ALG1 nach Par. 145 SGB III beantragt, Bewilligung nach Par. 136 SGB III erfolgt

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Lucky Luke

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 Februar 2019
Beiträge
483
Bewertungen
1.343
Hallo zusammen,
lese schon geraume Zeit hier im Forum mit und bin bzgl. der Sachkenntnis der Antworten echt beeindruckt.

Nun habe ich auch eine bzw. mehrere Fragen.

Zu meiner "Vorgeschichte": Wurde zum 05.03.2019 von der GKV aus dem Krankengeldbezug ausgesteuert. Herz-OP (Aneurysma - Implantat Aorta und Herzklappe 09/2017), dann 01/2018 Krebsdiagnose (Marginalzonenlymphom, Antikörpertherapie seit 03/2018 bis vorr. Mitte 2020).
Habe mich dann nach Erhalt der GKV-Mitteilung zum Aussteuerungsdatum bereits Ende 01/2019 bei der AfA gemeldet. Alle Unterlagen mit Einschreiben hingeschickt (natürlich alles für mich kopiert und Begleitschreiben dabei - alles nochmals extra aufgeführt) und explizit ALG 1 im Zuge der sog. Nahtlosregelung nach Paragraph 145 SGB III beantragt. Am 06.03.2019 persönlich bei der AfA gemeldet; dort die Auskunft bekommen, dass mein Fall seit dem 06.02.2019 beim ÄD vorliege, man werde mich benachrichtigen.
Soweit - so gut.
Nun heute den Bewilligungsbescheid im Briefkasten - ALG wird bewilligt, Anspruchsdauer 540 Tage usw.usw.
Allerdings "Leistungsart Arbeitslosengeld gemäß Par. 136 SGB III".
Ich bin verblüfft.
Zwar hat offensichtlich der ÄD nach Aktenlage "positiv" entschieden, aber weshalb nach Par. 136 und nicht nach 145 SGB III? Bevor ich jetzt wieder ein Einschreiben an die AfA schicke und um Aufklärung bitte - kann mir einer von euch sagen was das soll?!?
Was ich noch anzumerken ist: ich bin nach wie vor in ungekündigter Anstellung, und mein AG wird mir (nach meiner Ansicht) auch nicht kündigen, mein Arbeitsverhältnis ruht... Ich werde EM-Rente beantragen (müssen...) und habe nächste Woche deswegen einen Beratungstermin bei einem Fachanwalt für Sozialrecht.
Freue mich auf Rückmeldungen/Informationen, sind die bei der AfA bloß nachlässig oder wollen die mich in eine für mich ungünstige Schiene abschieben??
Vielen Dank erstmal.
 
E

ExitUser

Gast
aber weshalb nach Par. 136 und nicht nach 145 SGB III?
Alles soweit OK.

Einen ALG-Bescheid, bzw. eine Bewilligung nach §145 SGB III gibt es nicht, dass mit §136 ist vollkommen korrekt. Sollte deine Restleistungsfähigkeit unter 3 Stunden täglich festgestellt werden, wirst du demnächst ein Schreiben bekommen das sich dann auf den §145 SGB III bezieht. Und dann eben auch die Aufforderung zum Reha-/Rentenantrag nach §145 SBG III erhalten, den du dann innerhalb eines Monats stellen musst.
 

Lucky Luke

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
14 Februar 2019
Beiträge
483
Bewertungen
1.343
Ja, das habe ich hier schon gelesen wie man das machen muss. Schon verrückt, aber wenn man mich bei der AfA fragt, werde ich mich selbstverständlich mit meinem Restleistungsvermögen (das gegen Null tendiert...) zu Verfügung stellen.
Vielen Dank Lucky Luke
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten