Musterantrag und mach es genau so wie bisher beschrieben.
Die weiteren AUB gehen nicht an die AfA, die gibst du nur noch bei deiner KK (wegen Rentenberechnung) und ggf. bei deinem AG ab.
Das ALG ist leider nochmal niedriger als das bisherige KG.

Gruß
Bertolino
 

fros7byte

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#9
Das heißt das ALG beträgt 60% vom letzten Netto und das KK 70?
Dann frage ich mich, warum das ALG vor meiner langen Arbeitsunfähigkeit genauso hoch war, wie das KK, was ich danach bekommen habe...?!
 

Kerstin_K

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#10
Weil das KG nach ALG anders berechnet wird.

Deshalb sollte man, wenn man zum Ende eines Arbeitsverhältnisses AU wird, immer vor Ende des Arbeitsverhältnisses krankschreiben lassen und nict erst zur AfA gehen.
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fros7byte

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#11
Ich hatte heute einen Brief von der AfA bekommen.
Betreff: Arbeitslosengeld gemäß §145

...möglicherweise liegen bei Ihnen die Voraussetzungen für die Gewährung von ALG im Anschluss an Ihre Aussteuerung aus dem KK-Bezug vor.
Da eine Bearbeitung Ihres ALG Antrags erst nach ärztlicher Begutachtung durch meinen ärztlichen Dienst erfolgen kann, benötige ich umgehend die Ihnen mitgegeben Schweigepflichtentbindung und den Gesundheitsfragebogen vollständig ausgefüllt zurück.
Ihre zeitnahe Mitwirkung ist umumgänglich...[]
Nach Vorlage des Ergebnisses der Begutachtung kann ich über Ihren Antrag auf ALG1 entscheiden.
Hierzu benötige ich den Antrag auf ALG, die Arbeitsbescheinigung, die Bescheinigung über den Bezug von Krankengeld usw.
Bitte senden Sie die Unterlagen spätestens eine Woche nach Aussteuerung zu.
Solange Sie kein ALG erhalten, sind sie nicht kranken und pflegeversichert.
Wenn Ihr Lebensunterhalt nicht gesichert ist, sollten Sie ALG2 beantragen.



Kann da jemand etwas zu sagen? Ist so ein Schreiben üblich?

Meine Unterlagen wollte ich morgen früh bei der AfA abgeben. Das sieht jetzt so aus, als wenn ich dieses Jahr keinen Cent ALG mehr sehen werde?!
 

Kerstin_K

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#12
Das versucht die AfA gerne. Aber das Gitachten des äD ist nicht leistungsrelevant. Ich würde mich, wenn sich das morgen nicht regeln lässt, sofort eie Beschwerde nas KRM schicken.
 

fros7byte

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#13
Wie gehe ich morgen am besten vor? Gibt es eine Quelle, auf die ich mich berufen kann, dass das der äD nicht leistungsrelevant ist o.ä.?
 

Kerstin_K

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#14
Musst du mal in den Beiträgen von Doppeloma suchen, wir hatten sowas hier schon öfter.
 

Kerstin_K

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#16
Ist aber so. Ob ALG I zusteht, ist nict vom Inhalt eines Gutachtens des aerztlichen Dienstes abhängig. Selbst wenn die meinen, man sei erwerbsunfaehig, muessen sie zahlen, bis die DRV das bestätigt oder der Anspruch zeitlich ausläuft.
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fros7byte

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#17
ich habe jetzt einen beitrag unter den vielen gefunden, in dem Doppeloma dies bestätigt. Allerdings kann ich morgen schlecht dort sagen: "Doppeloma hat aber gesagt..." ;)

muss ich den alg antrag eigentlich zusammen mit den unterlagen für den äd in einem umschlag abgeben oder getrennt voneinander, damit es schneller geht?

nach unzähligen gelesenen beiträgen hab ich immer noch nichts finden können, ob die entscheidung vom äd über meine restleistung auswirkung auf die höhe vom alg1 hat. vollzeit oder unter 15h - bekommt man immer das gleiche alg?
 

Kerstin_K

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#18
Der Anmtrag auf ALG I und die Unterlagen fürden ärztlichen Dienst dürfen keinesfalls zusammen abgeggeben werden.

Medizinische Unterlagen haben auf dem Schreibtisch dr SBs nichts zu suchen. Du lässt Dir bitte morgen die Anschridt des ärztlichen Dienstes geben und dann geht das dirkekt da hin. Eventuell sisitzt der im gleichen Haus, dann kannst Du de Unterkagen direkt dort abgeben.

Hat man Dir eigentlich mitgeteilt, dass sowohl der Gesundheitsfrageboogen als auch die Schweigepflichtentbindungen freiwillig sind? Du kannst stattdessen auch ein paar aussagefähige Befundberichte in Kopie abgeben. Wenn Du die SPEs unterschreibst, dann bitte die Gültigkeit auf 4-6 Wochen beschränken. Sonst sind die nämlich drei Jahre gültig.

Die Höhe Deines ALG 1 und für wieviel Stunden das berechnet wird richtet sich ausschliesslich nach der Tätigkeit, mit der Du es erarbeitet hast. Auch wenn der ärztliche Dienst Dein Restleistungsvermögen auf weniger Stunden einschätzt, hat das keinen Einfluss. Das ist einer der Gründe, warum das Gutachten des ärztlichen Dienstes nicht leistungsrelevant ist.

Manche Arbeitsargenturen versuchen da zu tricksen. Bitte niemals etwas unteschreiben, dass Du weniger Stunden dem Arbeistmarkt oder der Vermittlung zur Verfügung stehst. Das einzige, was Du unterschreiben musst, ist der Antrag auf ALG I.
 

fros7byte

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#19
danke, dass du mir weiter hilfst!

SPE wird es von mir nicht geben. ich habe vor einfach einige aktuelle befunde einzureichen und eigentlich den gesundheitsfragebogen auszufüllen, weil ich nichts zu verbergen habe und mir denke, dass dies für den äd vielleicht dadurch besser ginge sich ein bild zu machen. oder könnte man mir daraus irgendwie einen strick drehen?

ich war früher leitender angestellter bei einer >60h Woche. ich werde nie wieder in meinen alten beruf zurückkehren und gelte auch von meinen ärzten als berufsunfähig.

es ist mir fraglich, wie dieser äd dienst einfach anhand von ein paar mutmaßungen darüber entscheiden kann, wie viel und was ich noch arbeiten kann und soll.
und das man mir als erstes mitteilt, dass erst über mein alg entschieden werden kann, wenn sich der äd geäußert hat, gibt mir schon mal ein schlechtes gefühl, dass hier nichts so laufen wird, wie es soll...aber das kenne ich ja schon zu genüge bei mir und den sozialleistungsträgern und sonstigen einrichtungen, die einen unterstützen sollten, wenn man gesundheitlich am ende ist. diese ständigen existenzängste machen mir seit 1,5 jahren schwer zu schaffen. als wenn es nicht schlimm genug ist, dass man gesundheitlich soweit am boden ist :(

EDIT: und da fällt mir gerade ein. es wäre wohl nicht sinnvoll anzugeben, dass ich nicht mehr in meinen letzten beruf zurückkehren kann oder? allein schon aufgrund der zumutbarkeit?? und da meine letzte tätigkeit sowieso praktisch nie auf dem arbeitsmarkt in meiner umgebung verfügbar ist?
 
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Bertolino

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#20
oder könnte man mir daraus irgendwie einen strick drehen?
Das kann man nicht generell so sagen, es kommt eben drauf an, was du reinschreibst. Wenn du ihn abgeben willst, schreibe nicht zu aussagekräftig oder besser noch schreibe ab, was auch dein HA/FA sagt. Jedenfalls ist der Gesundheitsfragebogen freiwillig und achte darauf, dass er nicht über den Tisch des SB wandert.
es ist mir fraglich, wie dieser äd dienst einfach anhand von ein paar mutmaßungen darüber entscheiden kann, wie viel und was ich noch arbeiten kann und soll.
Mit dieser Frage bist du sicher nicht allein.
und das man mir als erstes mitteilt, dass erst über mein alg entschieden werden kann, wenn sich der äd geäußert hat,
Mit solchen Tricks versucht die AfA immer Geld zu sparen. Das ist schlicht unwahr, wie @Kerstin_K schon geschrieben hat. Die AfA muss auf den ÄD warten, damit sie dich auf Grundlage der Aussagen des ÄD ggf. in Arbeit vermitteln kann, vorher geht das gar nicht.
als wenn es nicht schlimm genug ist, dass man gesundheitlich soweit am boden ist :(
Meine Erfahrung: Je länger ich im Forum bin und mich informiere, desto weniger lasse ich mich unter Druck setzen, indem ich mich zur Wehr setze.
EDIT: und da fällt mir gerade ein. es wäre wohl nicht sinnvoll anzugeben, dass ich nicht mehr in meinen letzten beruf zurückkehren kann oder?
Das weiß die AfA sowieso, denn genau deshalb, wegen deiner Aussteuerung, hast du Anspruch auf ALG. Deine weitere AUB bezieht sich auf deinen bisherigen Beruf, nicht auf den allgemeinen Arbeitsmarkt, für den der ÄD deine Restleistungsfähigkeit feststellt. Das festgestellte Restleistungsvermögen bezieht sich übrigens nicht nur auf den zeitlichen Umfang deines Leistungsvermögens, sondern auch auf körperliche und/oder psychische Einschränkungen (gehen, stehen, sitzen, Gewicht heben usw.)

Gruß
Bertolino
 
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fros7byte

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#21
komme grade von der afa wieder.
habe alles abgegeben und leider auch den brief für den äd, obwohl dieser nicht in dem haus sitzt.
aber ich habe dabei trotzdem kein schlechtes gefühl. den umschlag habe ich zugeklebt und die dame am empfang hat mir versichert, dass dieser nicht geöffnet und unverzüglich an den äd weitergeleitet wird.

weiterhin habe ich nochmal gesagt, dass auch vorläufig mein alg bewilligt werden kann, was mir auf zweimalige nachfrage verneint wurde. ich habe mich zudem auch den entsprechenden § im sgb berufen, aber die dame schien unsicher und meinte nur "nein das geht nicht, das hat mir meine kollegin grade nochmal gesagt, weil sie auch so einen fall hatte".

ich weiß es nicht...ich hoffe es passiert demnächst etwas. ansonsten muss ich nochmal an anderer stelle druck machen. weiterhin fehlt sowieso noch die bescheinigung der krankenkasse und so wurde mir gesagt "ohne die geht sowieso gar nichts, aber ich kann ihre restlichen unterlagen schon mal hier behalten"
 

saurbier

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#22
Hallo fros7byte,

SPE wird es von mir nicht geben. ich habe vor einfach einige aktuelle befunde einzureichen und eigentlich den gesundheitsfragebogen auszufüllen,
Unser Rat dazu, nimm den Gesundheitsfragebogen und fülle ihn aus, lege dann aktuelle Arztberichte dazu und gibt alles zusammen gegen Empfangsbestätigung beim äD-Gutachter persönlich ab.

Falls du die Anschrift/Adresse nicht kennst, dann verlange diese Auskunft vom AfA SB, denn dazu ist er verpflichtet.

Wenn der AfA SB dir mit Sprüchen kommt wie - müssen wir dem äD mit unseren Auftrag überreichen etc., kannst du ihm antworten, er solle dir das bitte im Gesetzbuch (SGB III) mal zeigen wo das steht - denn das wäre eine glatte Lüge.

Mal eine Frage am Rande dazu, gibt es bei dir nicht inzwischen auch schon einen Reha-Abschlussbericht oder warst du noch nicht in einer Reha?

ich war früher leitender angestellter bei einer >60h Woche. ich werde nie wieder in meinen alten beruf zurückkehren und gelte auch von meinen ärzten als berufsunfähig.
Nun was deine behandelnden Ärzte so meinen ist leider das eine, was der äD-Gutachter sich denkt eben was ganz anderes, denn der soll im Auftrag der AfA ja entscheiden ob und in welchem Rahmen du der Arbeitsvermittlung überhaupt zur Verfügung stehst. Wohlgemerkt nur der Arbeitsvermittlung.

Da wäre es immer besser, wenn man nach einer KK-Aussteuerung schon vorher in einer Reha gewesen war, da dann zumeist von durch DRV Ärzte die Erwerbsfähigkeit eingeschätzt wurde, welchen sich die AfA äD nur allzugerne anschließen.

es ist mir fraglich, wie dieser äd dienst einfach anhand von ein paar mutmaßungen darüber entscheiden kann, wie viel und was ich noch arbeiten kann und soll.
Nun ja, mutmassungen bringen da natürlich nichts, da sollten schon handfeste Arztbefunde vorliegen die über deinen Gesundheitszustand auskunft geben, ja ggf. sogar über deine mögliche Erwerbsfähigkeit, denn nur darum geht es hier jetzt ja.

und das man mir als erstes mitteilt, dass erst über mein alg entschieden werden kann, wenn sich der äd geäußert hat, gibt mir schon mal ein schlechtes gefühl, dass hier nichts so laufen wird,
Der äD-Gutachter hat nichts mit dem ALG-I Anspruch als solche zu tun, der soll ja nur entscheiden was du ggf. noch arbeiten kannst, bzw. ob man dir das ALG-I nach § 145 SGB III zu zahlen hat.

Dein Anspruch auf ALG-I ergibt sich automatisch aus deiner Beitragszahlung und davon ist dann auch die Dauer abhängig, das hat nichts aber auch gar nichts mit dem äD zu tun.

Das äD-Gutachten gibt der Arbeitsvermittlung nur die Richtschnurr für welche Arbeitsangebote im Rahmen deines derzeitigen Restleistungsvermögen du wenn überhaupt zur Vermittlung stehst, also z.B. entweder nur noch leichte Tätigkeiten oder oder.

Dazu gibt es hier aber auch schon unzählige Beispiele im Forum, brauchst nur mit der Suche zu schauen.

Für dich gilt jedoch unbedingt immer wieder darauf hinzuweisen, daß du dich mit deinem Restleistungsvermögen entsprechend der äD-Begutachtung der Vermittlung zur Verfügung stellst. Machst du dies nicht, dann wird man dir dein ALG-I ggf. kürzen. Also komme auf keinen Fall auf die Idee, weil du dich so Krank fühlst dem SB gegenüber zu sagen das du z.B. nur 3 Std./tägl. arbeiten kannst. Überlass diese Entscheidung unbedingt dem äD-Gutachter.

und da fällt mir gerade ein. es wäre wohl nicht sinnvoll anzugeben, dass ich nicht mehr in meinen letzten beruf zurückkehren kann oder?
Vergiß solche Aussagen ganz schnell, denn das kann dir ggf. das Gnick brechen wenn das ein SB oder der äD in den falschen Hals bekommt. Sag und denk dir einfach sowas sollen Ärzte entscheiden.

Wenn du den Musterantrag von Doppeloma fürs ALG-I nach Nathlosigkeit ausgefüllt hast, dann hast du dich automatisch mit deinem Restleistungsvermögen entsprechend dem äD-Gutachten
der AfA zur Verfügung gestellt, womit es nun am SB liegt dir eine passende Stelle zu vermitteln.

Sollte dann später das äD-Gutachten aussagen das du voraussichtliche länger als 6 Monate Krank bist, denn würdest du das ALG-I nach § 145 SGB III (Nathlosigkeitregulung) erhalten und die AfA SB müßte dich auffordern binnen 1 Monat einen Reha-/Rentenantrag zu stellen. Da hättest du vor dem SB ruhe.

Sollte der äD jedoch meinen du kannst noch 3-6 Std./tägl. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten, nun dann dürfte unter Berücksichtigung auf deinen Gesundheitszustand sicherlich diverse Einschränkungen vorliegen, die eine Vermittlung erschweren dürften. Das bliebe aber abzuwarten.

Grundsätzlich hast du mit der Abgabe des ALG-I-Antrages Anspruch binne 1 Monat ALG-I zu erhalten und das solltest du dir auch nicht von einem SB wohlmöglich in Abrede stellen lassen, z.B. mit der Ausrede es müsse erst das äD-Gutachten vorliegen. Das ist unsinn.

Sollte das passieren, dann stelle unverzüglich einen schriftlichen Antrag auf eine vorläufige Zahlung (Vorschuss) nach § 42 SGB I, du kannst auch nach § 328 SGB III eine vorläufige Entscheidung beantragen.

Lass dich also nicht hinhalten, verlange deine Rechte.


Grüße saurbier
 

Bertolino

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#23
habe alles abgegeben und leider auch den brief für den äd, obwohl dieser nicht in dem haus sitzt.
aber ich habe dabei trotzdem kein schlechtes gefühl.
Lies mal hier nach, wenn du wissen willst, wo deine Unterlagen landen:
https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/FW-SGB-III-145_ba015152.pdf

Besonders interessant Seite 10:
(2) Potenzieller Nahtlosigkeitsfall: Wird der Arbeitslose als potenzieller Nahtlosigkeitsfall identifiziert, erstellt das Kundenportal oder die Vermittlungsfachkraft ein Ticket an das Team Alg Plus. Das Team Alg Plus informiert den Arbeitslosen über die Nahtlosigkeitsregelung und rät zur schnellstmöglichen Abgabe des vollständig ausgefüllten Gesundheitsfragebogens, der Schweigepflichtentbindungen und ggf. bereits vorhandener medizinischer Unterlagen. Die Information ist in der Kundenhistorie in VerBIS zu dokumentieren. Das Team Alg Plus leitet unmittelbar nach Eingang des Gesundheitsfragebogens und ggf. der Schweigepflichtentbindung die ärztliche Begutachtung ein.
Klar, der verschlossene Umschlag geht selbstverständlich ungeöffnet an den ÄD... oder auch nicht.

Gruß
Bertolino
 

fros7byte

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#24
Hallo zusammen,

es war gerade ein brief der AfA im briefkasten.

"Leider kann ich noch nicht über ihren Antrag entscheiden, da mir das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung noch nicht vorliegt"
+
es fehlt die Bescheinigung der Krankenkasse, die ich leider noch nicht zurückbekommen habe, was ich jedoch nachvollziehen kann.

Es wird also weiter auf dieser Ebene versucht und ich sollte auf Empfehlung ALG2 beantragen...

ich weiß nicht, wie würdet ihr jetzt vorgehen? noch warten oder etwas unternehmen? das ärztliche gutachten kann ja noch sonst wie lange dauern und dann fehlen vielleicht noch unterlagen etc etc.
 

Bertolino

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#25
Hallo, fros7byte,
"Leider kann ich noch nicht über ihren Antrag entscheiden, da mir das Ergebnis der ärztlichen Untersuchung noch nicht vorliegt" ...
Das scheint mir Methode zu sein. Beim Antrag wegen §145 SGB III muss zunächst gezahlt werden, das ist ja der Sinn der Sache, wovor du dich sorgst, dass du ohne Geld dastehst.

ich weiß nicht, wie würdet ihr jetzt vorgehen? noch warten oder etwas unternehmen? das ärztliche gutachten kann ja noch sonst wie lange dauern und dann fehlen vielleicht noch unterlagen etc etc.
Folgende Adresse ist eine neue Information für mich, die ich selbst noch nicht überprüft habe. Deswegen warte, bis sich andere zu Wort melden.
Sofern die folgende Information richtig ist, würde ich umgehend bei dieser Adresse Beschwerde einlegen. Das ALG hat jeweils am Monatsende auf deinem Konto zu sein, unabhängig von irgendwelchen Gutachten oder Sonstigem, vielmehr abhängig von deiner Aussteuerung und von deinem Arbeitslohn der letzten 12 bzw. auf Antrag 24 Monaten aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung.

Kundenreaktionen@arbeitsagentur.de
Aus einem anderen Thread, ich zitiere mich selbst; wenn die obige Adresse nicht stimmt, geht es immer noch über diese Schiene:

Hier noch die richtige Seite für Beschwerden:
https://www.arbeitsagentur.de/ueber-...gen-und-kritik
Gruß
Bertolino

Nachtrag: Der link scheint schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu funktionieren, vielleicht geht er bei euch, wie auch immer, jedenfalls www. und arbeitsagentur.de/ueber-uns/anregungen-und-kritik
 
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saurbier

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#26
Hallo fros7byte,

Es wird also weiter auf dieser Ebene versucht und ich sollte auf Empfehlung ALG2 beantragen...

ich weiß nicht, wie würdet ihr jetzt vorgehen? noch warten oder etwas unternehmen?
Nun ja, was bitte gibt es hier noch lange zu warten.

Das ärztliche Gutachten ist für eine Leistungsendscheidung nicht bindend, denn ob du ALG-I bekommst oder nicht, das ergibt sich alleine aus deinem Rechtsanspruch.

Wenn die AfA hier und jetzt nicht zahlt, dann liegt dies lediglich daran das man einfach kein Geld zahlen will.

Also setzte die AfA unter Druck und fordere 1. entweder eine vorläufige Leistungsendscheidung nach § 328 SGB III, oder aber einen Vorschuß nach § 42 SGB I und zwar schriftlich am besten per Einschreiben.

Danach kann sich der SB respektive die AfA immer noch überlegen ob man deinen Antrag nach § 145 SGB III anerkennen will oder nicht.

Das ganze dann natürlich unter Fristsetzung, versteht sich, sonst sitzt du Weihnachten immer noch ohne Geld da, schau dir dazu nur den Fall von sany822 und vielen anderen mal an.

Im übrigen - was bei der AfA ja inzwischen Mode geworden scheint - ist das JC lediglich für den Personenkreis zuständig welcher eben keinen Rechtsanspruch auf ALG-I hat, also der nicht über 12 Monate innerhalb 24 Monaten Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt hat.

Laß dich nicht an der Nase herum führen, poche auf deine Rechte.


Grüße saurbier
 

Kerstin_K

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#27
Das aerztliche Gutachten ist nicht leistungserheblich, aber die Bescheinigung der Krankenkasse. Da würde ich als erstes Druck machen.
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fros7byte

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#28
hallo zusammen,

nachdem ich jetzt ca. 2 wochen auf die bescheinigung der kk gewartet habe und man mich immer wieder hinhält, bin ich heute zu einer aussenstelle der kk gegangen, die nur 1x die woche geöffnet hat. dort wurde mir die bescheinigung in 1 minute ausgefüllt...verstehe nicht, warum die hauptstelle das einfach nicht hinbekommen hat.
morgen schicke ich diese zusammen mit einem anschreiben, dass ich die vorläufige entscheidung oder wenigstens einen vorschuss fordere, da ich mich grundsätzlich allen vermittlungsbemühungen etc. zur verfügung gestellt habe und das ärztliche gutachten nicht leistungsrelevant ist, ab. als frist habe ich an den 17.12. gedacht.

weiterhin kam heute ein brief vom ärztlichen dienst, in dem ich gebeten werde meinen psychotherapeuten (und nur diesen, sonst keinen der ärzte) von der schweigepflicht zu entbinden, damit "die erforderlichen befunde zur erstellung des amtsärztlichen gutachtens angefordert werden können".

ich weiß nicht, warum man nun die SPE fordert, da ich ja bewusst keine abgegeben habe und warum man nochmal befunde dort anfordern will, weil ich diese ja bereits von diesem arzt mit eingereicht habe. ich habe kein problem damit die SPE abzugeben, da der arzt sehr gut über meinen zustand beurteilen kann, aber verstehen tue ichs nicht.
es sieht also so aus, als wenn das noch eine ganze weile dauern wird. und deshalb muss ich unbedingt die vorläufige entscheidung durchsetzen!
 

fros7byte

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#29
hallo,

es ist eingetreten, was ich befürchtet habe.
ich habe unter fristsetzung bis zum 17.12. eine vorläufige entscheidung nach § 328 SGB III und hilfsweise einen vorschuss nach § 42 SGB I gefordert per einschreiben und es wird mir nach wie vor das ALG1 verweigert bzw. hat man nicht mal auf mein schreiben reagiert.

bis der ärztliche dienst meinen psychotherapeuten angeschrieben hat und dieser dann diese unterlagen ausgefüllt hat, werden noch mehrere wochen vergehen.

ich habe in meinem schreiben auch noch aufgeführt, dass ich einen rechtsanspruch auf alg habe und mich dem arbeitsmarkt grundsätzlich zur verfügung gestellt habe und das gutachten nicht leistungsrelevant ist.
trotzdem sitze ich jetzt weihnachten ohne geld da und weiß nicht, wie ich den januar überstehen soll.

was soll ich jetzt tun? ich habe existenzängste und könnte die decke hochgehen.....
 

Doppeloma

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#30
Hallo fros7byte,

nachdem ich jetzt ca. 2 wochen auf die bescheinigung der kk gewartet habe und man mich immer wieder hinhält, bin ich heute zu einer aussenstelle der kk gegangen, die nur 1x die woche geöffnet hat. dort wurde mir die bescheinigung in 1 minute ausgefüllt...verstehe nicht, warum die hauptstelle das einfach nicht hinbekommen hat.
Das musst du deine KK fragen, in der Regel wird das spätestens am letzten Krankengeld-Tag fertig gemacht.

morgen schicke ich diese zusammen mit einem anschreiben, dass ich die vorläufige entscheidung oder wenigstens einen vorschuss fordere, da ich mich grundsätzlich allen vermittlungsbemühungen etc. zur verfügung gestellt habe und das ärztliche gutachten nicht leistungsrelevant ist, ab. als frist habe ich an den 17.12. gedacht.
Hast du das per "Übergabe-Einschreiben" gemacht und dir den Zugangsbeleg ausgedruckt ?

https://www.deutschepost.de/sendung/simpleQuery.html

An wen konkret hast du das geschickt, an die Geschäftsführung oder an deinen SB oder allgemein an die AfA ???

Deine Fristen muss die AfA allerdings NICHT beachten, was hat sie denn zu "befürchten" wenn sie das ignoriert ?

weiterhin kam heute ein brief vom ärztlichen dienst, in dem ich gebeten werde meinen psychotherapeuten (und nur diesen, sonst keinen der ärzte) von der schweigepflicht zu entbinden, damit "die erforderlichen befunde zur erstellung des amtsärztlichen gutachtens angefordert werden können".
Ich denke du hattest relevante Unterlagen für den ÄD bereits abgegeben, DU entscheidest was der ÄD bekommt und nicht umgekehrt ...

ich weiß nicht, warum man nun die SPE fordert, da ich ja bewusst keine abgegeben habe und warum man nochmal befunde dort anfordern will, weil ich diese ja bereits von diesem arzt mit eingereicht habe. ich habe kein problem damit die SPE abzugeben, da der arzt sehr gut über meinen zustand beurteilen kann, aber verstehen tue ichs nicht.
Und warum unterschreibst du dann trotzdem und schickst das da hin, wenn du nicht verstehst wofür das gut sein soll ... klar können die damit alles weiter prima hinauszögern, dein Therapeut ist sicher auch erst mal "im Urlaub" über die Feiertage.

Was NICHTS daran ändert, dass du dein ALGI bereits zu bekommen hast, ganz egal wie lange der ÄD so für dieses "Gutachten" brauchen könnte.

es sieht also so aus, als wenn das noch eine ganze weile dauern wird. und deshalb muss ich unbedingt die vorläufige entscheidung durchsetzen!
Dann solltest du dort mal (mit Beistand nach § 13 SGB X) hingehen und denen klar machen, dass die AfA schon Schulden bei dir hat und die "Nahtlosigkeit" so nicht gedacht ist ... der ÄD ist nicht mal ein rechtmäßiger Grund für einen "vorläufigen" Bescheid ... die tatsächlich erforderlichen Unterlagen liegen der AfA bereits vor !!!

Der Verweis an das SGB II ist NICHT zulässig, dort hat gar nicht Jeder einen Anspruch auf Leistungen und die wollen auch zuerst eine Bescheinigung der AfA haben, warum du keinen Anspruch auf ALGI haben sollst ...

ich habe unter fristsetzung bis zum 17.12. eine vorläufige entscheidung nach § 328 SGB III und hilfsweise einen vorschuss nach § 42 SGB I gefordert per einschreiben und es wird mir nach wie vor das ALG1 verweigert bzw. hat man nicht mal auf mein schreiben reagiert.
Falls du es mit "normaler Post" geschickt hast wird da auch Niemand drauf reagieren und du kannst noch nicht mal beweisen, dass du der AfA überhaupt was geschickt hast. :icon_evil:
Wenn du einen Nachweis hast, dann druck das aus und nimm das mit (und eine Kopie von deinem Schreiben).

bis der ärztliche dienst meinen psychotherapeuten angeschrieben hat und dieser dann diese unterlagen ausgefüllt hat, werden noch mehrere wochen vergehen.
Das wäre gar nicht nötig gewesen mit dieser SPE, wenn du schon genug Unterlagen eingereicht hattest für den ÄD aber das hat NICHTS damit zu tun, dass du deinen Bescheid und dein Geld schon längst haben müsstest.

ich habe in meinem schreiben auch noch aufgeführt, dass ich einen rechtsanspruch auf alg habe und mich dem arbeitsmarkt grundsätzlich zur verfügung gestellt habe und das gutachten nicht leistungsrelevant ist.
Dann solltest du das noch einmal schreiben (möglichst kurz zusammengefasst) was du hier dazu geschrieben hast und dich an "höherer" Stelle darüber beschwerden ...
Bei nachweisbarem Versand kannst du auch gleich den Zugangsnachweis mit erwähnen und, dass die AfA sich einfach nicht bewegt dazu.

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/kontakt/de/anregungen-und-kritik/lokale-agentur?scope=form

trotzdem sitze ich jetzt weihnachten ohne geld da und weiß nicht, wie ich den januar überstehen soll.
Da wirst du eben deutlicher werden MÜSSEN und am Besten dort persönlich auftauchen und den (bereits beantragten) Vorschuss SOFORT und in BAR verlangen ... Das JC zahlt auch kein Geld sofort aus, wenn man dich dort hinschickt, die sind auch aktuell gar nicht für dich zuständig.

In deiner Mail-Beschwerde solltest du auch daran erinnern, dass du bald nicht mehr krankenversichert bist ohne Leistungsbescheid von der AfA ...
Mehr kannst du jetzt wohl nicht mehr tun, aber zwischen den Feiertagen sollte die AfA auch geöffnet sein und dann darfst du dich nicht (von den SB) abwimmeln lassen und solltest auch bei Bedarf die Vorgesetzten / den Geschäftsführer verlangen ...

Gut wäre es wirklich wenn du einen Beistand / Begleitung dabei haben kannst, dann fühlst du dich auch gleich ein wenig sicherer.

Du hast dich einfach von Beginn an schon zu lange "hinhalten" lassen ...

MfG Doppeloma
 

saurbier

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#31
Hallo fros7byte,

also zuerst einmal, ich kann nur den Ausführungen von Doppeloma zustimmen, du hast dich einfach zu lange hinhalten lassen.

Nun seis drum.

Gehe mit einem Beistand zwischen den Feiertagen (Donnerstag/Freitag) umgehend zur AfA und verlange einen Vorschuss, darauf hast du einen Rechtsanspruch.

Sollte dich irgend ein SB versuchen abzuweisen, verlange den Teamleister oder den Geschäftsführer.

Parallel könntest du aber auch schriftlich beim zuständigen Sozialgericht einen Antrag nach § 86b SGG (Eilantrag auf vorläufigen Rechtsschutz) stellen.

Muster dazu gibt es hier im Forum oder im Netz.

Schildere dabei den Vorgang und das dir die AfA keine Leistung bewilligt und füge dem ganze den letzten Kontoauszug bei, aus dem das Gericht deine finanzielle Notlage ersehen kann - das ist wichtig für ein Eilverfahren.

Das ganze kannst du per Einschreiben zum SG schicken, aber auch dem Rechtspfleger persönlich zur Niederschrift vortragen.

Die AfA ist zumindest zur Zahlung eines angemessenen Vorschusses nach § 42 SGB I verpflichtet. Du kannst auch einen Antrag nach § 328 SGB III auf eine vorläufige Entscheidung stellen.

Dich an das JC zu verweisen ist nicht zulässig, zumal die Herrschaften dort jetzt auch nicht schneller zahlen würden, da man dort ja den ganzen Vorgang nochmals bearbeiten müßte.

Du solltest dich aber auch ans Kundenreaktionsmanagement wenden, E-Mail: Kundenreaktionen@arbeitsagentur.de

Oder:
Postanschrift
Bundesagentur für Arbeit
Regensburger Str. 104

90478 Nürnberg

Oder eben wie von Doppeloma bereits angegeben.

Auf jedenfall solltest du dort unverzüglich aufschlagen und Druck machen.

Entscheiden können die Herrschaften auch wenn sie dir einen angemessenen Vorschuss gewährt haben.


Grüße saurbier
 

fros7byte

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#32
ich danke euch für die hilfreichen antworten, meine lieben.
ich habe heute einen (hoffentlich) positiven brief erhalten den ich hier mal wiedergeben möchte.

"vorläufige entscheidung über ihren anspruch"

"über ihren anspruch auf arbeitslosengeld kann ich insgesamt derzeit noch nicht abschließend entscheiden.

ich bewillige gem. §328 jedoch bereits vorläufig der höhe, dem beginn und der dauer nach die beantragte leistung.

zum grund der vorläufigen entscheidung teile ich ihnen folgendes mit:
das ergebnis der amtsärztlichen untersuchung steht noch aus.

über die vorläufige bewilligung erhalten sie diesen und zusätzlich einen weiteren bescheid, der ihnen in den nächsten tagen zugeht. beide bescheide zusammen bilden meine vorläufige entscheidung.
wenn die sach- und rechtslage geklärt ist bzw. das verfahren abgeschlossen ist, wird eine endgültige entscheidung getroffen. sofern sich dadurch eine änderung zur vorläufigen entscheidung ergibt, erhalten sie einen abschließenden bescheid. die beträge, die sie vorläufig erhalten, muss ich dann auf das arbeitslosengeld anrechnen, das ihnen zusteht. falls sie keinen oder einen geringeren anspruch haben, müssen sie die zu viel gezahlten beträge erstatten.
gegen diesen bescheid ist der widerspruch zulässig...innerhalb eines monats...etc.
auf der letzten seite folgt der auszug aus dem sgb §328

ich habe zwar noch keinen hinweis darauf, wann und wie viel ich erhalten werde und es wird immer noch so getan, als wenn ich EVTL. gar keinen anspruch hätte, aber insgesamt ist das doch super oder?

was sagt ihr dazu? ich freue mich jedenfalls sehr und hoffe, dass jetzt alles gut wird!
 

saurbier

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#33
Hallo fros7byte,

nun das hört sich dann doch schon mal positiv an.

Damit dürftest du zum Ende des Monats nun dein ALG-I erhalten.

das ergebnis der amtsärztlichen untersuchung steht noch aus.
Nun diese Aussage ist unsinn, denn vom Ergebnis der Amtsärztlichen Untersuchung hängt das ALG-I wahrlich nicht ab.

Davon abhängig ist lediglich ob man dir das ALG-I nach § 145 SGB III zahlt oder eben als reguläres nach § 136 SGB III, was aber wie gesagt auf die eigentliche Höhe keinerlei Einfluß hat, denn die hängt einzig von den gesetzlichen Voraussetzungen dazu ab (Dauer des Beschäftigungsverhältnis und bisheriger Verdienst).

Wie Doppeloma schon ewig ausführt, ist nach einer Aussteuerung beim KG und fortlaufender AU grundsätzlich nach § 145 SGB III ALG-I zu zahlen, erst recht wenn man einen Rentenantrag stellt bzw. gestellt hat und die DRV sich noch in der Entscheidungsphase befindet.

Dabei wäre auf dem sturen Gesetzestext des § 145 SGB III mal abgestellt, die Voraussetzung gegeben, wenn der äD-Gutachter nun eine für 6 Monate unter 3 Std./tägl. (bzw. 15 Wochenstunden) vorhandene Leistungsfähigkeit attestieren würde. Aber man darf jedoch nicht vergessen, solange die DRV noch keine abschließende Beurteilung zu einer wie auch immer gearteten EMR abgegeben hat, könnte man ja genauso gut eine Teil-EMR von dieser bewilligt bekommen und auch damit stünde man dem regulären allgemeinen Arbeitsmarkt ja nur noch unter erschwerten Bedingungen wenn überhaupt zur Verfügung. Wie bitte will hier ein SB nun eine erfolgreiche Vermittlung vornehmen, ohne einer Entscheidung der DRV vorzugreifen, denn nur die DRV ist lt. Gesetz dazu berechtigt über den Umfang eine Erwerbsunfähigkeit abschließend zu entscheiden.

Bei alledem darf man auch nicht vergessen, daß die AfA in Falle eines laufenden Rentenverfahren letztendlich für die in Vorleistung getretenen Zahlungen im Falle einer positiven Entscheidung durch die DRV (hier Rentenbewilligung) immerhin voll entschädigt wird.

Ich wünsche dir ein frohes Weihnachtsfest.


Grüße saurbier
 
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Kessia

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#34
Hallo liebe fros7byte

OK vollzeit?!. das hätte ich jetzt wirklich nicht gedacht. es widerspricht meiner laienhaften logik einfach, dass ich nicht arbeitsfähig bin und ich soll mich aber vollzeit zur verfügung stellen. damit bestätige ich ja völlig gesund zu sein und der ärztliche dienst hätte gar keinen grund eine untersuchung o.ä. bei mir durchzuführen.

sorry, die ganze thematik ist absolutes neuland für mich und ich war und bin hauptsächlich damit beschäftigt eine lösung für meine gesundheitlichen probleme zu finden.

Ja genau so geht/ging es mir auch ich hatte und habe/hatte diese Verständigungsprobleme ebenso. Warum kann man denn einfach nicht die Wahrheit sagen, wie man sich tatsächlich fühlt. Wir können doch nichts dafür, dass es die dafür entsprechende Stelle nach der Aussteuerung nicht gibt und nun eine Behörde für uns zuständig sein soll, deren vordergründige Aufgabe eigentlich eine ganz andere ist. Überspitzt ist das für mich so, wie zum Schneider fahren und 3 Anzüge auf Maß anfertigen lassen zu müssen, obwohl ich weiß, dass ich diese Anzüge nie anziehen werde, da ich lieber nackt laufe. Ich muss aber zum Schneider, da man es mir sonst verbietet, nackt zu sein.

Es ist doch einfach gelogen, wenn man sich hinstellt und sagt, mit einem (Rest)Leistungsvermögen zur Verfügung zu stehen, welches man aber zur Zeit tatsächlich gar nicht aufbringen kann und/oder es sich momentan selber gar nicht zutraut. Warum darf man nicht ehrlich sein? Stattdessen muss man sich und anderen etwas vormachen, um seine Leistungsanrechte bei einer Behörde nicht zu verwirken, welche sekundär auch gar nicht für einen zuständig sein will. Und was passiert, wenn man tatsächlich auf ein Restleistungsvermögen vermittelt wird, diese Aufgabe aber gar nicht bewältigen kann, weil man von Anfang an gezwungen wurde, etwas zu behaupten, was nicht der Realität entspricht und auf Lügen aufgebaut war? Diese Verantwortung lastet dann auch noch auf einen.
Sind nicht bereits all diese Dinge der Gesundheit erneut abträglich, als das es ihr doch eigentlich gelten sollte, diese wiederherzustellen?

Liebe fros7byte, hattest du beim ÄD nur eine Begutachtung nach Aktenlage? Gibt es so etwas, dass man nach der Aktenlage auch noch einmal persönlich zum ÄD hin muss? Oder obliegt einem die Entscheidung selbst? (also Unterlagen einreichen oder persönlich erscheinen) . Bei letzterem bliebe zu hoffen, dass man wenigstens beim ÄD so auftreten kann, wie es einem wirklich geht und man sich dort nicht auch noch verstellen muss. Dies scheint nun aber offensichtlich dann nicht mehr der Fall, da man sich zumindest vom ÄD ein Gutachten erhofft, in dem steht, voraussichtlich länger als 6 Monate krank zu sein (selbst wenn die DRV das letzte Wort dazu hat) .

Ich drücke dir die Daumen, liebe fros7byte, dass du dein ALG 1 Ende Dezember erhältst und dann auch solange, bis die DRV entschieden hat. Es macht mich traurig zu lesen, wie sehr man um seinen Rechtsanspruch kämpfen muss. Es wird wirklich allerhöchste Zeit, dass die AfA die angewandten Reste der Nahtlosigkeitsregelung planiert, auf dass eine Chance besteht, wieder dorthin zurückzukehren, wozu zu Nahtlosigkeitsregelung geschaffen wurde: Nämlich zu einer fortlaufend sozialen Absicherung.

Frohe Weihnachen und ein kraftvolles neues Jahr wünscht dir Kessia
 

Kerstin_K

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#35
Hallo Kessia,

ich hatte schon versucht es Dir zu erklären: Die Entscheidung, ob de eingereichten Unterlagen ausreichen, oder ob Du noch persönlich begutachtet wirdt, obliegt dem äD. Wenn Du unbedingt persönlich begutachtet werden willst, reichst Du eingfach gar keine Unterlagen ein. Dann muss der äD Dich einladen. Wiööst Du eine persönliche Begutachtung möglichst vermeiden, dann sollten die eingereichten Unterlagen oder das was Deine Ärzte auf die Anfrage des äD liefern, wenn Du Schweigepflichtentbindingen unterschrieben hast, möglicht aussagekräftig sein.

Mach Dir nicht so einem Kopf um das Restleistungsvermögen und eine möglich Vermittlung. Kein Arbeitgeber hat es nötig, Dich mi Deiner Krankheit eimzustellen.

sozialrecht-justament.de/data/documents/12_2018_sozialrecht-justament.pdf

Schau mal hier rein. Harlad Thomé hat sich im letzem Sozialrecht Justament ebenfalls mit der Nahtlosigkeit befasst. Es hat das Restleistungsvermögen beschrieben mit "Ich will arbeiten soweit ich kann." Genau das ist es . Niemand wird von Dir verlangen, dass Du Deine Gesundheit weiter schädigst.
 

Machts Sinn

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#36
Danke für den Link!

Was mir auffällt, ist die Formulierung:
Nahtlosigkeitsregelung greift nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld nicht immer
Dem Text ist nicht zu entnehmen, dass das AA-ärztliche Gutachten nicht leistungserheblich ist.
 

fros7byte

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#37
ich wollte mich bei euch allen bedanken, denn ohne euch hätte ich das so sicherlich niemals geschafft! vor einigen tagen war dann endlich mein alg1 (nach auf meinem konto...und später hätte es nicht sein dürfen. ich bin sehr froh darüber und damit ist der wichtigste schritt - die existenzsicherung - schon mal geschafft!
ich komme gerade von meinem psychologen und er hat in meinem beisein den brief für den ärztlichen dienst beantwortet. ich hoffe, dass meine beschriebenen beschwerden und einschränkungen ausreichend sind, damit ich noch eine weile ohne die bekannten schikanen und druck der AfA an meiner gesundheit arbeiten kann.
es gibt natürlich sofort eine rückmeldung von mir, sobald es etwas neues gibt.

vielen dank nochmal! und gutes neues jahr für euch alle!
 
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